Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Jul 9, 2026

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Episodes

Dr. Karl-Dieter Hoffmann: Die USA und Lateinamerika in der Ära des Kalten Krieges. Partner oder Vormund? 15.11.2017

100 Jahre nach der Russischen Revolution stellt sich im Hinblick auf Lateinamerika nicht nur die Frage, wie insbesondere marxistisch-leninistische Ideen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts rezipiert wurden und welches die konkreten Auswirkungen der Russischen Revolution waren. Auch wie sich ein eigenes revolutionäres Potential in der Region entwickelte und in welchem Verhältnis dies zu europäisc...

Brigitte Studer: Von der „Neuen Frau“ zur Frauenbewegung: Emanzipationskonzepte auf Zeitreise 14.11.2017

1913 hat Kollontaj eine Schrift mit dem Titel «Die neue Frau» verfasst. Der Titel verweist darauf, dass sich das Revolutionsprogramm der Bolschewiki nicht auf die Transformation der Staatsmacht beschränkte. Den Frauen versprach es ein neues Leben («novyj byt») durch den Schritt aus der häuslichen Enge in die Erwerbsarbeit und ins Öffentliche. Kollontaj und andere gingen noch weiter und forderten z...

Hannes Gießler Furlan: Cybersyn. Das Vorhaben einer kybernetischen Planwirtschaft in Allendes Chile 08.11.2017

100 Jahre nach der Russischen Revolution stellt sich im Hinblick auf Lateinamerika nicht nur die Frage, wie insbesondere marxistisch-leninistische Ideen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts rezipiert wurden und welches die konkreten Auswirkungen der Russischen Revolution waren. Auch wie sich ein eigenes revolutionäres Potential in der Region entwickelte und in welchem Verhältnis dies zu europäisc...

Deutsche Einheit(lichkeit) Lebensverhältnisse und Mentalitäten in Ost und West 07.11.2017

Die letzte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« untersuchte, wo sich heute noch die innerdeutsche Grenze in unserer Gesellschaft zeigt. Es wurde dabei ebenso grundsätzlichen wie aktuellen Fragen nachgegangen: Müssen in Ost- und Westdeutschland wirklich in jeder Hinsicht gleiche Lebensverhältnisse und identische Einstellungen herrschen? Kann eine solche Homogenität überhaupt erreicht werden un...

1961 |1989: Medien-Macht-Öffentlichkeit. Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien 06.11.2017

Mit den Umbrüchen und Friedlichen Revolutionen des Jahres 1989/90 gewannen die Menschen in der DDR und in Ostmitteleuropa ihre Freiheit und Unabhängigkeit von den kommunistischen Diktaturen. Die Revolutionen schufen nicht nur die Voraussetzungen für das Ende der deutschen und europäischen Teilung, sondern auch für die Teilung der Welt. Doch der Weg von der durch zwei Weltkriege und den Kalten Krie...

Prof. Dr. Klaus Meschkat: Die russische Revolution von 1917 und ihr Echo in Lateinamerika 25.10.2017

100 Jahre nach der Russischen Revolution stellt sich im Hinblick auf Lateinamerika nicht nur die Frage, wie insbesondere marxistisch-leninistische Ideen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts rezipiert wurden und welches die konkreten Auswirkungen der Russischen Revolution waren. Auch wie sich ein eigenes revolutionäres Potential in der Region entwickelte und in welchem Verhältnis dies zu europäisc...

Zeit für Visionen? Von der Aktualität utopischer Gesellschaftsmodelle 20.10.2017

Die Deutsche Gesellschaft e. V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begaben sich auf einer Konferenz anlässlich des 100. Gedenkjahres auf Spurensuche nach der europäischen Erfahrung mit dem Kommunismus im 20. Jahrhundert.

Erinnern für Europa. Möglichkeiten und Grenzen einer gemeinsamen Erinnerungskultur in Europa 20.10.2017

Das Gedenkjahr 2017 lud 100 Jahre nach der Russischen Revolution dazu ein, an das historische Ereignis, seine Ursachen und seine Folgen zu erinnern, sowie es in einen internationalen Kontext einzuordnen. Erinnerungspolitisch fehlt bis heute ein gemeinsames totalitäres Erbe, das seinen Ausgangspunkt in der Oktoberrevolution von 1917 nahm. Dies gilt insbesondere für Deutschland und die Länder Ostmit...

Gespräch mit Prof. Dr. Benecke und Prof. Dr. Ménudier 19.10.2017

Das Gedenkjahr 2017 lud 100 Jahre nach der Russischen Revolution dazu ein, an das historische Ereignis, seine Ursachen und seine Folgen zu erinnern, sowie es in einen internationalen Kontext einzuordnen. Erinnerungspolitisch fehlt bis heute ein gemeinsames totalitäres Erbe, das seinen Ausgangspunkt in der Oktoberrevolution von 1917 nahm. Dies gilt insbesondere für Deutschland und die Länder Ostmit...

Der Kommunismus - Ideologie und Utopie eines Gesellschaftsmodells 19.10.2017

Die Deutsche Gesellschaft e. V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begaben sich auf einer Konferenz anlässlich des 100. Gedenkjahres auf Spurensuche nach der europäischen Erfahrung mit dem Kommunismus im 20. Jahrhundert.

David Holloway: The Soviet Union: science, technology, and modernity. 17.10.2017

There were those in the Soviet Union and outside who greatly admired the Soviet commitment to science and technology. There were others who thought that the Soviet system inhibited scientific progress and technological innovation. And there were critics who regarded Soviet communism as a product of science and modernity, the perverse extreme of the belief that the world can be understood as a syst...

Kommunismus in Westdeutschland - Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre linke Herausforderung 16.10.2017

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltete zusammen mit dem Gustav-Stresemann-Institut am 16. Oktober 2017 die Podiumsdiskussion 'Kommunismus in Westdeutschland - Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre linke Herausforderung'. Im Fokus stand die Frage nach der Bedeutung des Linksextremismus sowie kommunistischer Parteien und Gruppierungen im historischen Westdeutsch...

Kein Indianerspiel. DDR-Reportagen eines Westjournalisten 16.10.2017

Vorgestellt und diskutiert wurde das Buch von Karl-Heinz Baum: Kein Indianerspiel. DDR-Reportagen eines Westjournalisten, das im Ch. Links Verlag erschienen ist. Karl-Heinz Baum war von 1977 bis 1990 als DDR-Korrespondent der Frankfurter Rundschau tätig.

Wem gehört der Osten? Bauern, Rote Barone und Agrarkonzerne auf dem Land 10.10.2017

Die Strukturen der DDR-Agrarwirtschaft prägen bis heute die ländlichen Räume in Ostdeutschland. Betriebe sind dort durchschnittlich fünfmal größer als im Westen und stärker agrarindustriell geprägt, Familienbetriebe und bäuerliche Landwirtschaft hingegen sind kaum vorhanden. In der SED-Diktatur wurde die Landwirtschaft nach sowjetischem Modell und ideologischen Vorgaben umgestaltet. Bodenreform, E...

Marsha Siefert: Appraising the “Propaganda State”: Soviet Media from 1917 to the Present 05.10.2017

Beyond Eisenstein's cinematic images and online websites of old Bolshevik posters, what is lasting and significant about the Soviet conceptualization of propaganda and its operationalization through mass media, both domestic and international, over the course of the twentieth century?

Europa und die deutsche Einheit. Beobachtungen, Entscheidungen und Folgen 28.09.2017

Erstmals wird die deutsche Einheit aus gesamteuropäischer Perspektive in den Blick genommen: Über zwanzig Länderstudien namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland beschreiben die unterschiedlichen Reaktionen auf den Mauerfall vom 9. November 1989, der die deutsche Frage unverhofft auf die Tagesordnung der internationalen Politik setzte. Der von Michael Gehler und Ma...

Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR 26.09.2017

Schüler haben nur wenig historisches Faktenwissen, interessieren sich aber für die deutsche Zeitgeschichte nach 1945. Dies ist der Ausgangspunkt des Sammelbands "Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR", der Impulse für die Auseinandersetzung mit der Geschichte der SED-Diktatur und deutschen Teilung im Schulunterricht gibt: Welche inhaltlichen und didaktischen Schwerpunkte verfolgen di...

Europäisch erinnern - aber wie? Der Umgang mit Diktatur-, Kriegs- und Gewalterfahrungen in Europa 20.09.2017

In der Entschließung des Europäischen Parlaments von 2009 zur Einrichtung eines "Europäischen Gedenktages für die Opfer aller totalitären Regime" heißt es, Europa werde erst dann wirklich vereint sein, wenn es gelungen ist, eine gemeinsame Grundlage für die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu schaffen. Die komplexe und vielfach miteinander verflochte...

Utopie und Wirklichkeit. Kommunistische Diktaturerfahrung im Zeitalter der Extreme 13.09.2017

100 Jahre Russische Revolution: 1917 errichteten die Bolschewiki ein kommunistisches Regime. Der Kommunismus sollte sich in der Folge zu einer tiefgreifenden Massenbewegung und einem weltweiten Herrschaftssystem entwickeln. Die Idee mobilisierte rund um den Globus viele Menschen und wurde zugleich zum Albtraum für Millionen - den Opfern der politischen Gewaltregime. Mit ihrem Themenjahr "Der Kommu...

Was bleibt? Die ostdeutsche Kulturlandschaft zwischen gestern und morgen 05.09.2017

Ostdeutsche Kunst, Literatur und Kultur sind im vereinigten Deutschland allgegenwärtig. Die Malerei der "Leipziger Schule" ist weltbekannt, Autoren aus dem Osten feiern große literarische Erfolge und auf den Bühnen Berlins, Leipzigs oder Dresdens finden aufsehenerregende Inszenierungen und Konzerte statt. Zugleich müssen trotz künstlerischer Erfolge viele Kultureinrichtungen aus finanziellen Gründ...

1961 - 1989: Medien-Macht-Öffentlichkeit. Der Mauerbau im Spiegel der Medien 10.08.2017

Der Mauerbau zementierte die deutsche und europäische Teilung wie auch die Teilung der Welt in zwei ideologische Sphären. Ost- und Westeuropa sowie die USA und die UdSSR standen sich für Jahrzehnte in einem unerbittlichen Kalten Krieg gegenüber. Die Mauer wurde weltweit zum Unrechtssymbol. Wie erlebten Journalisten den 13. August 1961? Welche Rolle hatten "die" Medien und wie reagierten sie auf da...

Preisverleihung des ersten Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Diktatur für herausragendes Engagement für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage an Karl Wilhelm Fricke 15.06.2017

Am 15. Juni 2017 wurde Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke mit dem ersten Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wie kein Zweiter hat sich der Journalist und Publizist der Opposition und dem Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in SBZ und DDR gewidmet. Den von Dr. Burkhart Veigel gespendeten Preis nahm die Tochter, Dr. Julia Fri...

Stefan-Ludwig Hoffmann: Jenseits der Imperien? Antikolonialismus, Kommunismus und Menschenrechte 13.06.2017

Worin bestand die globale Anziehungskraft des Kommunismus im 20. Jahrhundert? Das Versprechen, die Ausbeutung im eigenen Land zu beenden war immer auch gebunden an die Idee, zukünftig eine andere, humanere internationale Ordnung zu schaffen: "Die Internationale erkämpft das Menschenrecht." Das Ende des Kolonialismus in den drei Dekaden nach 1945 veränderte die Welt grundstürzend und mit ihr das Vö...

Vorbild oder Zerrbild? Die DDR-Schule in der gesamtdeutschen Bildungsdebatte 06.06.2017

Der "PISA-Schock" stieß in Deutschland eine intensive Diskussion über die Qualität des Bildungssystems an und führte zu mehreren tiefgreifenden Schulreformen. In der bis heute anhaltenden Debatte wird auch immer wieder die DDR-Einheitsschule mit ihrem Leistungsprinzip, dem einheitlichen und gemeinsamen Lernen über viele Jahre hinweg und ihrem Fokus auf die Naturwissenschaften als Modell herangezog...

Sandrine Kott: Ende des Staatssozialismus - Ende des Sozialstaats? Sozialpolitik im langen 20. Jahrhundert 30.05.2017

Im Manifest der kommunistischen Partei formulierte Marx eine grundlegende Kritik der sozialen Reform: "Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern." Die kommunistischen Parteien und Regime griffen diese Kritik auf und taten bis in die 1960er Jahre "Sozialpolitik" als eine "Krücke des Kapitalismus" ab. Zugleich aber be...

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