Martina Hergt & Kathrin Mette

Der Wochenliederpodcast

Music DE ↓ 287 episodes

Eine Kirchenmusikerin und eine Theologin nehmen sich in jeder Folge eins der evangelischen Wochenlieder vor. Sie reden über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und teilen Ideen, wie man es im Gottesdienst einsetzen kann. Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der sächsischen Ehrenamtsakademie sind die Gesprächspartnerinnen. Hin und wieder begrüßen sie auch Gäste beim Wochenliederpodcast. Zu erreichen ist der Wochenliederpodcast über wochenliederpodcast@evlks.de.

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Martina Hergt & Kathrin Mette

Category

Music

Podcast website

kirchenmusik-sachsen.de

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Jul 7, 2026

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Episodes

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr (EG 382) 17.06.2025

Bin ich nur ein Gott der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott der ferne ist? (Jeremia 23,23). So heißt es in der alttestamentlichen Lesung für den ersten Sonntag nach Trinitatis. Und das könnte auch die Überschrift zum Wochenlied "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" sein. Es geht sehr existentiell zu in diesem Lied. Statt vollmundiger Bekenntnisse gibt es Fragen und zögernde A...

Brunn alles Heils (EG 140) 11.06.2025

Martina Hergt vom Wochenliederpodcast findet ja, dass die Melodie des Liedes "Brunn alles Heils" plätschert und blubbert und das meint sie ganz positiv. Außerdem passen Melodie und Text aus ihrer Sicht hervorragend zusammen und das ist ungewöhnlich, weil die Melodie ursprünglich für einen anderen Text geschaffen wurde.

Strahlen brechen viele (EG 268) 04.06.2025

In der Genfer Zentrale des Ökumenischen Rates findet sich im Eingangsbereich an der Wand ein Zitat des Kirchenvaters Cyprian von Karthago. Es lautet: „Lampades sunt multae, una est lux“. Das heißt übersetzt: Es sind viele Flammen, aber nur ein Licht. Von diesem Zitat ließ sich der Schwede Anders Frostenson zu seinem Lied „Lågorna är många“ inspirieren. Als "Strahlen brechen viele" wurde dieses Lie...

Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist (EG 126) 03.06.2025

Auch wenn der Text so fremd wirkt wie die Melodie (in der Tonart F-mixolydisch) sind die beiden Hosts des Wochenliederpodcasts ziemlich angetan von diesem Lied. Martin Luther hat es auf der Grundlage des Hymnus „Veni creator spiritus“ geschrieben, den Hrabanus Maurus Anfang des 9. Jahrhunderts verfasst hat. Die Melodie ist fast genauso alt. Wenn das keine Neuentdeckung ist!

Wir feiern deine Himmelfahrt (EG.E6) 26.05.2025

Die biblische Rede vom Himmel ist vielschichtig. Er ist zuallererst mal ein Schöpfungswerk, aber aufgrund seiner Weite auch ein Gleichnis für Gottes Güte, Wahrheit und Weisheit. Und auf dieser letzten Linie liegt nun auch die Vorstellung, dass der Himmel die Wohnung Gottes ist und Christi Rückkehr zu seinem himmlischen Vater die Gestalt einer Himmelfahrt hat. Jetzt wisst Ihr's.

Vater unser im Himmelreich (EG 344) 20.05.2025

Behüt uns, Herr, vor Unfried, Streit, / vor Seuchen und vor teurer Zeit, / dass wir in gutem Frieden stehn, / der Sorg und Geizens müßig gehn. So heißt es im Wochenlied für den Sonntag Rogate. Geschrieben hat es Martin Luther und zwar ganz allein.

Ich sing dir mein Lied (EG.E 19) 13.05.2025

Wie hört sich das Lied an, in dem dein Leben klingt? Wie Rumba, Tango oder Walzer? Und: Darf man sich fremde Melodien so zurechtmachen bis sie kaum noch zu erkennen sind? Martina plädiert jedenfalls dafür, dem ursprünglichen Sound dieses brasilianischen Liedes wieder auf die Spur zu kommen.

Die ganze Welt, Herr Jesu Christ (EG 110) 06.05.2025

Ein Frühlingslied, in dem das Erwachen der Natur zum Sinnbild der Auferstehung wird. Das ist "Die ganze Welt, Herr Jesu Christ". Und was die Redewendung "Da feiert etwas fröhliche Urständ" bedeutet, haben wir in die Folge auch endlich mal geklärt. Sun, sun, sun, here it comes.

Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274) 29.04.2025

Martina findet: Das Lied "Der Herr ist mein getreuer Hirt" ist so ein richtiger Renaissance-Song. Am liebsten hätte sie während der Aufnahme sofort das Tamburin ausgepackt oder die Trommeln und wild durch den Raum getanzt. Allerdings geht das mit den Kabelkopfhörern, die wir während der Aufnahme immer tragen, schlecht. Und so haben sich Martina und Kathrin dann doch ganz gesittet über dieses Lied...

Der schöne Ostertag (EG 117) 22.04.2025

Ein kleines Gesamtkunstwerk ist dieses Lied, findet Martina. Es hat die Qualität eines Solostücks, ist mitreißend und die Melodie genau richtig für den Ostertext. Falls dieses Lied bisher nicht in Euren Top Ten war, wird es Zeit, das zu ändern.

Wir wollen alle fröhlich sein (EG 100) 16.04.2025

Das Lied "Wir wollen alle fröhlich sein" (EG 100) ist schnell lernbar, schwungvoll und mit seinem fröhlichen Zugriff in Form des kurzen Auftaktes beinahe springfreudig. Aber springen und hopsen passt ja auch gut zum Osterfest.

Wir stehen im Morgen (EG.E 5) 15.04.2025

Ein tanzender Puls, im 6/8 Takt. Ein leuchtendes G-Dur. Christus, der sich dreht und lacht und außer sich ist vor österlicher Freude, der uns ansteckt und mitzieht und zum Tanzen bringt - so klingt das Wochenlied für Ostersonntag. Wir haben uns darüber mit Christiane Dohrn unterhalten. Christiane ist Pfarrerin in Leipzig und Gottesdienstberaterin ist sie auch.

Christ ist erstanden (EG 99) 14.04.2025

Das Lied gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und hat es ganz schön in sich. Was uns bisher noch nicht bewusst war: Jede Strophe spannt sich zwischen dem Lobruf "Christ ist erstanden" am einen Ende und einer Art Hilferuf am anderen Ende aus. Zu Gast in dieser Folge ist Kantorin Ulrike Pippel, die Ihr schon von vielen "Gesangseinlagen" in unserem Podcast kennt.

In einer fernen Zeit (EG.E 4) 13.04.2025

Die ersten Worte des Liedes erinnern an Märchen. "In einer fernen Zeit" - das kann etwas lang Vergangenes meinen oder etwas, das erst noch geschehen wird, in weiter Zukunft. Aber solche Assoziationen werden sofort durchbrochen. Das Lied spielt im Jetzt und ist eine Art Zwiegespräch mit Jesus, in dem es um den Sinn seines Leids und seines Todes geht. Die Melodie in D-Moll ist vielschichtig, ohne sc...

Ich bin das Brot, lade euch ein (EG.E 11) 12.04.2025

In dieser Folge war Mira Körlin, die Rundfunkbeauftragte der Sächsischen Kirche zu Gast. Sie redet mit Martina und Kathrin über das Lied "Ich bin das Brot". Mira Körlin verbindet mit dem Lied die - wie sie sagt - warme, von Willkommen geprägte Atmosphäre beim Gründonnerstags-Agapemahl in Dresden-Prohlis.

Herr, stärke mich dein Leiden zu bedenken (EG 91) 08.04.2025

„Das Kreuz stürzt mich tief und es erhebt mich wieder.“ Allein wegen dieser Zeile hat das Lied einen festen Platz in Kathrins Herzen - einer der beiden Gastgeberinnen des Wochenliederpodcasts.

Holz auf Jesu Schulter (EG 97) 01.04.2025

Das Lied "Holz auf Jesu Schulter" holt die Paradiesgeschichte in die Passion hinein, auch wenn das Lied ursprünglich von Willem Barnard für den letzten Sonntag des Kirchenjahres geschrieben wurde.

Jesu, meine Freude (EG 396) 25.03.2025

Kennt Ihr Flora? "Flora, meine Freude"? Noch nie gehört? In dieser Folge des Wochenliederpodcasts werdet Ihr sie kennenlernen, jedenfalls das Gedicht, das ein gewisser Christoph Kaldenbach auf sie geschrieben hat und das die Vorlage für "Jesu meine Freude" von Johann Franck bildet. Zu Gast war in dieser Folge des Wochenliederpodcasts die wunderbare Cordula Scobel.

Jesu, geh voran (EG 391) 18.03.2025

Martina und Kathrin sind nicht die allergrößten Fans dieses Liedes. Immerhin: Die Liegeschichte und die Biographie Zinzendorfs sind interessant, genauso wie die Frage, ob das nun ein Nachfolgelied ist, wie seine Verortung am Sonntag Okuli suggeriert.

Du schöner Lebensbaum (EG 96) 11.03.2025

Bei diesem ursprünglich ungarischen Passionslied sind wir an unsere Grenzen gekommen, was die Aussprache von Textern und Komponisten angeht. Dafür gab es wieder jede Menge Entdeckungen zu Text und Melodie, zum Beispiel die Erkenntnis, dass das gar kein so junges Lied ist wie die Stellung im Gesangbuch suggeriert.

Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347) 04.03.2025

"Ach bleib mit deiner Gnade" ist ein liedgewordenes Flehen. Und das können wir gerade gut gebrauchen. Leider.

Wir gehn hinauf nach Jerusalem (EG.E 3) 25.02.2025

Das ist eins dieser "neuen" Wochenlieder, bei denen wir aus vollem Herzen sagen können: Wie gut, dass es Euch gibt. Allgemeines Entzücken prägt daher diese Episode und zwar gleichermaßen, was den Text wie die Melodie angeht. Findet Ihr da draußen das Lied auch so toll?

Gott hat das erste Wort (EG 199) 18.02.2025

Ein kurzes Lied - eine lange Folge. Irgendwie gab es viel zu bereden: Über die Schöpfung, über das Weltgericht und vor allem über eine faszinierende Melodie. In dieser Folge ist Markus Leidenberger zu Gast. Als wir sie aufgenommen haben, war er noch Landeskirchenmusikdirektor in Sachsen. Mittlerweile ist er im Ruhestand.

Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67) 04.02.2025

Ja, diese Episode haben wir schon einmal vor einer Woche veröffentlicht. Leider aber mit dem falschen Einspieler. Statt "Herr Christ, der einig Gotts Sohn" erklingt "Morgenglanz der Ewigkeit". Ist auch ein schönes Lied, war nur leider nicht das Thema. So und deswegen gibt es jetzt noch einmal eine korrigierte Fassung der Sendung.

Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67) 28.01.2025

Ja, wie ist nun, dieses Lied? Feierlich? Rätselhaft? Spröde? Anmutig? Martina und Kathrin wissen es auch nicht so richtig, aber sie finden es auf alle Fälle gut.

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