Klaus Dripke
Bibelperspektiven
Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefst...
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Klaus Dripke
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2026. szept. 27.
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Epizódok
"... er weiß nicht wie." 26.10.2024 13:24
Jesus beschreibt das "Reich Gottes" wie Feldpflanzen, die von alleine wachsen, während der Landwirt einfach abwartet. Sollen wir wie dieser Landwirt sein und müssen wir gar nichts dafür tun, um selbst dabei zu sein?
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist ..." 19.10.2024 12:41
Was will Gott von uns? Das, was im Buch des Propheten Micha steht, scheint ganz einfach zu sein. Es ist einladend und offensichtlich gut machbar. Es lohnt sich, dem genauer nachzuspüren.
"... der wird nicht hineinkommen." 12.10.2024 12:40
Kinder lieben Jesus, ganz offensichtlich. Und er nimmt sie an, herzt und segnet sie. Für die dabeistehenden Erwachsenen macht Jesus deutlich, dass diese Kindlichkeit Voraussetzung ist, um in das Reich Gottes kommen zu können. Was bedeutet das für uns?
"Legt von euch ab den alten Menschen ..." 07.10.2024 16:11
Können wir uns ändern, nachdem wir etwas eingesehen haben? Oder ist alles, was sich in uns "eingefleischt" hat, kaum zu überwinden? Wer ehrlich ist, weiß, wie schwer es ist, den "alten Menschen" abzulegen. Paulus aber weiß, dass es nur einen Weg gibt, um einen "neuen Menschen" in sich zuzulassen.
"... ergrimmte er im Geist und erbebte ..." 28.09.2024 16:36
In der dritten Folge der Trilogie zur Auferweckung des Lazarus begegnet Jesus Maria, einer der beiden Schwestern des verstorbenen Lazarus. Die Gefühlsreaktion Jesu auf ihre Verzweiflung trägt eine tiefe Botschaft in sich und kann uns noch mehr über ihn mitteilen als seine Wunderhandlung der Auferweckung.
"Herr, wärst du hier gewesen ..." 21.09.2024 16:36
In der zweiten Folge der Trilogie, die die Auferweckung des Lazarus behandelt, bringt die trauernde Martha Jesus all ihren Schmerz und ihre Enttäuschung über den Tod ihres Bruders vor. Hat Jesus auf genau diesen Moment gewartet, um in ihr ein neues Verständnis über sein Wesen und seine Vertrauenswürdigkeit wecken zu können?
"... blieb er noch zwei Tage an dem Ort ..." 14.09.2024 12:37
In einer Trilogie von drei Folgen wird das im Johannesevangelium beschriebene Wunder der Auferweckung des verstorbenen Lazarus behandelt. Im ersten Bibelabschnitt lässt Jesus geradezu seelenruhig Zeit verstreichen, ehe er seinen Freunden in Bethanien zu Hilfe kommt. Jemanden warten lassen - aus Freundschaft?
"... und blies ihm den Odem des Lebens in die Nase." 08.09.2024 15:44
Der zweite Schöpfungsbericht der Bibel wirft eine uralte Menschheitsfrage auf: Wie ist das Universum entstanden und worauf beruht die Existenz jedes einzelnen Menschen?
"... und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder." 31.08.2024 11:19
Jakob muss vor der Rache seines Bruders fliehen und legt sich, so wird dies im 1. Buch Mose geschildert, zum Schlafen nieder. Völlig unerwartet empfängt er in dieser Nacht eine herrliche Verheißung Gottes. Eine Erzählung aus uralter Zeit oder eine Botschaft auch für uns?
"Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht ..." 24.08.2024 16:07
In einer kurzen Bibelstelle des 1. Johannesbriefs häufen sich 12-mal die Begriffe "lieb haben", "lieben" und "Liebe". So groß ist die Entfremdung von unserem Schöpfer, von der Quelle unseres Lebens, dass allein eine Rettungsaktion der Liebe uns wieder erreichen kann.
"Ihr Männer, was macht ihr da?" 17.08.2024 11:36
Es gibt eine starke menschliche Neigung, bestimmte Menschen geradezu abgöttisch zu verehren. "Götzendienst" ist die biblische Bezeichnung dafür. Auf einer seiner Missionsreisen gerät Paulus in die Situation, von einer Menschenmenge geradezu angebetet zu werden. Warum wehrt er sich so vehement dagegen?
"... ihr aber seid alle Brüder." 10.08.2024 12:32
Mit deutlichen Worten beschreibt Jesus seinen Jüngern die Eitelkeit und Ehrsucht der Pharsiäer und Schriftgelehrten und öffnet auf diesem Wege ihr Herz für die Alternative: für die menschliche Begegnung auf Augenhöhe, ohne Status, ohne "Oben und Unten".
"... wir wollen mit euch gehen." 03.08.2024 12:06
Es soll, so lautet eine Prophezeiung im Alten Testament, einmal eine Zeit kommen, in der "viele Völker" ernsthaft nach Gott suchen werden. Hat diese Suche bereits begonnen? Sind auch wir dabei?
"... gebt ihr das Kind lebendig ..." 27.07.2024 15:21
Zwei Huren streiten sich um ein Kind und gehen damit zum König Salomo. Dessen weises Urteil kann aufzeigen, worin sich wahre und falsche Liebe unterscheiden und an welchem Prüfstein sich auch unsere Liebe beweisen muss.
"... sondern was aus dem Menschen herauskommt ..." 20.07.2024 12:10
In einem Gleichnis stellt Jesus "außen" und "innen" gegenüber, vergleicht äußere Handlungen und innere Beweggründe. Er macht deutlich, dass Letzteres für unser Leben das eigentlich Relevante ist und bietet uns genau dafür seine Hilfe an.
"Ich habe das Murren der Israeliten gehört ..." 13.07.2024 13:22
Das Volk Israel wurde auf ihrer Wüstenwanderung in besonderer Weise mit Nahrung versorgt. Was hat Gott damit beabsichtigt? Hatte er einen besonderen "Trainingsplan" für sein Volk?
"... gepredigt den Geistern im Gefängnis ..." 08.07.2024 12:09
In der Christenheit richten sich sowohl Hoffnung als auch Befürchtungen darauf, wie es wohl Seelen nach ihrem Tod ergehen wird, die irgendwie "verloren" scheinen. Eine Stelle aus einem Petrusbrief kann Licht ins Dunkel bringen.
"... die göttliche Schwachheit ist stärker ..." 30.06.2024 13:41
Dass es dazu kommen konnte, dass Jesus gekreuzigt wurde - dass die Macht Gottes zur scheinbaren Ohnmacht wurde - hat zu allen Zeiten Anstoß erregt. Für Paulus liegt hierin aber der eigentliche Schatz der Christenheit.
"Seid aber Täter des Worts …" 22.06.2024 9:49
Jakobus kannte die Wirkmacht, die allein Worte bei Menschen entfalten können. In seinem Brief schreibt er, dass Worte heilend und "seligmachend" sein können - sofern eine Bedingung erfüllt ist ...
"Freut euch mit mir ..." 15.06.2024 12:13
Das Gleichnis des geduldigen Hirten mit seinen 99 Schafen und dem einen verlorene Schaf gehört zu den bekanntesten Gleichnissen Jesu. Vielleicht enthüllt es noch mehr von seiner Tiefe, wenn man es in Ruhe auf sich wirken lässt.
"... schütteln wir ab auf euch." 08.06.2024 18:03
Als Jesus seine Jünger in die umliegenden Dörfer aussandte, gab er ihnen noch einige zentrale Hinweise mit auf den Weg. Auf unsere heutige Zeit und Kultur übertragen, sind diese zeitlos und hochaktuell.
"... denen sind sie erlassen." 02.06.2024 16:03
Die Nachfolger Jesu sollen anderen Menschen ihre Sünden erlassen können? Ist mit so einem Versprechen nicht menschlichem Machtmissbrauch Tür und Tor geöffnet? Oder hatte Jesus diese Zusage ganz anders gemeint?
"Wer mich sieht, der sieht den Vater!" 25.05.2024 15:52
Sehr vertrauensvoll hat Jesus seinen Zuhörern gegenüber immer wieder von seinem Vater gesprochen. Bei der neugierigen Frage eines Jüngers nach dem Vater Jesu verweist Jesus aber auf sich selbst. Wie ist das zu verstehen?
"... ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin." 18.05.2024 14:11
Ein Feld voller toter Skelette, die sich zu bewegen beginnen - diese Szene aus dem Propheten Hesekiel erinnert an einen Horrorfilm. Sie zeigt aber vor allen Dingen, wie durch göttliches Eingreifen das Leben über den Tod siegt und in welcher Weise der Mensch daran mithelfen kann.
"... so sollen auch sie in uns sein ..." 11.05.2024 15:03
Jesus verspricht seinen Jüngern beim Abschied eine tiefe Erfahrung von Gemeinschaft, ein "Einssein" sowohl untereinander als auch mit ihm selbst. Ist das überhaupt vorstellbar - in einer Welt, in der sich die meisten Menschen voneinander und von allem Göttlichen getrennt fühlen?
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