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SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Último episodio

11 de oct. de 2026

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Episodios

Psychothriller für Heterofatalistinnen 21.09.2026

Eine große Liebe, ein Mordversuch, zwei Versprechen, die gebrochen werden: Camille Laurens erzählt in „Was wir uns versprechen“ von Gaslighting in Perfektion – ein packender autofiktionaler Psychothriller, dem nur die letzte Portion Mehrdeutigkeit fehlt.

Gegenseitige Verknäuelung und Verstrickung: Sebastian Haffners „Der Teufelspakt“ 20.09.2026

Wiederentdeckung aus dem Jahr 1968: Sebastian Haffners „Der Teufelspakt“ beleuchtet die deutsch-russische Geschichte von der Oktoberrevolution bis zur unmittelbaren Nachkriegszeit.

Zwitschern im Land der traurigen Orangen: Adania Shiblis neuer Roman „Täuschung" 18.09.2026

Westjordanland zur Zeit der Ersten Intifada – Adania Shibli erzählt eindringlich von Unrecht und zerstörten Hoffnungen, folgt aber ausschließlich palästinensischen Narrativen.

lesenswert Magazin mit neuen Büchern von Karosh Taha, Adania Shibli, Cristina Rivera Garza, Souvankham Thammavongsa und einem Gespräch über englische Literatur im Buchhandel 18.09.2026

Karosh Taha ist zu Gast und erzählt von Kurden im Irak. Adania Shibli schreibt übers Westjordanland. Außerdem lesen wir auf Englisch, zeichnen mit Messern und feilen uns die Nägel.

„Erst verdoppelt, dann verdreifacht“ 18.09.2026

Englische Literatur boomt im Buchhandel. Die Zielgruppe ist jung und polyglott. Besonders beliebt sind Klassiker, aber auch Romantasy-Schmöker.

Ein Geschichtenmesser aus Alaska. Kolonialobjekte aus der Sammlung des Berliner Humboldt Forums 18.09.2026

„Objekte widersprechen“ – so heißt eine kolonialkritische Buchreihe der Stiftung Humboldt Forum. Cristina Rivera Garza hat jetzt über ein Geschichtenmesser aus Alaska geschrieben.

Die Grenzen des grünen Kapitalismus 16.09.2026

Jeden Verbrenner durch ein Elektroauto ersetzen? Das ist nicht die Lösung, meint die US-amerikanische Politökonomin Thea Riofrancos. Sie hat ein Buch über Lithium, grünen Extraktivismus und neokoloniale Ausbeutung geschrieben.

Auf „alten Pfaden“ zu neuen Wegen: Alexa Hennig von Langes neuer Roman 15.09.2026

Schottische Highlands, sture Köpfe und schmerzliche Erinnerungen – Alexa Hennig von Lange erzählt in ihrem neuen Roman „Alte Pfade“ von einer Abschiedsreise, die Hoffnung macht.

Blättern in einem fremden Familienalbum 13.09.2026

Das Private ist politisch. Aber nicht alles Private ist interessant. Gerhard Henschel legt mit „Oma Jever“ einen Band mit Briefen aus dem eigenen Familienarchiv vor. Die Lektüre ist so, als blätterte man in einem fremden Fotoalbum. Hoffmann & Campe (320 Seiten, 23 Euro) ISBN 978-3-455-02140-0 6. Mai 2026

Neue Bücher von Jarka Kubsova, Jonáš Zbořil, Dora Kaprálová, Dorota Ambrožová und Ondřej Hübl 11.09.2026

Was erzählt die Literatur über ein Land? Wir reisen nach Tschechien und entdeckt eine Literaturlandschaft zwischen großer Erzähltradition und überraschend schrägen Gegenwartsromanen.

Die schwierigen Jahre: „Göre“ von Dorota Ambrožová 11.09.2026

Hanka ist fünfzehn und verliebt sich in einen verheirateten Mann. Die tschechische Autorin Dorota Ambrožová erzählt in „Göre“ von Begehren, Selbstsuche und dem schwierigen Erwachsenwerden.

„Eine sehr tschechische Art, nichts ernst zu nehmen“ 11.09.2026

Wie macht man aus der stalinistischen Vergangenheit eine schwarze Komödie? Und wie übersetzt man tschechischen Humor ins Deutsche? Übersetzerin Daniela Pusch erzählt von einem Roman, der mit Geschichte spielt – und doch sehr nah an die Gegenwart kommt.

„Die Viktorka ist immer eine Leerstelle“ 11.09.2026

Wer war die wirkliche Viktorka? In ihrem neuen Roman „Im Licht des neuen Tages“ begibt sich Jarka Kubsova auf die Spuren einer Frau, deren Geschichte durch Božena Němcovás berühmten Roman „Die Großmutter“ geprägt wurde. Im Gespräch erzählt sie von historischem Unrecht, ihrer eigenen Wiederannäherung an Tschechien – und dem besonderen tschechischen Humor.

Leseland Tschechien 11.09.2026

Tschechinnen und Tschechen lesen viel und gerne – doch die digitale Ablenkung bedroht die Lesekultur. Die Schulen steuern dagegen und nutzen dafür die traditionellen Lesetagebücher, die oft über Generationen weitergegeben werden.

Blick aufs Dasein aus der Fliegenperspektive 11.09.2026

Eine Fliege als Erzählerin – und eine ganze Stadt als Schauplatz: In „Die Mariborhypnose“ blickt Dora Kaprálová aus ungewöhnlicher Perspektive auf das slowenische Maribor.

Der neueste Weird-Fiction-Erfolg aus Tschechien 11.09.2026

Ein junges Paar findet ein unheimliches Wesen, aus dessen Körper dünne Kabel ragen wie Insektenbeine. Sie nennen es Flora. Und schon bald entwickelt „sie“ sich zu einer düsteren Mahnung davor, was es heißt, die Grenzen der Natur zu überschreiten. Der Weird-Fiction-Erfolg aus Tschechien.

Die Widerständigkeit der ukrainischen Literatur. Ukrainische Erzählungen zusammengestellt von Katja Petrowskaja 09.09.2026

Zurück zu dem, was einmal Zukunft war: Die 13 Erzählungen im Band „Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden“ führen uns in die Ukraine des frühen 20. Jahrhunderts. Ausgewählt von Katja Petrowskaja, lassen sie uns teilhaben an Fortschritt, Umbrüchen und Revolution.

„Das Pfarrhaus“ - Carys Davies erzählt von Indien und seinen Konflikten 08.09.2026

Mitten in einer Lebenskrise reist der englische Bibliothekar Hilary Byrd nach Indien. Dort verliebt er sich und wird in die Glaubenskämpfe im Land verwickelt.

Eine literarische Baumumarmung 07.09.2026

Aya Kōda und die Bäume - eine Verbindung, die weit über die bloße Betrachtung der Natur hinausgeht und in die Sphären von Erinnerung, Identität und Sinnsuche vordringt.

Auf der Suche nach den Lücken in der Hundeheimat 06.09.2026

Neue Bücher von Shida Bazyar, Don Pablo Mulemba, Valeria Gordeev und Emma Cline - und „Frankenstein“ als wunderschöner Comic

Brückenbauen statt „Traumastriptease“: Don Pablo Mulemba über „Hundeheimat“ 06.09.2026

Die unbeschwerten 2000er? Journalist und Podcaster Don Pablo Mulemba schreibt in seinem Buch auch von dem Rassismus, den er als Heranwachsender im Osten Deutschlands erlebt hat.

Der neue Schriftstellerroman von Michael Kleeberg: „Achilles in Taormina“ 06.09.2026

Michael Kleeberg begleitet einen von Hemingway besessenen Forscher bei seinen obsessiven Recherchen. Diese zeigen einen Mann voller Widersprüche jenseits gängiger Mythen und Klischees.

Geistreich und herrlich grotesk: „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ von Valeria Gordeev 04.09.2026

Lange wurde der Debütroman der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin erwartet. Nun hat die in Tübingen geborene Autorin Valeria Gordeev eine großartige Geschichte vorgelegt, die zwischen Berlin und Moskau changiert und eine Vielzahl absurder Episoden in Gang setzt.

Kühner Roman von Emma Cline: „In die Schweiz“ 04.09.2026

Wie erinnert man sich an sein Leben, wenn man seiner Wahrnehmung nicht mehr trauen kann? Emma Cline erzählt in ihrem kühnen Roman „In die Schweiz“ von einem Demenzkranken, der sterben will.

Mary Shelleys „Frankenstein" als Comic 04.09.2026

Mary Shelleys „Frankenstein“ ist über 200 Jahre alt und doch zeitlos. Der französische Künstler David Sala hat die Geschichte über Menschlichkeit als faszinierenden Comic umgesetzt.

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