Kulturelle Vereinigung Küsnacht
Zeitfluss – dem Dorfbach entlang
Der Audiowalk führt vom Ortsmuseum Küsnacht bis zum See. An dreizehn Hörstationen erwecken jeweils neue Figuren und Geschichten den Ort zum Leben. Historische Fakten und Erinnerungen der Küsnachter Bevölkerung werden zu unterhaltsamen Szenen verwoben. Sowohl Vertrautes als auch Unbekanntes kann so neu wahrgenommen werden. Vier Rätselfragen richten den Blick auf Details und ergänzen den Spaziergang. Falls Sie eigene Erinnerungen an einen Ort auf der Route haben, laden wir Sie ein, diese auf unserer Homepage einzutragen. Informationen und Zugriff unter: www.audiowalk-kuesnacht.ch
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Kulturelle Vereinigung Küsnacht
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May 22, 2024
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Episodes
Station 11 22.05.2024 1:56
Station 11
Station 7 07.05.2024 1:40
Dorfstrasse 30, ehemaliges Johanniterhaus, heutige Kantonsschule Von der Dorfstrasse führt eine Brücke, früher war es eine gedeckte Holzbrücke, zum Hof des Johanniterhauses mit dem stattlichen, sechseckigen Brunnen aus dem Jahr 1781. Der Kern wurde nach 1358 als Komturei der Bubiker Johanniter gebaut. Nach der Reformation residierte hier der Amtmann der Stadt Zürich, bevor 1834 das Lehrersemi...
Station 8 07.05.2024 1:56
Dorfstrasse 28, Biologie-Haus, Villa neben Semihalle, Mediothek, Klassentrakt Die Seminarreben bilden gemeinsam mit den Gebäuden der Kantonsschule eine harmonische Einheit. Hierzu gehört das Biologie-Haus, das ursprünglich vor 1848 eine Scheune war. 2001 wurde es renoviert und dient nun als Raum für den Biologieunterricht. Die «Italienische Villa», ein Jugendstilgebäude, dient seit 1895 als «...
Station 9 07.05.2024 4:21
«Falkenplatz», auf der Treppe beim Haus Nr. 18 In den späten 1960er Jahren wurden das seeseitige Nachbarhaus sowie das Barrieren-Wärterhäuschen beim Bahnübergang aufgrund der Bahngeleise-Erweiterung abgerissen. Im unteren Hausteil des Hauses Dorfstrasse 20 befand sich Anfang der 1900er Jahre ein Comestibles-Geschäft mit Weinhandlung der Familie Minelli (heute Terlinden). Der Bruder des Malermeiste...
Station 10 07.05.2024 1:44
Standort 10 In der Unterführung der Seestrasse Bis Ende der 1960er Jahre kannte der Weg vom Horn ins Dorf zwei Gefahrenzonen: erstens die breite Seestrasse und zweitens den Bahnübergang. Die Seestrasse zwischen Tiefenbrunnen und Küsnacht wurde 1838 fertiggestellt. Anfänglich war sie eine Naturstrasse und wurde 1910 versuchsweise geteert. Obwohl die Gefahren heute gemildert sind, bleiben...
Station 12 07.05.2024 2:23
Auf der Hornweg-Brücke Am Ende der Dorfstrasse, wo der Küsnachter Dorfbach in den See mündet, wurde 1967 die Küsnachter Hornanlage am Delta des Tobelbachs grosszügig umgebaut. Es entstanden grössere Grünflächen, um den Blick auf den See und den Bach freizugeben, ein Zugang zum Wasser wurde und mehr Sitzgelegenheiten wurden geschaffen, ein grosser Spielplatz mit Sandfläche wurde errichtet, und die...
Station 13 07.05.2024 4:57
Horn Das Küsnachter Horn hat im Laufe der Zeit erwähnenswerte Veränderungen erfahren. Bis 1938 diente es als Lagerplatz für Kies und Sand, zuvor wurden hier sogar Tierkadaver vergraben, was jedoch 1762 aufgrund militärischer Inspektionen untersagt wurde. Vom benachbarten Schiessstand aus wurde auf aufgestellte Schützenscheiben gezielt. Am Ufer, wo sich heute ein Kiesstrand befindet, stand ein Spri...
Station 6 07.05.2024 3:11
Wandel der Dorfstrasse Vom Dorfplatz bis zum «Falkenplatz» erstreckt sich entlang der rechten Bachseite eine geschichtsträchtige Häuserzeile mit historischer Bausubstanz, die von den Überschwemmungskatastrophen und den baulichen Veränderungen der 1950er und 1960er Jahre verschont geblieben ist. Die ältesten Gebäude stammen aus den Jahren 1606 und 1651. Die dazugehörigen Gärten entlang des Bachs bi...
Station 1 07.05.2024 2:59
Tobelbach Das Küsnachter Tobel entstand nach dem Rückzug des Rhein-/Linthgletschers am Ende der letzten Eiszeit. Der grosse Findling «Alexanderstein», ein Taveyannaz-Sandstein von etwa 180 t aus dem Glarnerland, wurde dabei hinterlassen. Der Küsnachter Dorfbach erstreckt sich über ein Einzugsgebiet von 12,8 km2 und galt als der mächtigste Bach an der Pfannenstielflanke. Aufgrund von Hochwasser und...
Station 2 07.05.2024 4:53
Tobelweg 1, Ortsmuseum Küsnacht und Musikschule Küsnacht Die Wasserkraft des Tobelbaches wurde früher zur Versorgung der ehemaligen Spinnerei am Tobelweg 2-4 genutzt. Von dort wurde das Wasser in das Untergeschoss der Obermühle am Tobelweg 1 und teilweise in das benachbarte Sägewerk umgeleitet, bevor es in den Dorfbach zurückgeführt wurde. Die Obermühle, eine von drei Mühlen im alten Küsnacht, wur...
Station 3a 07.05.2024 2:03
Überschwemmungen Neben verschiedenen Hochwassern des Küsnachter Tobelbaches sind besonders die verheerenden Überschwemmungen von 1778 und 1878 in Erinnerung. Am 8. Juli 1778 wurde der Dorfkern schwer getroffen, wobei viele Häuser von Handwerkern sowie die Untermühle, das Sägewerk und die Tobelmühle zerstört wurden. Diese Katastrophen führten zur Verbauung des Baches in mehreren Etappen, darunter B...
Station 3b 07.05.2024 2:19
Am Bach 7 Gegenüber des «Hauses Egli», auf der linken Bachseite das ehemalige Doppelbauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, steht das Haus Am Bach 7, Baujahr 1767, welches mit einer Markierung den Hochwasserstand der Überschwemmung von1778 zeigt. Das Haus des damaligen Metzgers und Geschworenen Joh. Boller, in welchem in zwei Stuben der Metzger, seine Frau und drei Kinder sowie seine drei Knechte lebt...
Station 4a & 4b 07.05.2024 3:08
Dorfplatz Im Laufe der Jahre hat sich der Dorfplatz stark verändert, insbesondere durch die Eröffnung der Zürichsee-Bahn und den Ausbau der Seestrasse. Dies erforderte die Verbreiterung von Gassen im Dorfzentrum, was zum Verlust historischer Gebäude wie dem „Leimgruber-Haus“ (1912) und der „Heimat“, hinter der reformierten Kirche an der Unteren Heslibachstrasse, führte. 1824 wurde der alte Teil de...
Station 5 07.05.2024 4:20
Dorfbrunnen Auf Küsnachter Gemeindegebiet gibt es über siebzig Brunnen. Im Mittelalter wurden Brunnen mit Quellwasser durch hölzerne Leitungen («Teucheln», «Tüüchel») versorgt, die meist Privateigentum waren und von mehreren Familien geteilt wurden. Später bildeten Bewohner gemeinsame Brunnengenossenschaften, um Quellwasser zu nutzen, das dann in Brunnenstuben aufgeteilt wurde. Im Jahr 1911 überna...
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