Die Mittwochskatechesen

Die Mittwochskatechesen

Religion DE ↓ 80 Folgen

Herzlich willkommen! Wir sind Anna, Rapha, Clemens und Teresa. Du hörst jetzt eine der Mittwochskatechesen von Papst Johannes Paul II. Woche für Woche tauchen wir in eine der 133 Katechesen ein, um die Schönheit der Liebe zu entdecken. Ob beim Putzen, auf Reisen oder abends im Bett – schließ die Augen, atme tief durch. Stell dir vor, du befindest dich am Petersplatz in Rom: Gespannt lauschst du den Worten des Papstes. Genau hier bist du richtig.

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Die Mittwochskatechesen

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8. Jul 2026

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#29. Katechese: Der Verlust des ursprünglichen Vertrauens 23.07.2025

In dieser Katechese hören wir, dass mit dem Sündenfall das ursprüngliche Vertrauen zwischen Mann und Frau verloren gegangen ist. Daher wird die Geschlechtlichkeit ihrem eigentlichen Sinn - nämlich Ausdruck der Gemeinschaft der Personen zu sein - beraubt und stattdessen als ein Hindernis hierfür gesehen. Die Scham zwischen Mann und Frau drückt diesen Verlust der ganzheitlichen Selbstmitteilung aus.

#28. Katechese: Immanente Scham 16.07.2025

Erneut greift der Papst das Thema der Scham auf, diesmal die immanente. Diese ist Konsequenz des Sündenfalls, insbesondere aufgrund der scheinbaren Bedrohung der menschlichen Person und Würde durch die Konsequenzen des Falls.

#27. Katechese: Der von der ursprünglichen Liebe entfremdete Mensch 09.07.2025

Durch die erste Sünde verliert der Mensch den von Gott geschenkten Zustand der Heiligkeit und Gerechtigkeit. Er wird sterblich, erlebt Scham, Angst vor Gott und wird von Begierden bestimmt. Die Einheit mit sich selbst, seinem Körper und Gott wird verletzt. Der Mensch fühlte sich von der göttlichen Liebe entfremdet. Auch das harmonische Verhältnis zur Natur geht verloren – sie wird ihm feindlich.

#26. Katechese: Der Mensch der Begehrlichkeit 02.07.2025

In dieser Katechese hören wir von der dreifachen Begehrlichkeit des Menschen - die Begehrlichkeit des Fleisches, die Begehrlichkeit der Augen und der Stolz des Lebens. Sie tretet als Folge des Sündenfalls in dem Ort auf, wo der erste Bund mit Gott gebrochen worden ist: im Herzen. Die Scham offenbart dies, indem sie aufzeigt, dass im Inneren des Menschen etwas aufgetreten ist, das nicht vom Vater,...

#25. Katechese: Ehebruch im Herzen 25.06.2025

In dieser Katechese hören wir vom Ehebruch im Herzen, welchen Christus in Mt. 5,27-28 anspricht. Auch durch den innerlichen Akt des Begehrens einer Person, welche nicht der eigene Ehepartner ist, zerbricht jene Einheit zwischen den Eheleuten wie durch den äußeren Akt des Ehebruchs. Christus erläutert anhand von diesem Beispiel, wie das sechste Gebot in seiner ganzen Fülle zu verstehen ist.

#24. Katechese: Ein neues Ethos der Liebe 18.06.2025

Johannes Paul II. legt dar, dass Christus im Zusammenhang mit dem sechsten Gebot nicht nur die äußere Tat des Ehebruchs, sondern bereits den begehrlichen Blick als sittlich verwerflich bezeichnet. Damit eröffnet er ein neues Ethos, das zur Reinheit des Herzens und zur Achtung der personalen Würde des anderen ruft.

#23. Katechese: Eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen 12.06.2025

Der Anfang ist das erste Erbe eines jeden Menschen und der Urgrund für die Gewissheit der Berufung des Menschen als Person. Die Antwort Christi hat nicht nur historische Bedeutung, denn Menschen aller Zeiten stellen die gleiche Frage. Christus würde sich auch bei unseren Fragen und Problemen auf den Anfang beziehen. Denn für die Antwort unserer Fragen bedarf es auch einer ganzheitlichen Sicht auf...

#22. Katechese: Das "Erkennen" von Mann und Frau 04.06.2025

In dieser Katechese hören wir, dass sich Mann und Frau im "Akt des Erkennens" so innig miteinander als Personen vereinen, dass neues Leben entstehen kann. Im Bejahen dieses neuen Menschen nehmen sie als Vater und Mutter auch ihr eigenes Menschsein noch mehr in Besitz. Trotz des Sündenfalls nimmt der Mensch im "Erkennen" immer noch teil an diesem geheimnisvollen Schöpfungswirken...

#21. Katechese: Elternschaft als Enthüllung der Männlichkeit und Weiblichkeit 28.05.2025

In dieser Katechese hören wir weiter vom Zusammenhang von Erkenntnis und Zeugung. Durch das „Erkennen“ Evas durch Adam wird ein neuer Mensch, ebenso als Abbild Gottes, im Schoß der ersten Frau gezeugt, d.h. von Gott geschaffen. So offenbart die Mutterschaft das Wesen der Weiblichkeit der Frau sowie der Männlichkeit des Mannes. Im Kind erkennen sich Mann und Frau gegenseitig neu wie auch ihr eigene...

#20. Katechese: Empfangen als Erkennen 21.05.2025

Nach der Thematik der Nacktheit sind wir nun beim Begriff des Erkennens angelangt. Der Mensch empfängt den anderen, in dem er ihn "erkennt", sich der andere ihm, durch das Kommunikationsmittel des Körpers, preisgibt.

#19. Katechese: Der Leib als ursprünglichstes Sakrament 14.05.2025

In dieser Katechese hören wir eine der Schlüsselstellen der Theologie des Leibes: „Der Leib, und nur er, kann das Unsichtbare sichtbar machen: das Geistliche und Göttliche. Er wurde geschaffen, um das von Ewigkeit her in Gott verborgene Geheimnis in die sichtbare Wirklichkeit der Welt zu übertragen und so Zeichen dieses Geheimnisses zu sein.“ So wird definitiv und explizit die Würde des Leibes in...

#18. Katechese: Das Ethos des Geschenkes 07.05.2025

Diese Katechese spricht davon, dass uns der Zustand der ursprünglichen Unschuld das ,,Ethos des Geschenkes", welches Mann und Frau füreinander sind und sein sollen, aufzeigt. Der Verlust dieser Gnade, den anderen in seiner Ganzheit als Subjekt zu sehen, weckt im Menschen das Schamgefühl. Dieses Wissen um den ursprünglichen Sinn des Leibes enthüllt uns, wer der Mensch ist und wozu er berufen i...

#17. Katechese: Die ursprüngliche Unschuld des gegenseitigen Schenkens 30.04.2025

In dieser Katechese hören wir über die ursprüngliche Unschuld. In diesem Zustand, durch die Unschuld, wird das Gegenüber in seinem Sich-Schenken von der anderen Person als das angenommen, was er ist: Als Geschenk und als Person, welche von Gott um ihrer selbst willen gewollt ist. So, durch die Annahme des Geschenkes, bildet die gegenseitige Hingabe die Personengemeinschaft von Mann und Frau. Hierm...

#16. Katechese: Die ursprüngliche Unschuld 24.04.2025

Johannes Paul verknüpft in dieser Katechese die ursprüngliche Nacktheit mit der Bedeutung des Leibes als Geschenk und zeigt Selbstgeschenk und Ganzannahme des Anderen in seiner Vollkommenen Form vor dem Fall, in der Weise wie diese gedacht war.

#15. Katechese: Die Freiheit des Geschenks 16.04.2025

Eine der Grundvoraussetzungen für die bräutliche Bedeutung des Leibes ist die Freiheit des Geschenks. Um sich ganz verschenken zu können, muss man sich selbst besitzen. Freiheit des Geschenks bedeutet also Selbstbeherrschung. Durch den Leib, der einen bräutlichen Charakter hat, offenbart sich die Person, welche von Gott um ihrer selbst willen gewollt ist und sich nur durch die aufrichtige Hingabe...

#14. Katechese: Der Leib als Zeuge der göttlichen Liebe 09.04.2025

In dieser Katechese hören wir davon, wie der Mensch sein personales Wesen nur in der Gemeinschaft zu einer anderen Person, im gegenseitigen Sich-Schenken, ganz verwirklichen kann. Daher erleben Mann und Frau ihre Beziehung zueinander als eine beglückende Erfüllung ihres Wesens. Der Leib ist Zeuge und Ausdruck dieses gegenseitigen Schenkens und somit auch der göttlichen Liebe.

#13. Katechese: Die Schöpfung als radikales Schenken 02.04.2025

In dieser Katechese schließen wir zu Beginn noch das Thema der ursprünglichen Nacktheit ab und eröffnen dann ein neues Kapitel: Der Mensch in der Dimension des Geschenkes. In seiner Betrachtung über die Schöpfung erkennt Johannes Paul II, dass diese ein radikales Schenken Gottes ist - ein Schenken, welches allerdings nur im Hinblick auf den Menschen Sinn macht. So zieht JPII den Schluss, dass die...

#12. Katechese: Die Bedeutung der Scham 26.03.2025

Bei unserer Betrachtung der ursprünglichen Nacktheit kommen wir in dieser Folge nun auf die Bedeutung der Scham zu sprechen, die erst nach dem Sündenfall auftretet. Mann und Frau waren sich am Anfang der vollen Bedeutung ihres Leibes bewusst - der Leib als Ausdruck der ganzen Person. Durch die Sünde haben sie diese innere Dimension des Schauens verloren, wodurch nun die Gefahr besteht, den wahren...

#11. Katechese: Die Erfahrung der ursprünglichen Nacktheit 19.03.2025

In dieser Folge geht es um die Erfahrung der Nacktheit ohne Scham. Neben dem ursprünglichen Alleinsein und der ursprünglichen Einheit zählt die ursprüngliche Erfahrung der Nacktheit zu den drei protohistorischen Erfahrungen, die Mann und Frau vor dem Sündenfall erleben und die noch immer an der Wurzel jeder menschlichen Erfahrung zu finden sind. Die Nacktheit ohne Scham ist nicht nebensächlich, so...

#10. Katechese: Die bewusste Entscheidung füreinander 12.03.2025

In dieser Folge hören wir, wie sich Mann und Frau in ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen und bereichern, auch in ihrer Leiblichkeit. Doch vor dem „Ein-Fleisch-Werden“ müssen sie in voller Freiheit eine bewusste Entscheidung füreinander treffen. Von Natur aus gehören sie ihren Eltern an, von denen sie gezeugt worden sind. Doch durch diese Entscheidung bindet sich nun der Mann an die Frau und umgekeh...

#9. Katechese: Das Alleinsein als Weg zur Gemeinschaft 05.03.2025

In dieser Katechese handelt es sich um die personale Gemeinschaft, die Mann und Frau bilden. Die ursprüngliche Erfahrung des Alleinseins wird zum Weg zur Einheit, d.h. zur Gemeinschaft. Hierin (sogar mehr als Individuum) spiegelt der Mensch den dreifaltigen Gott wieder. Zudem wird der Leib sozusagen als „Offenbarung“ der menschlichen Person vorgestellt: Durch den Leib erkennt Adam in Eva sowohl ih...

#8. Katechese: Die Erfahrung der ursprünglichen Einheit 26.02.2025

Nach der Betrachtung des ursprünglichen Alleinseins, durch die sich der Mensch als als rationales Wesen erkennt, kommen wir nun zum Thema der ursprünglichen Einheit. Gott erschafft die Frau, die zwar verschieden, jedoch dieselbe Menschennatur teilt. In der vollen Wesensgleichheit der beiden erkennt der Mann die Frau voller Freude als zweites personales Ich.

#7. Katechese: Die Wahl zwischen Sterben und Unsterblichkeit 19.02.2025

In dieser Folge geht es immer noch um den Zustand des Alleinseins des Menschen vor Gott, der in Genesis 2 beschrieben wird. Die Wahl zwischen Sterben und Unsterblichkeit gehört von Anfang an zur Definition des Menschen und zur Bedeutung des Alleinseins vor Gott. Obwohl der Mensch bis dato nur das umfassende Leben erfahren hat und den Tod noch nicht kennt, erkennt er durch die Möglichkeit sich gege...

#6. Katechese: Der Mensch in seiner Subjektivität vor Gott 12.02.2025

In dieser Folge hören wir von der ,,wesenseigenen Subjektivität" des Menschen, die er durch sein ursprüngliches ,,Alleinsein" erkennt. Im Unterschied zu allen anderen Lebewesen wird sich der Mensch des Sinnes seiner Körperlichkeit bewusst: Er ist Person. Somit wird er zum Subjekt des Bundes mit Gott. Ausgestattet mit einem freien Willen kann er zwischen Gut und Böse entscheiden.

#5. Katechese: Der Mensch auf der Suche nach seinem Wesen 05.02.2025

In dieser Katechese hören wir von der Einzigartigkeit des Menschen und dadurch von seiner Erfahrung des ursprünglichen „Alleinseins“. Hineingestellt in eine materielle Schöpfung erkennt sich der Mensch im Vergleich zu den anderen lebendigen Wesen (Tieren und Pflanzen) als „anders“, d.h in gewissem Sinn als „allein“. So begibt sich der Mensch auf die Suche nach seiner Identität als Person.

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