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Stolpersteine

Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine an Orten, an denen Opfer der NS-Zeit gelebt haben. SWR2 ging einzelnen Lebensgeschichten nach, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen.

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Avsnitt

Marcel Couasnard, Fellbach im Remstal 26.03.2014

Der französische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurde kurz vor Kriegsende ermordet.

Cyril William Sibley, Dirmstein 26.03.2014

Der britische Soldat überlebte den Absturz seiner Maschine. Er wurde von Nationalsozialisten in Dirmstein gelyncht.

Johann Dötsch, Koblenz 24.03.2014

Ein Sozialdemokrat, der sich trotz Konzentrationslager und Todesmarsch nicht mundtot machen ließ.

Eva Mendelssons Erinnerungen an die Deportation nach Gurs 19.03.2014

Eva Mendelssons Erinnerungen an die Deportation nach Gurs

Friedrich Enchelmayer, Stuttgart 17.03.2014

Von Beruf war er Dreher. Als Homosexueller wurde er seit 1934 verfolgt und 1940 im KZ Neuengamme ermordet.

René Billet, Fellbach im Remstal 17.03.2014

Der französische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurde wenige Tage vor Kriegsende hingerichtet.

Otto Reize, Karlsruhe 17.03.2014

Der Polizeiwachtmeister wurde als SPD-Mitglied von den Nazis mehrfach verhaftet. 1939 beging er Selbstmord.

Leontine Goldschmidt, Heidelberg 10.03.2014

Sie und ihr Ehemann legten den Grundstein für das Heidelberger Völkerkundemuseum. Es gibt aber wenig, das an sie erinnert. Dafür haben die Nationalsozialisten gesorgt.

Suse Rosen, Stuttgart 07.03.2014

Im Alter von 23 Jahren durfte Susanne Rosenthal (Künstlername Suse Rosen) ihren Beruf als Tänzerin nicht mehr ausüben und emigriert in die Schweiz.

Emma Wippler, Konstanz 19.02.2014

Die sechsfache Mutter erkrankte psychisch und wurde deshalb von den Nationalsozialisten ermordet.

Heimweh 17.02.2014

Esther Cohns jüngere Schwester Eva, die 1937 gerade erst in Offenburg in die Schule gekommen war, musste nach der Reichspogromnacht auf die jüdische Schule in Freiburg gehen. Heute lebt Eva Mendelsson in England.

Oswald Link, Stetten im Remstal 17.02.2014

Oswald Link büßte im Ersten Weltkrieg seine Gesundheit ein und wurde als arbeitsscheu stigmatisiert. Von einem Arztbesuch kehrte er nicht zurück.

Friederike Niedermann, Karlsruhe 17.02.2014

Das Krankenhaus ihrer Eltern, in dem sie als Krankenschwester arbeitete, wurde von den Nationalsozialisten zur Polizeistation umfunktioniert. Ihr Wissen half ihr im Lager.

Herta Mansbacher, Worms 17.02.2014

Die Lehrerin setzte sich mutig für "ihre" Kinder an der jüdischen Schule in Worms ein.

Ernst Friedrich Beurer, Stetten im Remstal 10.02.2014

Der Behinderte Ernst Friedrich Beurer wurde 1931 in die Heilanstalt Stetten eingewiesen und am 10. September 1940 in Grafeneck ermordet.

Albert Niedermann, Karlsruhe 10.02.2014

Drei Jahre lang wurde Albert Niedermann in verschiedenen französischen Lagern interniert, bis er 1943 in Majdanek ermordet wurde.

Ludwig Herr, Kornwestheim 29.01.2014

Der Kommunist Ludwig Herr wurde Anfang 1933 zusammen mit seinem Sohn in verschiedene KZ's gebracht. Er überlebte die Nazizeit nicht.

"Mann, der in die Welt gepasst hat" 28.01.2014

"Mann, der in die Welt gepasst hat"

Stolperstein Särle Levi, Münsingen 23.01.2014

Einige wähnten sich sicher, weil sie betagt waren. Angehörige im Exil konnten nicht helfen.

Stolperstein Maria Leins, Horb am Neckar 23.01.2014

Die alleinerziehende Mutter wurde wegen "Rassenschande" verhaftet, als ihr Sohn drei Jahre alt war. Als sie Anfang 20 war wurde sie beim Küssen eines polnischen Zwangsarbeiters beobachtet, denunziert und ins KZ Ravensbrück verschleppt.

Elisabeth Emter, Freiburg 30.12.2013

Als Zeugin Jehovas wurde sie im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück ausgehungert und verprügelt. Aber sie behielt ihren Glauben bei.

Hans Bernd, Koblenz 30.12.2013

Wenige Monate vor seinem Tod schließt er Frieden mit seiner Heimat Koblenz.

Senta Bernd, Koblenz 30.12.2013

Senta Bernd kann ihre drei Kinder ins sichere Ausland schicken. Sie selbst wird in Auschwitz ermordet.

Dr. Hugo Bernd, Koblenz 30.12.2013

Auch während er bereits von den Behörden verfolgt wurde, versuchte er seine Patienten weiter zu behandeln.

Peter Erlanger, Ravensburg 30.12.2013

Sein Deutschlehrer lässt die Schüler konjungieren: Der Jude lügt.

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