Funkhaus Rosenheim Podcast

Die rote Liste

Die rote Liste der bedrohten Wörter und Redewendungen

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Ostatni odcinek

3 lis 2026

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Odcinki

Die rote Liste: Froseln 03.11.2026

Der bayerische Begriff „froseln“ hat zwei völlig unterschiedliche Bedeutungen. Zum einen beschreibt er das erste, noch unbewusste Lächeln eines Babys. Zum anderen steht das Wort für wirres Reden, Unsinn erzählen oder Fantasieren, beispielsweise im Fieberwahn. Der Ursprung liegt im alt- und mittelhochdeutschen Wort „freisa“, das für Gefahr, Schrecken oder auch Krankheiten wie Zuckungen und Epilepsi...

Die Rote Liste vom 27. Oktober 27.10.2026

Heute: oweing!

Die Rote Liste vom 13. Oktober 13.10.2026

Heute: U-Hackerl!

Die Rote Liste vom 6. Oktober 06.10.2026

Heute: lätschert!

Die rote Liste vom 15. September 15.09.2026

Heute: Flunserl!

Die Rote Liste von 08. September 2026 08.09.2026

Heute: Gleufe!

Die Rote Liste vom 25. August 25.08.2026

Heute: Stibitzen

Die Rote Liste vom 18. August 18.08.2026

Heute: Schaber!

Die rote Liste: Hundsmiserablik 11.08.2026

In der Rubrik „Die rote Liste der bedrohten Wörter“ geht es diesmal um den altbayerischen Begriff „hundsmiserablik“. Als Steigerungsform von „miserabel“ beschreibt das Wort etwas extrem Schlechtes, Erbarmlihes oder Mangelhaftes. Sprachhistorisch geht die Redewendung auf das lateinische miserabilis zurück, gelangte über das französische misérable ins Deutsche und entwickelte sich mit der Dialektend...

Die rote Liste: Nutschal 04.08.2026

Der Begriff bezeichnet Münzen mit geringem Wert bzw. sehr wenig Geld – vergleichbar mit dem heutigen Wort „Peanuts“. Je nach Region treten Varianten wie Nutschgal, Nuckal oder Notschal (in Anlehnung an den Notgroschen) auf. In Österreich bezeichnet ein Nutschal oder Nuitschal hingegen ein Ferkel oder Schweinchen, meint aber im übertragenen Sinne ebenfalls etwas sehr Kleines.

Die Rote Liste vom 28. Juli 28.07.2026

Heute: D-Zug

Die rote Liste: Limo 14.07.2026

Das Wort „Limo“ steht für Limonade und ist fest in den Kindheitserinnerungen der Region Rosenheim verankert. Ob klassische Zitronenlimo oder modernere Orangenlimo – früher kamen diese Getränke meist nicht von internationalen Großkonzernen, sondern direkt aus den heimischen Brauereien. Obwohl Weltkonzerne den Begriff sprachlich verdrängen wollen, bleibt die frühkindliche Prägung stark. Viele bestel...

Die rote Liste: Das Rendezvous 07.07.2026

Was heute als „Date“ bekannt ist, war früher die romantische Verabredung. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Französischen und bedeutete im militärischen Kontext schlicht „begebt euch dahingehend“, was den Treffpunkt von Truppenteilen beschrieb. Während das alltägliche „Rendezvous“ im Französischen heute auch für Termine beim Zahnarzt oder Steuerberater steht, bezeichnete das „Rendezvous galant“...

Die Rote Liste vom 23. Juni 23.06.2026

Heute: der Bader

Die Rote Liste: Arschlings 16.06.2026

Der Begriff „Arschlings“ ist im bayerischen und österreichischen Raum beheimatet und bedeutet so viel wie „mit der Rückseite zuerst“, „nach hinten“, „von hinten“ oder auch „verkehrt herum“. Karl Valentin formulierte es einst als „von hinten herwärts“. Das Wort ist dabei keineswegs ein bloßes Kofferwort, sondern hat eine ernstzunehmende, jahrhundertealte Geschichte: Bereits im Althochdeutschen ist...

Die Rote Liste: Die Bagage 09.06.2026

Der Begriff „Bagage“ geht auf das mittellateinische Wort „baga“ (Sack) und das altfranzösische „bag“ (Bündel) zurück, was im Deutschen ursprünglich Gepäck bedeutete. Heute meint man damit oft abfällig die gesamte Sippschaft, den Familienanhang oder eine lästige Gruppe von Personen.

Die Rote Liste: Pflanz 02.06.2026

„Mach koane Pflanz“ bedeutet im bayerischen und österreichischen Raum so viel wie „Red Klartext“ oder „Mach keine Ausflüchte“. Das zugehörige Verb „pflanzen“ steht für ärgern, foppen oder jemanden zum Narren halten. Der Ausdruck gerät heute jedoch immer mehr in Vergessenheit.

Die rote Liste vom 26. Mai 26.05.2026

Heute: Trutscherl

Die Rote Liste vom 12. Mai 12.05.2026

Heute: Hackozack

Die rote Liste: Spendieren 28.04.2026

„Spendieren“ wird im heutigen Sprachgebrauch immer häufiger durch Begriffe wie finanzieren oder investieren ersetzt wird. Während man im norddeutschen Raum unter spendieren meist das Ausgeben von Kleinigkeiten wie einem Eis oder Getränk versteht, kann der Begriff im Süden auch für großzügige Förderungen von Bauvorhaben durch den Staat stehen. .

Die Rote Liste vom 14. April 14.04.2026

Heute: Schmoizn

Die Rote Liste vom 7. April 07.04.2026

Heute: Zelteln

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