Martina Hergt & Kathrin Mette
Der Wochenliederpodcast
Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann. Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast. Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über wochenliederpodcast@evlks.de.
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Martina Hergt & Kathrin Mette
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Dernier épisode
13 oct. 2026
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Épisodes
Meinem Gott gehört die Welt 13.10.2026 34:30
Manchmal ist es gut, große Einsichten mit ganz einfachen Worten zu sagen, so wie in dem Lied "Meinem Gott gehört die Welt". Arno Pötzsch und Christian Lahusen haben es geschaffen - zwei Männer mit interessanten Biografien.
Da wohnt ein Sehnen tief in uns (EG.E 24) 06.10.2026 21:49
Bei der Gestaltung dieses Liedes kommt es darauf an, Sachlichkeit und Emotion gut zu dosieren. Der Text spricht von Gefühlen, die Melodie setzt die Sehnsucht klanglich um. Da kann man sich beim Vortrag des Liedes, beim Tempo, bei der rhythmischen Akzentuierung und bei der Orgelregistrierung zurückhalten, finden Martina und Kathrin.
Auf Seele, Gott zu loben (EG.E 15) 29.09.2026 31:07
Kathrin hat Fragen an dieses Erntedanklied - an den Text, v.a. aber an die Strophenauswahl im EG.E. Zur Melodie gibt es freilich nur Gutes zu sagen. Und damit: Willkommen bei einer neuen Folge des Wochenliederpodcasts.
Großer Gott, wir loben dich (EG 331) 24.09.2026 45:22
Bald feiern wir Michaelis, den Tag des Erzengels Michael und aller Engel. Und was singen wir zu Michaelis mit belegter Stimme? Na klar: Großer Gott, wir loben dich. In dieser Folge ist Holger Treutmann unser Gesprächspartner. Bei der Aufnahme war er noch Rundfundbeauftragte der sächsischen Landeskirche. Heute ist er der persönliche Referent unseres beliebten sächsischen Bischofs Tobias Bilz.
Such, der da will ein ander Ziel (EG 346) 22.09.2026 32:20
"Such, wer da will, ein ander Ziel" gehört (wenn man Jürgen Henkys glauben darf und das tun wir) gleich zu drei Liedgattungen. Es ist ein anlassbezogenes Lied, denn Georg Weissel hat den Text zu seiner eigenen Amtseinführung am Dritten Advent 1623 geschrieben. Es ist ein Evangeliumslied, denn es bezieht sich auf Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und schließlich ist es auch ein Bek...
Jesus lebt, mit ihm auch ich (EG 115) 15.09.2026 21:04
Zum ersten Mal nachweisbar veröffentlicht wurde unser Wochenlied im Jahr 1653 und zwar gleich in zwei Gesangbüchern: im "Gesangbuch für die Reformierten in der Mark Brandenburg", das der Berliner Verleger Christoph Runge herausgab, und in der fünften Auflage von Johann Crügers berühmtem Gesangbuch "Praxis Pietatis Melica". In beiden Sammlungen stand es damals als Osterlied. Heute singen wir es im...
Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369) 08.09.2026 37:14
Als Trostlied hat Georg Neumark sein Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten" beschrieben. Der Überlieferung nach liegen die Ursprünge des Liedes in einer Reise Neumarks nach Königsberg, bei der er überfallen und ausgeraubt wurde. Zu Gast ist in dieser Folge der Referent für Jugend- und Popularmusik in der Sächsischen Landeskirche: Carsten Hauptmann.
Danket dem Herrn (EG 333) 01.09.2026 24:09
Ein Text voller Anspielungen auf Psalmen und andere biblische Texte, ein großer Tonumfang, ein Zeitstopper mitten im Lied. "Danket dem Herrn" wurde von Karl Friedrich Wilhelm Herrosee und Karl Friedrich Schulz geschrieben und schnell sehr beliebt. 1912 empfahl es die preußische Regierung für den Schulunterricht. Aber das ist lange her.
So jemand spricht: Ich liebe Gott (EG 412) 25.08.2026 44:45
Am 13. Sonntag nach Trinitatis dreht sich alles um die Nächstenliebe. Wenn ich mich nicht für die Menschen verantwortlich fühle, mit denen ich zu tun habe, dann kann es mit meiner Liebe zu Gott nicht weit her sein. So könnte man die ersten Zeilen des Wochenliedes für diesen Sonntag paraphrasieren. Dort heißt es: Gott ist die Lieb und will, dass ich den Nächsten liebe gleich als mich. Unser Gespräc...
Wir haben Gottes Spuren festgestellt (EG.E 20) 18.08.2026 34:30
Ein Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original von Michel Scouarnec hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist. Bei dieser Folge des Wochenliederpodcast ha...
Meine engen Grenzen (EG.E 12) 11.08.2026 18:28
Dieses Lied von Eugen Eckert ist ein richtiger Hit. In Form eines Gebets bringt es unsere Bedürftigkeit vor Gott und bittet um Verwandlung. Kathrin hat ihre Mühe mit dem Lied, lässt sich aber von Martina überzeugen, dass gerade diese Mühe zur Qualität des Liedes gehört.
Lobt und preist die herrlichen Taten des Herrn (EG 429) 04.08.2026 27:29
Dieses Lied aus der Feder des Dominikaners Diethard Zils und des Komponisten Lucien Deiss steht im Evangelischen Gesangbuch in der Rubrik "Bewahrung der Schöpfung". Dort hat es nichts zu suchen, finden Martina und Kathrin , denn das Lied dreht sich um die sog. "letzten Dinge", also um die Eschatologie und bringt damit einen besonderen, eigenen Akzent in das Proprium des Israelsonntags.
Die Erde ist des Herrn (EG.E 32) 28.07.2026 27:34
Glaubt man dem Autor Jochen Riess und dem Komponisten Matthias Nagel, dann ist dieses Lied in nur 30 Minuten entstanden. Die erste Zeile greift das Motto des Kirchentags von 1985 in Düsseldorf auf, der mitten in einer konfliktreichen Phase des Kalten Kriegs stattfand. Trotzdem ist der Text nicht von gestern, sondern passt auch noch in unsere Zeit, die sich ganz anderen Herausforderungen gegenübers...
Sonne der Gerechtigkeit (EG 262 und 263) 21.07.2026 35:58
Im Sommer machen viele Podcasts Pause. Aber wir nicht. Freut euch auf eine neue Folge, in der wir dem Lied "Sonne der Gerechtigkeit" nachgehen. Dafür reisen wir nicht nur einige Jahrhunderte in der deutschen Kirchengeschichte zurück, sondern schauen sogar mal kurz bei den alten Ägyptern vorbei. Stichwort Sonnengott Re. Ja - damit hat die Sonne der Gerechtigkeit etwas zu tun.
Nun lasst uns Gott dem Herren (EG 320) 14.07.2026 37:07
"Ein Dancklied, nach Essens und sunst, fur allerley Wohlthaten Gottes" - So hat Ludwig Helmbold sein bekanntestes Lied genannt, dass wir heute unter dem Namen "Nun lasst uns Gott, dem Herren" kennen.
Ich sage Ja (EG.E 10) 07.07.2026 30:15
Okko Herlyn hat Text und Melodie dieses modernen Glaubenslieds geschrieben. Es ist für den 6. Sonntag nach Trinitatis als Wochenlied vorgesehen und überzeugt Martina und Kathrin auf der ganzen Linie. Dass der Nachname von Okko Herlyn auf der zweiten Silbe betont wird, haben wir leider erst nach der Aufnahme dieser Folge erfahren.
Wach auf, du Geist der ersten Zeugen (EG 241) 30.06.2026 27:57
Vermutlich wird es dieses Lied nie in die Top Ten von Martinas und Kathrins Lieblingsliedern schaffen. Aber das muss ja auch gar nicht sein. Trotzdem machen die beiden wieder viele Entdeckungen in Text und Melodie von "Wach auf, du Geist der ersten Zeugen". Hört am besten gleich einmal in die Folge hinein.
Mein Seel, o Herr, muss loben dich (EG 308) 26.06.2026 29:00
Heute haben wir ein ganz besonderes Lied zu einem ganz besonderen Festtag für Euch dabei. Es geht um den "Tag des Besuchs Marias bei Elisabeth" oder um "Mariä Heimsuchung", wobei es nicht Maria ist, die heimgesucht wird, sondern Maria sucht heim. Das passende Lied dazu hat Erasmus Alber geschrieben. Die Melodie wurde wohl von Bartholomäus Gesius komponiert. Lasst Euch überraschen und verzaubern.
Komm in unsre stolze Welt (EG 428) 23.06.2026 30:20
Das Lied "Komm in unsre stolze Welt" ist über 50 Jahre alt, aber kein bisschen altbacken. Martina mag am liebsten Strophe 3, Kathrin Strophe 4. Ursprünglich war das Lied als Adventslied gedacht, es passt aber auch zum Ende des Kirchenjahres und natürlich für den 4. Sonntag nach Trinitatis. Unbedingt am Sonntag singen!
Kam einst zum Ufer (EG 312) 19.06.2026 33:22
Dieses ursprünglich niederländische Kirchenlied hat Jürgen Henkys in den 70er Jahren ins Deutsche übertragen. Das Lied gehört immer noch zu den ungehobenen Schätzen des Gesangbuchs, was auch daran liegen könnte, dass der Johannistag nicht überall gefeiert wird. Wir haben diese Misere jedenfalls zum Anlass genommen, eine lange Folge aufzunehmen. Wir reden über die Verfasser des Liedes, die Melodie,...
Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG.E 17) 16.06.2026 36:19
Für diese Folge haben wir uns mal wieder eine Gästin eingeladen - Friederike Kaltofen, die nicht nur Pfarrerin, sondern auch Musikerin ist. Bei dem Lied "Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt" waren wir uns erfreulich uneinig. Kathrin treten zum Beispiel Text und Melodie der Strophen zu sehr auf der Stelle. Friederike sagt: Das muss genauso sein. Was meint Ihr?
Komm, sag es allen weiter (EG 225) 09.06.2026 44:38
Endlich einmal Gospel. Davon brauchen wir mehr in der Kirche, finden Martina und Kathrin. In der aktuellen Folge des Wochenliederpodcast geht es um die Wurzeln des Gospel, um Friedrich Walz - den Texter der deutschen Version dieses ja ursprünglich amerikanischen Liedes, um die Frage, wie wir heute Abendmahl feiern und natürlich auch mal kurz um "Sister Act".
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382) 02.06.2026 46:05
Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis. Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell zu in diesem Lied. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde A...
Brunn alles Heils (EG 140) 01.06.2026 29:27
Martina Hergt vom Wochenliederpodcast findet ja, dass die Melodie des Liedes "Brunn alles Heils" plätschert und blubbert und das meint sie ganz positiv. Außerdem passen Melodie und Text aus ihrer Sicht hervorragend zusammen und das ist ungewöhnlich, weil die Melodie ursprünglich für einen anderen Text geschaffen wurde.
Strahlen brechen viele (EG 268) 20.05.2026 35:30
In der Genfer Zentrale des Ökumenischen Rates findet sich im Eingangsbereich an der Wand ein Zitat des Kirchenvaters Cyprian von Karthago. Es lautet: „Lampades sunt multae, una est lux“. Das heißt übersetzt: Es sind viele Flammen, aber nur ein Licht. Von diesem Zitat ließ sich der Schwede Anders Frostenson zu seinem Lied „Lågorna är många“ inspirieren. Als "Strahlen brechen viele" wurde dieses Lie...
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