Klaus Dripke
Bibelperspektiven
Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefst...
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Epizody
"... gedenke an mich ..." 19.04.2025 15:49
Wir Menschen sind üblicherweise bereit, für das, was wir lieben, auch zu leiden; sei es für ein Projekt oder natürlich für uns nahestehende Menschen. Welches Leid war Jesus bereit, für sein "Projekt Menschheit" auf sich zu nehmen? Eine Auslegung zu einer Bibelstelle für Karfreitag.
"... eine solche Wolke von Zeugen ..." 13.04.2025 9:52
Manchmal spüren wir überdeutlich die Last und Belastung unseres Lebens und lehnen uns insgeheim dagegen auf. Solch eine Haltung scheint der Autor des Hebräerbriefes zu kennen. Mit kraftvollen Worten möchte er seinen Leserinnen und Lesern - vielleicht auch uns - neuen Lebensmut einflößen.
"... meine Augen werden ihn schauen ..." 06.04.2025 10:07
... am Ende sein ... verzweifelt sein ... - in solch einer Situation befindet sich Hiob, der große Klagende im Alten Testament. Und macht, geradezu "durch die Verzweiflung hindurch" eine ganz neue Entdeckung.
"... ein stilles, sanftes Sausen ..." 29.03.2025 15:50
Nach 40-tägiger Wanderung am Berg Horeb angekommen, macht der Prophet Elia eine besondere Gotteserfahrung: Mächtige Naturgewalten werden ihm vorgeführt, aber erst in einem leisen Sausen erkennt er die Gegenwart Gottes. In vielfältiger Hinsicht deutet diese Erfahrung auf Jesus Christus hin, der den Menschen Jahrhunderte später begegnen wird.
"Es ist genug ..." 22.03.2025 13:38
Wer in seinem Leben schon einmal einen Burnout erleben musste, wird sich vielleicht in die Situation des Propheten Elia hineinversetzen können: Trotz großen Engagements und durchschlagenden Erfolgen bricht von jetzt auf gleich seine Motivation zusammen. Wie konnte es dazu kommen? Und welch ungewöhnliche Stärkung darf Elia erleben?
"... da war Geschrei über Schlechtigkeit." 15.03.2025 13:26
"Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg ...?" Ein enttäuschter Weinbergbesitzer (Gott) zieht seine pflegende Hand von seinem Weinberg zurück, der dadurch dem Wildwuchs überlassen wird. Ist das Strafe? Oder vielleicht etwas anderes?
"... euch zu sieben wie den Weizen." 08.03.2025 14:08
Voller Überzeugung etwas verkündigen und krachend damit scheitern - diese schmerzliche Erfahrung musste Petrus machen. Noch am Tag, bevor er Jesus verleugnete, hatte er behauptet, Jesus in den Tod folgen zu wollen. Ein lohnender Anlass, darüber nachzudenken, was die Wurzel für das eigene Selbstbild ist.
"...weint über euch selbst und eure Kinder." 01.03.2025 12:49
Jesus ist auf dem Weg nach Golgatha. Er ist so geschwächt, dass er das Kreuz nicht mehr selbst tragen kann. Dennoch richtet er noch Worte an einige Frauen von Jerusalem, die laut über ihn weinen und klagen. Was hat er ihnen zu sagen?
"Wer Ohren hat zu hören ..." 23.02.2025 14:53
In einem bekannten Gleichnis von Jesus streut ein Sämann seinen Samen hemmungslos auf alle möglichen Untergründe. Sollte Gottes Wort gleichermaßen ausgestreut werden, also auch bei Menschen, die dafür garnicht offen sind? Jesus ist da jedenfalls eindeutig ...
"... schaffet, dass ihr selig werdet ..." 15.02.2025 17:03
Erwartet Gott, dass wir uns ihm unterwerfen? Müssen wir vor ihm Angst haben, wenn wir nicht seinen Willen erfüllen? Es gibt einen anderen Weg, um unser Herz mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen ...
"Wollt ihr das ein Fasten nennen ...?" 09.02.2025 14:54
Religiösen Hochmut gab es schon immer, gibt es auch heute. Wer sich "auserwählt" fühlt, beweist es gerne durch Äußerlichkeiten. Aber Gott hat schon immer deutlich gesagt, worauf es ihm wirklich ankommt und wie er auf den wahren Glauben des Herzens reagieren wird ...
"... haben seine Herrlichkeit mit eigenen Augen gesehen." 01.02.2025 19:04
Jesus war auf der Erde ein Mensch, den seine Jünger mit seiner tiefen Güte und Glaubwürdigkeit erfahren durften. Es ist nicht einfach, diese Erfahrung in Worten wiederzugeben. Petrus versucht es dennoch in einem seiner Briefe.
"... sondern sprich nur ein Wort ..." 25.01.2025 10:44
Ein römischer Hauptmann erweist sich als so tief gläubig, dass Jesus über ihn ein ganz besonderes Lob ausspricht. Grund genug, sich diese Begegnung einmal genauer anzusehen ...
"... stärkt die müden Hände ..." 18.01.2025 14:31
Wenn jemand Jesus nachfolgt - wird er dann zu zu einem besseren Menschen? Und was ist, wenn dadurch der eigene Stolz gefördert wird und man sich als einen besseren Menschen versteht? Eine Stelle im Hebräerbrief gibt darauf eine Antwort ...
"Lass es jetzt zu!" 11.01.2025 12:18
Eine merkwürdige Szene ereignete sich am Jordan, als Jesus zu Johannes dem Täufer kommt und ihn auffordert, ihn zu taufen. Dieser weigert sich zunächst: Jesus braucht doch weder eine Reinigung noch eine Umkehr. Die tiefe Bedeutung der Taufe Jesu erschließt sich erst auf den zweiten Blick.
"Ein jegliches hat seine Zeit ..." 04.01.2025 14:07
"Alles hat seine Zeit" - und alles in dieser Welt wird einmal vergehen. Diese unerbittliche Wahrheit führt uns eine Bibelstelle aus dem Predigerbuch vor Augen. Sie macht aber auch Hoffnung, dass unser eigentliches Leben, nämlich unsere Liebe, unvergänglich ist.
"... ein Sohn ist uns gegeben ..." 28.12.2024 12:24
Bereits beim Propheten Jesaja - Jahrhunderte vor der Geburt Jesu - wird verkündigt, dass einmal "ein Kind geboren" wird, das alle göttlichen Eigenschaften in sich vereinen wird. Was brauchen wir, um uns für dieses Wunder zu öffnen?
"... mir geschehe, wie du gesagt hast." 22.12.2024 13:41
Eine junge Frau erhält durch einen Engel die Ankündigung, dass sie schwanger werden und einen Sohn gebären wird - und zwar ohne Mann. Eigentlich ist das eine Katastrophe innerhalb des sozialen Umfelds - aber sie ist sogleich damit einverstanden. Wie kann das sein?
"... dass er uns errettete von unsern Feinden ..." 15.12.2024 12:38
Johannes der Täufer verstand sich selbst als "Wegbereiter" für Jesus. Er wollte die Herzen der Menschen für die Botschaft von Jesus empfänglicher machen. Eigentlich sollte das jeder Christ tun. Der Vater von Johannes war Priester. In einem visionären Lobgesang ahnt er die große Aufgabe seines Sohnes.
"... dass du deine erste Liebe verlassen hast." 07.12.2024 13:49
Die Gemeinde in Ephesus erhält die erschütternde Rückmeldung, dass sie ihre "erste Liebe" zu Jesus aufgegeben habe. Eine solche Rückmeldung schmerzt, weil wir aus der alltäglichen Erfahrung wissen, dass Liebe tatsächlich erlahmen und erkalten kann. Ist dann alles verloren? Oder kennt Jesus einen Weg zurück?
"... Freimut haben zum Eingang ..." 30.11.2024 14:32
Rund um die Uhr mit Gott verbunden sein, geradezu vergleichbar mit der Verbundheit über Mobilfunk, über die wir einander wechselseitig Botschaften schicken? Eine Stelle aus dem Hebräerbrief zeigt, welche tiefe Verbundenheit zwischen Gott und uns möglich ist.
"Ich kenne euch nicht." 23.11.2024 13:13
Zehn Jungfrauen warten auf den Bräutigam, bei fünf von ihnen geht das Öl ihrer Lampen zur Neige. Ihnen wird der Zugang zur Hochzeit verwehrt. Was will uns Jesus mit diesem Gleichnis sagen?
"... keiner lebt sich selber ..." 16.11.2024 15:50
Man kann über vieles streiten, auch unter Christen. Früher war es das Essen von Opferfleisch, heute sind es ganz andere Dinge. Paulus macht sich dafür stark, dass Respekt, Akzeptanz und Nachsicht in allen Glaubensfragen unseren Umgang miteinander bestimmen sollten.
"Sie werden Ihre Schwerter zu Pflugscharen machen ..." 09.11.2024 15:25
Kein Krieg mehr auf der Erde - so beschreibt es in wunderschönen Sprachbildern der Prophet Micha. Geht das überhaupt, oder müsste sich da nicht erst der Mensch selbst ändern?
"So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind ..." 02.11.2024 12:26
Sind wir alle zu etwas Höherem berufen als zu unserem kleinen, alltäglichen Leben? Durchaus - wenn wir eine Stelle im Galaterbrief lesen. Aber sind wir dazu auch wirklich in der Lage?
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