Martina Hergt & Kathrin Mette
Der Wochenliederpodcast
Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann. Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast. Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über wochenliederpodcast@evlks.de.
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Martina Hergt & Kathrin Mette
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7 lip 2026
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Odcinki
Ich sage Ja (EG.E 10) 07.07.2026 30:15
Okko Herlyn hat Text und Melodie dieses modernen Glaubenslieds geschrieben. Es ist für den 6. Sonntag nach Trinitatis als Wochenlied vorgesehen und überzeugt Martina und Kathrin auf der ganzen Linie. Dass der Nachname von Okko Herlyn auf der zweiten Silbe betont wird, haben wir leider erst nach der Aufnahme dieser Folge erfahren.
Wach auf, du Geist der ersten Zeugen (EG 241) 30.06.2026 27:57
Vermutlich wird es dieses Lied nie in die Top Ten von Martinas und Kathrins Lieblingsliedern schaffen. Aber das muss ja auch gar nicht sein. Trotzdem machen die beiden wieder viele Entdeckungen in Text und Melodie von "Wach auf, du Geist der ersten Zeugen". Hört am besten gleich einmal in die Folge hinein.
Mein Seel, o Herr, muss loben dich (EG 308) 26.06.2026 29:00
Heute haben wir ein ganz besonderes Lied zu einem ganz besonderen Festtag für Euch dabei. Es geht um den "Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth" oder um "Mariä Heimsuchung", wobei es nicht Maria ist, die heimgesucht wird, sondern Maria sucht heim. Das passende Lied dazu hat Erasmus Alber geschrieben. Die Melodie wurde wohl von Bartholomäus Gesius komponiert. Lasst Euch überraschen und verzaubern.
Komm in unsre stolze Welt (EG 428) 23.06.2026 30:20
Das Lied "Komm in unsre stolze Welt" ist über 50 Jahre alt, aber kein bisschen altbacken. Martina mag am liebsten Strophe 3, Kathrin Strophe 4. Ursprünglich war das Lied als Adventslied gedacht, es passt aber auch zum Ende des Kirchenjahres und natürlich für den 4. Sonntag nach Trinitatis. Unbedingt am Sonntag singen!
Kam einst zum Ufer (EG 312) 19.06.2026 33:22
Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Das Lied gehört immer noch zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs, was auch daran liegen könnte, dass der Johannistag nicht überall gefeiert wird. Wir haben diese Misere jedenfalls zum Anlass genommen, eine lange Folge aufzunehmen. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie,...
Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG.E 17) 16.06.2026 36:19
Für diese Folge haben wir uns mal wieder eine Gästin eingeladen - Friederike Kaltofen, die nicht nur Pfarrerin, sondern auch Musikerin ist. Bei dem Lied "Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt" waren wir uns erfreulich uneinig. Kathrin treten zum Beispiel Text und Melodie der Strophen zu sehr auf der Stelle. Friederike sagt: Das muss genauso sein. Was meint Ihr?
Komm, sag es allen weiter (EG 225) 09.06.2026 44:38
Endlich einmal Gospel. Davon brauchen wir mehr in der Kirche, finden Martina und Kathrin. In der aktuellen Folge des Wochenliederpodcast geht es um die Wurzeln des Gospel, um Friedrich Walz - den Texter der deutschen Version dieses ja ursprünglich amerikanischen Liedes, um die Frage, wie wir heute Abendmahl feiern und natürlich auch mal kurz um "Sister Act".
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382) 02.06.2026 46:05
Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis. Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell zu in diesem Lied. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde A...
Brunn alles Heils (EG 140) 01.06.2026 29:27
Martina Hergt vom Wochenliederpodcast findet ja, dass die Melodie des Liedes "Brunn alles Heils" plätschert und blubbert und das meint sie ganz positiv. Außerdem passen Melodie und Text aus ihrer Sicht hervorragend zusammen und das ist ungewöhnlich, weil die Melodie ursprünglich für einen anderen Text geschaffen wurde.
Strahlen brechen viele (EG 268) 20.05.2026 35:30
In der Genfer Zentrale des Ökumenischen Rates findet sich im Eingangsbereich an der Wand ein Zitat des Kirchenvaters Cyprian von Karthago. Es lautet: „Lampades sunt multae, una est lux“. Das heißt übersetzt: Es sind viele Flammen, aber nur ein Licht. Von diesem Zitat ließ sich der Schwede Anders Frostenson zu seinem Lied „Lågorna är många“ inspirieren. Als "Strahlen brechen viele" wurde dieses Lie...
Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist (EG 126) 19.05.2026 42:55
Auch wenn der Text so fremd wirkt wie die Melodie (in der Tonart F-mixolydisch) sind die beiden Hosts des Wochenliederpodcasts ziemlich angetan von diesem Lied. Martin Luther hat es auf der Grundlage des Hymnus „Veni creator spiritus“ geschrieben, den Hrabanus Maurus Anfang des 9. Jahrhunderts verfasst hat. Die Melodie ist fast genauso alt. Wenn das keine Neuentdeckung ist!
Wir feiern deine Himmelfahrt (EG.E6) 11.05.2026 27:04
Die biblische Rede vom Himmel ist vielschichtig. Er ist zuallererst mal ein Schöpfungswerk, aber aufgrund seiner Weite auch ein Gleichnis für Gottes Güte, Wahrheit und Weisheit. Und auf dieser letzten Linie liegt nun auch die Vorstellung, dass der Himmel die Wohnung Gottes ist und Christi Rückkehr zu seinem himmlischen Vater die Gestalt einer Himmelfahrt hat. Jetzt wisst Ihr's.
Vater unser im Himmelreich (EG 344) 05.05.2026 25:42
Behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, / vor Seuchen und vor teurer Zeit, / dass wir in gutem Frieden stehn, / der Sorg und Geizens müßig gehn. So heißt es im Wochenlied für den Sonntag Rogate. Geschrieben hat es Martin Luther und zwar ganz allein.
Ich sing dir mein Lied (EG.E 19) 28.04.2026 21:01
Wie hört sich das Lied an, in dem dein Leben klingt? Wie Rumba, Tango oder Walzer? Und: Darf man sich fremde Melodien so zurechtmachen bis sie kaum noch zu erkennen sind? Martina plädiert jedenfalls dafür, dem ursprünglichen Sound dieses brasilianischen Liedes wieder auf die Spur zu kommen.
Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (EG 110) 21.04.2026 26:51
Ein Frühlingslied, in dem das Erwachen der Natur zum Sinnbild der Auferstehung wird. Das ist "Die ganze Welt, Herr Jesu Christ". Und was die Redewendung "Da feiert etwas fröhliche Urständ" bedeutet, haben wir in die Folge auch endlich mal geklärt. Sun, sun, sun, here it comes.
Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274) 14.04.2026 39:37
Martina findet: Das Lied "Der Herr ist mein getreuer Hirt" ist so ein richtiger Renaissance-Song. Am liebsten hätte sie während der Aufnahme sofort das Tamburin ausgepackt oder die Trommeln und wild durch den Raum getanzt. Allerdings geht das mit den Kabelkopfhörern, die wir während der Aufnahme immer tragen, schlecht. Und so haben sich Martina und Kathrin dann doch ganz gesittet über dieses Lied...
Der schöne Ostertag (EG 117) 07.04.2026 27:15
Ein kleines Gesamtkunstwerk ist dieses Lied, findet Martina. Es hat die Qualität eines Solostücks, ist mitreißend und die Melodie genau richtig für den Ostertext. Falls dieses Lied bisher nicht in Euren Top Ten war, wird es Zeit, das zu ändern.
Wir wollen alle fröhlich sein (EG 100) 06.04.2026 33:48
Das Lied "Wir wollen alle fröhlich sein" (EG 100) ist schnell lernbar, schwungvoll und mit seinem fröhlichen Zugriff in Form des kurzen Auftaktes beinahe springfreudig. Aber springen und hopsen passt ja auch gut zum Osterfest.
Wir stehen im Morgen (EG.E 5) 04.04.2026 41:12
Ein tanzender Puls, im 6/8 Takt. Ein leuchtendes G-Dur. Christus, der sich dreht und lacht und außer sich ist vor österlicher Freude, der uns ansteckt und mitzieht und zum Tanzen bringt - so klingt das Wochenlied für Ostersonntag. Wir haben uns darüber mit Christiane Dohrn unterhalten. Christiane ist Pfarrerin in Leipzig und Gottesdienstberaterin ist sie auch.
Christ ist erstanden (EG 99) 03.04.2026 35:32
Das Lied gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und hat es ganz schön in sich. Was uns bisher noch nicht bewusst war: Jede Strophe spannt sich zwischen dem Lobruf "Christ ist erstanden" am einen Ende und einer Art Hilferuf am anderen Ende aus. Zu Gast in dieser Folge ist Kantorin Ulrike Pippel, die Ihr schon von vielen "Gesangseinlagen" in unserem Podcast kennt.
Du Schöpfer aller Wesen (EG 485) 30.03.2026 31:56
"Das Lied singt sich nicht ab, sondern auf." So lautet Martinas Fazit zum Grauduallied für Karsamstag. Der Text von Otto Riethmüller basiert auf einer Vorlage des Ambrosius von Mailand. Die Hosts des Wochenliederpodcast sind sehr angetan. Wieder eins dieser unentdeckten Kleinode!
O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85) 29.03.2026 49:03
Wieder einmal ist es Paul Gerhardt, der den Text dieses Liedes geschrieben hat. Martina und Kathrin reden in dieser Folge über das wohl berühmteste protestantische Passionslied und kommen zum Ergebnis, dass die Qualität des Textes überzeugt genauso wie das Zusammenspiel von Text und Melodie. Übrigens: 2026 ist Paul Gerhard-Jahr, weil Gerhard vor 350 Jahren gestorben ist.
Ich bin das Brot, lade euch ein (EG.E 11) 28.03.2026 40:36
In dieser Folge war Mira Körlin, die Rundfunkbeauftragte der Sächsischen Kirche zu Gast. Sie redet mit Martina und Kathrin über das Lied "Ich bin das Brot". Mira Körlin verbindet mit dem Lied die - wie sie sagt - warme, von Willkommen geprägte Atmosphäre beim Gründonnerstags-Agapemahl in Dresden-Prohlis.
Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken (EG 91) 24.03.2026 32:00
„Das Kreuz stürzt mich tief und es erhebt mich wieder.“ Allein wegen dieser Zeile hat das Lied einen festen Platz in Kathrins Herzen - einer der beiden Gastgeberinnen des Wochenliederpodcasts.
Holz auf Jesu Schulter (EG 97) 17.03.2026 33:28
Das Lied "Holz auf Jesu Schulter" holt die Paradiesgeschichte in die Passion hinein, auch wenn das Lied ursprünglich von Willem Barnard für den letzten Sonntag des Kirchenjahres geschrieben wurde.
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