Klaus Dripke
Bibelperspektiven
Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefst...
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Episodes
"... sondern sprich nur ein Wort ..." 25.01.2025 10:44
Ein römischer Hauptmann erweist sich als so tief gläubig, dass Jesus über ihn ein ganz besonderes Lob ausspricht. Grund genug, sich diese Begegnung einmal genauer anzusehen ...
"... stärkt die müden Hände ..." 18.01.2025 14:31
Wenn jemand Jesus nachfolgt - wird er dann zu zu einem besseren Menschen? Und was ist, wenn dadurch der eigene Stolz gefördert wird und man sich als einen besseren Menschen versteht? Eine Stelle im Hebräerbrief gibt darauf eine Antwort ...
"Lass es jetzt zu!" 11.01.2025 12:18
Eine merkwürdige Szene ereignete sich am Jordan, als Jesus zu Johannes dem Täufer kommt und ihn auffordert, ihn zu taufen. Dieser weigert sich zunächst: Jesus braucht doch weder eine Reinigung noch eine Umkehr. Die tiefe Bedeutung der Taufe Jesu erschließt sich erst auf den zweiten Blick.
"Ein jegliches hat seine Zeit ..." 04.01.2025 14:07
"Alles hat seine Zeit" - und alles in dieser Welt wird einmal vergehen. Diese unerbittliche Wahrheit führt uns eine Bibelstelle aus dem Predigerbuch vor Augen. Sie macht aber auch Hoffnung, dass unser eigentliches Leben, nämlich unsere Liebe, unvergänglich ist.
"... ein Sohn ist uns gegeben ..." 28.12.2024 12:24
Bereits beim Propheten Jesaja - Jahrhunderte vor der Geburt Jesu - wird verkündigt, dass einmal "ein Kind geboren" wird, das alle göttlichen Eigenschaften in sich vereinen wird. Was brauchen wir, um uns für dieses Wunder zu öffnen?
"... mir geschehe, wie du gesagt hast." 22.12.2024 13:41
Eine junge Frau erhält durch einen Engel die Ankündigung, dass sie schwanger werden und einen Sohn gebären wird - und zwar ohne Mann. Eigentlich ist das eine Katastrophe innerhalb des sozialen Umfelds - aber sie ist sogleich damit einverstanden. Wie kann das sein?
"... dass er uns errettete von unsern Feinden ..." 15.12.2024 12:38
Johannes der Täufer verstand sich selbst als "Wegbereiter" für Jesus. Er wollte die Herzen der Menschen für die Botschaft von Jesus empfänglicher machen. Eigentlich sollte das jeder Christ tun. Der Vater von Johannes war Priester. In einem visionären Lobgesang ahnt er die große Aufgabe seines Sohnes.
"... dass du deine erste Liebe verlassen hast." 07.12.2024 13:49
Die Gemeinde in Ephesus erhält die erschütternde Rückmeldung, dass sie ihre "erste Liebe" zu Jesus aufgegeben habe. Eine solche Rückmeldung schmerzt, weil wir aus der alltäglichen Erfahrung wissen, dass Liebe tatsächlich erlahmen und erkalten kann. Ist dann alles verloren? Oder kennt Jesus einen Weg zurück?
"... Freimut haben zum Eingang ..." 30.11.2024 14:32
Rund um die Uhr mit Gott verbunden sein, geradezu vergleichbar mit der Verbundheit über Mobilfunk, über die wir einander wechselseitig Botschaften schicken? Eine Stelle aus dem Hebräerbrief zeigt, welche tiefe Verbundenheit zwischen Gott und uns möglich ist.
"Ich kenne euch nicht." 23.11.2024 13:13
Zehn Jungfrauen warten auf den Bräutigam, bei fünf von ihnen geht das Öl ihrer Lampen zur Neige. Ihnen wird der Zugang zur Hochzeit verwehrt. Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis sagen?
"... keiner lebt sich selber ..." 16.11.2024 15:50
Man kann über vieles streiten, auch unter Christen. Früher war es das Essen von Opferfleisch, heute sind es ganz andere Dinge. Paulus macht sich dafür stark, dass Respekt, Akzeptanz und Nachsicht in allen Glaubensfragen unseren Umgang miteinander bestimmen sollten.
"Sie werden Ihre Schwerter zu Pflugscharen machen ..." 09.11.2024 15:25
Kein Krieg mehr auf der Erde - so beschreibt es in wunderschönen Sprachbildern der Prophet Micha. Geht das überhaupt, oder müsste sich da nicht erst der Mensch selbst ändern?
"So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind ..." 02.11.2024 12:26
Sind wir alle zu etwas Höherem berufen als zu unserem kleinen, alltäglichen Leben? Durchaus - wenn wir eine Stelle im Galaterbrief lesen. Aber sind wir dazu auch wirklich in der Lage?
"... er weiß nicht wie." 26.10.2024 13:24
Jesus beschreibt das "Reich Gottes" wie Feldpflanzen, die von alleine wachsen, während der Landwirt einfach abwartet. Sollen wir wie dieser Landwirt sein und müssen wir gar nichts dafür tun, um selbst dabei zu sein?
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist ..." 19.10.2024 12:41
Was will Gott von uns? Das, was im Buch des Propheten Micha steht, scheint ganz einfach zu sein. Es ist einladend und offensichtlich gut machbar. Es lohnt sich, dem genauer nachzuspüren.
"... der wird nicht hineinkommen." 12.10.2024 12:40
Kinder lieben Jesus, ganz offensichtlich. Und er nimmt sie an, herzt und segnet sie. Für die dabeistehenden Erwachsenen macht Jesus deutlich, dass diese Kindlichkeit Voraussetzung ist, um in das Reich Gottes kommen zu können. Was bedeutet das für uns?
"Legt von euch ab den alten Menschen ..." 07.10.2024 16:11
Können wir uns ändern, nachdem wir etwas eingesehen haben? Oder ist alles, was sich in uns "eingefleischt" hat, kaum zu überwinden? Wer ehrlich ist, weiß, wie schwer es ist, den "alten Menschen" abzulegen. Paulus aber weiß, dass es nur einen Weg gibt, um einen "neuen Menschen" in sich zuzulassen.
"... ergrimmte er im Geist und erbebte ..." 28.09.2024 16:36
In der dritten Folge der Trilogie zur Auferweckung des Lazarus begegnet Jesus Maria, einer der beiden Schwestern des verstorbenen Lazarus. Die Gefühlsreaktion Jesu auf ihre Verzweiflung trägt eine tiefe Botschaft in sich und kann uns noch mehr über ihn mitteilen als seine Wunderhandlung der Auferweckung.
"Herr, wärst du hier gewesen ..." 21.09.2024 16:36
In der zweiten Folge der Trilogie, die die Auferweckung des Lazarus behandelt, bringt die trauernde Martha Jesus all ihren Schmerz und ihre Enttäuschung über den Tod ihres Bruders vor. Hat Jesus auf genau diesen Moment gewartet, um in ihr ein neues Verständnis über sein Wesen und seine Vertrauenswürdigkeit wecken zu können?
"... blieb er noch zwei Tage an dem Ort ..." 14.09.2024 12:37
In einer Trilogie von drei Folgen wird das im Johannesevangelium beschriebene Wunder der Auferweckung des verstorbenen Lazarus behandelt. Im ersten Bibelabschnitt lässt Jesus geradezu seelenruhig Zeit verstreichen, ehe er seinen Freunden in Bethanien zu Hilfe kommt. Jemanden warten lassen - aus Freundschaft?
"... und blies ihm den Odem des Lebens in die Nase." 08.09.2024 15:44
Der zweite Schöpfungsbericht der Bibel wirft eine uralte Menschheitsfrage auf: Wie ist das Universum entstanden und worauf beruht die Existenz jedes einzelnen Menschen?
"... und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder." 31.08.2024 11:19
Jakob muss vor der Rache seines Bruders fliehen und legt sich, so wird dies im 1. Buch Mose geschildert, zum Schlafen nieder. Völlig unerwartet empfängt er in dieser Nacht eine herrliche Verheißung Gottes. Eine Erzählung aus uralter Zeit oder eine Botschaft auch für uns?
"Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht ..." 24.08.2024 16:07
In einer kurzen Bibelstelle des 1. Johannesbriefs häufen sich 12-mal die Begriffe "lieb haben", "lieben" und "Liebe". So groß ist die Entfremdung von unserem Schöpfer, von der Quelle unseres Lebens, dass allein eine Rettungsaktion der Liebe uns wieder erreichen kann.
"Ihr Männer, was macht ihr da?" 17.08.2024 11:36
Es gibt eine starke menschliche Neigung, bestimmte Menschen geradezu abgöttisch zu verehren. "Götzendienst" ist die biblische Bezeichnung dafür. Auf einer seiner Missionsreisen gerät Paulus in die Situation, von einer Menschenmenge geradezu angebetet zu werden. Warum wehrt er sich so vehement dagegen?
"... ihr aber seid alle Brüder." 10.08.2024 12:32
Mit deutlichen Worten beschreibt Jesus seinen Jüngern die Eitelkeit und Ehrsucht der Pharsiäer und Schriftgelehrten und öffnet auf diesem Wege ihr Herz für die Alternative: für die menschliche Begegnung auf Augenhöhe, ohne Status, ohne "Oben und Unten".
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