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Mit der buch|essenz stellen wir Sachbücher von besonderer Bedeutung für den gesellschaftlichen Diskurs, als Buchzusammenfassungen für dich bereit. Du musst Sachbücher mit mehreren hundert oder gar tausend Seiten nicht gänzlich lesen, um die Kernaussagen und Argumente der Autoren zu verstehen – denn genau dies decken unsere kompakten Buchessenzen ab. Mehr: www.fes.de/buch-essenz

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12 paź 2026

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Odcinki

Rahel Jaeggi (2023): Fortschritt und Regression 25.08.2025

Was heißt Fortschritt in Krisenzeiten? Die Philosophin Rahel Jaeggi versteht darunter eine Veränderung zum Besseren – immer subjektiv bewertet und ungleich verteilt. Fortschritt ist für sie ein kontinuierlicher Lern- und Erfahrungsprozess, in dem neue Lösungen alte Probleme ablösen, dadurch aber wiederum neue Probleme entstehen.

Petra Pinzler (2024): Hat das Zukunft oder kann das weg? 11.08.2025

Was bedeutet Fortschritt heute? In Zeiten von Klimakrise, sozialer Spaltung und globaler Unsicherheit ist die Idee des Fortschritts unter Druck geraten. Die Journalistin und Autorin Petra Pinzler fragt in ihrem neusten Buch „Hat das Zukunft oder kann das weg? Der Fortschrittskompass“ nach den Bedingungen für ein gutes Leben für alle – und entwickelt konkrete Vorschläge für eine sozial-ökologische...

Julia Friedrichs (2024): Crazy Rich 07.07.2025

Wie sieht sie eigentlich aus, die geheimnisvolle Welt der deutschen Superreichen? Wer das wissen will, hat es nicht leicht. Es ist schwer über Reichtum in Deutschland zu sprechen: Es fehlt an Daten, die Interviewbereitschaft ist rar, und die Politik begünstigt durch legale Steuerschlupflöcher eine massive Ungleichverteilung von Vermögen. Es sollte daher darum gehen, mehr Transparenz zu schaffen, g...

Kate Crawford (2024): Atlas der KI 24.06.2025

Künstliche Intelligenz (KI) wird häufig als körperlose, neutrale Technologie dargestellt. Allerdings werden damit ihre tief verwurzelten Verbindungen mit sozialen Ungleichheiten und negativen Umweltauswirkungen verschleiert. KI ist eine extraktive Industrie, die auf Ausbeutung natürlicher Ressourcen, billiger menschlicher Arbeit und massiven Datenmengen basiert – mit drastischen Folgen für Umwelt...

Hans Rusinek (2023): Work-Survive-Balance 09.06.2025

Die Krise des Planeten und die Krise der Arbeitswelt sind nicht unabhängig voneinander. Wir haben uns in eine gigantische Beschleunigung hineingearbeitet, die Wohlstand und die Idee der Menschenrechte mit sich brachte, gleichzeitig jedoch den Planeten und unsere Lebensgrundlagen zerstört hat. In der Gegenwart zeichnet sich Arbeit durch verschiedene Praktiken aus, die zur Klimakrise geführt haben u...

Sascha Lobo (2023): Die große Vertrauenskrise 26.05.2025

Im Zuge der immer weiter voranschreitenden Globalisierung und Digitalisierung haben sich die Mechanismen der gesamtgesellschaftlichen Vertrauensbildung in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Vor dem Aufkommen des Internets akzeptierten die Bürger_innen die Entscheidungen von Behörden, Parteien, Schulen und Universi-täten und erwarteten im Gegenzug vom Staat eine Politik im Sinne der Meh...

Jens Kersten, Claudia Neu, Berthold Vogel (2024): Einsamkeit und Ressentiment 12.05.2025

Einsamkeit und Ressentiment sind eng verbundene gesellschaftliche Phänomene, die sozialen Zusammenhalt und die Demokratie gefährden. Einsamkeit führt zu Rückzug und Misstrauen. Ressentiment entsteht aus Gefühlen der Ohnmacht und äußert sich in Schuldzuweisungen sowie gesellschaftlicher Spaltung. Beide verstärken einander: Einsamkeit schwächt das Vertrauen in soziale Beziehungen, Ressentiment unter...

Friederike Otto (2023): Klimaungerechtigkeit 28.04.2025

Die Klimakrise wird häufig als externes, natürliches Phänomen begriffen. Dabei ist sie eng mit kapitalistischen, kolonialen, rassistischen und patriarchalen Strukturen verknüpft. Die differenzierte Betrachtung von Extremwetterereignissen in der Zuordnungsforschung zeigt, dass gesellschaftliche Ungleichheiten die Auswirkungen des Klimawandels massiv verschärfen – insbesondere im Globalen Süden, wo...

Maximilian Steinbeis (2024): Die verwundbare Demokratie 14.04.2025

Autoritär-populistische Bewegungen destabilisieren die liberale Demokratie durch schrittweise Unterwanderung der Institutionen. Ihr Werkzeug ist ein Populismus, der zunehmend politische Macht erschleicht. Am Szenario einer autoritär-populistischen Machtübernahme auf Landesebene wird deutlich, wo durch gezielte Blockaden, Besetzungen von Schlüsselpositionen und Manipulation von Medien und Instituti...

Anne Applebaum (2024): Die Achse der Autokraten 07.04.2025

Die internationale Zusammenarbeit autokratischer Regime wird nicht durch eine gemeinsame Ideologie zusammengehalten, sondern durch komplexe Netzwerke von Korruption, Kontrolle und Propaganda. Länder wie Russland, China und Venezuela unterstützen sich gegenseitig, etwa durch den Austausch von Technologie, Propaganda oder militärischer Hilfe. Die westliche Politik spielt allerdings ebenfalls keine u...

Andreas Reckwitz (2024): Verlust 20.03.2025

Die moderne Gesellschaft ist geprägt von tiefgreifenden Verlusterfahrungen. Seit dem Ende des wirtschaftlichen Aufschwungs nach dem Zweiten Weltkrieg lässt sich eine „Verlusteskalation“ beobachten, die sich in politischen und sozialen Krisen manifestiert. Diese Entwicklung wird nicht nur von Rechtspopulisten ausgenutzt, sondern fordert auch eine neue Perspektive auf unser Fortschrittsverständnis....

Philippa Sigl-Glöckner (2024): Gutes Geld 11.03.2025

Die Maastricht-Kriterien und die deutsche Schuldenbremse engen die wirtschaftspolitischen Möglichkeiten unnötig ein und verhindern notwendige Ausgaben für Beschäftigung, Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und sozialen Zusammenhalt. Damit gefährden sie die Zukunft unserer Gesellschaft. Es braucht daher neue Schuldenregeln, die Spielraum für Investitionen in diesen Bereichen schaffen. Woher kommen d...

Julia Reuschenbach und Korbinian Frenzel (2024): Defekte Debatten 24.02.2025

Unsere Debattenkultur steckt in einer Krise. Die Ursachen sind vielfältig: Zunehmende Individualisierung, aber auch aktuelle Krisen und Umbrüche spielen eine Rolle. Sie führen zu Verunsicherung, einem Gefühl von geringer Selbstwirksamkeit und Ohnmacht. Rechtspopulistische Akteur_innen profitieren durch Vereinfachungen, während sich demokratische Politiker_innen in Krisensituationen zu oft auf Scha...

Sascha Lübbe (2024). Ganz unten im System 03.02.2025

Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und eines der europäischen Länder mit dem größten Niedriglohnsektor – ein Hochlohnland für sogenannte „qualifizierte“ Arbeit, aber ein Billiglohnland in anderen Branchen. Im unteren Einkommensbereich betrug der Anteil von Nicht-Deutschen 2022 fast 30 Prozent. In der Gebäudereinigung, der Lebensmittelindustrie oder auf dem Bau liegt der Antei...

Hein de Haas (2024): Migration 21.01.2025

Ausmaß und Probleme der Migration werden stark überschätzt. Verantwortlich für die meisten Missstände sind Fehler der Politik. Die Einwanderungsländer stehen vor einem Trilemma zwischen dem Wunsch, die Zuwanderung zu begrenzen, der dringenden Nachfrage der Wirtschaft nach billigen Arbeitskräften und dem Gebot, die Menschenrechte zu schützen. Angeblich treiben die hohen Entwicklungs- und Einkommens...

Ben Ansell (2024): Warum Politik so oft versagt 23.12.2024

Wie können demokratische Entscheidungsprozesse gelingen? Der Blick auf fünf Konfliktfelder - die Demokratiefalle, die Gleichheits-, Solidaritäts-, Sicherheits- und die Wohlstandsfalle - zeigt: Durch die kluge Gestaltung demokratischer Institutionen können wir strukturelle Probleme überwinden. Der Egoismus und die individuellen Interessen von Menschen müssen mit ihnen derart adressiert und verbunde...

Wolfgang Merkel (2023): Im Zwielicht 23.12.2024

Stehen wir vor einer "Demokratiedämmerung"? Wie steht es um die Resilienz und Krisenbewältigungskompetenz von Demokratien? Die Demokratie sollte sich auf ihre Lösungskompetenz und die Fähigkeit besinnen, auf Herausforderungen nachhaltig zu reagieren. Die Rolle der Partizipation ist dabei der entscheidende Unterschied zwischen autokratischen und demokratischen Systemen. Um den Herausforderungen von...

Miriam Meckel und Léa Steinacker (2024): Alles überall auf einmal 17.12.2024

Spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT im Jahre 2022 sind KI-Systeme Teil unseres Alltags geworden. Die Technologie hat ein großes Erneuerungspotenzial, kann aber auch bestehende Probleme verstärken. Aufgrund der möglichen Veränderungen, die unser kulturelles Selbstverständnis, die wirtschaftliche Produktivität und die soziale Gerechtigkeit betreffen, braucht es ein Mindestmaß an weltwei...

Marcel Lewandowsky (2024): Was Populisten wollen 25.11.2024

Erfahrungen von sozialer Ausgrenzung sowie von Abstieg und Statusverlust haben einen großen Einfluss darauf, wie zufrieden Menschen mit der Demokratie sind und wie groß ihr Vertrauen in Politiker und Institutionen ist. Ziel der Politik muss es also sein, in Krisenzeiten ein individuelles und kollektives Gefühl von Sicherheit zu transportieren. Populisten inszenieren sich als Stimme des Volkes. Tro...

Bernie Sanders mit John Nichols (2023): Es ist okay, wütend auf den Kapitalismus zu sein 11.11.2024

Der ungezügelte Kapitalismus treibt die globale Ungleichheit unaufhaltsam voran. Er untergräbt unsere Demokratie und zerstört unseren Planeten. Es bleibt nur ein Ausweg: Wir müssen dem unmoralischen Prinzip der hemmungslosen Gier endlich ein Ende setzen und die Würde des Menschen ins Zentrum aller gesellschaftlichen Überlegungen rücken. Es gilt anzuerkennen, dass zu den Menschenrechten auch wirtsc...

Steven Levitsky & Daniel Ziblatt (2024): Die Tyrannei der Minderheit 28.10.2024

Amerikas Demokratie steht am Abgrund. Die regierenden Parteien sind oft nicht in der Lage, öffentliche Anliegen der Mehrheit der Wähler_innen in Politik umzusetzen. Unter dem Titel Tyrannei der Minderheit zeigen Levitsky und Ziblatt auf, dass diese Proble-me historisch gewachsen und institutionell bedingt sind. Im Jahr 2016 standen die Vereinigten Staaten von Amerika an der Schwelle zur mul-tiethn...

Steffen Mau (2024): Ungleich vereint 15.10.2024

Geprägt durch die Erfahrungen in der DDR und die Weichenstellungen in den Wendejahren wird der Osten anders bleiben – ökonomisch und politisch, aber auch mit Blick auf Mentalität und Identität. In Ostdeutschland waren lange eher apolitische, abwartende, teils apathische Haltungen vorherrschend. Unter Bedingungen gesellschaftlichen Stresses kam es jedoch zu einem Politisierungsschub. Menschen mit s...

Christina Morina (2023): Tausend Aufbrüche 30.09.2024

Aus bislang unerforschten Selbstzeugnissen wie Bürgerbriefen, Petitionen und Flugblättern rekonstruiert die Autorin die Demokratievorstellungen und das Selbstverständnis normaler Bürger_innen in Ost und West seit den 1980er Jahren. Die jüngste deutsche Demokratiegeschichte wird üblicherweise als rein westdeutsche, von 1949 über die Vereinigung bis in die Gegenwart reichende Teilgeschichte erzählt....

Daron Acemoglu, Simon Johnson (2023): Macht und Fortschritt 16.09.2024

Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen des letzten Jahrtausends sind das Ergebnis der Auseinandersetzung über die Ausrichtung und Nutzung von Technologie. Da der Fokus des Buchs auf Technologie liegt, bezieht sich der Großteil der Untersuchung auf jene Weltregionen, in denen die wichtigsten und folgenreichsten technologischen Veränderungen stattfanden. Unter dem Fokus der Kontro...

Axel Honneth (2023): Der arbeitende Souverän 02.09.2024

Wenn der Souverän, also die Bürger_innen, im Kapitalismus so sehr mit Arbeit beschäftigt sind, gehen Zeit und Räume für demokratische politische Prozesse verloren. Dies ist nicht kein bloß quantitatives, sondern auch und primär ein qualitatives Problem. Die gegenwärtigen Arbeitsverhältnisse beanspruchen die Menschen nicht nur übermäßig, vor allem sind sie alles andere als demokratisch organisiert....

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