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Episodios
"Das sind mutige und resiliente Frauen", sagt Seenotrettungs-Aktivistin Jovita Pander 15.06.2026
Die Flucht über das Mittelmeer zählt zu den gefährlichsten Migrationsrouten weltweit – besonders für Frauen und Mädchen. Viele von ihnen sind bereits vor oder während der Flucht massiver Gewalt ausgesetzt und geraten auf See in akute Lebensgefahr. Die zivile Seenotrettung von SOS Humanity versucht, genau dort einzugreifen: retten, versorgen, begleiten, und hinsehen, wo sonst nur wenige wirklich hi...
Seenotrettungsbündnis fordert ein Ende der Zusammenarbeit mit lybischer Küstenwache 17.11.2025
Am 5. November gründete sich das Bündnis von Justice Fleet und verkündete auf einer gemeinsamen Pressekonferenz ein Ende der Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache. Die beteiligten Seenotrettungsorganisationen werfen der libyschen Küstenwache schwere Menschenrechtsverbrechen vor und fordern die EU auf, die finanzielle Unterstützung und Kooperation einzustellen. RDL sprach mit Julia Messmer,...
"Das zeigt, dass das Retten von Menschenleben der Bundesregierung 0 Cent wert ist." 27.06.2025
Das Auswärtige Amt hat angekündigt zivilen Seenotrettungsorganisationen keinerlei finanzielle Förderung mehr zukommen zu lassen. Was das bedeutet, haben wir mit Petra Krischok besprochen. Sie ist Pressesprecherin von SOS Humanity , einer 2015 in Berlin unter dem Namen SOS Mediterranee Deutschland gegründet Organisation, die Seenotrettung auf dem Mittelmeer macht.
20 Jahre Frontex: Grund genug zur Abschaffung! 29.11.2024
Am 26. Oktober 2024 wurde die EU-Grenzschutzagentur Frontex 20 Jahre alt. Anlass für eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks Abolish Frontex, u.a. mit Demos gegen die tödliche Abschottung der EU. Teil der Reihe war die Podiumsdiskussion "20 Jahre Frontex: Grund genug zur Abschaffung!" am 26. September 2024 im Aquarium in Berlin-Kreuzberg. "Wir haben die Aktivist*innen deshalb eingeladen, um über di...
und damit nicht nur vor dem Ertrinken sondern auch vor einem Pullback nach Libyen 26.06.2024
Am 21. Juni rettet die Crew der TROTAMAR III, dem Seenotrettungsschiff der Wendländischen NGO Compas Collective auf ihrer 4. Mission 64 Menschen aus Seenot. Der Skipper des Einsatzes, Matthias erzählt rdl im Interview wie das genau ablief und was ihre Motivation ist sich der zivilen Flotte anzuschließen. mehr Infos findet ihr unter: https://compass-collective.org
Business as usual auf dem Mittelmeer? 14.05.2024
Große Erleichterung herrscht bei der Iuventa Crew, seitdem vor ein paar Wochen die Anklage gegen sie fallengelassen wurde. "Trotz 30.000 Seiten, trotz 400 DVDs mit Aduioaufnahmen" konnte die Staatsanwaltschaft keinen Beweis für illegale Aktivitäten der Seenotretter*innen finden, sagt Dariush, der selbst angeklagt war. Es gibt aber immer noch sehr viele Menschen, die selbst flüchten und die vor Ger...
Alarmphone braucht Euch! 20.10.2023
Seit 9 Jahren gibt es nun das Alarmphone. Es wurde am 11. Oktober 2014 gegründet – in Gedenken an ein Schiffsunglück mit über 250 Toten genau ein Jahr zuvor in der maltesischen Rettungszone. Damals ignorierten die italienischen wie die maltesischen Behörden wissentlich die Notlage. Zum 9. Geburtstag bittet Alarmphone um dringend nötige Unterstützung. Aber was ist Alarmphone eigentlich genau, und w...
"Ein rechtsfreier Raum": Studie zur Kriminalisierung angeblicher "Schmuggler*innen" in Griechenland 07.07.2023
Wenn wieder einmal deutsche Crewmitglieder von Seenotrettungsschiffen wegen Menschenschmuggels angeklagt sind, fällt der Blick der Öffentlichkeit auf die Kriminalisierung dieser Akte der Humanität. Doch nicht zuletzt die Seenotrettungs-NGOs selbst beklagen, dass unzählige unbekanntere Menschen völlig unbeachtet bleiben, die in den EU-Grenzstaaten ebenfalls wegen Schmuggels angeklagt und verurteilt...
Unglaubwürdige Ausreden der griechischen Küstenwache und Mitschuld der EU-Asylpolitik 23.06.2023
Am 14. Juni versank vor der griechischen Halbinsel Peloponnes ein Boot, auf dem knapp 750 Menschen gewesen sein sollen. Gerettet werden konnten nur 104 Personen - Männer, die sich auf Deck befunden hatten. Die übrigen dürften mit dem Schiff ertrunken sein, darunter die Frauen und laut Berichten über 100 Kinder, die sich unter Deck befunden hatten. Die Suche nach den Opfern ist bei einer Meerestief...
Kundgebung für zivile Seenotrettung und gegen das Sterben im Mittelmeer 14.04.2023
"Die Festung Europa tötet noch immer - Wir sind traurig und wir sind wütend.", so warb die Seebrücke gemeinsam mit Resqship und "r42-SailAndRescue" zu einer Kundgebung, am 14.4.23, auf den Freiburger Rathausplatz. Anlass bot u.a. der Einsatz von ResqShip im Mittelmeer, bei dem zwar 20 Menschen aus dem Wasser gerettet werden konnten, jedoch zwei Menschen nur noch tot geborgen werden konnten und 20...
"Menschen sterben zu lassen, ist keine Möglichkeit" 13.04.2023
Kundgebung am Freitag um 17 Uhr am Rathausplatz ------
News von Dienstag, den 4. April 2023 04.04.2023
Seenotrettungsschiff Louise Michel in Lampedusa bereits seit dem 25. März festgehalten INKOTA: Labels für Leder und Schuhe im Check - Qualitätssiegel informieren unzureichend und haben klare Defizite im Bereich Arbeitsrechte und Sozialstandards
"The torture centers are financed by your taxes!" 16.03.2023
"Being called an immigrant is a death penalty. We are treated as if we were terrorists. Our dignity is stolen." David Yambio lived four years in Libya and is talking today about the nightmare in which human beings are forced to live up until today. He is a spokesperson for the newly founded organisation »Refugees in Libya« . He initiated the protest UNFAIR in Geneva. David lives in Italy.
"Wieviele Menschen in italienischen Knästen werden nie erfahren, worum es in ihrem Verfahren ging?" 21.02.2023
"Es soll ein Exempel statuiert werden" sagt Kathrin, die sich seit Mai 2022 in Italien wegen "Beihilfe zur unerlaubten Einreise nach Italien" verantworten soll. Wir sprechen mit ihr über die Kriminalisierung von flüchtlingssolidarischer Arbeit, die Unregelmäßigkeiten im Gerichtsprozeß und über diejenigen Geflüchteten, die ohne öffentliche Aufmerksamkeit selbst wegen angeblichen Menschenschmuggels...
Sterbenlassen im Mittelmeer: Wegweisendes Urteil wegen unterlassener Hilfeleistung 20.01.2023
Am 11. Oktober 2013 starben 268 Menschen bei einem Schiffsunglück vor Lampedusa, darunter 60 Kinder. Die Opfer waren syrische und palästinensische Geflüchtete. Zuvor waren sie von einem libyschen Schnellboot verfolgt und beschossen worden. Über fünf Stunden hatten sie vergeblich Notrufe abgesetzt. Sie wurden nicht gerettet, obwohl ein italienisches Marineschiff in erreichbarer Nähe war.
Blockade der Sea-Watch 3 27.09.2022
Nach der Rettung von 428 Personen aus Seenot wurde die Sea-Watch 3 von italienischen Behörden im Hafen von Reggio Calabria im südlichen Italien festgesetzt. Bereits zuvor wurde dem Schiff die Einfahrt in den Hafen für mehrere Tage verwehrt. Mit Mattea Weihe, Pressesprecherin von Sea-Watch, konnten wir über die Blockade der Sea-Watch 3, das neue Schiff und über die Auswirkungen der italienischen Pa...
RDL Nachrichten am 08.07.2022 08.07.2022
AfD Kreisverband Emmendingen: Alice Weidel in Malterdingen Festung Europa: Europäischer Menschenrechtsgerichtshof verurteilt Griechenland wegen tödlichen Bootsunglück vor Farmakonisi Vonovia kündigt an die Nachttemperatur der Wohnungen zu senken Landesregierung hat wenig Ahnung von Obdachlosigkeit in Baden-Württemberg
Frontex und die Festung EUropa 09.06.2022
Frontex spürt auf der zentralen Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien per Luftüberwachung Boote mit Geflüchteten auf dem Weg nach Europa auf und informiert die sogenannte Libysche Küstenwache. Über diese Hintertür lässt die EU tausende Menschen jährlich nach Libyen zurück schleppen. Auf dieser fragwürdigen Praxis der EU-"Grenzschutzagentur" lag der Fokus der Frontex-Infotour, die am 2. Mai i...
Kundgebung in Freiburg zum Vorprozess gegen die Iuventa-Crew 21.05.2022
Fünf Jahre nach dem Beginn strafrechtlicher Ermittlungen begann am Samstag, den 21.05.2022, der erste Tag der Vorverhandlungen gegen 21 Seenotretter*innen der Iuventa-Crew und weiterer Organisationen in Trapani. Aus diesem Anlass demonstrierten mehrere Dutzend Menschen in Solidarität mit den Angeklagten in Form einer Kundgebung auf dem Stühlinger Kirchplatz in Freiburg.
Menschlichkeit vor Gericht. Ein Film. 04.05.2022
aus der Ankündigung: Als er 2015 im Fernsehen Bilder des dreijährigen toten Flüchtlings Alan Kurdi sieht, der allein am Ufer einer Küste der Ägäis lag, fasst der junge Däne Salam Aldeen die Entscheidung zu handeln. Auf Lesbos, Griechenland, gründet er die NGO Team Humanity und arbeitet monatelang unermüdlich daran, humanitäre Hilfe für Flüchtende zu leisten. Plötzlich wird er festgenommen und zusa...
Nachrichten von Dienstag den 21.12.2021 21.12.2021
Maßnahmenkritiker*innen auch am Montag Seenotrettung dort, wo EU wegschaut Spielabbruch wegen Rassismus
Menschlichkeit darf nicht im Mittelmeer versinken - Riccardo Mori von Resqship berichtet 12.11.2021
"Manchmal sagen die Leute 'Wow, ihr seid Helden!', oder 'Verdammt, was für ein Mut!'
"Im Camp zu sein, bedeutete unsere Namen, unsere Identität zu verlieren, wir waren nur noch Nummern." 09.09.2021
Am Jahrestag des Brandes des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos fand auch in Freiburg eine Kundgebung, organisiert von der Seebrücke statt. Unter dem Titel "Moria brennt noch immer!" wurde die Evakuierung der Lager gefordert. Zudem riefen die Aktivist*innen dazu auf, sich an die Bundestagskandidat*innen zu wenden und sie aufzufordern, sich für ein Landesaufnahmeprogramm und...
Gegen die Kriminalisierung von Seenotrettungsorganisationen, gegen die Festung Europa und für die Menschenwürde! 03.05.2021
"Wir sind eine Gruppe von Menschen aus Deutschland, Österreich und Italien, die ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und gegen das Sterben im Mittelmeer setzen wollen. Wir planen eine ideelle Menschenkette von Norddeutschland über Österreich und Italien zum Mittelmeer.
"Für unseren Überfluß leiden andere Menschen woanders!" 28.04.2021
Gegen Dariush läuft gerade ein Verfahren an italienischen Gerichten. Vorwurf: Beihilfe zur illegalen Einreise und Menschenschmuggel. Aktuell ist er auf der Sea-Watch 4 auf Mission im zentralen Mittelmeer und hat einen Redebeitrag zum 1. Mai vorab aufgezeichnet. Er sagt: : "Ich bin verdammt wütend!"
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