Frank Dittmer

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Arts DE ↓ Odcinki: 394

"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit. Der Sprach- und Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019 wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger", von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schon...

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Autor

Frank Dittmer

Kategoria

Arts

Strona podcastu

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8 lip 2026

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Odcinki

Kurt Tucholsky: Reise in die kleine Stadt (1923) 01.03.2023

Ein erstaunter Blick auf die "Provinz" im Jahr 1923. Gibt es sie überhaupt noch? Oder sind mittlerweile alle Deutschen gleichermaßen provinziell? (Prager Tagblatt, 28.2.1923)

Kurt Tucholsky: Bund der Landwirte (1914) 22.02.2023

Die Agrarier unterm Kaiser: im Reichstag stramm rechtsaußen, im Amüsierlokal für 20 Mark "so fest und stark" ... (Schaubühne, 26.2.1914).

Kurt Tucholsky: Berliner Fasching (1914) 15.02.2023

Der fidele Berliner schuftet (und knutscht) sich durch die Faschingszeit... (Schaubühne, 12.2.1914).

Kurt Tucholsky: Vorfrühling (1914) 08.02.2023

Der "fette Dichter" ist aufgewacht und "red't und red't" (Schaubühne, 5.2.1914)

Kurt Tucholsky: Kleines Gespräch mit unerwartetem Ausgang (1914) 01.02.2023

Gott begegnet einem kriegerischen Aeroplan... (Vorwärts, 8.5.1914).

Kurt Tucholsky: Deutscher Abend (1914) 25.01.2023

"Oh Herr, segne Land und Leute und Kompott" (Schaubühne, 2.4.1914)

Kurt Tucholsky: Home, sweet home (1914) 18.01.2023

Küsst einen die Muse auf dem windigen Berliner Rathausturm? (Schaubühne 5.3.1914)

Kurt Tucholsky: Alte illustrierte Blätter (1923) 11.01.2023

Peter Panter beim Blättern in alten Zeitschriften: "Man möchte immerzu 'Ach Gottchen!' sagen." (Neues Wiener Journal, 18.2.1923)

Kurt Tucholsky: Die Familie (1923) 04.01.2023

"Fang nie was mit Verwandtschaft an - denn das geht schief!" (Weltbühne, 12.1.1923).

Kurt Tucholsky: Helden am Telefon (1922) 28.12.2022

"Shitstorm" an Wrobels Telefon, der die Schimpfkanonade bei Kaffee und Zigarrenrauch weglächelt (Berliner Volkszeitung, 21.8.1922).

Kurt Tucholsky: Meine beiden letzten Goldstücke (1922) 21.12.2022

Geschenkt... Von der "Ehrenpflicht" der kleinen Leute, sich im 1. Weltkrieg noch den letzten Spargroschen aus den Taschen ziehen zu lassen (Freiheit, 7.8.1922).

Kurt Tucholsky: Ein deutsches Volkslied (1922) 14.12.2022

Der Song zur Wirtschaftskrise - ironische Analyse eines vorgeblichen Volkslieds über Hypotheken (Weltbühne 14.12.1922).

Kurt Tucholsky: Die beiden Deutschland (1922) 07.12.2022

"Auf der anderen Seite steht das harte Monokelgesicht..." Scharfe Analyse des Spalts zwischen Arbeiterschaft und (Klein-) Bürgertum in der Weimarer Republik (Freiheit, 6.8.1922).

Kurt Tucholsky: Vor acht Jahren (1922) 30.11.2022

"Nie wieder Krieg" - eine messerscharfe Analyse der "patriotischen Besoffenheit" bei Kriegsausbruch 1914, als auch die Arbeiterschaft "vor Achselstücken parierte, wo Gehirne fehlten." (Freiheit, 1.8.1922)

Kurt Tucholsky: Drei Minuten Gehör (1922) 23.11.2022

Tucholskys vielleicht bekanntestes Anti-Kriegs-Gedicht wurde Ende Juli 1922 bei Großkundgebungen des "Aktionsausschusses 'Nie wieder Krieg'" in Berlin und im ganzen Reich als Prolog vorgetragen. Die erste schriftliche Veröffentlichung erfolgte in: "Republikanische Presse", 29.7.1922.

Kurt Tucholsky: Couplet für die Bier-Abteilung (1922) 16.11.2022

Acht Mann in einem Auto - auf dem Weg durch die Wirtschaftskrise, zur Geliebten, in den Krieg... (Weltbühne, 27.7.1922).

Kurt Tucholsky: Revolution beim preußischen Kommiß (1922) 09.11.2022

Persönliche Episode des "geordneten Rückzuges" am Ende des Ersten Weltkriegs in Hermannstadt (Vorwärts, 9.11.1922).

Kurt Tucholsky: Der berühmteste Mann der Welt (1922) 02.11.2022

Eine Eloge auf den frühen Stummfilm-Komiker Charly Chaplin im Prager Tagblatt vom 22.7.1922.

Kurt Tucholsky: Zu einigen dieser Prozesse (1922) 26.10.2022

Böse Reime auf die höchst parteiliche deutsche Richterschaft (Weltbühne, 26.10.1922).

Kurt Tucholsky: Der trockene Putsch (1922) 19.10.2022

Ignaz Wrobel redet am 16.7.1922 nach dem Mord an Walther Rathenau den Unabhängigen Sozialdemokraten in ihrem Partei-Blatt "Freiheit" ins Gewissen: Gefährlicher als der blutige ist der "trockene" Putsch.

Kurt Tucholsky: Der Wagen (1922) 12.10.2022

Was die politischen Parteien tun, wenn der Karren im Dreck steckt... (Berliner Volkszeitung, 16.7.1922)

Kurt Tucholsky: Letzte Fahrt (1922) 05.10.2022

Theobald Tiger phantasiert seinen Todestag samt kuriosem Trauerzug herbei (Weltbühne, 5.10.1922).

Kurt Tucholsky: Händler und Helden (1922) 28.09.2022

Theobald Tiger ätzt gegen die Memoiren-Literatur des Kaisers und der Weltkriegsgeneräle: "Das Fleisch ist willig, Das Hirn ist weich." (Weltbühne, 6.7.1922)

Kurt Tucholsky: Das Opfer einer Republik (1922) 21.09.2022

Walther Rathenau, deutscher Außenminister, wird am 24. Juni ermordet. Schon am 26.6.1922 analysiert Ignaz Wrobel in der "Welt am Montag" messerscharf: Die reaktionäre Stimmungslage der Republik und die Arglosigkeit der Republikaner haben ihn auf dem Gewissen.

Kurt Tucholsky: Die Geschäftsreisenden (1922) 14.09.2022

Tucholsky beklagt, dass sich die Republik nicht gegen rechtsnationale Propaganda von "Geschäftsreisenden der Monarchie" zur Wehr setzt (Welt am Montag, 12.6.1922).

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