Die Mittwochskatechesen
Die Mittwochskatechesen
Herzlich willkommen! Wir sind Anna, Rapha, Clemens und Teresa. Du hörst jetzt eine der Mittwochskatechesen von Papst Johannes Paul II. Woche für Woche tauchen wir in eine der 133 Katechesen ein, um die Schönheit der Liebe zu entdecken. Ob beim Putzen, auf Reisen oder abends im Bett – schließ die Augen, atme tief durch. Stell dir vor, du befindest dich am Petersplatz in Rom: Gespannt lauschst du den Worten des Papstes. Genau hier bist du richtig.
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Die Mittwochskatechesen
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8 juil. 2026
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Épisodes
#54. Katechese: Die Reinheit als Tugend 20.01.2026 19:04
Paulus spricht im 1. Thessalonicherbrief davon, dass sich die Reinheit darin äußert, dass der Mensch „seinen Körper in Heiligkeit und Ehrfurcht bewahrt, nicht in leidenschaftlicher Begehrlichkeit.“ Johannes Paul II liest aus dieser Bibelstelle zunächst die Tatsache heraus, dass die Reinheit eine Tugend ist, die jeder erwerben kann. Sie ist eine „praktische Fähigkeit“, die einen Menschen dazu befäh...
#53. Katechese: Die Verwirklichung der Freiheit in der Liebe 07.01.2026 21:21
In dieser Katechese hören wir erneut das Wort des Apostels Paulus: „Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe“ (Gal 5,13). Die Freiheit nämlich ist nicht Selbstzweck, sondern auf die Liebe hin geordnet. Durch die Liebe aber erfahren wir die Erfüllung des Gesetzes ebenso die volle Verwirklichung aller menschliche...
#52. Katechese: Leben nach dem Geist 31.12.2025 23:18
In dieser Katechese wird erneut das Leben nach dem Geist dem Leben nach dem Fleisch gegenübergestellt, wie es der paulinischen Rechtfertigungslehre entspricht (vgl. Gal 5). Rechtfertigung, also das Leben nach dem Geist, bedeutet dabei ein Überfließen der Gerechtigkeit, wie sie am Anfang gedacht war: nicht das bloße Befolgen gesetzlicher Vorschriften, sondern deren Erfüllung durch die Liebe, in und...
#51. Katechese: Leib und Geist nach Paulus 24.12.2025 27:32
Was meint Paulus wirklich, wenn er vom Gegensatz zwischen „Geist“ und „Fleisch“ spricht? In dieser Folge gehen wir mit JP II. einer häufig missverstandenen Gegenüberstellung auf den Grund. Es geht nicht um einen Dualismus von Seele und Körper, sondern um eine innere Kräfteverteilung im Menschen, die seit der Erbsünde wirksam ist. Wir beleuchten, wie das „Fleisch“ den Menschen beschreibt, der inner...
#50. Katechese: Die sittliche Reinheit kommt aus dem Herzen 18.12.2025 21:50
In Matthäus 15,11 heißt es: ,,Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein." Damit stellt Christus klar, dass alles sittlich Gute und Böse nicht von außen, sondern von innen her kommt. Daher kann keine äußere rituelle Waschung die sittliche Reinheit bewirken, sofern keine innere Waschung pa...
#49. Katechese: Das Ethos der Erlösung des Leibes 13.12.2025 26:36
Christus konfrontiert den geschichtlichen, gefallen Menschen in der Bergpredigt mit einem neuen Ethos. Christus ruft uns allerdings nicht dazu auf, zu jenem ursprünglichen Zustand, d.h. zum „Anfang“, zurückzukehren (was tatsächlich ein Ding der Unmöglichkeit wäre), sondern verweist vielmehr auf die kommende Erlösung: So soll „im Ethos der Erlösung des Leibes (…) das ursprüngliche Ethos der Schöpfu...
#48. Katechese: Echte und reife Spontaneität des menschlichen Herzens 12.12.2025 20:54
In dieser Katechese hören wir, dass eine echte und reife Spontaneität das Ethos vom Eros nicht ausklammern darf. Jeder Mensch ist daher dazu aufgerufen, in der Beziehung zu einer Person des anderen Geschlechts, sich seiner inneren Haltung voll und ganz bewusst zu sein und Herr seiner inneren Triebe zu werden. Denn erst dann wird die Spontaneität menschenwürdig, da sie zu einer edlen Lust wird, die...
#47. Katechese: Eros und Ethos 03.12.2025 19:52
Alltagssprachlich ist der Begriff „Eros“ vor allem mit dem sexuellen Verlangen oder Tun verbunden. Es gibt jedoch auch andere Bedeutungen wie z. B. bei Platon, wo damit das Streben nach dem Schönen, Wahren und Guten bezeichnet wird. Von diesem Verständnis zeigt sich der Ethos als innere Kraft des Eros. Jesus klagt in der Bergpredigt das menschliche Herz nicht an, sondern ruft es und dieser Ruf ken...
#46. Katechese: Das Herz: Von Anfang an gerufen zur Liebe 26.11.2025 28:10
Heute spricht Johannes Paul II darüber, dass – entgegen den drei „Meistern des Argwohns“ – die dreifache Begehrlichkeit kein absolutes Kriterium der Anthropologie und Ethik darstellt. Der Mensch wird nicht durch seine Sündhaftigkeit definiert. Die Worte Christi, eingeordnet in die Erlösung, verleihen jedem Menschen die Kraft, die Berufung zu verwirklichen, die von Anfang an für ihn bestand: den Ru...
#45. Katechese: Der Leib als ein nicht hinreichend gewürdigter Wert 23.11.2025 26:12
In dieser Katechese erklärt Johannes Paul II, dass die warnenden und harten Worte Christi (Mt 5,27-28) in keiner Weise eine Verdammung , sondern im Gegenteil eine Bejahung des Leibes darstellen. Denn der Leib und die Geschlechtlichkeit, so der Papst, stellen im Christentum stets einen nicht ausreichend gewürdigten Wert dar. Das Problem ist nicht der Leib, sondern die Sünde. So ruft uns Christus da...
#44. Katechese: Falsche Auslegungen der Worte Christi 22.11.2025 21:58
In dieser Katechese zeigt Johannes Paul II auf, dass jeder Mensch die Erfahrung der Begierde im Inneren des eigenen Herzens macht. Es liegt allerdings an ihm, wie er diese interpretiert und darauf reagiert. Sowohl in der Vergangenheit, als auch heute sehen wir ganz unterschiedliche Antworten darauf, welche häufig vom Extrem des Puritanismus in das andere Extrem der Vergötterung des Leibes übergehe...
#43. Katechese: Die Reinheit des Herzens – Erfüllung des Gesetzes in Christus 29.10.2025 27:44
In dieser Folge betrachten wir die Worte Jesu aus der Bergpredigt, wo er das Gebot „Du sollst nicht die Ehe brechen“ auf eine neue und tiefere Ebene hebt (vgl. Mt 5,27–28). Was bedeutet es, Ehebruch im Herzen zu begehen, und warum spricht Jesus hier von der Würde des Menschen und der Reinheit des Herzens? Wir sprechen darüber, wie das neue Ethos Jesu das Gesetz nicht abschafft, sondern erfüllt, un...
#42. Katechese: Das Schlüsselwort zum Verständnis des neuen Ethos 22.10.2025 24:44
In dieser Katechese geht es um eine genauere Analyse des dritten Teiles der Aussage Jesu in der Bergpredigt (Mt 5,27-28): „hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.“ Dieser Ausdruck „Ehebruch im Herzen“ ist das Schlüsselwort für ein besseres Verständnis des Gebotes „du sollst nicht die Ehe brechen“ (6. Gebot) und „du sollst nicht die Frau eines anderen begehren“ (9.Gebot). Um diese Gebote in i...
#41. Katechese: Versklavung des Herzen durch innere Zustimmung 15.10.2025 23:00
Heute hören wir erneut vom Ehebruch im Herzen, also jener Akt der Begierde, welche sich durch den Blick ausdrückt. Nur wenn die betreffende Person wissentlich und willentlich diesen inneren Akt bejaht (d.h. das Gegenüber ausschließlich als potentielles Objekt der eigenen sexuellen Befriedigung anzusehen), beherrscht, bestimmt und versklavt diese Begierde sein Herz und somit den ganzen Menschen. Me...
#40: Die Erbsünde und der historische Mensch 08.10.2025 18:18
Der Mensch ist zur Liebe geschaffen – und doch erfährt er in sich eine innere Zerrissenheit. In dieser Katechese zeigt Johannes Paul II., wie die Erbsünde den ursprünglichen Frieden von Leib und Seele zerstört hat. Aus dem „guten Blick“ des Paradieses wird Scham, aus der Einheit entsteht Misstrauen. Dennoch bleibt der Ruf Gottes zur Liebe bestehen. Christus offenbart, dass Erlösung möglich ist – a...
#39. Katechese: Begehrlichkeit als unstillbares Feuer 01.10.2025 23:48
In dieser Folge geht es um den „Menschen der Begehrlichkeit“ - um den Blick, der den anderen nicht mehr als Geschenk wahrnimmt, sondern zum Objekt des Verlangens macht. Von der Bibel bis zur Weltliteratur (Sirach, Augustinus, Dante) wird die Dynamik ungeordneten Begehrens beschrieben: ein unstillbares Feuer, das nie erfüllt. Diese innere Unruhe verdrängt das Gewissen und wird in Mt 5,28 von Jesus...
#38. Katechese: Ehebruch im Herzen 24.09.2025 21:36
In dieser Folge geht es um folgende Aussage Jesu in der Bergpredigt: Ehebruch beginnt nicht erst mit einer äußeren Handlung, sondern kann bereits im Herzen vollzogen werden – durch den lüsternen Blick. Dabei erinnert Johannes Paul II an die Weisheitstradition der Heiligen Schrift, welche diese Sicht des inneren Menschen schon kannte. Somit ist klar, dass das Publikum Jesu wusste, was er mit diesem...
#37. Katechese: Monotheismus und Monogamie 17.09.2025 30:36
In Matt. 5,27 sagt Christus, dass er nicht gekommen sei um Gesetz und Propheten aufzuheben, sondern um zu erfüllen - dies gelte auch für das sechste Gebot. So zieht Johannes Paul II in dieser Katechese die Propheten heran, um aufzuzeigen, dass bereits in ihnen der wahre Sinn dieses, im alten Bund so oft verdrehten, Gebotes klargestellt wird. Denn durch den Vergleich von Ehebruch mit Götzendienst w...
#36. Katechese: Zwischen Gesetz und Beziehung 10.09.2025 18:28
In der heutigen Episode beleuchten wir das Verständnis von Ehe und Ehebruch im alten Bund, Voraussetzungen für Christi Worte in der Bergpredigt. Der Focus wird auf der rechtlichen Umsetzung, insbesondere im Kontrast zu den Worten der Propheten liegen, die die Worte Ehe und Ehebruch vergleichsweise für die Gottesbeziehung des Volkes Israel nutzen.
#35. Katechese: Der tiefere Sinn des Gebots 03.09.2025 21:36
In dieser Folge geht es um das Gebot „Du sollst nicht die Ehe brechen“. JP II beleuchtet dessen ursprünglichen Sinn im Alten Bund und zeigt, wie Jesus Christus dieses Gebot neu bzw. richtig deutet. Anhand der Begegnung mit der Ehebrecherin wird deutlich, wie Barmherzigkeit und Wahrheit in seinem Handeln zusammenfinden. Dabei wird sichtbar, dass das menschliche Gewissen oft tiefer für Gut und Böse...
#34. Katechese: Ganz persönlich gerufen 27.08.2025 19:08
In dieser Katechese wird erneut die Stelle aus der Bergpredigt aufgegriffen, wo Christus auf das neue Ethos der Liebe hinweist (Matt. 5, 27-28). Mit Blick auf den Anfang verweist er auf das Herz des Menschen, von dem jede Handlung hervorgeht. Dies ist der Schlüssel zum richtigen Verständnis der Gesetzgebung im Alten Testament. Seine Worte sind von universeller Bedeutung und dennoch an jeden Einzel...
#33. Katechese: Mein/Meine 20.08.2025 18:58
In seiner Untersuchung der Folgen des Sündenfalls für die menschliche Liebe, insbesondere der Objektifizierung des Gegenübers, betrachtet Johannes Paul nun unter anderem auch die Begriffe mein/meiner in diesem Kontext.
#32. Katechese: Zwischen Besitzergreifung und Hingabe 13.08.2025 24:31
In dieser Folge geht es erneut um die Begehrlichkeit/Begierde, durch welche die spezifische Fähigkeit des Leibes - nämlich Liebe auszudrücken, durch die der Mensch als Person zum Geschenk wird und sich so selbst verwirklicht - bedroht wird. Die Begehrlichkeit „entpersönlicht“, lässt Zweifel darüber aufkommen, ob der Mensch wirklich von Gott um seiner selbst willen gewollt ist. Es kommt zu einer ei...
#31. Katechese: Das Herz als Kampfplatz zwischen Liebe und Begehrlichkeit 08.08.2025 23:12
In dieser Katechese warnt Johannes Paul II. davor, dass Begehren – wenn sie isoliert von Liebe und Geschenk verstanden wird – den ursprünglichen, göttlichen Sinn des Körpers entstellt: Statt ein Zeichen selbstloser Hingabe zu sein, wird der Körper zum Mittel objektivierender Begierde.
#30. Katechese: Von Ewigkeit zur Gemeinschaft berufen 30.07.2025 16:37
Nach dem Bruch mit Gott erfahren Mann und Frau auch einen Bruch in ihrer vollen Einheit als Personen - ,,Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen." (Gen 3,16) Dennoch geht die Berufung der ehelichen Einheit von Mann und Frau nicht völlig verloren, denn sie sind ,,von Ewigkeit her zur Existenz in Gemeinschaft geschaffen". Daher sehnen sie sich immer noch nach d...
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