Museum Friedland

Museum Friedland - Perspektiven

Society DE ↓ 15 episodes

Abschied - Ankunft - Neubeginn. Das junge Museum Friedland beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven von Migration. Zentraler Bezugspunkt aller Aktivitäten ist das Grenzdurchgangslager Friedland, über das seit 1945 mehr als vier Millionen Menschen nach Deutschland gekommen sind. Als ein lebendiger Ort, an dem Geschichte und Gegenwart, Lokales und Globales aufeinander treffen, ist das Museum Friedland Lernort, Diskussionsforum, Forschungsstätte und sozialer Treffpunkt zugleich. Der Podcast stellt diese Perspektiven regelmäßig neu vor: Von A wie Ankommen über K wie Kunst bis Z wie Zusammenle...

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Museum Friedland

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Apr 29, 2026

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Episodes

„Begegnungen schaffen – Der Open Space des Museum Friedland im Grenzdurchgangslager“ 29.04.2026

Die aktuelle Podcastfolge blickt in den Open Space des Museums Friedland. Das Vermittlungsformat öffnet jeden Mittwoch nicht nur sinnbildlich seine Türen. Im wöchentlichen Wechsel finden Erzähl- und Sprachcafés, Kreativ- oder Tanzworkshops statt. Manchmal geht es auch einfach nur zum gemeinsamen Gärtnern in den solidarisch geführten Friedlandgarten. Ziel des Open Space, der als Teil des Projektes...

Erlittenes Leid, verdrängte Mitschuld – die Kriegsheimkehrer aus der Sowjetunion 24.02.2026

Im September 1955 reiste der damalige Bundeskanzler Adenauer nach Moskau, um über die Freilassung der letzten Kriegsgefangen zu verhandeln. Wenige Wochen später im Winter 1955/56 erreichten die sogenannten „letzten Zehntausend“ Kriegsgefangenen aus der damaligen Sowjetunion die Bundesrepublik. In der deutschen Öffentlichkeit wurde ihre Rückkehr mit großer Anteilnahme aufgenommen. Folge 14 des Muse...

Brennglas deutscher Migrationsgeschichte – das Grenzdurchgangslager Friedland 1945 bis heute 18.09.2025

Mehr als vier Millionen Menschen sind seit Eröffnung des Grenzdurchgangslagers am 20. September 1945 über Friedland nach Deutschland gekommen. Waren es zunächst Vertriebene und Geflüchtete aus den ehemals deutschen Ostgebieten und Kriegsheimkehrer, prägten lange Zeit Aussiedler:innen das Lagerbild. Bald kamen auch internationale Gruppen dazu: wie Chilen:innen auf der Flucht vor dem Pinochet-Regime...

Zwischen Repatriierung und Resettlement: Die Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland 15.05.2025

Der Begriff Displaced Persons, kurz DPs, bezeichnet Menschen, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kriegsbedingt in Deutschland befanden und nicht in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, weil diese nicht mehr existierten oder sich unter fremder Besatzung befanden. In erster Linie gehörten ehemalige Zwangsarbeiter:innen zu dieser Gruppe, aber auch Überlebende aus Konzentrationslagern un...

Wolfskinder - die vergessenen Hungerkinder Ostpreussens 18.12.2024

Sie lutschten Steine wie Bonbons, um wenigstens ein kleines Gefühl der Sättigung zu erreichen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs starben im nördlichen Ostpreußen rund um Königsberg zehntausende Menschen an Seuchen und Unterernährung. Übrig blieben oft Kinder. Oft ohne Eltern, Familie, ein Zuhause waren sie ganz auf sich allein gestellt. Viele flohen vor dem drohenden Hungertod ins benachbarte L...

Teilhabe ist mehr als Deutsch zu lernen 21.06.2024

„Je mehr Informationen man hat über die Gesellschaft, desto besser kann man sich verhalten“, erläutert Nazir Yosuf in der Podcastfolge seine Erfahrungen. Der afghanische Journalist ist Teilnehmer des bundesweiten Projekts GeT AKTIV, dessen Ziel ist, Geflüchtete für ein Engagement in Politik und Gesellschaft zu gewinnen. Ein einfacher Sprachkurs reicht da oft nicht aus. Die aktuelle Folge des Museu...

Vom Bootsflüchtling zum Bundesbürger - die Geschichte der vietnamesischen Boatpeople in Deutschland 08.03.2024

Am 3. Dezember 1978 kamen die ersten sogenannten Boatpeople im Grenzdurchgangslager Friedland an. In der Folge der gewaltsamen Wiedervereinigung Vietnams nach der Kapitulation Südvietnams im Jahr 1975 verließen unzählige Zivilisten das Land. Meist führte ihre Flucht in wenig seetüchtigen Booten über das Meer und viele Menschen kamen dabei ums Leben. In einer ersten humanitären Aktion nahm Niedersa...

Vom Überleben zum Weiterleben – Jesidinnen in Deutschland 24.11.2023

„Von Anfang an, als ich nach Deutschland kam, das war für mich nicht einfach. Das Land fremd, die Menschen komplett fremd, ich hatte ja eine harte Geschichte." Ende 2015 kam die damals 19-jährige Jesidin Hekeema Taha nach ihrer Flucht vor der Terrororganisation Islamischer Staat nach Deutschland. Mit rund 200.000 Mitgliedern lebt derzeit die weltweit größte jesidische Diasporagemeinschaft in Deuts...

Quälende Ungewissheit. Der DRK-Suchdienst nach den Vermissten des Zweiten Weltkrieges 28.09.2023

Die Wurzeln des Suchdienstes des Deutsches Roten Kreuzes gehen bis an das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. In seiner institutionellen Form entstand der DRK-Suchdienst in der Folge des Zweiten Weltkrieges. Im September 1945 wird in Hamburg die Zentrale des DRK-Suchdienstes in der britischen Besatzungszone eröffnet. Das Pendant dazu in der amerikanischen Besatzungszone befindet sich in München. Im...

Die Unsichtbaren. Über die Teilhabe von Spätaussiedler:innen 04.07.2023

Seit den 1950er-Jahren sind rund 4,5 Millionen Aussiedler:innen und Spätaussiedler:innen aus den ehemaligen Staaten der Sowjetunion in Deutschland angekommen. Wie wichtig ist beim Einleben die Pflege der eigenen Sprache, der eigenen Kultur? Wie wirkt sich die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen auf den Alltag aus? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der sechsten Folge des Museum-Frie...

Wir haben Juden erwartet, aber es kamen Russen. Jüdische Kontingentflüchtlinge in Deutschland 10.02.2022

Seit den 1990er-Jahren sind rund 220.000 jüdische Zuwander*innen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Doch war und ist der Neuanfang für viele auch mit Schwierigkeiten, Ängsten und Vorurteilen verbunden. Folge 5 des Museum Friedland Podcasts „Perspektiven“ thematisiert Abschied, Ankunft und Neubeginn der jüdischen Zuwander*innen. Sie berichten über Ihre Erfahrungen...

Jedes Kind hat ein Recht auf den heutigen Tag - Geflüchtete Kinder und ihre Familien 14.12.2021

Folge 4 des Museum Friedland Podcasts, die in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, zeigt, dass Hilfe für geflüchtete Kinder oft in den Hintergrund gerät. Fast die Hälfte aller geflüchteten Menschen, die seit 2015 in Deutschland eine Aufnahme gefunden haben, sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen haben Traumatisches...

Dort die Deutschen, hier die Russen - Annäherung an eine bewegte Geschichte 06.09.2021

Noch immer kommen jährlich mehrere Tausend Menschen aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Für sie ist das Grenzdurchgangslager Friedland als offizielle Aufnahmeeinrichtung die erste Anlaufstelle. Am 28. August jährte sich die Deportation der Wolgadeutschen zum 80. Mal. Das Museum Friedland hat diesen Jahrestag zum Anlass genommen, um mit der dritten Folge seines Podcastes e...

Von Raqqa nach Celle - Geschichte einer Flucht 27.05.2021

Rauda Al-Taha floh 2013 mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Töchtern nach Deutschland und hat die Stationen der dramatischen Flucht, ihre Erlebnisse, Ängste sowie Erinnerungen an die Heimat schriftlich festgehalten. Die zweite Folge des Museum Friedland Podcasts kommt Rauda Al-Taha selbst zu Wort. Redaktion & Produktion: Eva Völker Sprecherinnen: Eva Völker, Duška Roth Dolmetscherin: Muhje S...

Die universelle Sprache der Kunst – Kunst überwindet Barrieren 24.03.2021

Dieser Podcast wird durch die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf , gefördert. Die gemeinsame Sonderausstellung „I FEEL“ des Museums Friedland und des Bündnisses NIEDERSACHSEN PACKT AN zeigt elf Gemälde, die je zur Hälfte von geflüchteten Künstlerinnen und Malerinnen ohne Fluchtgeschichte geschaffen wurden. Ohne dass die Künstlerinnen sich zuvor kenne...

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