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Stolpersteine

Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine an Orten, an denen Opfer der NS-Zeit gelebt haben. SWR2 ging einzelnen Lebensgeschichten nach, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen.

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Odcinki

Anni Ruppert erinnert sich an ihre Freundin Edith und ihre Eltern 08.12.2014

Anni Ruppert war im Kindergarten mit Edith Kern befreundet. Auch die Eltern kannten sich gut. Lange Zeit hatte Anni Ruppert gehofft, ihre Freundin wiedersehen zu können.

Zeitzeugin Anni Ruppert erinnert sich 05.12.2014

1939 mussten Edith und ihre Eltern weg aus Böchingen. Sie übergaben Anni Rupperts Vater, Georg Weidler, ihr Haus und räumten es komplett leer.

Zeitzeugin Anni Ruppert erinnert sich 05.12.2014

Ediths Eltern, Marcel und Paula Kern waren immer sehr besorgt um ihr einziges Kind.

Maria Druckenmüller, Wertheim 19.11.2014

Die unehelich geborene Maria Druckenmüller wuchs ab ihrem sechsten Lebensjahr in einem Waisenhaus in Wertheim auf.

Rose Schwarzhaupt, Konstanz 17.11.2014

Sie überlebte den Holocaust, weil ihre Eltern sie in die USA schickten.

"Unsere Zivilisation ist brüchig" 04.11.2014

Ansprache des Historikers und wissenschaftlichen Leiters der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Prof. Dr. Peter Steinbach, bei der Eröffnung der Ausstellung "Weil eine Zahl keinen Namen hat" am 22.10.2014.

Max Ruf, Freiburg 03.11.2014

Der Zahnarzt floh nach Frankreich und meldete sich zur Fremdenlegion.

Karl Groß, Bingen 03.11.2014

Der Weinhändler verließ seine Heimatstadt nicht aus Sorge um seine behinderte Tochter

Dr. Fritz Gernsheim, Worms 24.10.2014

Er und seine Patienten wurden unter Druck gesetzt. Fritz Gernsheim nahm sich das Leben.

Hans Hauser, Baden-Baden 22.10.2014

Der Jurastudent war deutscher Patriot durch und durch, erst als die Synagoge brennt ändert sich seine Haltung.

Erna Durlacher, Baden-Baden 22.10.2014

Die gutbürgerliche Ehefrau wurde zur Geisel ihrer nichtjüdischen Hausangestellten.

Carl Flesch, Baden-Baden 22.10.2014

Der große Geiger und Violinpädagoge zog viele Musiker nach Baden-Baden.

Richard Schwarzschild, Kaiserslautern 16.10.2014

Er heiratete eine Christin, die zum Judentum konvertierte. Die Familie wurde nach Gurs deportiert, er kam in Auschwitz um.

Anna Michaelis, Baden-Baden 09.10.2014

Die Heimatdichterin und glühende Patriotin, die höchste Anerkennung in "ihrer" Stadt genossen hatte, endete im KZ Theresienstadt.

Johanna Ketterer, Baden-Baden 09.10.2014

Nicht belügen lassen wollte sich die Mutter über die Todesumstände ihrer Tochter Johanna, die mit einer geistigen Behinderung zur Welt kam.

Josef Götzel, Baden-Baden 06.10.2014

Gleich zwei mal musste er fliehen: 1905 vor den Pogromen in Russland und 1933 aus Deutschland. In seinem Gepäck hatte der strenggläubige Jude immer ein Heiligtum: seine Thora

Hugo Wachenheimer, Kippenheim 29.09.2014

"Und wir sehen uns bald wieder" hieß es in dem letzten Brief, den Hedy Epstein von ihrem Vater bekam. Er wurde 1942 in Auschwitz ermordet.

Helina Mayer, Mainz 29.09.2014

Die 25-Jährige konnte in die USA entkommen, aber ihre Schwester und Mutter wurden in Treblinka ermordet. Ein Leben lang litt sie darunter.

Sigmunde Friedmann, Stuttgart 29.09.2014

Wegen ihres Alters scheute sie die Emigration – sie starb in Theresienstadt.

Die Holocaustüberlebende Inge Auerbacher 24.09.2014

Inge Auerbacher wuchs als Kind strenggläubiger Juden im südbadischen Kippenheim und in Jebenhausen auf. Mit sieben Jahren wurde sie gemeinsam mit ihren Eltern in das Ghetto Theresienstadt verschleppt. Ihre Kindheitserinnerungen als Überlebende des Holocaust hat Inge Auerbacher in einem Kinderbuch zusammengefasst.

Carl Theodor Frank, Mainz 17.09.2014

Der Inhaber der größten Holzhandlung am Mittelrhein war im Gesellschaftsleben seiner Heimatstadt Mainz fest verankert. Als Weinkenner war er bei der Liedertafel unentbehrlich. Er endete in Theresienstadt.

Theodor Rosenthal, Baden-Baden 10.09.2014

Seinem Beruf, den er sich nicht freiwillig ausgesucht hatte, und einer gehörigen Portion Glück verdankte er sein Überleben im besetzten Frankreich.

Karl Kahn, Baden-Baden 10.09.2014

Als ihm seine Mitschüler mit Steinen bewarfen stand für ihn eines fest: Nichts wie weg aus Baden-Baden. Seitdem wurde der Koffer zum ständigen Begleiter in seinem Leben.

Leopold Kahn, Schwäbisch Gmünd 27.08.2014

Vom einst erfolgreichen Spielwarenhersteller bleibt nur ein Stolperstein und der ein oder andere als Rarität gehandelte Teddybär.

Johanna Ullmann, Lahr 18.08.2014

Nach einem Aufenthalt bei ihren Kindern in Palästina kehrte sie nach Deutschland zurück zu ihrem Mann. Sie wurden gemeinsam deportiert.

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