Klaus Dripke

Bibelperspektiven

Religion DE ↓ Επεισόδια: 170

Für wen sind die Bücher der Bibel geschrieben worden? Für die Kirchen? Für die Eingeweihten in eine religiöse Kultur, die sich mit den theologischen Begriffen auskennen und deshalb sofort verstehen, was dort geschrieben steht? Der Eindruck lässt sich nicht immer vermeiden - es sind Texte, die zumeist ein gewisses Vorverständnis voraussetzen. Zugleich haben aber diese Texte eine eigene, geradezu geheimnisvolle Qualität, eine Art "Wirkmacht", die bei vielen Menschen eine Ahnung von einer ganz anderen Wirklichkeit anregt, von einer Welt, die hinter der äußerlich erfahrbaren Welt bis in die tiefst...

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Klaus Dripke

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Religion

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Τελευταίο επεισόδιο

27 Σεπ 2026

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Επεισόδια

"Herr, ich glaube." 27.09.2026

"Glaubst du an Gott?" - so fragt man sich wechselseitig und antwortet mit "Ja" oder "Nein". Jesus hatte einen blindgeborenen Mann geheilt und ihm eine viel weitergehende Frage gestellt: "Glaubst du an den Menschensohn?"

"Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben." 19.09.2026

Inmitten der Herausforderungen und Ungewissheiten des Lebens auf Gott zu vertrauen und ihm zu glauben, das ist der eindringliche Rat des Hebräerbriefes. Und ist das nicht auch, angesichts der Alternativen, das Allerbeste?

"So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!" 13.09.2026

Abraham wird unter den Sternenhimmel geführt und hört zum wiederholten Male eine unglaubliche Verheißung Gottes. Eine Bibelstelle, aus der wir viel über Vertrauen, aber auch über Vertrauenswürdigkeit erfahren können.

"... er hat sich herrlich bewiesen." 13.09.2026

Gern würde man sich der Dankbarkeit und Freude anschließen, die sich in einer Bibelstelle im Jesajabuch ausdrücken, wenn da nicht das Wörtchen vom "Zorn" Gottes wäre. Eine nähere Betrachtung zeigt auf, dass unsere üblichen Vorstellungen von "Zorn" hier nicht zutreffen.

"... ich kenne eure Frevel ..." 29.08.2026

Der Prophet Amos soll dem Volk Israel gegenüber eine dringende Warnung aussprechen, die heute genauso aktuell ist wie damals.

"... Niemand kommt zum Vater denn durch mich." 23.08.2026

Seltsam: Jesus vermittelt keinen Weg und keine Wahrheit, er zeigt uns keinen Weg und keine Wahrheit, sondern er sagt: Ich BIN der Weg, und die Wahrheit und das Leben. Diesen Satz muss man auf sich wirken lassen ... 

"Und er macht's, wie er will." 15.08.2026

"Mit Gott rechten" - das macht auf eindrückliche Weise Hiob vor: der Mann des Alten Testaments, der alles verloren hatte. Wir begleiten ihn ein Stück in seinem Hader über Gott, und können mit ihm daraus lernen.

"... so wird ganz Israel gerettet werden ..." 09.08.2026

Seit die christliche Kirche existiert, hat es immer wieder irrige Annahmen über die Bedeutung der Kirche, über ihr Verhältnis zu Gott und das Verhältnis des Volkes Israel zu Gott gegeben. Paulus klärt in einer Stelle aus dem Römerbrief über die Zusammenhänge auf.

"... ein weises und verständiges Herz ..." 01.08.2026

Wie wäre es, wenn wir genauso wie König Salomo von Gott einen Wunsch frei bekämen? Was würden wir uns wünschen? Oder vielleicht viel wichtiger: Aus welcher Motivation würden wir uns das von ihm wünschen?

"... das verkündigt auf den Dächern." 26.07.2026

In manchen sozialen Situationen kann einem der eigene Glaube peinlich sein. Man schweigt, schwächt ab, oder verleugnet sogar. Im Matthäusevangelium spricht Jesus genau über solche Situationen.

"Gebt ihr ihnen zu essen." 19.07.2026

Durch eine wundersame Brotvermehrung, so erzählen es alle vier Evangelien, wurden mehrere tausend Menschen satt. Unabhängig von dieser Wohltat - welche Botschaft wollte Jesus seinen Jüngern mit dieser Begebenheit nahe bringen? 

„… wende deinen Fuß vom Bösen.“ 12.07.2026

In einem Teil der sogenannten "Weisheitsliteratur" des Alten Testaments findet sich ein Abschnitt mit Lebensratschlägen, die - in unsere heutige Sprache übertragen - nichts an Aktualität eingebüßt haben.

"Und sie fürchteten sich sehr ..." 06.07.2026

Ein Volk, gerade der Sklaverei entkommen, ist erneut einer massiven Bedrohung ausgesetzt. Diese Situation, wie sie im 2. Mosebuch beschrieben wird, ist ein Sinnbild dafür, dass die Erringung von Freiheit häufig mit einer Reihe von Bedrängnissen einhergeht.

"... nicht die Weisheit, die von oben herabkommt ..." 28.06.2026

Wo im Umgang unter Menschen noch Neid und Streit vorherrschen, regiert eine "irdische Weisheit", so Jakobus in seinem Brief. Die wahre Weisheit, die "Weisheit von oben" lässt sich an ganz anderen Merkmalen erkennen.

"... Sünden in die Tiefen des Meeres werfen." 21.06.2026

Wieso muss es überhaupt den "Zorn Gottes" geben, wenn - wie im Buch des Propheten Micha beschrieben- derselbe Gott die Sünden später vergibt? Im Grunde ist uns eine solche Entwicklung sehr vertraut, beispielsweise im Umgang mit Suchterkrankungen.

"Da wird sein Heulen und Zähneklappern." 13.06.2026

Ein Gleichnis Jesu wirft Fragen auf: Wieso wird so streng mit denen umgegangen, die einer Einladung nicht nachkommen und die auf einem Fest nicht richtig gekleidet sind? Wen betrifft dieses Gleichnis? Nur diejenigen, die von Jesus nichts wissen wollen? Oder - alle ...?

"... sie kamen scharf aneinander ..." 07.06.2026

Sollte es nicht unter Christinnen und Christen möglich sein, sich zu einigen und Kompromisse zu finden? In manchen Situationen gibt es aber unvereinbare Standpunkte, so wie in einem heftigen Streit zwischen Paulus und Barnabas, von dem die Apostelgeschichte berichtet.

"... und gebe dir Frieden." 31.05.2026

Manchmal will ein Vorhaben nicht glücken und es scheint geradezu ein "Fluch" darauf zu liegen. Und manchmal gelingt etwas so gut, dass es uns irgendwie "gesegnet" erscheint. Diese alltäglichen Erfahrungen helfen beim Verständnis des bekannten "Aaronitischen Segens". 

"Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod ..." 24.05.2026

Sich ärgern über etwas, das anders läuft, als man es sich in den Kopf gesetzt hat - mit dieser alltäglichsten aller alltäglichen Reaktionen beginnt etwas, was Paulus im Römerbrief "fleischlich" nennt und was einen kleinen, meist unbeachteten "Tod" nach sich zieht. Paulus wirbt für ein "geistliches" Leben zur Bewahrung unserer innersten Lebendigkeit.

"Hütet euch aber vor den Menschen ..." 17.05.2026

Wenn Jesus seine Jünger "wie Schafe mitten unter die Wölfe" senden will, dann klingt das recht bedrohlich und nicht gerade attraktiv. Wenn wir diesen Auftrag aber annehmen wollen, dann sollten wir auch den zweiten Satz verstehen, in dem er rät, dabei "klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben" zu sein. 

"... jedermanns Kehricht ..." 09.05.2026

Paulus bereitet seine Gemeinde in Korinth darauf vor, dass das Leben in der Nachfolge Jesu Hass und Widerstand hervorrufen wird. Er selbst ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass er sich von diesem Hass nicht anstecken ließ und niemals mit Rache antwortete.

"... das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen." 02.05.2026

Es gibt Worte der biblischen Sprache, zu denen uns heute eigentlich jeder Zugang fehlt. Wir benötigen dann einen ganz anderen Zugang, der von den Erfahrungen unseres jetzigen Lebens ausgeht. Dies ist auch nötig bei einer ganz zentralen Aussage am Anfang des Markusevangeliums. 

"Darum harrt der HERR darauf, dass er euch gnädig sei ..." 25.04.2026

Warum "harrt" der Herr darauf, dass er uns gnädig sei? Wenn er helfen möchte, worauf wartet er dann noch? Diese Aussage eines Jesaja-Textes muss einmal genauer beleuchtet werden.

"... sitzen auf zwölf Thronen ..." 18.04.2026

Unsere Abhängigkeit davon, "belohnt" werden zu wollen, reicht bis in unser innerstes Glaubensleben hinein. Das zeigt sich an der Frage von Petrus nach dem Lohn für den Einsatz der Jünger und an der tiefgründigen Antwort von Jesus.

"... nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit ..." 11.04.2026

Paulus rät der Gemeinde in Korinth, tatkräftig aus sich herauszuschaffen, was sie lähmt und gefangennimmt. Wie genau meint er das? Können wir das überhaupt: das Schlechte aus uns herausschaffen?

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