Primero Verlag

Stalingrad Podcast

Christoph Fromm, Autor des Historienromans ”Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben” spricht in diesem wöchentlichen Podcast über Themen rund um das Dritte Reich: Idealismus und die Persönlichkeiten dahinter, Auswirkungen auf unser Leben heute, Fanatismus und seine Wurzeln ... all das wird beleuchtet im Podcast des Primero-Verlags! Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns gerne auf Instagram (@primero_verlag) oder per Mail an primero@primeroverlag.de. Helft uns, den Podcast weiterhin für euch zu produzieren! https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=XFVPLBVWM4FTE

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Último episodio

9 de oct. de 2026

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Episodios

Folge 285: Die Hitlerjugend unter Baldur von Schirach 17.10.2025

Die Hitlerjugend (HJ) war die Jugendorganisation der NSDAP und wurde im Jahr 1926 gegründet. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 entwickelte sie sich zur einzigen staatlich anerkannten Jugendorganisation im Deutschen Reich. Sämtliche anderen Jugendverbände wurden entweder verboten oder in die HJ eingegliedert. Ziel der Organisation war es, Kinder und Jugendliche im Sinne d...

Folge 284: Hannah Arendt und das Ende des Handelns 10.10.2025

Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts, entfaltet in ihrem Hauptwerk Vita activa oder Vom tätigen Leben die drei Grundtätigkeiten des Menschen: Arbeiten, Herstellen und Handeln. Arbeiten dient der Sicherung der biologischen Existenz, Herstellen schafft die Welt der Dinge, während Handeln die genuin politische Praxis bezeichnet – das freie, pluralist...

Folge 283: „Es gibt keine Unschuldigen, nur Überlebende“ - Kurt Vonnegut und die Bombardierung Dresdens 03.10.2025

In dieser Folge geht es um Kurt Vonnegut – einen Schriftsteller, der das Unsagbare zu fassen versuchte. Als junger US-Soldat geriet er in deutsche Kriegsgefangenschaft und überlebte im Februar 1945 die Bombardierung Dresdens – eingeschlossen in einem Schlachthof. Jahrzehnte später machte er dieses traumatische Erlebnis zum Zentrum seines berühmtesten Romans Slaughterhouse-Five. Vonnegut schrieb ge...

Folge 282: NKWD - Netzwerk der Angst 26.09.2025

In dieser Folge widmen wir uns einer der gefürchtetsten Organisationen der Sowjetunion: dem NKWD. Als Vorläufer des KGB war der sowjetische Geheimdienst in den 1930er und 1940er Jahren maßgeblich an politischen Säuberungen, Repressionen und der Errichtung des stalinistischen Terrors beteiligt. Millionen Menschen fielen seinen Verhören, Deportationen und Erschießungen zum Opfer. Doch was genau war...

Folge 281: Chiune „Sempo“ Sugihara – Der japanische Schindler 19.09.2025

In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Chiune Sugihara – einem japanischen Diplomaten, der während des Zweiten Weltkriegs tausende jüdische Flüchtlinge vor der Vernichtung rettete. Trotz der restriktiven Haltung der japanischen Regierung stellte er eigenmächtig Visa aus und ermöglichte so die Flucht aus Litauen über Japan. Sugihara handelte gegen den Willen seiner Vorgesetzten und riskier...

Folge 280: Leslie Groves – Der Schattenmacher 12.09.2025

Leslie R. Groves war der harte, pragmatische Militärchef hinter dem Manhattan-Projekt – dem geheimen US-Programm zur Entwicklung der Atombombe im Zweiten Weltkrieg. Zwischen militärischem Druck und wissenschaftlicher Vision führte er das Projekt mit autoritärer Entschlossenheit und sorgte dafür, dass Ressourcen, Infrastruktur und Zeitplan strikt eingehalten wurden. Unter seiner Leitung entstand da...

Folge 279: Fritz Thyssen – wirtschaftlicher Unterstützer und späteres Opfer der Nazis 05.09.2025

Fritz Thyssen war ein mächtiger Industrieller, dessen Einfluss die deutsche Wirtschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich prägte. Als Erbe und langjähriger Leiter des Thyssen-Konzerns baute er das Stahlimperium zu einem der größten Europas aus. Anfangs unterstützte Thyssen den Nationalsozialismus finanziell – er gehörte zu den wenigen Wirtschaftsmächtigen, die Hitler und die NSDA...

Folge 278: Douglas MacArthur – Der geborene General 29.08.2025

Douglas MacArthur – Held, Stratege, Egomane. Kaum eine Figur der US-amerikanischen Militärgeschichte ist so bewundert und zugleich so umstritten. Von Geburt an im Schatten der Uniform – Sohn eines Generals, geboren auf einem Militärstützpunkt – war sein Lebensweg früh gezeichnet: Der Krieg wurde sein Beruf, das Kommando sein Element. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg, führte die US-Truppen im Pazifik...

Folge 277: Karl Brandt – Arzt und gewissenloser Mörder im 3. Reich 22.08.2025

Karl Brandt – einst dem ärztlichen Eid verpflichtet, wurde er zu einem der zentralen Täter im medizinischen Apparat des NS-Regimes. Als Hitlers persönlicher Arzt und führender Organisator des sogenannten „Euthanasie“-Programms war er maßgeblich an der Ermordung Zehntausender Menschen beteiligt – darunter Kinder, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Später trug er Verantwortung für grausame Mensc...

Folge 276: Erich Raeder – Ein letztes Überbleibsel des Kaiserreichs in der nationalsozialistischen Marine 15.08.2025

Erich Raeder war einer der einflussreichsten Militärs des NS-Regimes – und eine Schlüsselfigur der deutschen Marinegeschichte. Als Großadmiral und Oberbefehlshaber der Kriegsmarine gestaltete er nicht nur die strategische Ausrichtung der Seestreitkräfte, sondern prägte auch deren ideologische Einbindung in das nationalsozialistische Machtgefüge. Raeder setzte auf den Aufbau einer starken Hochseefl...

Folge 275: Franklin D. Roosevelt – Ein Präsident im Auge des Sturms 08.08.2025

Franklin D. Roosevelt war mehr als nur ein Präsident – er war eine politische Figur, die Amerika in einer Zeit tiefster Krisen neu formte. In unserer aktuellen Podcastfolge widmen wir uns seiner Persönlichkeit, seinem Führungsstil und seiner historischen Bedeutung. Geboren 1882, trat Roosevelt 1933 das Amt inmitten der Großen Depression an. Mit dem „New Deal“ versuchte er, ein völlig verunsicherte...

Folge 274: Maria Mandl – Die Bestie von Birkenau 01.08.2025

Der Weg von Maria Mandl war alles andere als vorgezeichnet. Einst galt sie als „nettes Mädchen aus guter Familie“ – später wurde sie zur Oberaufseherin im KZ Birkenau und zur Mitverantwortlichen am Massenmord an Hunderttausenden. Geboren 1912 im idyllischen Münzkirchen, schien sie zunächst ein unauffälliges Leben zu führen. Doch ihre Karriere im NS-System offenbarte eine erschreckende Wandlung: vo...

Folge 273: Der „Führer“ als Filmfigur Hitler - zwischen Propaganda, Erinnerung und Satire 25.07.2025

Adolf Hitler zählt zu den am häufigsten dargestellten Figuren der Filmgeschichte – und kaum eine Darstellung ist frei von Debatte. Ob als dämonischer Tyrann, groteske Karikatur oder scheinbar banaler Mensch: Die filmische Inszenierung Hitlers spiegelt immer auch den gesellschaftlichen Umgang mit dem Nationalsozialismus, mit Schuld, Erinnerung und Verantwortung. Diese Folge widmet sich der Frage, w...

Folge 272: Oskar Maria Graf – Ein „Volksdichter“ wendet sich gegen das Völkische (Teil 2) 18.07.2025

TEIL 2   Oskar Maria Graf wurde zu einer der eindringlichsten literarischen Stimmen gegen den Nationalsozialismus – gerade weil er nicht von oben herab, sondern von unten her dachte. Als Sohn eines Bäckers aus einem bayerischen Dorf sprach er die Sprache der „kleinen Leute“ – jener Menschen, die Hitler zu gewinnen wusste und die Graf in seinen Werken schonungslos, aber mit Empathie porträtierte. S...

Folge 272: Oskar Maria Graf – Ein „Volksdichter“ wendet sich gegen das Völkische (Teil 1) 11.07.2025

TEIL 1   Oskar Maria Graf wurde zu einer der eindringlichsten literarischen Stimmen gegen den Nationalsozialismus – gerade weil er nicht von oben herab, sondern von unten her dachte. Als Sohn eines Bäckers aus einem bayerischen Dorf sprach er die Sprache der „kleinen Leute“ – jener Menschen, die Hitler zu gewinnen wusste und die Graf in seinen Werken schonungslos, aber mit Empathie porträtierte. S...

Folge 271: Arnold Gehlen - Philosophische Anthropologie im Dienste des NS-Regimes? 04.07.2025

Arnold Gehlen gilt als einer der einflussreichsten Denker der philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert. Aus seinen Schriften haben Konzepte wie „Reizüberflutung“ und „Mängelwesen“ ihren Weg in den alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Seine akademische Laufbahn fällt in die Zeit des Nationalsozialismus und ist in Teilen eng mit dem NS-Regime verbunden, was insbesondere sein anthropologisch...

NEUAUFNAHME: Joseph Goebbels‘ „Michael“ – Bildungsroman eines gescheiterten Künstlers (Folge 269) 27.06.2025

Hinweis: Aufgrund unzureichender Tonqualität in der ursprünglichen Aufnahme wurde dieser Beitrag neu eingespielt. Joseph Goebbels – von dem Historiker Joachim C. Fest als „das Gehirn der Manipulation der Seelen“ und als „eine der wenigen echten Potenzen im Führungsapparat der Bewegung“ charakterisiert – zählt zu den zentralen Figuren des Nationalsozialismus. Doch hinter der öffentlichen Rolle als...

NEUAUFNAHME: Hitlers letzte Tage (Folge 268) 27.06.2025

Aufgrund der schlechten Tonqualität der Folge 268 haben wir die Folge für euch nochmal aufgenommen, viel Spaß! In den letzten Apriltagen des Jahres 1945 liegt Berlin in Trümmern. Die Rote Armee rückt unaufhaltsam vor und das Dritte Reich steht kurz vor seinem endgültigen Zusammenbruch. Während an der Oberfläche Chaos und Zerstörung herrschen, verschanzt sich Hitler mit seinem engsten Kreis im soge...

Folge 270: Rudolf Steiner - Das umstrittene Erbe der Anthroposophie im Dritten Reich 27.06.2025

Am 30. März 2025 jährte sich der Todestag Rudolf Steiners zum hundertsten Mal – jenes Mannes, der mit der Anthroposophie eine geistige Bewegung ins Leben rief, die den Menschen als mehr denn nur ein biologisches Wesen begreift: als ein schöpferisches, spirituelles Ich. Aus seiner Lehre entstanden nicht nur die Waldorfschulen, die bis heute weltweit als alternative Bildungsform wirken, sondern auch...

Folge 267: Léon Degrelle – Der Aufstieg des Rexisten zu „Hitlers Sohn“ 07.06.2025

Das nationalsozialistische Regime war geprägt von politischen Aufsteigern – eine soziale Dynamik, die sich auch jenseits Deutschlands beobachten ließ. In Belgien steht Léon Degrelle exemplarisch für diesen Typus: Vom katholischen Publizisten und Jugendführer entwickelte er sich zum überzeugten Nationalsozialisten und aktiven Kollaborateur. Als Gründer der rexistischen Bewegung trat er zunächst als...

Folge 266: Hirohito - der Friedenskaiser und der Krieg 30.05.2025

Kaiser Hirohito, posthum als Shōwa-Tennō – „Kaiser des erleuchteten Friedens“ – verewigt, war eine der schillerndsten und zugleich rätselhaftesten Gestalten Asiens im 20. Jahrhundert. Sein Leben und seine Herrschaft spiegeln Japans dramatischen Wandel wider: vom stolzen Militärreich zum modernen, friedliebenden Staat. Über mehr als sechs Jahrzehnte, von 1926 bis 1989, stand er im Zentrum epochaler...

Folge 265: Kultur im Nationalsozialismus - zwischen Unterhaltung, Propaganda und Zensur 23.05.2025

Die Kultur im Nationalsozialismus war weit mehr als bloßer Ausdruck ästhetischer oder intellektueller Betätigung – sie diente als machtvolles politisches Werkzeug. Das NS-Regime nutzte kulturelle Mittel systematisch, um die Gesellschaft zu beeinflussen, seine Ideologie zu verbreiten und eine umfassende Kontrolle über das öffentliche wie private Leben zu etablieren. Ob Film, bildende Kunst, Rundfun...

Folge 264: Schule im Nationalsozialismus - Erziehung im Dienst des Regimes 16.05.2025

In der heutigen Podcastfolge widmen wir uns der Rolle des Schulsystems im Nationalsozialismus - Werkzeug der Indoktrination, Manipulation und Formung.  Der schleichende Übergang von der Ersetzung der Schulfächer bis hin zur völligen Übernahme des Schulsystems soll in der dieswöchigen Podcastfolge näher beleuchtet werden. 

Folge 263: Ernst Cassirer - Denker der Kultur in Zeiten der Unkultur 10.05.2025

Ernst Cassirer zählt zu den bedeutendsten Philosophen und Kulturtheoretikern des 20. Jahrhunderts. Als Mitbegründer der Kulturphilosophie entwickelte er – geprägt vom Neukantianismus der Marburger Schule – eine eigenständige, anthropologisch fundierte Theorie, die er in seinem Hauptwerk Die Philosophie der symbolischen Formen entfaltet. Anstelle des klassischen Bildes vom animal rationale beschrei...

Folge 262: „Es heißt marschieren oder krepieren“ – Die Todesmärsche aus den Konzentrationslagern 1944/45 02.05.2025

Im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs, als die militärische Niederlage Deutschlands immer deutlicher absehbar wurde, veränderte sich das System der Konzentrationslager grundlegend. Über 700.000 Gefangene waren zu diesem Zeitpunkt in den Lagern des Dritten Reichs inhaftiert. Mit dem Vormarsch der Alliierten begann die SS, die Lager hastig zu räumen, um eine Befreiung der Häftlinge zu verhindern. I...

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