Der Methodenkompass

Empirisch denken — damit wir wissen, was wir tun

Science DE ↓ Odcinki: 72

Empirisch denken ist eine Podcast-Reihe über wissenschaftliches Arbeiten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – verständlich, kritisch und anhand vieler Beispiele. Im Mittelpunkt stehen Forschungsfragen, Hypothesen, Daten, Modelle, Kausalität, Regression, Fragebögen, Textanalyse, Repräsentativität und typische Denkfehler. Der Podcast richtet sich an alle, die empirische Forschung nicht nur anwenden, sondern wirklich verstehen wollen. Basierend auf meiner 15-jährigen Arbeit an der Universität Bayreuth und mit KI-Unterstützung verständlich aufbereitet.

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Der Methodenkompass

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6 paź 2026

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Odcinki

Folge 68: Wenn zwei gute Ideen zusammen zu viel werden 06.10.2026

Zwei starke Haltungen ergeben nicht automatisch eine noch stärkere Haltung. Unter schwerer Turbulenz kann Kombination helfen — aber sie kann auch Komplexität, Kosten und Starrheit verstärken.

Folge 69: Das No-Posture-Paradox 06.10.2026

No-posture ist nicht grundsätzlich gut. Und posture ist nicht grundsätzlich schlecht. Entscheidend ist die Kombination aus vorheriger Wachstumsgeschichte, strategischer Festlegung und Umweltbedingung.

Folge 70: Was Growing Pains über Lernen in Krisen zeigt 06.10.2026

Wachstum erzeugt Kraft. Aber Wachstum erzeugt auch Pfade. Und unter schwerer Turbulenz entscheidet nicht nur, wie stark ein Unternehmen ist. Sondern ob es stark genug ist, seine eigene Stärke zu hinterfragen.

Folge 64: Postures als Routinen des Denkens 30.09.2026

In der Behavioral Theory of the Firm spielen Regeln, Standard Operating Procedures und Routinen eine zentrale Rolle. Organisationen greifen auf bewährte Muster zurück, wenn Unsicherheit groß ist.

Folge 65: Das Growing-Pains-Modell 30.09.2026

Growing Pains zeigt nicht einfach, ob digitale oder unternehmerische Haltungen gut sind. Es zeigt, dass ihre Wirkung davon abhängt, aus welcher Wachstumsgeschichte ein Unternehmen in die Krise hineingeht.

Folge 66: Wenn Unternehmertum zur Falle wird 30.09.2026

Entrepreneurship hilft nicht automatisch. Für schwache Unternehmen kann es Suchenergie freisetzen. Für stark gewachsene Unternehmen kann es Selbstüberschätzung und riskantes Festhalten am bisherigen Wachstumspfad verstärken.

Folge 67: Digitalisierung schützt nicht automatisch 30.09.2026

Digitale Haltung ist kein Schutzschild gegen Turbulenz. Sie hilft, wenn digitale Optionen zur neuen Lage passen. Sie schadet, wenn sie Organisationen in alten technologischen Pfaden festhält.

Folge 63: Erfolg kann Suche verhindern 23.09.2026

Organisationen vergleichen ihre tatsächliche Leistung mit einem Anspruchsniveau. Läuft es schlechter als erwartet, entsteht Unzufriedenheit.

Folge 61: Unternehmen sind keine Optimierungsmaschinen 23.09.2026

Strategische Haltungen, die Unternehmen normalerweise stark machen, können ihnen in schweren Krisen schaden. Mit diesem Link können die ersten 50 Besucher den Artikel kostenlos lesen und herunterladen 👉 https://www.tandfonline.com/eprint/RM7SRBTZV4EAVHCEGX8S/full?target=10.1080/0960085X.2026.2623954

Folge 62: Bounded Rationality — warum gut genug oft entscheidet 23.09.2026

Begrenzte Rationalität bedeutet nicht, dass Menschen irrational sind. Es bedeutet: Sie versuchen vernünftig zu handeln, aber unter Grenzen.

Bonus-Folge: Juvenal — der schwarze Schwan als unmöglicher Vogel 15.09.2026

Das Unmögliche ist oft nicht unmöglich. Es ist nur noch nicht Teil unseres Erfahrungsraums. Und genau deshalb braucht Wissenschaft nicht nur Bestätigung. Sie braucht die Bereitschaft, vom Unerwarteten überrascht zu werden.

Bonus-Folge: Schwanensee — wenn Wahrnehmung nicht Wirklichkeit ist 15.09.2026

Der schwarze Schwan ist nicht nur ein Bild für Krise. Er ist ein Bild für die Grenzen dessen, was wir wissen, sehen und erwarten.

Von schwarzen Schwänen und grauen Nashörnern - Wenn das Außergewöhnliche gewöhnlich wird 15.09.2026

Nicht jedes erschütternde Ereignis ist automatisch ein Schwarzer Schwan. Manchmal ist nicht das Ereignis völlig unvorhersehbar, sondern nur unsere Bereitschaft gering, vorhandene Warnsignale ernst zu nehmen.

Das Graue Nashorn — wenn wir wissen, aber nicht handeln 15.09.2026

Während der Schwarze Schwan für das Unerwartete steht, beschreibt das Graue Nashorn eine sichtbare, wahrscheinliche und potenziell folgenreiche Gefahr.

Nach der Krise ist vor der Krise 15.09.2026

Der Schwarze Schwan von gestern kann zum Grauen Nashorn von morgen werden.

Von Prediction zu Preparedness 15.09.2026

Strategische Anpassungsfähigkeit entsteht nicht durch perfekte Vorhersage. Sie entsteht durch die Fähigkeit, unter begrenztem Wissen handlungsfähig zu bleiben — und vorhandenes Wissen rechtzeitig in Handeln zu übersetzen.

Warum Widerspruch produktiv ist 15.09.2026

Nur weil bislang alles für unsere Annahmen sprach, können wir uns trotzdem irren.

Folge 51: Warum Mittelwerte manchmal die falsche Geschichte erzählen 08.09.2026

Das erinnert an ein Kamel und ein Dromedar. Von vorne sehen beide vielleicht ähnlich aus. Aber von der Seite erkennt man: Das eine Tier hat einen Höcker. Das andere zwei.

Folge 52: Stratifizierung — wenn Stichproben mehrere Welten enthalten 08.09.2026

Heute geht es um Stratifizierung. Stratifizierung bedeutet: Eine Stichprobe besteht aus unterschiedlichen Schichten oder Gruppen.

Folge 53: Signifikant heißt nicht wichtig 08.09.2026

Ein signifikantes Ergebnis wird oft so gelesen, als sei es wichtig. Aber das ist ein Missverständnis.

Folge 54: Power — warum echte Effekte manchmal unsichtbar bleiben 08.09.2026

Heute geht es um den Beta-Fehler. Wir übersehen einen Effekt, obwohl er tatsächlich existiert.

Folge 55: Effektstärke — wie groß ist der Effekt wirklich? 08.09.2026

Signifikanz sagt uns, ob ein Ergebnis statistisch auffällig ist. Effektstärke sagt uns, wie groß ein Effekt ist. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Folge 46: Wie gut ist ein Modell? 01.09.2026

Ein gutes Modell erklärt nicht nur viel. Es erklärt ausreichend viel mit angemessener Komplexität.

Folge 47: Warum dieselben Koeffizienten unterschiedlich signifikant sein können 01.09.2026

Manchmal liefern unterschiedliche Programme oder Verfahren sehr ähnliche Regressionskoeffizienten. Aber die p-Werte unterscheiden sich.

Folge 48: Wann lineare Regression sinnvoll ist 01.09.2026

Lineare Regression ist kein automatisches Analysewerkzeug. Sie verlangt eine passende abhängige Variable, sinnvolle Prädiktoren, ausreichende Daten und ein theoretisch begründetes Modell.

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