P. Markus Johannes Straubhaar

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Religion DE ↓ 299 episodes

"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie. P. Markus Johannes ist seit dem 1.09.2025 Rektor der Gebetsstätte Heroldsbach in der Diözese Bamberg. Eine aktuelle Predigt aus Heroldsbac...

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P. Markus Johannes Straubhaar

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Religion

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Jun 14, 2026

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Episodes

Das Kreuz wiederentdecken - zum Fest Kreuzerhöhung (Sonntag 14.9.25) 14.09.2025

Den Sinn des Kreuzes wiederfinden…

Die Weisheit des letzten Platzes (22. Sonntag im Jk./Lesejahr C) 31.08.2025

Das Wort Gottes möchte den Menschen nie erniedrigen, sondern immer zur vollen Daseinsentfaltung führen.

Eine Ewigkeit für uns (Hochfest) 15.08.2025

Fest Mariä Aufnahme in den Himmel - 15.8.22

Das Leben neu ausrichten (19. Sonntag i.Jk/ Lesejahr C) 10.08.2025

Es ist eine doppelte Wachsamkeit, die heute in den beiden Gleichnissen des 19. Sonntags im Jahreskreis im Mittelpunkt steht: die Wachsamkeit, sich bereit zu halten, Gott die Tür zu öffnen und genauso wachsam zu sein, um dem Dieb den Zutritt zum eigenen Haus zu verschließen, um sich nicht das nehmen zu lassen, was das Leben im Gleichgewicht hält. Wo Gott im Leben die Stelle einnimmt, woraufhin sich...

Gott ist „keine Scheune“, sondern sich verschwendende Liebe (18. Sonntag im Jk./ Lesejahr C) 03.08.2025

Das Gleichnis von dem, der Scheunen baut "Gott ist keine Scheune", sagt Adrienne von Speyr und spielt damit darauf an, dass Jesus ein Gleichnis entwirft, in dem ein Mann so viel Besitz anhäufen will, dass er dafür neue Scheunen bauen lässt, um es sich dann endlich gut gehen zu lassen. Das Gleichnis hebt letztlich hervor, dass es um die Frage geht, was aus dem wird, was man besitzt. Interessant ist...

Wie wir gut leben können - durch das Gebet ( 17. Sonntag im Jk. - LesejahrC) 27.07.2025

"...Und er lehrte sie beten!" Obwohl Lukas derjenige ist, der uns Jesus immer als den Betenden vor Augen stellt, geht es an dieser Stelle, an der so deutlich vom Beten gesprochen wird, noch um viel mehr als nur um‘s Gebet. Es geht darum, wie wir gut leben können, denn nur, wo wir beten, kann auch der Heilige Geist wirken. Es gibt eine alte Überlieferung, wie Klaus Berger in seinem Kommentar schrei...

Die Berufung eines jeden achten - Marta und Maria (16. Sonntag i.Jk/ Lesejahr C) 20.07.2025

Es ist kein Zufall, dass bei Lukas das Gleichnis von barmherzigen Samariter (s. letzten Sonntag) direkt und unmittelbar vor der Episoode um Marta und Maria steht. Im Gleichnis antwortet Jesus dem Gesetzeslehrer: „Geh und handle genauso!“ und hier entgegnet Jesus der Anfrage Martas: „Maria hat den guten Teil gewählt!“. Beide werden so zur Ikone erfüllten Menschseins, der gütige und barmherzige Mens...

Barmherzigkeit erfahren und barmherzig werden - Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (15. Sonntag im Jk. - Lesejahr C) 13.07.2025

Die schönsten Gleichnisse der Barmherzigkeit hat uns der Evangelist Lukas hinterlassen, nicht nur das Gleichnis vom barmherzigen Vater, sonder auch das heutige vom barmherzigen Samariter. Gottes barmherzige Liebe ist es, die uns in Jesus Christus besucht hat, um uns zu tragen und uns nach Hause zu führen

Das Prinzip der ganzen Schöpfung ist dreifaltig (Dreifaltigkeitssonntag - Lesejahr C) 15.06.2025

Dass der Mensch ein Beziehungswesen ist und selten alleine glücklich wird, das gehört heute zum allgemeinen Bewusstsein, dass ihn diese Eigenschaft aber auch zutiefst mit dem Schöpfer, seinem Ursprung, und in eine ganz neue Beziehung zu anderen Menschen treten lässt, das ist eine Dimension, die der Mensch heute sich neu erschließen muss.  Wenn Gott im Himmel dreifaltig ist, hat dies Konsequen...

Geliebt von Anfang an - vor der Grundlegung der Welt (7. Sonntag der Osterzeit/ Lesejahr C) 01.06.2025

Das Gebet Jesu am Ende seines Lebens erinnert an das Gebet am jüdischen Versöhnungsfest, dem höchsten Festtag im Judentum, an dem der Hohepriester das einzige Mal in das Allerheiligste eintritt und für das Volk um Vergebung bittet, damit es neu zum Raum für Gottes Heiligkeit wird. So betet Jesus hier im Abendmahlsaal für alle, die ihm gegeben sind, damit sie ein Resonzraum für Gott werden in der W...

Gottes Herrlichkeit ist der lebendige Mensch (5. Ostersonntag/ Lesejahr C) 18.05.2025

Das Wort „verherrlichen“, das im heutigen Evangelium fünfmal hintereinander auftaucht, kommt in unserer Alltagssprache nicht vor und ist zunächst wenig zugänglich.  Vielleicht kann man das, was Jesus hier sagen möchte, besser verstehen, wenn man sich vor Augen führt, was Liebende tun, wenn sie ihren Geliebten anderen vorstellen und all jene Vorzüge in den Vordergrund stellen wollen, von denen...

Er führt ihn hinein in die Grenzenlosigkeit der Liebe (4. Ostersonntag/ Lesejahr C) 04.05.2025

Es ist wie eine zweite Berufung des Petrus, die sich hier am Morgen, am See, abspielt: ein Mann steht am Feuer, den er nicht kennt, es ist eine Nacht ohne den erhofften Fischfang vorausgegangen und dann, als Petrus erfährt, wer dort am Ufer ist, wirft er sich in den See und schwimmt. Bei der ersten Berufung hat sich Petrus Jesus zu Füßen geworfen mit der Bitte: „Geh weg von mir, ich bin ein sündig...

Barmherzigkeit ist immer größer (Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit) 27.04.2025

Gottes Zuwendung ist seine Barmherzigkeit

Glaubenszeugen am Ostermorgen 20.04.2025

Maria Magdalena am Grab

Den Menschen heilend und bergend begegnen (4. Fastensonntag; Lesejahr C) 06.04.2025

Die Begegnung mit der Ehebrecherin: Bewahren und Erneuern sind keine Gegensätze, im Gegenteil! Alles bewahren, was Christus ist, kann allein zu einer echten Erneuerung führen, von unserem eigenen Leben, aber auch im Leben der Kirche. Nur wo wir Menschen werden, die den Menschen heilend und bergend begegnen, wie Jesus im heutigen Evangelium der Ehebrecherin, nur da tragen wir das Bild Christi in di...

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater (3. Fastensonntag/ Laetare, Lesejahr C) 30.03.2025

Das Gleichnis vom ungeduldigen Sohn und vom wartenden Vater

Fasten - Vom Ich zum Du 05.03.2025

Das Fasten hat eine ganz eigene Kraft, die es neu zu entdecken gilt. Es ist nicht nur Verzicht, es ist vielmehr eine geistliche Kraft, wo Gottes Gnade in mir Raum bekommt, so dass ich mich auch dem anderen zuwenden und ihm Gutes tun kann. Es dient der Zurücknahme des eigenen Ich, so dass das Du des Nächsten im Almosen geben und das Du Gottes im Beten in den Vordergrund tritt. Fasten, Beten und Alm...

Dennoch lieben - trotz Unrecht und Verletzung (7. Sonntag/ Lesejhr C) 23.02.2025

Es ist eine herausfordernde Rede, die Jesus seinen Jüngern hält. Er traut ihnen und uns einiges zu. Die „Wange hinzuhalten“ und den „Mantel dazuzugeben“, heißt nicht, sich blind dem Bösen zu ergeben. Man könnte zunächst meinen, dass das Wange-Hinhalten ein Stillhalten ist und sich dem Bösen auszuliefern. Aber es bedeutet viel mehr als passiv zu sein, als sich zu ergeben, weil man zu feige ist, wei...

Die Hochzeit zu Kana - Jesus einfordern, zu handeln (2. Sonntag/Lesejahr C) 19.01.2025

Es ist eine faszinierende Aufgabe, die Maria hier hat. Johannes bringt es zum Ausdruck, wenn er zwar sagt: "Die Mutter Jesu war dabei!", aber betont, dass Jesus zu ihr sagt: "Frau, meine Stunde ist noch nicht gekommen." Sie steht ihm gegenüber und fordert ihn in seinen messianischen Auftrag hinein: zu handeln und zu wirken!

Die Gnade des einen wird zum Lobpreis des anderen (4. Advent/ Lesejahr C) 23.12.2024

Es zeigt sich eine Art Kettenraktion, wie hier, in der Begegnung von Maria und Elisabeth, einer den andern berührt und die Gande des Einen zur Gnade und Erkenntnis des andern wird. Weil Maria ihr Ja gesprochen hat, kann sie Elisabeth so grüßen, dass selbst Johannes im Schoß der Mutter von der Freude ergriffen wird. Und diese spürbare Freude des Johannes wird zur Freude Elisabeths, die wiederum den...

Von der Last befreit - zur Freude erlöst (3. Advent/ Lesejahr C) 15.12.2024

Wir können uns nicht selber, am eigenen Schopf, aus dem herausziehen, was uns fesselt und bindet. Es braucht einen, der uns an der Hand nimmt und herausführt! Die Kirchenväter deuten den Moment, wo Johannes der Täufer im Bauch seiner Mutter aufhüpft vor Freude als den Moment, wo er von der Last der ererbten Menschheitsschuld befreit wird, von der Knechtschaft der Sünde, vom drückenden Joch, das au...

Es braucht Boten der Zuversicht (2. Advent/ Lesejahr C) 09.12.2024

Eure Güte werde allen Menschen bekannt." (Hl. Paulus) Je dramatischer die Situation ist, desto mehr müssen die Christen Zuversicht verbreiten. Wir erfahren eine gewisse Machtlosigkeit. Vielleicht tut es uns gut, uns machtlos zu fühlen, weil wir uns dann ganz auf den Herrn verlassen müssen. Meine flehentliche Bitte ist, dass wir nichts tun, was zur Spaltung in der Gesellschaft beiträgt. Denn die Sp...

Advent ist Ausschauhalten (1. Advent/ Lesejahr C) 01.12.2024

Der Advent spiegelt die Grundform des christlichen Lebens, denn für den Christen ist eigentlich immer Advent! Dies soll uns in der Adventszeit neu bewusst werden: dass wir in der ständigen Ausrichtung auf den Herrn sind, Ausschau haltend, wie Jesus in die Armut des menschlichen Fleisches gekommen ist und Ausschau haltend nach dem Herrn, wie er am Ende wiederkommt, auf den Wolken des Himmels. Und b...

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" (Christkönigssonntag/ Lesejahr B) 25.11.2024

„Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ - so antwortet Jesus dem Pilatus auf seine Frage. Und er stellt uns heute vor die gleiche Entscheidung wie damals den römischen Statthalter, der nun in einer Antwort Stellung beziehen müsste. Auch wir stehen vor der Frage, ob wir das Reich, das Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Frieden ist, in unserem Leben aufzurichten bereit sind und dem König, der sich s...

Im Vertrauen liegen Kraft und Stärke (33. So/ Lesejahr B) 16.11.2024

Die Worte heute sind wie ein Tryptichon - jedes Wort gibt dem anderen sein Gewicht.  Christus ist erhöht und wartet.  Aber erst wenn jedes Glied seines Leibes bereit ist und erlöst und befreit werden will, kann er die Schöpfung erlösen. Es fällt uns schwer zu warten! Und es ist schwer zu ertragen, dass er dem Recht nicht endlich zum Durchbruch verhilft. Aber er ist da. Das Opfer ist gebr...

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