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Stolpersteine

Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine an Orten, an denen Opfer der NS-Zeit gelebt haben. SWR2 ging einzelnen Lebensgeschichten nach, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen.

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1 juil. 2026

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Épisodes

Beeindruckend, weil ganz nah dran: das Theater Lokstoff! lädt zu einem „Familienabend“ mit einer Holocaust-Überlebenden 01.07.2026

Ein Theaterabend am Ort der Erinnerung: In ehemaligen Wohnungen deportierter Jüdinnen und Juden verbindet das Stuttgarter Theater Lokstoff! Gedenken mit Gesprächen am Familientisch.

Musikalische Stolpersteine: Schüler-Projekt stellt jüdische Komponisten vor 27.01.2026

Mit dem Projekt „Musikalische Stolpersteine“ vom Landesmusikrat Berlin erforschen Schülerinnen und Schüler jüdische Komponistenbiografien. Ihre Musik und Geschichten leben so als Podcast weiter.

Alfred Flor, Heidelberg 17.06.2015

Nach einer monatelangen Flucht erreichte er 1940 den Hafen von Haifa, saß aber auf der "Patria" fest, weil die Engländer keine Einwanderer mehr an Land ließen.

Ludwig Hecht, Ulm 09.06.2015

Er kümmerte sich auch um mittellose Patienten, bis die Nazis für seinen beruflichen Niedergang sorgten.

"Bin allein, aber mutig" 05.05.2015

Bei Kriegsende waren Menschen, die die Verfolgung überlebt hatten, in alle Winde zerstreut. Wie lebten sie weiter? Stimmen aus London und Mannheim, New York und Amsterdam, Haifa und Freiburg – aus Orten, an denen Menschen einen Neubeginn versuchten.

Sofie Marie Stern, Heilbronn 20.04.2015

Sie verzweifelte daran, dass ihr Mann Julius von den Nazis schikaniert wurde.

Friedrich Wilhelm Wagner, Ludwigshafen 20.04.2015

Schon im März 1933 wurde der SPD Politiker verhaftet, konnte aber in die USA fliehen. Nach dem Krieg arbeitete er an der Gestaltung eines neuen Deutschland mit und wurde 1961 zum Richter an das Bundesverfassungsgericht berufen.

Franz Birnbräuer, Baden-Baden 20.04.2015

Der dreifache Familienvater leidet an einer seltenen Form von Alzheimer. 1945 wird er in der hessischen Tötungsanstalt Hadamar umgebracht

August Jooß, Heidenheim 20.04.2015

Der Eisendreher hat Kontakt zu französischen Zwangsarbeitern. Ein Gespräch über die Aussichtslosigkeit des Krieges wird ihn sein Leben kosten.

Beate Bravmann, Konstanz 20.04.2015

Ihr Vater, Religionslehrer und Kantor, zögert die Auswanderung hinaus, weil er seine Gemeinde nicht im Stich lassen will.

Otto und Frieda Michel, Mannheim 20.04.2015

Sie sterben in Auschwitz, Sohn Ernest überlebt und berichtet nach dem Krieg als Reporter von den Nürnberger Prozessen.

Viktor Ullmann, Stuttgart 20.04.2015

Die Zeit in Theresienstadt ist eine sehr produktive für den Musiker und Komponisten: Viktor Ullmann wird zum Motor des Kulturlebens dort.

Kurt Blum, Böhl-Iggelheim 14.04.2015

Er verkauft seine Waschmaschine, und hat damit das Startkapital für Bauland in der neuen Heimat Palästina.

Liselotte Spiro, Tübingen 30.03.2015

Weil sie nicht in die Hitlerjugend aufgenommen wird, erzählen die Eltern der Zehnjährigen von ihrer jüdischen Herkunft.

Elsa Hammer, Friedrichshafen 30.03.2015

Als ihr christlicher Ehemann plötzlich stirbt, wird Elsa Hammer umgehend nach Auschwitz deportiert.

Salomon Wolff, Landau 30.03.2015

Der Weinhändler aus Böchingen wird - wie viele andere Juden aus der Umgebung - am 10.11.1938 im jüdischen Betsaal der Stadt Landau verhört - und stirbt kurz darauf an den Folgen.

Ein Stolperstein für Georg Elser, Hermaringen 26.03.2015

Er hätte die Welt verändern, und viel Leid ersparen können - hätte sein Attentat auf den "Führer" Erfolg gehabt.

Lina Einstein, Ulm 23.03.2015

Die alleinstehende Frau arbeitete bei den Wielandwerken, spielte Theater und war die Cousine von Albert Einstein!

Ludwig Kahn, Kuppenheim 23.03.2015

Der ehemalige Viehhändler wird nach Gurs deportiert. In seine Heimat kehrt er nach dem Krieg nicht zurück.

Ludwig Schlorch, Kuppenheim 23.03.2015

Der Jüngste der fünfköpfigen Familie Schlorch überlebte dank des beherzten Eingreifens eines Rot-Kreuz-Manns.

Fritz Kaufmann, Ludwigshafen 16.03.2015

Zur Behandlung von Kriegsneurosen geht er neue Wege. In der Fachwelt wird seine Therapieform als "Kaufmann-Methode" berühmt.

Hans Spiro, Tübingen 16.03.2015

Einmalig: Einen Gottesdienst zum Gedenken an Menschen jüdischer Herkunft wie Hans Spiro hielt der Pfarrer der Eberhardskirche in Tübingen am Sonntag, den 25. November 1945.

Anna Reis, Kaiserslautern 10.03.2015

Nachdem sie sexuellen Umgang mit einer Urlaubsbekanntschaft hat, wird sie verhaltensauffällig. Und damit interessant für die Psychiater des NS-Regimes.

Salomea Kern, Böchingen 09.03.2015

Für die Menschen in Böchingen war sie immer nur "die Selma". Salomea Kern lebte unverheiratet in dem kleinen südpfälzischen Dorf. Ein später geschichtsträchtiger Ort In den USA namens Selma sollte für sie zur neuen Heimat werden.

Max Löwenstein, Tübingen 09.03.2015

Als ihn Viehhändler vom Markt prügeln, scheinen die am eifrigsten gewesen zu sein, die einen laufenden Kredit bei Max Löwenstein hatten....

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