Klaus Dripke
Bibelperspektiven
Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefst...
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Episodes
"... wir wollen mit euch gehen." 03.08.2024 12:06
Es soll, so lautet eine Prophezeiung im Alten Testament, einmal eine Zeit kommen, in der "viele Völker" ernsthaft nach Gott suchen werden. Hat diese Suche bereits begonnen? Sind auch wir dabei?
"... gebt ihr das Kind lebendig ..." 27.07.2024 15:21
Zwei Huren streiten sich um ein Kind und gehen damit zum König Salomo. Dessen weises Urteil kann aufzeigen, worin sich wahre und falsche Liebe unterscheiden und an welchem Prüfstein sich auch unsere Liebe beweisen muss.
"... sondern was aus dem Menschen herauskommt ..." 20.07.2024 12:10
In einem Gleichnis stellt Jesus "außen" und "innen" gegenüber, vergleicht äußere Handlungen und innere Beweggründe. Er macht deutlich, dass Letzteres für unser Leben das eigentlich Relevante ist und bietet uns genau dafür seine Hilfe an.
"Ich habe das Murren der Israeliten gehört ..." 13.07.2024 13:22
Das Volk Israel wurde auf ihrer Wüstenwanderung in besonderer Weise mit Nahrung versorgt. Was hat Gott damit beabsichtigt? Hatte er einen besonderen "Trainingsplan" für sein Volk?
"... gepredigt den Geistern im Gefängnis ..." 08.07.2024 12:09
In der Christenheit richten sich sowohl Hoffnung als auch Befürchtungen darauf, wie es wohl Seelen nach ihrem Tod ergehen wird, die irgendwie "verloren" scheinen. Eine Stelle aus einem Petrusbrief kann Licht ins Dunkel bringen.
"... die göttliche Schwachheit ist stärker ..." 30.06.2024 13:41
Dass es dazu kommen konnte, dass Jesus gekreuzigt wurde - dass die Macht Gottes zur scheinbaren Ohnmacht wurde - hat zu allen Zeiten Anstoß erregt. Für Paulus liegt hierin aber der eigentliche Schatz der Christenheit.
"Seid aber Täter des Worts …" 22.06.2024 9:49
Jakobus kannte die Wirkmacht, die allein Worte bei Menschen entfalten können. In seinem Brief schreibt er, dass Worte heilend und "seligmachend" sein können - sofern eine Bedingung erfüllt ist ...
"Freut euch mit mir ..." 15.06.2024 12:13
Das Gleichnis des geduldigen Hirten mit seinen 99 Schafen und dem einen verlorene Schaf gehört zu den bekanntesten Gleichnissen Jesu. Vielleicht enthüllt es noch mehr von seiner Tiefe, wenn man es in Ruhe auf sich wirken lässt.
"... schütteln wir ab auf euch." 08.06.2024 18:03
Als Jesus seine Jünger in die umliegenden Dörfer aussandte, gab er ihnen noch einige zentrale Hinweise mit auf den Weg. Auf unsere heutige Zeit und Kultur übertragen, sind diese zeitlos und hochaktuell.
"... denen sind sie erlassen." 02.06.2024 16:03
Die Nachfolger Jesu sollen anderen Menschen ihre Sünden erlassen können? Ist mit so einem Versprechen nicht menschlichem Machtmissbrauch Tür und Tor geöffnet? Oder hatte Jesus diese Zusage ganz anders gemeint?
"Wer mich sieht, der sieht den Vater!" 25.05.2024 15:52
Sehr vertrauensvoll hat Jesus seinen Zuhörern gegenüber immer wieder von seinem Vater gesprochen. Bei der neugierigen Frage eines Jüngers nach dem Vater Jesu verweist Jesus aber auf sich selbst. Wie ist das zu verstehen?
"... ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin." 18.05.2024 14:11
Ein Feld voller toter Skelette, die sich zu bewegen beginnen - diese Szene aus dem Propheten Hesekiel erinnert an einen Horrorfilm. Sie zeigt aber vor allen Dingen, wie durch göttliches Eingreifen das Leben über den Tod siegt und in welcher Weise der Mensch daran mithelfen kann.
"... so sollen auch sie in uns sein ..." 11.05.2024 15:03
Jesus verspricht seinen Jüngern beim Abschied eine tiefe Erfahrung von Gemeinschaft, ein "Einssein" sowohl untereinander als auch mit ihm selbst. Ist das überhaupt vorstellbar - in einer Welt, in der sich die meisten Menschen voneinander und von allem Göttlichen getrennt fühlen?
"... nicht viel plappern wie die Heiden." 05.05.2024 16:44
Die Vorstellung, dass man beim Beten etwas "Richtiges", "Gutes", "Heiliges" sagen müsse, ist weit verbreitet. Ganz anders klingt, was Jesus in der Bergpredigt seinen Zuhörern über das Beten rät.
"... so werden die Steine schreien." 28.04.2024 11:01
Das Lukasevangelium beschreibt, dass die Jünger von Jesus einen lauten Lobgesang anstimmten, als Jesus in Jerusalem einritt. Einige Pharisäer versuchten, die Jünger zum Schweigen bringen. Interessant war allerdings die Antwort von Jesus.
"... eure Traurigkeit soll zur Freude werden." 20.04.2024 15:04
In der Abschiedsrede Jesu im Johannesevangelium klingt alles Schmerzliche an, was Menschen bei einer Verlusterfahrung erleiden. Was bleibt, wenn einem durch den Tod eines geliebten Menschen oder durch Verlassen-Werden das Kostbarste genommen wird?
"Ich bin die Tür ..." 13.04.2024 12:27
Ihr kindliches Vertrauen kommt den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens abhanden, ihre Sehnsucht nach bedingungslosem Vertrauen hingegen nicht. Jesus weiß, dass Vertrauen ein teures und leicht zu missbrauchendes Gut ist und erzählt dazu ein Gleichnis.
"... neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler ..." 06.04.2024 11:47
Was ist die Quelle, aus der sich unsere Hauptmotivation speist? Wollen wir etwas unbedingt haben oder wollen wir jemand Großartiges sein? Dann wird die Quelle irgendwann erschöpft sein. Aber - es gibt noch eine andere, wirklich unerschöpfliche Quelle, die unseren Willen schier ins Unendliche tragen kann.
"... das Ebenbild des unsichtbaren Gottes" 31.03.2024 18:24
"Gott" und "Christus" werden im christlichen Sprachgebrauch klar voneinander getrennt. Eine Stelle aus dem Kolosserbrief lädt aber zum Nachdenken ein: Wer ist der "Erstgeborene vor aller Schöpfung"? Was ändert sich, wenn wir die Aussage dieses Textes ernst nehmen?
"Sie hat ein gutes Werk an mir getan." 23.03.2024 16:18
Kurze Zeit vor seiner Verhaftung hatte eine Frau Jesus mit teuerstem Öl gesalbt. Was hat sie dazu bewegt? Verstandesmäßig werden wir diese Handlung, von der alle Evangelisten berichten, kaum erfassen, vielleicht aber mit unserer Einfühlung mitempfinden können.
"Ich finde keine Schuld an ihm." 16.03.2024 11:47
Das Johannesevangelium gibt den letzten Wortwechsel von Pilatus und Jesus wieder. Schmerzlich wird erfahrbar, dass dort noch hätte alles anders kommen können. Was können wir von Jesus lernen, wenn wir das nächste Mal unseren eigenen "Peinigern" gegenüberstehen?
"... bringt es viel Frucht." 09.03.2024 13:23
Sterben als Notwendigkeit, damit das Leben zu seinem Ziel kommt? So klingt es, wenn man Jesu Worte im Johannesevangelium hört und so kündigt er seinen Zuhörern seinen baldigen Tod an. Gilt die Notwendigkeit dieses "Sterbens" auch für uns?
"Du bist mir zu stark gewesen ..." 02.03.2024 12:11
"Ich kann ja eh nichts machen." So oder ähnlich klingen Begründungen, wenn man sich bei himmelschreiendem Unrecht heraushalten will. Im Herzen des Propheten Jeremia brennt hingegen ein Feuer, das ihn handeln lässt. Brennt das nicht auch in unserem Herzen?
"... der soll leben." 24.02.2024 12:57
Glaubenshochmut scheint der schlimmste aller Hochmutsformen zu sein. Wie sehr Gott diese Haltung verabscheut, drücken deutliche Worte des Propheten Jesaja aus. Aber es gibt auch einen rettenden Ausweg ...
"Weg mit dir, Satan!" 17.02.2024 16:02
Dreimal wird Jesus in der Wüste vom Teufel auf die Probe gestellt; alle drei Male widersteht er; so berichtet es das Matthäusevangelium. Es ist aufschlussreich, wie die spezielle Vorgehensweise des "Versuchers" aussieht und was die drei Versuchungen mit unserem Leben zu tun haben.
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