Restrisiko
Sendezeit: Jeden 4. Montag des Monats um 20 Uhr (Wiederholung am Dienstag um 13 Uhr)Mit Infos über den anti-nuklearen Widerstand, neueste Entwicklungen in der Atompolitik und -wirtschaft und erneuerbare Energiequellen. Hier wird über die Risiken der Nutzung der Atomkraft sowie Alternativen dazu berichtet. Die Sendenden verstehen sich als Teil der Anti-Atom-Bewegung.
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Odcinki
Im Räderwerk der Atommafia 24.08.2025
Eva Stegen, Energiereferentin bei den EWS Schönau, hat am 19.Juli in der Schreinerei Wittich eine Lesung aus einem Buch gehalten, das sie selbst übersetzt hat: La syndicaliste , 2019 von der französischen Investigativjournalistin Carolin-Michel Aguirre veröffentlicht. In der deutschen Version heißt das Buch Die Gewerkschafterin – Im Räderwerk der Atommafia und ist im Verlag Edition Einwurf erschie...
restrisiko (Ausgabe Dezember 2024) 22.12.2024
Die Themen: Ganz abgesehen von sogenannten Wahlprüfsteinen sollten politische interessierte Menschen darauf achten, was Politikerinnen und Politiker in Deutschland im Gegensatz zu ihren Äußerungen tatsächlich getan haben - und was beispielsweise der Politiker Robert Habeck mit dem Ausdruck "unideologisch" meinen könnte... Aus Frankreich erreichte uns am 21. Dezember eine negative Nachricht: Der se...
Das Restrisiko (von Franz Hohler) 22.12.2024
Sie finden vielleicht, ich passe nicht hierher da müsste ich sagen, das bedaure ich sehr denn ich bin praktisch bei jedem Empfang vielleicht nicht zuvorderst, eher hinten im Gang da tauche ich auf, ohne Eile, ohne Hast und stehe dann da wie der dreizehnte Gast Meine Damen, meine Herren wie geht es? Hallo! Mir geht es gut, ich bin das Restrisiko. Ich habe an alle von euch gedacht und habe ein Köffe...
Atomenergie und KI | Trägt "Künstliche Intelligenz" (KI) zu einer Renaissance der Atomenergie bei? 22.12.2024
In den vergangenen Monaten häuften sich Meldungen, daß große IT-Konzerne wie Microsoft, Amazon und Meta Pläne verfolgen, ihren wegen KI ansteigenden Strombedarf durch Atomstrom zu decken. Zum Einen sollen eingemottete Atomkraftwerke reaktiviert werden, zum Anderen ist vom Neubau konventioneller Atom-Reaktoren die Rede und von utopischen SMR-Projekten.
AKW Flamanville | Nach 18 Jahren Bauzeit geht der EPR-Atomreaktor in Betrieb 22.12.2024
Zu Baubeginn im August 2006 hieß es noch, das Vorzeige-Projekt eines "Europäischen Druckwasser-Reaktors" (EPR) am Standort des französischen AKW Flamanville werde für einen Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro bis 2012 fertiggestellt. Nach über 18 Jahren Bauzeit und mit 12 Jahren Verspätung wurde nun offiziell der Betriebs-Beginn verkündet. Das EPR-Zwillings-Projekt am Standort des finnischen AKW Olki...
Widerstand im Dreyeckland gegen das Projekt "Techno Centre" 22.12.2024
Am 4. Oktober 2018 hatte der französische Energie-Konzern und AKW-Betreiber EdF erstmals in der französischen Tageszeitung 'Le Monde' der Öffentlichkeit Pläne präsentiert, ein "Techno Centre" zu errichten. Hinter der euphemistischen Bezeichnung "Techno Centre" verbirgt sich eine industrielle Anlage zum Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle aus dem Abriß von Atomkraftwerken. Diese Anlage s...
Atomausstieg in Deutschland? | Die Realität... 22.12.2024
Am 15. April 2023 wurden die drei deutschen Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim und Isar abgeschaltet. Mittlerweile ist klar, daß der Prozeß der Stilllegung irreversibel ist.
"X Jahre" | Was Robert Habeck unter "unideologisch" versteht... 22.12.2024
Aus Unterlagen des Bundeswirtschaftsministeriums, die auch der 'Süddeutschen Zeitung' vorliegen, geht hervor, daß der pseudo-grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 24. März 2022 bei einem Treffen mit CDU-Chef Friedrich Merz weitreichende Angebote hinsichtlich einer AKW-Laufzeitverlängerung machte. Es ging dabei um eine "Laufzeitverlängerung um X Jahre".
Radioaktive Lauge an unerwarteter Stelle in Asse II 24.11.2024
Bei Bohrungen in einem Bereich oberhalb des im "Versuchs-Endlager" Asse II abgekippen Atommülls haben Bergleute radioaktiv kontaminierte Salzlauge entdeckt. Wie die Radioaktivität an diese Stelle gelangte, kann die für Asse II zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nicht erklären.
restrisiko (Ausgabe November 2024) 24.11.2024
Die Themen: Der CASTOR-Transport von La Hague nach Philippsburg, der am 20.11. stattfand Ein Fund von radioaktiv kontaminierter Lauge im sogenannten Versuchs-Endlager Asse II - an einer Stelle, wo ein solcher Fund bisher nicht erwartet wurde Eine Meldung über das tschechische AKW Dukovany, wo zwei neue Reaktoren gebaut werden sollen. Da kam es nun zu einer Verzögerung durch das Kartellamt...
Tag X | Der CASTOR-Transport nach Philippsburg | Ein Verbrechen mit massivem Polizeischutz 24.11.2024
Am 13.09. hatte die deutsche Anti-Atom-Bewegung von französischer Seite die Information erhalten, daß der CASTOR-Transport von der Plutonium-Fabrik La Hague zum Atommüll-Lager Philippsburg voraussichtlich in der 47. Kalenderwoche gestartet werde. Trotz der offiziellen Geheimhaltung war somit klar: Der Tag X wird zwischen Montag, 18.11., und Sonntag, 24.11., liegen. Die Südwestdeutschen Anti-Atom-I...
Reaktor-Projekt in Tschechien vorläufig gestoppt 24.11.2024
Das tschechische Kartellamt stoppte den geplanten Neubau zweier Atom-Reaktoren am Standort des AKW Dukovany. Der staatliche tschechische Strom-Konzern ČEZ hatte den Auftrag für den Bau an den südkoreanischen Konzern KHNP vergeben. Anlaß für den Stop waren formelle Beschwerden der konkurrierenden Anbieter Westinghouse, USA, und EdF, Frankreich. Bei der Ausschreibung habe es an Transparenz und Fairn...
Zum angekündigten CASTOR-Transport von Jülich nach Ahaus 27.10.2024
In Jülich befinden sich 152 CASTOR-Behälter mit etwa 300.000 Brennelemente-Kugeln aus dem früheren Jülicher AVR-Versuchsreaktor. Bereits 2013 war die Aufbewahrungs-Genehmigung dort abgelaufen. Seitdem wurden munter die verschiedensten Optionen diskutiert, was mit diesem Atom-Müll geschehen solle - ohne jegliche Konsequenz. Der Bau eines neuen Lagers wird so seit elf Jahren verhindert. Das jetzige...
restrisiko (Ausgabe Oktober 2024) 27.10.2024
Die Themen: An erster Stelle auch diesmal der angekündigte CASTOR-Transport nach Philippsburg. Für die Atom-Lobby kam ein Vorfall im dortigen Atommüll-Lager - wie BNN so hübsch formulierte - "zur Unzeit"... Doch auch in Norddeutschland wird ein CASTOR-Transport vorbereitet. In diesem Fall soll Atommüll von Jülich nach Ahaus gekarrt werden. Der Bau eines neuen Atommüll-Lagers am Standort Jülich wir...
Stillstand des AKW Beznau | Millionenverlust für Axpo 27.10.2024
Durch den mittlerweile einen Monat währenden Stillstand des Schweizer AKW Beznau entstand dem Betreiber-Konzern Axpo ein Ausfall von schätzungsweise 18 bis 20 Millionen Franken. Beim seit 1969 betriebenen Reaktor I des AKW Beznau handelt es sich um den weltweit ältesten kommerziellen Atom-Reaktor. Nach Einschätzung der Anti-Atom-Bewegung liegt die Ursache in Alterungs-Problemen, die mit einem star...
CASTOR-Alarm | Panne in Philippsburg "zur Unzeit" 27.10.2024
Am 13. September hatte das Bundes-Atommüll-Amt BASE den riskanten Transport von hochradioaktivem Atommüll aus der Plutoniumfabrik ("Wiederaufarbeitungsanlage") La Hague ins "Zwischen"-Lager Philippsburg genehmigt (Wir berichteten). Laut zuverlässigen französischen Quellen liegt der nach wie vor geheim gehaltene Transport-Termin in der 47. Kalenderwoche - also zwischen dem 18. und 24. November. Nun...
Les Bur'lesques | Ein Festival der Anti-Atom-Bewegung gegen das französische "Endlager"-Projekt Bure 22.09.2024
Mehr als 3.500 BesucherInnen aus ganz Frankreich und den angrenzenden Ländern nahmen an den drei Tagen vom 16. bis 18. August am Festival des Widerstands gegen das französische "Endlager"-Projekt Bure teil. Von offizieller Seite wird das "Endlager"-Projekt als Cigéo-Projekt bezeichnet. Das Festival bei Saint-Amand-sur-Ornain - vom Kollektiv Les Bur'lesques organisiert - hatte einiges zu bieten: Ne...
restrisiko (Ausgabe September 2024) 22.09.2024
Die Themen: CASTOR-Alarm! Wieder einmal rollt demnächst der Wahnsinn auf uns zu! Der exakte Termin ist noch unbekannt - doch auf jeden Fall soll ein CASTOR-Transport vom französischen La Hague noch in diesem Jahr nach Philippsburg rollen. Worum geht es genau? Und: Weshalb läßt sich die Anti-Atom-Bewegung vom Pseudo-Argument der "nationalen Verantwortung" nicht beeindrucken?
Schweizer Strom-Konzern Alpiq gegen Wiedereinstieg in die Atomenergie 22.09.2024
In der Schweiz gibt es eine starke Kampagne, um einen Wiedereinstieg in die Atomenergie durchzusetzen. Bei einer Volksabstimmung im Jahr 2017 über die "Energiestrategie 2050" hatten 58 Prozent einem Neubauverbot für Atomkraftwerke zugestimmt. Die Initiative 'Blackout stoppen' versucht seit Monaten mit Angstmache und Propaganda, eine Mehrheit der SchweizerInnen auf Atomenergie einzuschwören. Kürzli...
CASTOR-Alarm! | Atommüll-Transport nach Philippsburg noch in diesem Jahr 22.09.2024
Wie kaum anders zu erwarten, hat das Bundes-Atommüll-Amt BASE nun den riskanten Transport von hochradioaktivem Atommüll aus der Plutoniumfabrik ("Wiederaufarbeitungsanlage") La Hague ins "Zwischen"-Lager Philippsburg genehmigt. Offen ist noch, ob er im Oktober, im November oder im Dezember stattfindet. Laut der Genehmigung soll dieser CASTOR-Transport noch in diesem Jahr - "bis einschließlich 31....
Abriß des AKW Fessenheim | Forderungen finden kein "Gehör" | ...finden angeblich "Gehör" 25.08.2024
Atomkraft-GegnerInnen im Dreyeckland kämpfen gegen Billig-Abriß des AKW Fessenheim
Forschungs-Reaktor Garching | Noch ausstehender Schritt zum Atomausstieg | Erneute Klage gegen Weiterbetrieb 25.08.2024
Der Forschungs-Reaktor Garching der Technischen Universität München wird seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2004 mit hoch-angereichertem Uran betrieben. Es handelt sich um atomwaffenfähiges Uran mit einem Anreicherungsgrad von 87 Prozent. Von den rund 30 Kilogramm Uran, die pro Jahr in Garching eingesetzt werden, reicht die Hälfte aus, um eine Atombombe des Typs Hiroshima zu bauen.
restrisiko (Ausgabe August 2024) 25.08.2024
Die Themen: Steigen wir ein mit heißer Luft. Diese stammt von Ministerin Steffi Lemke bei ihrer Visite des maroden Versuchs-Endlagers Asse II. Kann damit gerechnet werden, daß in den kommenden 15 Monaten bis zur Bundestagswahl 2025 damit begonnen wird, den Atommüll aus den unterirdischen einsturzgefährdeten Stollen herauszuholen?
Atomwaffen-GegnerInnen mahnen die Justiz 26.05.2024
Am Montag, 13.5.2024 mußten sich erneut zwei Atomwaffen-GegnerInnen wegen ihres zivilen Ungehorsams auf dem Atomwaffenstandort Büchel am 8. Mai 2023 verantworten. Die Angeklagten drehten dieses Mal den "Spieß" um und klagten die Gerichte wegen ihrer Untätigkeit als Wächter des Rechtsstaates an. Denn mit der atomaren Teilhabe Deutschlands und dem täglichen Üben eines Atomwaffen-Abwurfes durch deuts...
Atommüll-Lager Asse II | Gefährliche Veränderungen 26.05.2024
Im Jahr 1965 wurde das ehemalige Salzbergwerk Asse II als "Versuchs-Endlager" eingerichtet. 2007 wurde bekannt, daß bereits seit 1988 Wasser in die Stollen von Asse II eindringt. Neun Jahre lang wurde die Tatsache von Seiten des Betreibers geleugnet. Der Zufluß hat sich auf insgesamt zwölfeinhalb Kubikmeter pro Tag ausgeweitete. Zudem stellte sich heraus, daß radioaktiver Atommüll skrupellos auch...
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