Julia Opitz

Von Rändern und Zentren

Health DE ↓ 262 episodes

Audio-Selbstgespräch zur Therapie meiner Angst vor der gerade stattfindenden Corona-Apokalypse (und hoffentlich darüber hinaus)

Author

Julia Opitz

Category

Health

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Jan 18, 2026

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Episodes

Winterblues Ende April 30.04.2020

Das Wetter schlägt mir aufs Gemüt und ich merke, dass ich noch immer darunter leide, den Balkon nicht mehr nutzen zu können. Das bringt meinen ganzen Tagesablauf ins Wanken und destabilisiert mich.

Total loss of control 29.04.2020

Es gibt diese Tage, an denen man neben sich steht und sich denkt: Was um alles in der Welt mache ich hier gerade? Dieser Tag war meine Variante eines Absturzes, parallel zum Temperatursturz.

So wenig Zeit 28.04.2020

Damit ist nicht nur die Kürze der Folge gemeint, sondern auch das Gefühl des Getriebenseins durch die Begrenztheit der eigenen Existenz.

Das Ende der Zivilisation 27.04.2020

Es ist eingetreten, was ich schon lange befürchtet habe: in Adlershof werden von der DHL anscheinend keine Pakete mehr zugestellt, sondern nur noch wahllos in die mehr oder weniger nahegelegenen Filialen gebracht. Etwas misslich, wenn man auf Lebensmittel- und Hygieneartikellieferunfen angewiesen ist... Daher war ich heute mit einer weiteren ausgiebigen Runde Troubleshooting befasst und fühle mich...

Trügerische Entspannung 26.04.2020

Ich lasse meinen pessimistischen Fantasien freien Lauf und erzähle von meinen Erfahrungen mit Schönheitsidealen. Außerdem gebe ich trotzdem die Hoffnung nicht auf, dass doe Corona-Krise vielleicht doch als Weckruf und Lernprozess begriffen werden könnte.

Troubleshooting is my middle name 25.04.2020

Ein von Schlafmangel und kleinen Alltagsproblemen geprägter Tag ist zu Ende, der am Ende noch echt nett wurde (Grüße an Elsi und Chris😉).

Was erlaube ich mir? 24.04.2020

Auch in dieser Folge geht es wieder um das Thema Selbstbeschränkung und Selbstbeobachtung. Aber ich erlaube mir gerade auch mehr: mehr innere Freiheit, mehr eigene Meinung und mehr Genuss.

Leben nach dem Lustprinzip 23.04.2020

Die Protestantin in mir wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, einfach mal zu tun, worauf ich gerade Lust habe. Zeit genug habe ich ja, aber kann ich mir innerlich gestatten, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und sie zu erfüllen?

Das Pangolin und ich 22.04.2020

Ich versuche mir selbst zu erklären, warum ich heute ausgerechnet das Bild eines Pangolins ausgemalt habe und scheitere daran, mir über meine ambivalente Erwartungshaltung gegenüber meiner Psychiaterin zu erklären. Thematisch ist die Folge genauso wirr, wie sie klingt.

Religionskritik und die Linke 21.04.2020

Ich vatte heute mal Bock auf ein Impulsreferat zu linker Religionskritik, die mir persönlich auch schon oft genug begegnet ist und mir ziemlich auf die Nerven geht.

Schuld und Zeitzeugenschaft 20.04.2020

Ich mache mir heute unter anderem Gedanken über Zeitzeugenschaft und unsere schuldhafte Verstrickung in die Gegenwart.

Patchworkfolge 19.04.2020

Diese Folge ist thematisch etwas zerrissen, da ich zwischendurch telefoniert habe. Macht aber nichts, denn thematisch ging es eh nicht allzu fokussiert zu.

Die Freiheit in der Ausnahmesituation 18.04.2020

Auch wenn ich psychisch gerade oft genug an meine Grenzen komme (oder darüber hibausgehe), spüre ich, dass mir die Ausnahmesituation eine innere Freiheit schenkt, die dazu führt, dass ich mich besser kennenlerne und weniger verurteile. Ich wünsche mir, das auch fortsetzen zu können, wenn ich wieder mit Erwartungen anderer an mich konfrontiert werde.

Verantwortung übernehmen vs. Schuldzuweisung 17.04.2020

Eine wichtige Erkenntnis, die ich heute über mich gewonnen habe, ist die, wie viel leichter es für mich ist, für eine Situation einfach nach Schuldigen zu suchen, statt sie selbst zu verändern. Aber Übung macht den Meister und ich hoffe, dass ich das in Zukunft öfter tun werde und dem Impuls der Schuldzuweisung besser widerstehen kann.

Unfokussiert lässt grüßen 16.04.2020

Heute war ein seltsamer Tag. Ich hoffe, morgen wird wieder alles entspannter und ich schlafe heute Nacht mal wieder besser.

Lebenshunger 16.04.2020

Während draußen das Leben explodiert, sitze ich eingesperrt zu Hause und entwickle eine Sehnsucht, meinen gewohnten Überlebensmodus zu verlassen und mir stattdessen ein Leben mit Risiken zu gestatten.

Es kann nur besser werden 14.04.2020

Ein ereignisloser Tag, den ich komplett zuhause verbracht habe, geht zu Ende und meine alte Bekannte, die Hypochondrie, hat mir mal wieder einen Besuch abgestattet.

Einsamkeit 13.04.2020

Mir wird durch den Lockdown meine Isolation viel stärker bewusst als sonst. Ich spüre, dass ich meinem Wunsch nach mehr und intensiveren Beziehungen gerade viel weniger ausweichen kann als sonst, auch wenn es gleich die üblichen Ängste vor Nähe weckt.

Der Blockwart in mir 12.04.2020

Die Krise bringt bekanntlich nicht unbedingt das Beste in den Menschen hervor und ich bin da keine Ausnahme. Immerhin habe ich durch Corona niemanden bei der Polizei denunziert, aber es kostet mich meine ganze Willenskraft.

Meine Anlaufschwierigkeiten mit dem Corona-Knigge 11.04.2020

Heute spreche ich darüber, wie ich mich mit den neuen Benimmregeln fühle, die sich durch die Pandemie entwickelt haben. Ich bin immer noch ziemlich unbeholfen in der Umsetzung und brauche Zeit, mich umzugewöhnen.

Perspektiven auf und nach Corona 10.04.2020

Ich schildere meine Angst vor der anrollenden Tsunamiwelle und versuche, Perspektiven für die Post-Corona-Zeit zj entwickeln und bis dahin ein bisschen Freiheit aus meinem Vor-Corona-Leben rüberzuretten in die jetzige Situation.

In den Tag hineingelebt 09.04.2020

Eigentlich wollte ich heute über Zukunftsplanung in Zeiten von Corona sprechen, aber dann kam mir ein ganz konkret erlebter Tag dazwischen.

Wut und Hilflosigkeit 08.04.2020

Das waren heute meine vorherrschenden Gefühle angesichts von Medikamententrouble, der Einsicht in die menschengemachten Ursachen für Pandemien und der Fassungslosigkeit über die Pleiten, Pech und Pannen des heutigen Tages.

Orientierung in der Krise 07.04.2020

Ich philosophiere darüber, wie ich als Kind die Situation erlebt hätte und rede über meine Erwartungen an Menschen, die anderen jetzt als Orientierung dienen.

Wo ist der Fokus? 06.04.2020

Ich meditiere über meine Versuche mit Achtsamkeitsübungen und stelle fest, dass es mittlerweile mehr Menschen in öffentlichen Grünanlagen zu geben scheint, die allein dort sind.

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