Frank Dittmer

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Arts DE ↓ 408 Folgen

"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit. Der Sprach- und Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019 wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger", von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schon...

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Autor

Frank Dittmer

Kategorie

Arts

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14. Okt 2026

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Folgen

Kurt Tucholsky: Frieren und frieren lassen (1926) 14.10.2026

Auch beim großen englischen Generalstreik gilt: die Kapitalisten behalten immer warme Füße... (Weltbühne, 2.11.1926).

Kurt Tucholsky: Die Drei (1926) 07.10.2026

Gutsherr - Unternehmer - Arbeiter... Nicht alle werden von Staat und Reichswehr gleichermaßen geschützt! (Volksstimme (Chemnitz), 21.10.1926).

Kurt Tucholsky: Angst des Kapitalisten vor der Einigkeit der Arbeiter (1926) 30.09.2026

Der Ausbeuter und die "dummen Proleten" - von einer unbegründeten Angst (Volksstimme (Chemnitz), 19.10.1926).

Kurt Tucholsky: Wenn jener wiederkäme... (1926) 23.09.2026

Ironische Vision: Der "Holzhauer" kehrt aus holländischem Exil heim ins Reich, wo sich nach seiner Absetzung als Kaiser so gut wie nichts verändert hat... (Weltbühne, 19.10.1926).

Kurt Tucholsky: Altbewährte Esel (1926) 16.09.2026

Kleine Satire über das Expertentum deutscher Machart: Selbst die Rohrverstopfung wird zu einer bürokratischen Zuständigkeiten-Posse (Weltbühne, 12.10.1926).

Kurt Tucholsky: Berliner Verkehr (1926) 09.09.2026

"Das deutsche Leben gehört dem Akten-Verkehr..." (Weltbühne, 5.10.1926)

Kurt Tucholsky: Feldfrüchte (1926) 02.09.2026

Spottgedicht auf die SPD im Gemüsegarten: Sind die Sozialdemokraten alle nur Radieschen...?! (Weltbühne, 21.9.1926)

Kurt Tucholsky: An meinen Sohn (1926) 26.08.2026

Des Deutschen Vaterland: Preußisches Militär, rechte Richter und geschwätzige Republikaner... Eine Charakter-Frage... (Weltbühne, 14.9.1926)

Kurt Tucholsky: Der letzte Tag (1926) 19.08.2026

Zum Urlaubs-Ende eine kleine Betrachtung über den Abschied von den "langen Stunden, in denen gar nichts geschah" (Weltbühne, 14.9.1926).

Kurt Tucholsky: Der Sieg des republikanischen Gedankens (1926) 12.08.2026

Tucholskys scharfsichtiger Denkzettel für alle "Sonntagsrepublikaner", die sich nur lau zur neuen Demokratie bekennen, in Wirklichkeit aber dem alten Imperialismus anbiedern: Ohne positive Ideale wird die Gesellschaft wieder in ihre alten Muster zurückfallen. "Und es stehe hier, zum Nachschlagen:" Die selben Phrasen und die selbe Denkart werden in die nächste kriegerische Katastrophe führen (Weltb...

Kurt Tucholsky: Kleine Dienstreise (1926) 05.08.2026

Kleiner Spott über eine "Dienstreise" des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Der weiht lieber einen Provinzsportplatz in Hinterpommern als eine Frankfurter Mainbrücke ein. "In einem altdeutschen Napfkuchen" fühlt er sich schließlich behaglicher als bei den größstädtischen Demokraten (Weltbühne, 7.9.1926).

Kurt Tucholsky: Rechenaufgaben (1926) 29.07.2026

Aktuelles aus dem Rechenbuch der Weimarer Republik: "1 sozialdemokratische Partei hat in 8 Jahren 0 Erfolge. In wieviel Jahren merkt sie, dass ihre Taktik verfehlt ist?" (Weltbühne, 31.8.1926).

Kurt Tucholsky: Kleine Station (1926) 22.07.2026

Kurze Zwischen-Station der Eisenbahn: Niemand steigt aus, aber Peter Panter malt sich am Abteilfenster das liebliche Musterbild eines deutschen Provinznestchens aus (Weltbühne, 31.8.1926).

Kurt Tucholsky: Zwei Seelen (1926) 15.07.2026

Herr Tiger besteht aus einem Oberteil und einem Unterteil - welcher Mensch wäre auch "aus einem Gusse ... in der schönsten der Welten"? (Weltbühne, 24.8.1926)

Kurt Tucholsky: Vier Sommerplätze (1926) 08.07.2026

Sommerliche Reise-Eindrücke, die "wie weitflüglige Vögel sacht aus der Luft fallen": Von Valuta-Engländern in der Normandie, sächsischen Touristen in Bayern, Großstädtern auf der Zugspitze und einem Schriftsteller, der auf dem Schweizer Hotelbalkon eingesperrt wird (Weltbühne, 24.8.1926).

Kurt Tucholsky: Haben Sie schon mal...? (1926) 01.07.2026

Fragen an den Herrn Landgerichtsdirektor (Weltbühne, 17.8.1926).

Kurt Tucholsky: Bei näherer Bekanntschaft (1926) 24.06.2026

Die deutschen Geistesgrößen, den Göttern gleich, bleiben besser fern am Sternenhimmel stehn - denn bei näherer Betrachtung... (Weltbühne, 3.8.1926).

Kurt Tucholsky: Kartengruß aus dem Engadin (1926) 17.06.2026

Urlaubszeit: "Hier gletschern die Gletscher" und "ringfeine Smoking-Berliner" schauen ihnen dabei zu... (Weltbühne, 27.7.1926)

Kurt Tucholsky: Kochrezepte (1926) 10.06.2026

Ungleicher "Kochwettbewerb" zwischen drei Parteien der Weimarer Republik - Tucho bevorzugt dagegen sein Privatrezept... (Weltbühne, 20.7.1926)

Kurt Tucholsky: Drei Biographien (1926) 03.06.2026

Drei unterschiedliche Lebensläufe, die der liebe Gott für den noch ungeborenen Peter Panter bereit hält... (Weltbühne, 1.6.1926)

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner erzählt eine Geschichte (1926) 27.05.2026

Wenn sich der kleine Haustyrann beim Geschichtenerzählen selbst im Wege steht - und natürlich alle Anderen schuld sind... (Weltbühne, 25.5.1926).

Kurt Tucholsky: Südfrüchte (1926) 20.05.2026

Ob vom Oberkellner oder Chef-"Dippelmaten": "Saure Jurke is keen Kompott!" (Weltbühne, 11.5.1926).

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner in Paris (1926) 13.05.2026

Ein Berliner Großmaul erzählt aus der Weltstadt - irgendwo zwischen "Paris is nischt" und "Manches ist ja schon fabelhaft..." (Weltbühne, 4.5.1926).

Kurt Tucholsky: Nächtliche Unterhaltung (1926) 06.05.2026

Was seine abgelegten Kleidungsstücke nächtens über den Herrn Landgerichtsdirektor verraten ... (Weltbühne, 4.5.1926).

Kurt Tucholsky: Keinen Mann und keinen Groschen - ! (1926) 29.04.2026

"Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen keine sinnlosen Milliardenausgaben... und wir arbeiten nicht für den Mord." Engagiertes politisches Plädoyer gegen die vom Chef der Heeresleitung, Hans von Seeckt, im Parlament durchgesetzte Anhebung des Militäretats ("Das Andere Deutschland", 1.5.1926).

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