Klaus Dripke
Bibelperspektiven
Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefst...
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Autor
Klaus Dripke
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27 sept. 2026
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Episoade
"... nicht viel plappern wie die Heiden." 05.05.2024 16:44
Die Vorstellung, dass man beim Beten etwas "Richtiges", "Gutes", "Heiliges" sagen müsse, ist weit verbreitet. Ganz anders klingt, was Jesus in der Bergpredigt seinen Zuhörern über das Beten rät.
"... so werden die Steine schreien." 28.04.2024 11:01
Das Lukasevangelium beschreibt, dass die Jünger von Jesus einen lauten Lobgesang anstimmten, als Jesus in Jerusalem einritt. Einige Pharisäer versuchten, die Jünger zum Schweigen bringen. Interessant war allerdings die Antwort von Jesus.
"... eure Traurigkeit soll zur Freude werden." 20.04.2024 15:04
In der Abschiedsrede Jesu im Johannesevangelium klingt alles Schmerzliche an, was Menschen bei einer Verlusterfahrung erleiden. Was bleibt, wenn einem durch den Tod eines geliebten Menschen oder durch Verlassen-Werden das Kostbarste genommen wird?
"Ich bin die Tür ..." 13.04.2024 12:27
Ihr kindliches Vertrauen kommt den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens abhanden, ihre Sehnsucht nach bedingungslosem Vertrauen hingegen nicht. Jesus weiß, dass Vertrauen ein teures und leicht zu missbrauchendes Gut ist und erzählt dazu ein Gleichnis.
"... neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler ..." 06.04.2024 11:47
Was ist die Quelle, aus der sich unsere Hauptmotivation speist? Wollen wir etwas unbedingt haben oder wollen wir jemand Großartiges sein? Dann wird die Quelle irgendwann erschöpft sein. Aber - es gibt noch eine andere, wirklich unerschöpfliche Quelle, die unseren Willen schier ins Unendliche tragen kann.
"... das Ebenbild des unsichtbaren Gottes" 31.03.2024 18:24
"Gott" und "Christus" werden im christlichen Sprachgebrauch klar voneinander getrennt. Eine Stelle aus dem Kolosserbrief lädt aber zum Nachdenken ein: Wer ist der "Erstgeborene vor aller Schöpfung"? Was ändert sich, wenn wir die Aussage dieses Textes ernst nehmen?
"Sie hat ein gutes Werk an mir getan." 23.03.2024 16:18
Kurze Zeit vor seiner Verhaftung hatte eine Frau Jesus mit teuerstem Öl gesalbt. Was hat sie dazu bewegt? Verstandesmäßig werden wir diese Handlung, von der alle Evangelisten berichten, kaum erfassen, vielleicht aber mit unserer Einfühlung mitempfinden können.
"Ich finde keine Schuld an ihm." 16.03.2024 11:47
Das Johannesevangelium gibt den letzten Wortwechsel von Pilatus und Jesus wieder. Schmerzlich wird erfahrbar, dass dort noch hätte alles anders kommen können. Was können wir von Jesus lernen, wenn wir das nächste Mal unseren eigenen "Peinigern" gegenüberstehen?
"... bringt es viel Frucht." 09.03.2024 13:23
Sterben als Notwendigkeit, damit das Leben zu seinem Ziel kommt? So klingt es, wenn man Jesu Worte im Johannesevangelium hört und so kündigt er seinen Zuhörern seinen baldigen Tod an. Gilt die Notwendigkeit dieses "Sterbens" auch für uns?
"Du bist mir zu stark gewesen ..." 02.03.2024 12:11
"Ich kann ja eh nichts machen." So oder ähnlich klingen Begründungen, wenn man sich bei himmelschreiendem Unrecht heraushalten will. Im Herzen des Propheten Jeremia brennt hingegen ein Feuer, das ihn handeln lässt. Brennt das nicht auch in unserem Herzen?
"... der soll leben." 24.02.2024 12:57
Glaubenshochmut scheint der schlimmste aller Hochmutsformen zu sein. Wie sehr Gott diese Haltung verabscheut, drücken deutliche Worte des Propheten Jesaja aus. Aber es gibt auch einen rettenden Ausweg ...
"Weg mit dir, Satan!" 17.02.2024 16:02
Dreimal wird Jesus in der Wüste vom Teufel auf die Probe gestellt; alle drei Male widersteht er; so berichtet es das Matthäusevangelium. Es ist aufschlussreich, wie die spezielle Vorgehensweise des "Versuchers" aussieht und was die drei Versuchungen mit unserem Leben zu tun haben.
"Ich bin allen alles geworden ..." 10.02.2024 13:02
Rät Paulus dazu, dass wir uns anpassen oder sogar anzubiedern sollen? Sollen wir, um andere Menschen für das Evangelium zu gewinnen, unsere eigene Meinung aufgeben? Bei näherer Betrachtung spricht aus Worten des 1. Korintherbriefs eine tiefe Weisheit, die zu Respekt und Empathie aufruft, auch den Menschen gegenüber, die ganz anders geprägt sind.
"Was seid ihr so furchtsam?" 03.02.2024 12:38
In einer Situation auf dem See Genezareth stellen die Jünger Jesus eine Frage, die seit Menschengedenken an Gott gerichtet wird: Ist es dir egal, wenn wir in Not geraten? Jesus reagiert mit einer Gegenfrage, die auch von uns beantwortet werden muss.
"... sein Angesicht leuchtete wie die Sonne ..." 27.01.2024 11:39
Ein interessantes Phänomen wird beleuchtet: Wie kommt es, dass drei Jünger, denen sich Jesus für kurze Zeit in seiner göttlichen Präsenz zeigt, entspannt und sogar zutraulich reagieren?
"Der Mann glaubte dem Wort ..." 20.01.2024 12:51
Christen zeichnet ihr "Glaube an Jesus" aus. In einer Begegnung eines königlichen Beamten mit Jesus wird deutlich, dass es gar nicht um einen Glauben "an" Jesus geht. Jesus wünscht sich mehr ...
"Solange der Bräutigam bei ihnen ist ..." 13.01.2024 11:56
Jesus spricht seine Jünger und Freunde in einer Stelle des Markusevangeliums als Hochzeitsgäste an. Diese Botschaft muss man erst einmal auf sich wirken lassen: Jesus möchte mit uns feiern. Selbst dann, wenn es Zeiten gibt, in denen uns nicht zum Feiern zumute ist.
"... wie Gott einem jeden zugeteilt hat ..." 06.01.2024 13:14
"Du bist etwas ganz Besonderes" - dieses oder ähnliche Komplimente schmeicheln uns und nehmen uns gleichzeitig gefangen. Paulus beschreibt eine Gemeinschaft im Sinne Christi, in der wir nicht vor anderen glänzen müssen und doch unsere tiefsten Bedürfnisse nach Gesehen- und Geliebt-Werden erfüllt sind.
"... überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat ..." 30.12.2023 9:44
Worte des Paulus über die Unvernichtbarkeit der Liebe Christi zu uns Menschen klingen so gewaltig, dass man in Ehrfurcht erstarren könnte. Es kann aber lohnend sein, diese Beschreibung mit unseren menschlichen Erfahrungen von Liebe abzugleichen. Dann beginnt die göttliche Liebe von Jesus erst zu strahlen - und steckt uns vielleicht an?
"Ich, der HERR, rede es und tue es auch." 23.12.2023 9:15
Es ist manchmal schwer, in dieser Welt zu glauben. Das entschiedene Eingreifen Gottes, von dem der Prophet Hesekiel spricht, vollzieht sich im Verborgenen. Zwei Beispiele aus der Zeit des Kalten Krieges, als die Menschheit am Abgrund stand, können dies veranschaulichen.
"... selig ist, wer sich nicht an mir ärgert." 16.12.2023 11:03
Gehören wir zu den Menschen, die voller Engagement für ihren Gott "brennen", aber von Zweifeln angefochten werden, wenn sich im eigenen Leben Enttäuschungen einstellen? Dann werden wir uns vielleicht in einer berühmten Glaubenspersönlichkeit wiederfinden, die sich mit ihren Zweifeln an Jesus wendet.
"Seht, da ist euer Gott!" 09.12.2023 10:14
Uralte Worte des Propheten Jesaja erzählen von Brunnenquellen, die in dürrem Land entspringen und von anderen hoffnungsvollen Bildern - Verheißungen, die sich vermutlich nicht in unserem äußeren Leben, vielleicht aber in unserem Inneren bereits jetzt schon finden lassen.
"Der Herr bedarf ihrer." 02.12.2023 13:09
Die Sehnsucht nach einem König war groß zu Lebzeiten Jesu. Aber was für ein König war Jesus? Welche Botschaft vermittelte er den Menschen mit seinem Einzug nach Jerusalem? Welche Botschaft vermittelt er uns?
"Siehe, ich mache alles neu!" 25.11.2023 10:37
In seiner Vision der Offenbarung beschreibt Johannes ein zukünftiges Zusammenleben Gottes bei den Menschen, wie man es sich vertrauter und zärtlicher nicht vorstellen kann. Ein Text, der Sehnsucht auf unsere Zukunft weckt ...
"Geht weg von mir, ihr Verfluchten ..." 18.11.2023 17:34
Ein bekanntes Gleichnis Jesu weckt die Assoziation eines verfluchenden und verdammenden Gottes. Ist das wirklich so? Wer ist der eigentliche Richter in diesem Gleichnis? Und welchen Einfluss hat unsere persönliche Liebesfähigkeit auf unser Leben und unsere Zukunft?
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