P. Markus Johannes Straubhaar

Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium

Religion DE ↓ 299 episodes

"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen Liturgie. P. Markus Johannes ist seit dem 1.09.2025 Rektor der Gebetsstätte Heroldsbach in der Diözese Bamberg. Eine aktuelle Predigt aus Heroldsbac...

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P. Markus Johannes Straubhaar

Category

Religion

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Jun 14, 2026

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Episodes

Tiefe und bleibende Freude finden 08.05.2018

„Dies habe ich Euch gesagt, damit meine Freude in euch bleibt und Eure Freude vollkommen wird“. Jesus sagt diese Worte zu seinen Jüngern als sein Leben bedroht ist und sein Leiden kurz bevorsteht. Er spricht in diesen Abschiedsreden viel von der Liebe und von der Freude. Es ist auch die tiefste Sehnsucht unseres Lebens zu einer bleibenden Freude zu gelangen, die nicht vergeht und immer bleibt. Wo...

Sich entfalten und sich verwirklichen lassen 01.05.2018

Das Weinstocksgleichnis spricht davon, dass wir nicht nur Almosenempfänger vor Gott sind, sondern dass wir selbst mittun dürfen und einsetzen sollen, was wir an Gaben empfangen haben. Kein Bereich unseres Lebens soll dem göttlichen Leben entzogen sein, so dass alles in uns zu mehr Schönheit, zu mehr Fülle und mehr Strahlkraft gelangen kann. In unserem ganzen Sein dürfen wir etwas von der Schönheit...

Schlaue Hirten und dumme Schafe? - das Gleichnis vom guten Hirten 24.04.2018

Wenn Jesus von sich als dem Hirten spricht, dann meint er nicht, dass es einen klugen, intelligenten Vortsteher gibt und dahinter oder darunter diejenigen, die ihm sozusagen hinterhertrotteln! Nein, das Verhältnis, das Jesus hier vor den Augen seiner Zuhörer entfaltet, ist ein vertrautes und anspruchsvolles. Die Schafe kennen die Stimme des Hirten, und sie folgen ihm, weil sie wissen, dass sie ihm...

Ein leibfeindliches Christentum? 17.04.2018

Es ist eine ungeheure Horizonterweiterung, die Jesus den Jüngern hier in der Begegnung und in der Berührung mit seinem Auferstehungsleib schenkt. Schon im irdischen Leben Jesu zeigt sich, dass unser Leib zu einer größeren Herrlichkeit, ja, man könnte sagen, zur Schwerelosigkeit, berufen ist.  Wir sind wirklich zur Herrlichkeit berufen - aber nicht ohne unseren Leib!

Als Fragende auf dem Weg 02.04.2018

Jesus geht verborgen den Weg der Fragenden mit: weder macht er schnelle Lösungsvorschläge noch belehrt er sie von oben herab. Den Schmerz und die Fragen der Jünger, die aus Jerusalem fortgegangen sind, um das Weite zu suchen, nimmt er wahr, fragt nach ihnen und nimmt ihren Schmerz ernst. Am Ende offenbart er sich als derjenige, der sie nie verlassen hat!

In ein neues Licht getaucht... 01.04.2018

Gott macht alle Verheißungen wahr...

Das Kreuz zeigt uns den Vater 31.03.2018

„Herr, zeig uns den Vater!“, so hat Philippus Jesus gebeten.  Und nirgends als im Leiden und im Kreuz wird so deutlich, wer der Vater ist. „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab.“, so deutet Paulus dieses Geschehen, für das es kein aussprechbares Wort gibt. Aber der Sohn ist kein Opfer, das nur erleidet, was andere ihm zufügen, der Rohheit und Gewalt ausgelief...

Impuls zur Karwoche 27.03.2018

Das Geschehen kurz vor dem Tod Jesu ist voller Gegensätze. Während die einen die Leute auffordern Jesus auszuliefern und hinterlistige Pläne schmieden, ihn gefangen zu nehmen, findet zeitgleich in einem Haus, vermutlich unter Freunden, ein Mahl statt, zu dem man Jesus einlädt. Und dort salbt eine Frau Jesus und trocknet seine Füße mit ihrem Haar. Sie zerbricht ein Alabastergefäß und lässt kostbars...

Das Sterben von Jesus ist gelebtes Vater-Unser 18.03.2018

„ Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. (...) Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werd...

Das Kreuz neu entdecken 11.03.2018

Im Gespräch mit Nikodemus erinnert Jesus an die Schlange in der Wüste, die durch Mose erhöht wurde, um beim Aufblick zu ihr das Volk Israel vor den lebensvernichtenden Giftschlangen der Wüste zu retten, und Jesus fügt hinzu: „ [...] so muss der Menschensohn erhöht werden!“. Es ist eine Andeutung des Todes am Kreuz und es ist auffällig wie Johannes hier, anders als die drei anderen Evangelisten, di...

Ein Traum von Kirche 04.02.2018

Jesus heilt den ganzen Menschen. Am letzten Sonntag haben wir von der Heilung eines Mannes gehört und heute hören wir von der Heilung einer Frau. Jesus heilt Mann und Frau, er heilt an Leib und Seele und er heilt an verschiedenen Orten, zuerst in der Synagoge, dann im Haus des Simon Petrus in Kafarnaum. Und dieses Haus wird, als es Abend geworden war, zum Sammelplatz für alle Gebrochenen, für alle...

Dem Bösen keinen Raum bieten 28.01.2018

Der unreine Geist, der heute im Evangelium sich gegen Jesus zur Wehr setzt, versucht mit Jesus zu verhandeln, um das Feld nicht räumen zu müssen, "Was ist mein Anteil  - was ist Dein Anteil? Was ist Dein und was mein?" - Der dämonische Geist beansprucht eine Daseinsberechtigung im Leben des Menschen. In allen Bereichen aber, die wir Gott vorenthalten, macht sich das Böse breit und hält den Ra...

Beruf und Berufung 21.01.2018

Wenn Markus über die Berufung der ersten Jünger schreibt, dann betont er, dass sie es sind, die auf Jesus zugehen, um ihn zu fragen. Bei Markus heute ist es Jesus, der zu denen hingeht, die er berufen will und sie von den Booten wegholt. Sie lassen daraufhin alles zurück und folgen Jesus nach. Eine Berufung in die Nachfolge hat immer beides: die eigene Wachsamkeit und Bereitschaft, selbst aufzubre...

Wo wohnst Du, Jesus? 14.01.2018

Wer Jesus begegnen will, muss irgendwie in seine Nähe kommen und oft geschieht es, dass andere Menschen uns in seine Nähe bringen und zu ihm mitnehmen. Auch bei den ersten Begegnungen mit den ersten Jüngern ist das zu sehen. Ein Jünger, der Jesus schon gesehen hat, nimmt den anderen mit, Andreas den Simon , Philippus den Ntahnael usw.. Und als sie bei Jesus ankommen, gehen sie verhalten hinter ihm...

Taufe Jesu am Jordan 07.01.2018

folgt...

Einmal "Krippe" und zurück - Reiseempfehlung für das Neue Jahr 03.01.2018

Die Erzählung von einem König, der an der leeren Krippe auf einen Hirten trifft, zeigt etwas davon, wie auch wir selbst durch die Liebe und das aufmerksame Gebet anderer Menschen in das göttliche Geheimnis hineingenommen werden, so dass wir unseren Weg danach verändert und als neue Menschen fortsetzen können.

Beziehung ist immer auch Geheimnis 01.01.2018

Wir erfahren scheinbar nicht viel über die Beziehung von Josef und Maria, sie tauchen nur wenige Male gemeinsam auf und wir wissen kaum etwas davon, wie sie miteinander umgehen oder was sie miteinander sprechen. Aber gerade in dem Wenigen, das über sie gesagt wird, erkennen wir etwas Wesentliches für unsere Beziehungen: wie wir das Geheimnis des anderen, das er immer ist und bleibt, achten und bew...

Ein Ja zu Gott in allen Bereichen 29.12.2017

...folgt!

Wo wir zu Hause sind 25.12.2017

Der Weg durch die drei Evangelien der Weihnachtstage führt uns über die Krippe zu den Hirten und heute schließlich zu dem fast abstrakt anmutenden Wort, das Fleisch geworden ist, wie der Evangelist in seinem Prolog mehrfach wiederholt. Fast ist es so, als würde man aus dem heimeligen Gefühl des Weihnachtsfestes herausfallen und sich einer kaum zu fassenden Aussage gegenübersehen. Scheinbar verlang...

Aufbrechen aus der Komfortzone 24.12.2017

Wer sich in die Hirten hineinversetzt, die in dieser Nacht eine bemerkenswerte Begegnung erlebt haben, fragt sich vielleicht, was in ihnen vorgegangen ist, in jener Nacht auf dem Hirtenfeld in Bethlehem. Wer waren diese Männer? Innerlich wach, immer bedacht darauf, wann Bedrohung naht, alle Sinne geschärft, um zu wissen, was ihre Schafe unruhig macht, vielleicht wortkarg und nüchtern und vor allem...

Johannes der Täufer ist die Stimme - Jesus das Wort 19.12.2017

Wie sehr Johannes der Täufer eine adventliche, hinweisende Gestalt ist, der dem nach ihm Kommenden vorausgeht, wird im heutigen Johannesevangelium deutlich. Als er gefragt wird, wer er sei, antwortet er: "Ich bin ein Rufer in der Wüste!" Damit bezeichnet Johannes selbst sich als die Stimme für das Wort. Und Johannes schreibt unmittelbar davor in seinem Prolog vom ewigen Wort, das in die Welt kommt...

Wenn Gott uns in die Wüste führt 11.12.2017

Johannes der Täufer ruft das Volk in die Wüste hinaus, so wie es auch mit Mose war, der das Volk in die Wüste hineinführte. Auch zur Zeit Jesajas erlitt das Volk eine Zeit der Verbannung, fernab von der Nähe Gottes in Jerusalem, in feindlichem Gebiet, den fremden Mächten ausgesetzt. Es ist eine wirklich tröstliche Stimme, die dem Volk gut tut, wenn es bei Jesaja heißt: "Tröstet, tröstet mein Volk!...

Oft erkennen wir ihn nicht 26.11.2017

Das Bild, das wir uns von Jesus als König und Messias machen, ist häufig anders als die Wirklichkeit. Diese Schwierigkeit hatte Jesus schon zu seinen Lebzeiten. Als Petrus sich dann einmal zu ihm als Messias, "dem Sohn Gottes" bekennt, gebietet Jesus ihm streng darüber zu schweigen. Erst später, kurz vor seinem Ende, als er ganz alleine und ausgeliefert, offensichtlich machtlos, vor Pilatus steht,...

Wenn der Herr um Mitternacht kommt... 23.11.2017

Das Bild eines um Mitternacht eintreffenden Herrn mutet in unseren Breiten komisch an, ist jedoch im Orient angesichts der Temperaturen nichts Ungewöhnliches. Auch die Brautjungfern, die auf die Ankunft warten, die sich dann jedoch unerwartet verzögert, so dass man beim langen Warten sogar einschläft, ist ebenso nicht ungewöhnlich in einer Zeit, in der es weder Uhren noch schnelle Fortbewegungsmit...

Spiegel, der Gott sichtbar werden lässt 05.11.2017

„Nur einer ist euer Vater, nur einer euer Lehrer“ Wenn Jesus sagt, keiner soll sich Vater und keiner soll sich Lehrer nennen lassen, so vielleicht deswegen, weil alle unsere zwischenmenschlichen Beziehungen Anteil haben an dem, was Gott ist und nur weiterschenken, was Gott für uns sein möchte. Jeder der Vater oder Mutter, Lehrer oder Partner ist, macht in seiner Liebe, in seinem Wissen, in seiner...

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