Frank Dittmer

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Arts DE ↓ 394 Folgen

"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit. Der Sprach- und Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019 wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger", von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schon...

Autor

Frank Dittmer

Kategorie

Arts

Podcast-Website

www.frank-dittmer.de

Neueste Folge

8. Jul 2026

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Folgen

Kurt Tucholsky: Vier Sommerplätze (1926) 08.07.2026

Sommerliche Reise-Eindrücke, die "wie weitflüglige Vögel sacht aus der Luft fallen": Von Valuta-Engländern in der Normandie, sächsischen Touristen in Bayern, Großstädtern auf der Zugspitze und einem Schriftsteller, der auf dem Schweizer Hotelbalkon eingesperrt wird (Weltbühne, 24.8.1926).

Kurt Tucholsky: Haben Sie schon mal...? (1926) 01.07.2026

Fragen an den Herrn Landgerichtsdirektor (Weltbühne, 17.8.1926).

Kurt Tucholsky: Bei näherer Bekanntschaft (1926) 24.06.2026

Die deutschen Geistesgrößen, den Göttern gleich, bleiben besser fern am Sternenhimmel stehn - denn bei näherer Betrachtung... (Weltbühne, 3.8.1926).

Kurt Tucholsky: Kartengruß aus dem Engadin (1926) 17.06.2026

Urlaubszeit: "Hier gletschern die Gletscher" und "ringfeine Smoking-Berliner" schauen ihnen dabei zu... (Weltbühne, 27.7.1926)

Kurt Tucholsky: Kochrezepte (1926) 10.06.2026

Ungleicher "Kochwettbewerb" zwischen drei Parteien der Weimarer Republik - Tucho bevorzugt dagegen sein Privatrezept... (Weltbühne, 20.7.1926)

Kurt Tucholsky: Drei Biographien (1926) 03.06.2026

Drei unterschiedliche Lebensläufe, die der liebe Gott für den noch ungeborenen Peter Panter bereit hält... (Weltbühne, 1.6.1926)

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner erzählt eine Geschichte (1926) 27.05.2026

Wenn sich der kleine Haustyrann beim Geschichtenerzählen selbst im Wege steht - und natürlich alle Anderen schuld sind... (Weltbühne, 25.5.1926).

Kurt Tucholsky: Südfrüchte (1926) 20.05.2026

Ob vom Oberkellner oder Chef-"Dippelmaten": "Saure Jurke is keen Kompott!" (Weltbühne, 11.5.1926).

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner in Paris (1926) 13.05.2026

Ein Berliner Großmaul erzählt aus der Weltstadt - irgendwo zwischen "Paris is nischt" und "Manches ist ja schon fabelhaft..." (Weltbühne, 4.5.1926).

Kurt Tucholsky: Nächtliche Unterhaltung (1926) 06.05.2026

Was seine abgelegten Kleidungsstücke nächtens über den Herrn Landgerichtsdirektor verraten ... (Weltbühne, 4.5.1926).

Kurt Tucholsky: Keinen Mann und keinen Groschen - ! (1926) 29.04.2026

"Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen keine sinnlosen Milliardenausgaben... und wir arbeiten nicht für den Mord." Engagiertes politisches Plädoyer gegen die vom Chef der Heeresleitung, Hans von Seeckt, im Parlament durchgesetzte Anhebung des Militäretats ("Das Andere Deutschland", 1.5.1926).

Kurt Tucholsky: Hinter der Venus von Milo (1926) 22.04.2026

Peter Panter beschaut sich im Pariser Louvre die beflissenen Museumsbesucher, die der Venus einen Besuch abstatten (Vossische Zeitung, 28.4.1926).

Kurt Tucholsky: Interview (1926) 15.04.2026

So "macht" man heute Literatur, Theater und Film - entlarvendes Interview mit einem "Reclam-Dichter": "Einrichten, nennt man diß..." (Weltbühne, 27.4.1926).

Kurt Tucholsky: In der ersten Reihe (1926) 08.04.2026

Ein launiger Bericht aus der ersten Parkett-Reihe des Pariser "Moulin Rouge" zwischen tosenden Orchesterklängen, nackten Mädchenbeinen und dem Auftritt der legendären Diseuse Minstinguett (Vossische Zeitung, 25.4.1926).

Kurt Tucholsky: Gruß nach vorn (1926) 01.04.2026

In der ganz persönlichen Grußadresse von 1926 erweist es sich: Der angesprochene "Zeitgenosse" von 1985 ist für Botschaften aus der Vergangenheit so gut wie unerreichbar (Weltbühne, 6.4.1926).

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner kann nicht einschlafen (1926) 25.03.2026

Der ewig hummelige Wichtigtuer kreist im Bett um sich selbst (Weltbühne, 30.3.1926).

Kurt Tucholsky: Wo waren Sie im Kriege, Herr -? (1926) 18.03.2026

Gegen die Halbherzigkeit mancher Pazifisten, gegen den Nationalismus als Nachfolger der Religion und für das Selbstbestimmungsrecht jedes einzelnen Menschen: "Unser Leben gehört uns. Ob wir feige sind oder nicht, ob wir es hingeben wollen oder nicht -: das ist unsre Sache und nur unsre" (Weltbühne, 30.3.1926).

Kurt Tucholsky: Arbeit für Arbeitslose (1926) 11.03.2026

"Klagen hilft nicht, / Plagen hilft nicht..." - ein revolutionäres Rezept gegen Arbeitslosigkeit (Weltbühne, 9.3.1926).

Kurt Tucholsky: Das alte Vertiko (1926) 04.03.2026

Politik der SPD - noch aus der "Muschelzeit"... (Weltbühne, 16.2.1926).

Kurt Tucholsky: Lützows wilde Jagd (1926) 25.02.2026

Kleine ironische Ballade gegen den unziemlichen Vergleich der anti-republikanischen Freikorps-Revoluzzer mit den napoleonischen Befreiungskämpfern (Weltbühne, 9.2.1926).

Kurt Tucholsky: Angestellte (1926) 18.02.2026

"Muck dich nicht zu laut!" - (k)eine Empfehlung bei Angst um den Arbeitsplatz (Weltbühne, 26.1.1926).

Kurt Tucholsky: Berliner auf Reisen (1926) 11.02.2026

Über "Ham-Se-kein-Jrößern?"-Berliner und "Na-faabelhaft"-Berliner, wenn sie auf Reisen gehen... (Weltbühne, 19.1.1926).

Kurt Tucholsky: Zeppelin-Spende (1926) 04.02.2026

Theobald Tiger giftet ironisch gegen die Spendenaktion zum Bau eines neuen Zeppelin, die Hugo Eckener nach seiner gelungenen Atlantiküberquerung initiierte (Weltbühne, 12.1.1926).

Kurt Tucholsky: Beim Schneider (1926) 28.01.2026

"Männer sind nie so komisch, als wenn sie rasiert werden oder beim Schneider vorm Spiegel stehn..." (Weltbühne, 5.1.1926).

Kurt Tucholsky: Dichtkunst 1926 21.01.2026

Über die Selbstbefriedigung der Deutschen mit ihren selbstgemachten nationalen Idolen... (Weltbühne 5.1.1926).

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