Igor Itkin
Mischna Tora Talmud
Judentum auf Deutsch, gelesen und erläutert, mit historischen Hintergründen und neuster Forschungsliteratur
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Episodes
Bawa Metzia 8.8 Miete im Schaltjahr 12.11.2019 2:46
Wenn jemand seinem Nächsten ein Haus auf ein Jahr vermietet und das Jahr wird zum Schaltjahr gemacht, so ist es zu Gunsten des Mieters ein Schaltjahr. Hat er es ihm auf Monate vermietet und das Jahr wird ein Schaltjahr, so ist es zu Gunsten des Vermieters ein Schaltjahr. Es geschah einst in Zippori, dass einer von seinem Nächsten ein Badhaus mietete, wobei bedungen wurde: „Für zwölf Gold-Denar auf...
Bawa Metzia 8.7 Pflichten des Mieters und des Vermieters 24.07.2019 1:34
Wenn jemand seinem Nächsten ein Haus vermietet, so ist der Vermieter verpflichtet, Türen, Riegel, Schloss und jede Sache, die eine Handwerksarbeit ist, machen zu lassen; aber eine Sache, die keine Handwerksarbeit ist, muss der Mieter machen lassen. Der Mist gehört dem Hausherrn; dem Mieter gehört nur, was aus dem Backofen und dem Kochherd kommt.
Bawa Metzia 8.6 Kündigunsfristen 23.07.2019 3:32
Wenn jemand seinem Nächsten ein Haus in der Regenzeit vermietet, so kann er ihn von Sukot bis Pessach nicht hinaussetzen. In der Sommerzeit muss man dreißig Tage zuvor aufkündigen. In großen Städten muss man sowohl in der Sommerzeit als auch in der Regenzeit zwölf Monate vorher kündigen. Kaufläden muss man sowohl in kleinen als auch in großen Städten zwölf Monate zuvor kündigen. Rabban Schimon, So...
Bawa Metzia 8.5 Mein Land, seine Bäume, wessen Früchte? 16.07.2019 4:31
Wenn jemand seine Ölbäume zu Holz verkauft und sie tragen Früchte, von denen ein Sea weniger als ein Viertel Log Öl gibt, so gehören diese dem Eigentümer der Ölbäume. Tragen sie aber Früchte, von denen ein Sea ein Viertel gibt, und es sagt der eine: „Meine Ölbäume haben es hervorgebracht”, und der andere sagt: „Mein Land hat es erzeugt”, so teilen sie. Hat ein Strom seine Ölbäume weggeschwemmt und...
Bawa Metzia 8.4 Erwerb durch Tausch und Zweifelsfälle 15.07.2019 6:16
Hat jemand eine Kuh gegen einen Esel vertauscht und jene hat geboren, oder hat jemand seine Sklavin verkauft und sie hat geboren und dieser sagt: „Bevor ich verkauft habe, hat die Geburt stattgefunden”, und der Käufer sagt: „Es geschah, nachdem ich gekauft hatte”, so teilen sie. Hatte jemand zwei Knechte, einen großen und einen kleinen, oder zwei Äcker, einen großen und einen kleinern, und er hat...
Bawa Metzia 8.3 Wann der Spediteur verantwortlich ist 12.07.2019 3:38
Entleiht jemand eine Kuh von seinem Nächsten, und dieser schickt sie ihm durch seinen Sohn, durch seinen Knecht oder durch seinen Boten, oder durch den Sohn, Knecht oder Boten des Entleihers, und sie stirbt, so ist er frei. Hat aber der Entleiher zu ihm gesagt: „Schicke sie mir durch meinen Sohn, durch meinen Knecht oder durch meinen Boten; oder durch deinen Sohn, durch deinen Knecht oder durch de...
Jesaja 7 Wort für Wort nach jüdischer Auslegung 03.06.2019 46:42
Wer ist Immanuel und wer ist seine Mutter? Vers 1 — 00:16 Vers 2 — 06:39 Vers 3 — 09:46 Vers 4 — 13:16 Vers 5 — 15:58 Vers 6 — 16:32 Vers 7 — 17:49 Vers 8 — 18:07 Vers 9 — 21:51 Vers 10-11 — 23:21 Vers 12 — 24:00 Vers 13 — 24:37 Vers 14 — 25:28 Vers 15 — 33:30 Vers 16 — 34:30 Vers 17 — 36:23 Vers 18 — 38:02 Vers 19 — 38:53 Vers 20 — 39:53 Vers 21 — 41:30 Vers 22 — 42:21 Vers 23 — 43:33 Vers 24 — 4...
Bawa Metzia 8.2 Mieter und zugleich Entleiher 27.05.2019 4:31
Hat jemand eine Kuh derart entliehen, dass er sie auf einen halben Tag entliehen und auf einen halben Tag gemietet, oder auf heute entliehen und auf morgen gemietet hat, oder hat er eine Kuh gemietet und eine entliehen, und sie ist gestorben; nun sagt der Verleiher: „Die entliehene ist gestorben”, „am Tag, an dem sie entliehen war, ist sie gestorben”, „zu einem Zeitpunkt, zu dem sie entliehen war,...
Bawa Metzia 8.1 Wann der Entleiher nicht bezahlen muss 24.05.2019 3:20
Wenn jemand eine Kuh entliehen und deren Eigentümer mit ihr entliehen oder deren Eigentümer mit ihr gemietet hat, oder wenn er zuerst den Eigentümer entliehen oder gemietet und nachher die Kuh entliehen hat und diese gestorben ist, so ist er frei, denn es heißt (2 Moses 22:14): „Wenn sein Herr bei ihm war, bezahlt er nicht.” Hat er aber zuerst die Kuh entliehen und nachher den Eigentümer entliehen...
Bawa Metzia 7.11 unerfüllbare Bedingungen 23.05.2019 4:14
Wer etwas ausbedingt, das dem in der Tora Vorgeschriebenen zuwiderläuft, dessen Bedingung ist ungültig. Jede Bedingung, der eine Handlung vorangeht, ist ungültig. Ist es einem möglich, irgend etwas am Ende zu erfüllen und man hat ihm dies anfangs als Bedingung gestellt, dann ist die Bedingung gültig.
Bawa Metzia 7.10 Wenn ein Tier von der Bergspitze fällt 22.05.2019 3:58
Ist das Vieh auf gewöhnliche Weise gestorben, so ist dies ein Zwangs-Unfall; hat er es aber gequält und es ist gestorben, so ist es kein Zwangs-Unfall. Ist es auf steile Bergspitzen gestiegen und herabgefallen, so ist dies ein Zwangs-Unfall; hat er es aber auf steile Bergspitzen geführt und es ist herabgefallen und gestorben, so ist es kein Zwangs-Unfall. Ein unentgeltlicher Hüter kann ausbedingen...
Bawa Metzia 7.9 Wenn Bären, Wölfe, Schlangen angreifen 21.05.2019 5:44
Wenn ein Wolf einbricht, so ist es kein Zwangs-Unfall, wenn zwei Wölfe einbrechen, so ist es ein Zwangs-Unfall. R. Jehuda sagt: Zur Zeit der Schickung der Wölfe ist es auch bei einem Wolf ein Zwangs-Unfall. Wenn zwei Hunde angreifen, so ist es kein Zwangs-Unfall. Jaddua, der Babylonier, sagt im Namen R. Meïrs: Kommen sie von einer Seite, so ist es kein Zwangs-Unfall; wenn von zwei Seiten, so ist e...
Bawa Metzia 7.8 Hüter, Arbeiter, Mieter und Diebe 20.05.2019 4:22
Fruchthüter dürfen nach dem Landesbrauch essen, aber nicht nach dem Gesetz der Tora. Es gibt vier Hüter: ein unentgeltlicher Hüter, ein Entleiher, ein Lohnhüter und ein Mieter. Ein unentgeltlicher Hüter hat bei allen Fällen nur zu schwören; der Entleiher muss bei allen Fällen bezahlen; der Lohnhüter und der Mieter schwören, wenn das Vieh gebrochen oder gefangen worden oder gestorben ist, und bezah...
Bawa Metzia 7.7 Wann Arbeiter nicht essen dürfen 19.05.2019 3:16
Mietet jemand Arbeiter, damit sie in seiner vierjährigen Pflanzung arbeiten, so dürfen sie davon nicht essen. Hat er es ihnen aber nicht kundgetan, so muss er auslösen und sie essen lassen. Sind seine Feigenkuchen zerfallen oder seine Fässer aufgegangen, so dürfen sie davon nicht essen. Hat er es ihnen aber nicht kundgetan, so muss er verzehnten und sie essen lassen.
Bawa Metzia 7.6 Grundrecht aufs Essen 17.05.2019 3:43
Man kann Geld bedingen für sich selbst, für seinen Sohn und seine Tochter, die volljährig sind, für seinen Sklaven und seine Sklavin, die volljährig sind, und für seine Frau, weil diese Verstand haben; man kann aber nicht bedingen für seinen Sohn und seine Tochter, die minderjährig sind, für seine Sklaven und seine Sklavin, die minderjährig sind, und für sein Vieh, weil diese keinen Verstand haben...
Bawa Metzia 7.5 Ein Fresser 16.05.2019 2:19
Ein Arbeiter darf Gurken essen selbst im Wert eines Denar, ebenso Datteln selbst im Wert eines Denar. R. Elasar, Sohn des Chasma, sagt: Ein Arbeiter darf nicht mehr essen, als sein Lohn beträgt. Die Weisen aber erlauben es; doch meinen sie, belehrt man den Menschen, er möchte kein Fresser sein, denn sonst verschlösse er jede Tür vor sich.
Bawa Metzia 7.3 Mit Händen und Füßen arbeiten 15.05.2019 1:38
Mag er mit seinen Händen und nicht mit seinen Füßen, mit seinen Füßen und nicht mit seinen Händen, oder auch nur mit seiner Schulter arbeiten; so darf er essen. R. Josse, Sohn des Jehuda, sagt: Nur, wenn er mit seinen Händen und seinen Füßen arbeitet.
Bawa Metzia 7.4 Wann dürfen Arbeiter essen? 15.05.2019 3:06
Arbeitet er bei Feigen, so darf er nicht von den Weintrauben essen; arbeitet er bei Weintrauben, so darf er nicht von den Feigen essen; doch darf er sich zurückhalten, bis er an den Ort der schönen Früchte gelangt, um dort zu essen. Bei allen hat man es übrigens nur zur Zeit der Arbeit gestattet; jedoch hat man, um gleichsam Verlorenes dem Eigentümer zurückzugeben, verordnet, dass Arbeiter essen d...
Jesaja 53 Wort für Wort nach jüdischer Auslegung, mit Raschi, Ibn Ezra, Radak, Abarbanel, Malbim, Raw Hirsch 03.05.2019 1:19:04
Jesaja 53 Wort für Wort nach jüdischer Auslegung, mit Raschi, Ibn Ezra, Radak, Abarbanel, Malbim, Raw Hirsch
Bawa Metzia 7.2 Bei der Arbeit naschen 03.04.2019 4:41
Folgende dürfen nach dem Gesetz der Tora essen: Wer an dem am Boden Haftenden arbeitet, während die Schlussarbeit verrichtet wird, oder wer an dem vom Boden Abgepflückten arbeitet, bevor dessen Bereitung vollendet ist; aber nur bei einem Ding, das aus der Erde wächst. Folgende aber dürfen nicht essen: Wer an dem am Boden Haftenden arbeitet, während nicht die Schlussarbeit stattfindet, oder an dem...
Bawa Metzia 7.1 Eine Mahlzeit wie bei König Schlomo 02.04.2019 6:24
Wenn jemand Arbeiter mietet und sagt zu ihnen, dass sie früh anfangen und spät aufhören sollen; so ist er an einem Ort, wo es üblich ist, nicht früh anzufangen und spät aufzuhören, nicht berechtigt, sie dazu zu zwingen. Wo es üblich ist zu verköstigen, muss er sie verköstigen; wo es üblich ist, Süßes zu verabreichen, muss er es verabreichen: alles nach dem Ortsbrauch. Einst geschah es, dass R. Joc...
Bawa Metzia 6.8 weitere Details über den Hüter 01.04.2019 2:45
Wer ein Fass von einem Ort zum anderen trägt und es zerbricht, sei er ein unentgeltlicher Hüter, oder sei er ein Lohnhüter, so muss er schwören. R. Elasar sagt: Zwar müssen sie beide schwören, doch würde es mich wundern, wenn dieser und jener schwören könnten!
Bawa Metzia 6.7 Pfand verleihen für guten Zweck? 31.03.2019 4:24
Wer seinem Nächsten auf ein Pfand geliehen hat, ist ein Lohnhüter. R. Jehuda sagt: Hat er ihm Geld geliehen, so ist er ein unentgeltlicher Hüter; hat er ihm Früchte geliehen, so ist er ein Lohnhüter. Abba Schaul sagt: Man darf das Pfand eines Armen vermieten, um den Mietlohn von der Schuld immerfort abzuziehen, weil man damit gleichsam Verlorenes zurückbringt.
Bawa Metzia 6.6 Handwerker als Hüter 28.03.2019 4:15
Alle Handwerker sind als Lohnhüter zu betrachten; alle aber, die gesagt haben: „Nimm das Deinige und bringe Geld”, sind als unentgeltliche Hüter zu betrachten. Sagt einer zum anderen: „Hüte mir, und ich will dir hüten”, so ist er ein Lohnhüter; sagt er: „Hüte mir”, und der andere sagt: „Lege es vor mich hin”, so ist er ein unentgeltlicher Hüter.
Bawa Metzia 6.5 — 1 Letech = 124 Liter 27.03.2019 4:27
Mietet jemand einen Esel, um auf ihm Weizen zu bringen, und er bringt auf ihm Gerste, so ist er schuldig; mietet er für Getreide, und erbringt auf ihm Stroh, so ist er schuldig, weil der Umfang die Last beschwerlich macht. Mietet er ihm, um einen Letech Weizen zu bringen, und er bringt einen Letech Gerste, so ist er frei; wenn er aber seine gewöhnliche Last vermehrt hat, so ist er schuldig. Um wie...
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