Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum

Seelenfutter

Arts DE ↓ 303 episodios

Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky,Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalbalternative Lebensmittel frei Haus. In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei zuhören, was sie entdecken.

Autor

Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum

Categoría

Arts

Web del podcast

podcasters.spotify.com

Último episodio

26 de jun. de 2026

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Episodios

Seelenfutter Folge 303: Von verschleiertem Sinn und einem blinkenden Ding. Gedichte von Alberto Caeiro und Sinaida Gippius 26.06.2026

Um die Sinnfrage geht es im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter, kleiner geht’s nicht. Was sehen wir, wennwir sehen, und welcher Sinnzusammenhang steht hinter den Dingen, die wir beschreiben. Der portugiesische Dichter Alberto Caeiro grenzt sich scharf von transzendenterVerschleierung ab, oder von dem, was er vermutet. Sein Gedicht „Du, Mystiker“ verneint Bedeutungen hinter den Dingen. Dazu stell...

Seelenfutter Folge 302: Vom Messias und einer traurigen Nacht. Gedichte von Nachoem M. Wijnberg und Rainer Maria Rilke 12.06.2026

Was wird sein, „wenn der Messias kommt“? Der niederländische Dichter Nachoem M. Wijnberg meditiert diese Frage in seinem Gedichtband „Jüdische Gedichte“ aus dem Jahr 2020. Es geht um die ewig relevanten Fragen nach der Identität. Sogar der Messias selbst könnte sich seiner Sache nicht sicher sein Dazu stellen Lyrikpodcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Rilke-Gedicht „Der Öl...

Seelenfutter Folge 301: Von einem staubgebeugten Rücken und einer unruhigen Seele. Gedichte von Elisabeth Langgässer und Wolfgang Borchert   29.05.2026

Zwei Frühlingsgedichte, und beide können nicht vollends glücklich strahlen. In „Frühling 1946“ findet Elisabeth Langgässer Worte für ihre Erschütterung, ihre verloren geglaubte Tochter wieder zu finden: „Ach, welch sphärisches Entzücken nahm dem staubigen Rücken sein Gewicht?“.  Erleichtert, aber nicht geheilt. Dazu stellen die Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Ge...

Seelenfutter Jubiläumsfolge 300, mit Johann Hinrich Claussen: Von Tauwetter, unbekannten Welten und einem Mikroskop. Gedichte von Philip Larkin, Rose Ausländer und Emily Dickinson 16.05.2026

Zur Jubiläumsfolge bringt der Kulturbeauftragte des Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein beeindruckendes Geschenkt: Das Gedicht "Wunderheilung" des englischen Lyrikers Philip Larkin erzählt in befremdlicher Distanz von der Szenerie einer Massensegnung, in aller Skurrilität, Abgründigkeit und Faszination. Dass tatsächlich Berührendes geschieht, mag womöglich an anderer Macht lieg...

⁠Seelenfutter Folge 299: Von imperialer Sprache und geretteten Seelen. Gedichte von Maricela Guerrero und Bessie Anderson Stanley⁠     02.05.2026

Ob die olympische Idee wirklich der Völkerverständigung dient? Da hat die mexikanische Lyrikerin Maricela Guerrero doch erhebliche Zweifel. In ihrem Gedicht „citius altius fortius“ („schneller, höher, kräfter/weiter“) hinterfragt sie den „Wettbewerb der Unverständigung“ aus postkolonialer Sicht. Dazu stellen die Gastgeber des Lyrikpodcast Seelenfutter Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das b...

⁠Seelenfutter Folge 298: ⁠Von einem lachenden Kuckuck und einem kühnen Falter. Gedichte von Ricarda Huch und Selma Meerbaum-Eisinger 17.04.2026

Frühling. Das Leben erwacht. Grüne Gräser,Blüten an Bäumen und Blumen. In eine gewisse Überschwänglichkeit hinein die bange Frage, wie viele Frühlinge es noch werden können. Wer dann vom Kuckuck ausgelacht wird… Ricarda Huchs Gedicht „Frühling“ mal diese Szenerie und überspült die bange Irritation mit verschwenderischer Geste. Wunderbar. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und F...

 ⁠Seelenfutter Folge 297: Vom dem fahlen Licht und einem tröstlichen Nahesein. Gedichte von Carola Moosbach und Henry F. Lyte⁠ 04.04.2026

Im scheidenden Licht, wenn die Nacht hereinbricht, mag niemand ganz alleine sein. „Bleib bei uns“ bitten die beiden, die traurig nach Hause gehen, und das Herz ist ihnen schwer. Die Osterfolge des Lyrik-Podcast Seelenfutter beginnt in dunkel-fahler Stimmung, aus der sehnsüchtige Bitten herausgedichtet werden. Carola Moosbachs „Gegen Abend“ ist eine poetische Kommentierung der Bach’schen Osterkanta...

 ⁠Seelenfutter Folge 296: ⁠Von einer Stimme, die Platz macht, und dem Singen im Dunkeln. Gedichte von Luis Garcia Montero und Doris Runge 20.03.2026

Wir müssen über Liebe reden. Das Gedicht „Umarmung“ des spanischen Lyrikers Luis Garcia Montero weiß davon, dass sich Wunden zu zeigen gemeinsam stark machen kann: „Es ist die Schwäche, die uns eint“. Darin entsteht eine neue, oder auch die eigentliche Stärke. Doris Runges Gedicht „von liebe viel“ beschreibt das Fallen und die Dunkelheit, aber in beidem gilt: „hand greift hand“. So gelingt gemeins...

Seelenfutter Folge 295: Von einem fortdeutschenden Superlativ und dem gebeugten Werwolf.   Gedichte von Friedrich Rückert und Christian Morgenstern 06.03.2026

Mit virtuoser Leichtigkeit karikiert Friedrich Rückert vor mehr als 200 Jahren den aufkommenden Nationalismus, ein wildes Sprachspiel, welches deutsche Großmannssucht schon lange vor zwei verheerenden Weltkriegen entlarvt: „Grammatische Deutschheit“ heißt sein Gedicht von 1819. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Der Werwolf“ von Christian Morgenstern...

Seelenfutter Folge 294: Von alten Plakaten und gründendem Erwachen. Gedichte von Friederike Haerter und Emanuel Geibel     20.02.2026

Pustig geht es zu im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter,ein beunruhigender Wind zieht seine Spur durch die Stadt. Mulmig dichtet Friederike Haerter in ihrem Februar-Gedicht, und bedrohlich wirkt das eine oder andere ja auch jenseits der meteorologischen Erfahrungen. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Hoffnung“ von Emanuel Geibel: Es kennt de...

Seelenfutter 293: ⁠Von einem aufgespießten Himmel und einem Kleeblatt. Gedichte von Melis Ntente und Emily Dickinson⁠ 06.02.2026

Gut, wenn Menschen einen inneren Kompass haben. Wenn dessen Nadel aber zittert, irritiert nach Orientierung sucht, und dann nicht Richtung Norden, sondern zwischen West und Ost, dann betreten die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die poetische Welt von Melis Ntente, das Gedicht „erdmagnetfeld“ setzt den Ton der aktuellen Folge des Seelenfutters. Dazu klingt ein Gedic...

Seelenfutter 292: ⁠Von Menschheitsfreunden und einer Sehnsuchtskarawane. Gedichte von Gerrit Engelke und Yvan Goll⁠ 23.01.2026

Überschwänglich feiert der junge Lyriker Gerrit Engelke kurzvor dem Ersten Weltkrieg den Geist einer Menschheitsfamilie, und was möglich wird, wenn „Westen und Süden, Nähe und Weitsein“ in einer „weltentkreisten Seele“ zusammenstehen. Ein Fest der Verständigung und des Friedens. In den letzten Kriegswochen wird Gerrit Engelke sein Leben lassen, weil Nationalismus und Kriegslust Millionen zerschmet...

Seelenfutter 291: Von schreckhafter Scheue und einem warmen Leben. Gedichte von Elizabeth Barrett Browning und Georg Stolzenberg 09.01.2026

Was haben ein neues Jahr und eine neue Liebe gemeinsam? Das Herz klopft, der Ausgang ist aber ungewiss. Von der riskanten Gestimmtheit junger Liebe handelt „Da diese Liebe anfing, war’s gewagt“, ein traumschönes Sonett der englisch-viktorianischen Lyrikerin Elizabeth Barrett Browning, deren Leben sich wie ein einziger Liebesroman erzählt. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky...

Seelenfutter 290: Von einer Geschichte für die Armen und übervollen Menschenherzen. Gedichte von Ludwig Thoma und Stefan Zweig. 25.12.2025

Kling-Kling! In der Weihnachtsfolge des LyrikpodcastSeelenfutter legen die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei poetische Geschenke unter den Tannenbaum, die unterschiedlicher kaum sein können. Fast Zeitgenossen, so dichten der urbajuwarische Ludwig Thoma und der weltgereiste Großbürger Stefan Zweig sehr besonders zum Weihnachtsfest. „Die Heilige Nacht“ von Thoma erzählt schlich...

Seelenfutter Folge 289: Vom Mondenschein und Zauberliedern. Gedichte von Ricarda Huch und Therese Dahn 12.12.2025

Der Advent ist eine ruhige, stille Zeit. Mitnichten! Nicht nur,weil viele von Terminen gejagt werden, sondern auch, weil der Geist des Advents ein unruhiger ist, voller Sehnen, voller Erwartung. Vom Verlangen handeln die beiden Gedichte, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard im Lyrik-Podcast Seelenfutter vorstellen. „Sehnsucht“ von Ricarda Huch zeichnet ruhige, große Bilder des inneren Hing...

Seelenfutter Folge 288: Vom Schenken ohne List und einer Perle. Gedichte von Joachim Ringelnatz und Friedrich Hebbel 28.11.2025

Für viele ist es in diesen Wochen ein wichtiges Thema: DasSchenken. Es macht Freude, manchmal auch Druck. Was das Geschenken mit einem selbst zu tun hat, bedenkt der Dichter Joachim Ringelnatz in bezaubernden Versen: „Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist“. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Welt und ich“ von Friedrich Hebbel, das g...

Seelenfutter 287: Vom Abendrot und einer langen Nacht. Gedichte von Alfred Lichtenstein und Max Dauthendey 14.11.2025

Zum Volkstrauertag und in ungeordneter Zeit stellenSeelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Gedichte von Kriegsahnung und Endlichkeit vor. Alfred Lichtensteins „Abschied“ entstand auf dem Weg zur Westfront im August 1914, einfach und klar, äußerst präzise und mit ironischen Verzerrungen. Wenige Wochen später fiel der 26jährige Dichter. Dazu erklingt „O Grille sing“ von Max D...

Seelenfutter 286: Von brennender Not und freien Getränken. Gedichte von Gottfried Benn und Max Prosa 31.10.2025

„Wir müssen reden!“ Was so einfach klingt, ist die Seele desGedichts „Kommt“ von Gottfried Benn, das vehement gegen das Schweigen, gegen die Verhärtung und gegen den Tod anschreibt: „Wer redet, ist nicht tot“. Es gibt nur diesen Ausweg aus dem einsamen Verstummen. Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen dazu das Gedicht „Der weltbeste Käse“ des zeitgenössischen Dic...

Seelenfutter 285: Von Überbleibseln und großem Heimweh. Gedichte von Annette Pehnt und Franz Werfel 17.10.2025

Das Greifbare und das Flüchtige, das Sichtbare und dasVerborgene, das Dingliche und der Rest. Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter sucht die poetischen Zwischenräume im Hier und Jetzt und im Vergangenen. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen das Gedicht „Generator aus Trotz“ von Annette Pehnt zu „Wo ist…“ von Franz Werfel. Tastende Texte, die das Vorfindliche halt...

Seelenfutter 284: Von einem fliegenden Funken und einer stachligen Blume. Gedichte von Peter Rühmkorf und Jens Mungard 03.10.2025

Es geht um die Identität. Wer bin ich? Den Dichter PeterRühmkorf treibt in dem Gedicht „Auf was nur einmal ist“ die Frage um, fast schmerzhaft, ein Suchen, ein Tasten, bis zum kreativen Moment: „Aber dann, aufeinmalso, … fliegen Funken zwischen Hut und Schuh“. Ein aufregenden Selbstbild entsteht, einmalig und nicht umzuändern: „Siehe, das bist du“. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Gars...

Seelenfutter 283: von krächzenden Raben und dunklen Wetterwolken. Gedichte von Gottfried Benn und Arno Holz 19.09.2025

Ein gesetzter Dichter, ein Jahr vor seinem Tod, zieht Bilanzund distanziert sich: Das Gedicht „Eure Etüden“ von Gottfried Benn setzt sich schon im Titel deutlich ab. „Eure Etüden, Arpeggios, Dankchoral sind zum Ermüden und bleiben rein lokal.“ Nichts von Bedeutung, nichts, was bleibt. Ein Schmähgedicht, bis sich am Ende eine unerwartete Sehnsucht zeigt, ein seufzendes Wunsch-Bild: Könnte da noch m...

Seelenfutter 282: Von einem schlecht gewählten Moment und einer Spielbank. Gedichte von Lessie Sachs und Doris Runge 05.09.2025

Es gibt so Momente, da passt alles. Und manchmal, da will eseinfach nicht passen. Davon dichtet Lessie Sachs in dem witzigen und zugleich nachdenklichen Gedicht „vielleicht…“, von einem Augenblick zwischen zwei Menschen auf der Straße, aber auch wenn er mutig guckte: Sie geht einfach weiter. Das Kopfkino hinterher, zu den verpassten Möglichkeiten, gibt dem Gedicht eine besondere Tiefe, bei allem W...

Seelenfutter 281: Von rauen Händen und einem weißen Schatten. Gedichte von Melis Ntente und Marie Luise Weissmann 22.08.2025

Babas raue Hände sind Gegenstand des berührenden Gedichts „arbeiterkind“ von Melis Ntente, eine Liebeserklärung an Baba (Papa), dessen Kindheitstage nicht das eingelöst haben, was wir heute Kindheit nennen: Mit Zeit zum Träumen, zum Spielen und der Möglichkeit, in der Schule lernen. Doch die Hände des Vaters bleiben trotzdem sanft. Zu diesem Gedicht stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard...

Seelenfutter 280: Vom Tanz der Wasserspinne und keck rauschenden Quellen. Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff und Eduard Mörike 08.08.2025

Was kann mehr berühren als sich in den Anblick Natur imMorgenlicht zu versenken? Annette von Droste-Hülshoff versteht es zumindest, diesen kostbaren Moment als Quelle des Friedens zu beschreiben, in ihrem wunderbaren Gedicht „Der Weiher“. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Eduard Mörikes „Um Mitternacht“, vom Frieden der nächtlichen Stille und dem mun...

Seelenfutter 279: Von frommen Hypothesen und bittren Fragen. Gedichte von Heinrich Heine und Theodor Fontane 25.07.2025

Es sind die ganz großen Fragen, die vom Leid in der Welt undwarum Gott das zulässt, oder was das für ein Gott sei – die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter treffen ins Schwarze der Glaubenslehre und der Glaubenskritik. Heinrich Heine dichtet in „Zum Lazarus“ dazu mit Eleganz und ironischem Witz, aber äußerst präzise „Woran liegt die Schuld? Ist etwa unser Herr nicht ganz allmächtig? Oder...

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