Samuel Glöggl

Bibel in einem Jahr

Religion DE ↓ Επεισόδια: 721

Jeden Tag ein Abschnitt aus der Bibel. Ein kurzer Impuls. Ein Gebet. Ruhig gelesen. Ohne Eile. Ohne Druck. Dem Wort Gottes wird Raum gegeben –. still, beharrlich, Wort um Wort. Tag für Tag. Durch ein Jahr. Zu diesem Weg gehört ein Begleitbuch. Nicht als Ersatz. Zur Vertiefung dessen, was gehört wird. Neu hier? Diese Reise beginnt am Anfang – bei Folge 1.

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Samuel Glöggl

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Religion

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Τελευταίο επεισόδιο

14 Οκτ 2026

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Επεισόδια

Jairus bittet um Hilfe, doch Jesus hält für eine Leidende an | Markus 3-5 · Tag 287 14.10.2026

Wo die eigene Kontrolle endet, zeigt sich Jesu Nähe nicht als Hast, sondern als aufmerksame Zuwendung. Er sieht den zerrissenen Mann, die leidende Frau und den Vater, der um sein Kind bangt. Die Begegnungen zeigen seine Herrschaft über Krankheit, Finsternis, Naturgewalten und Tod. Daraus wächst eine stille Bewegung: Angst und Unruhe dürfen vor den kommen, der selbst mitten im Sturm gegenwärtig ist...

Der Gelähmte kommt für Heilung, Jesus spricht Vergebung zu | Markus 1-2 · Tag 286 13.10.2026

Gottes Reich kommt den Menschen in Jesus nahe. Er ruft in die Nachfolge, berührt Ausgegrenzte, heilt Kranke und spricht Vergebung zu. Dabei sieht er nicht zuerst das Urteil anderer, sondern den Menschen, der seine Hilfe braucht. Seine Nähe reicht tiefer als sichtbare Not. Sie eröffnet neues Leben und lädt dazu ein, alte Gewohnheiten, Schuld und innere Lähmung nicht für das letzte Wort zu halten. B...

Der kommende König begegnet dir in den Geringsten | Matthäus 25-28 · Tag 285 12.10.2026

Wach zu bleiben bedeutet, das Anvertraute treu zu gebrauchen und Liebe konkret werden zu lassen. Jesus verbindet das Warten auf sein Kommen mit dem Blick für kleine, müde und bedürftige Menschen. Sein Weg führt durch Verrat, Verlassenheit und Tod bis zum leeren Grab. Der gekreuzigte König lebt und sendet seine Jünger. So wird die Auferstehung zur Hoffnung, aus der Nachfolge und tätige Liebe wachse...

Wenn Glauben zur Form wird, ruft Jesus zur echten Liebe | Matthäus 22-24 · Tag 284 11.10.2026

Äußere Frömmigkeit kann bestehen bleiben, während Liebe und Wachsamkeit verloren gehen. Jesus beantwortet Fangfragen mit Klarheit, nennt die Liebe zu Gott und zum Nächsten als höchstes Gebot und entlarvt Heuchelei. Seine Warnungen stehen neben seinem Schmerz über Jerusalem und dem Blick auf das Ende der Zeit. Wachsamkeit erscheint dabei nicht als Panik, sondern als treue, hoffnungsvolle Ausrichtun...

Der reiche junge Mann sucht Leben, doch kann nicht loslassen | Matthäus 19-21 · Tag 283 10.10.2026

Was dem Herzen Sicherheit gibt, kann zugleich zur Bindung werden. Jesus begegnet Fragen nach Beziehungen, Besitz und Größe, indem er den Blick auf Hingabe, Demut und Dienst richtet. Der aufrichtige Wunsch nach Leben trifft auf die Schwierigkeit, Vertrautes loszulassen. Zugleich erscheint Jesus als demütiger König, der religiösen Schein aufdeckt und nach echter Frucht sucht. Bibeltext: Matthäus 19–...

Petrus sucht eine Grenze, Jesus ruft zur Vergebung ohne Zählen | Matthäus 16-18 · Tag 282 09.10.2026

Die Erkenntnis, wer Jesus ist, führt nicht an Schwachheit und Hingabe vorbei. Petrus bekennt den Christus, versteht seinen Weg aber noch nicht. Auf dem Berg wird Jesu Herrlichkeit sichtbar, während im Tal menschliche Ohnmacht hervortritt. Christus formt seine Jünger durch Demut, Fürsorge und Versöhnung. Die Kleinen sollen geachtet, Verlorene gesucht und Schuld nicht zum Anlass endloser Abrechnung...

Gottes Reich wächst verborgen, auch wenn du noch nichts siehst | Matthäus 13-15 · Tag 281 08.10.2026

Gottes Wirken beginnt oft klein und bleibt zunächst verborgen. Die Gleichnisse von Samen, Sauerteig und Schatz zeigen ein Reich, das wächst und zugleich nach einem hörenden, vertrauenden Herzen fragt. Jesus begegnet Hunger, Angst und äußerlicher Frömmigkeit. Er speist Menschen, trägt durch den Sturm und macht deutlich, dass wahre Reinheit nicht an Äußerlichkeiten hängt. Selbst jenseits vertrauter...

Johannes zweifelt im Gefängnis, doch Jesus weist ihn nicht ab | Matthäus 10-12 · Tag 280 07.10.2026

Glaube muss nicht frei von Fragen sein, um sich an Jesus zu wenden. Als Johannes aus dem Gefängnis heraus ringt, begegnet ihm Jesus nicht mit Verurteilung, sondern verweist auf das, was Gott tut. Zugleich werden die Jünger in eine Sendung geführt, die Widerstand einschließt. Angst, Müdigkeit und Belastung bleiben nicht unbeachtet: Christus lädt die Beladenen zu sich und verheißt ihrer Seele Ruhe....

Wer Jesus hört, muss entscheiden, ob er ihm vertraut | Matthäus 7-9 · Tag 279 06.10.2026

Jesu Worte wollen nicht nur gehört werden, sondern ein tragfähiges Fundament bilden. Der Schluss der Bergpredigt prüft religiöse Worte und Motive und fragt nach einem Glauben, der auch im Sturm Bestand hat. Danach wird sichtbar, wie Jesu Vollmacht Menschen erreicht: Er heilt, vergibt, stillt den Sturm und ruft Matthäus. Heiligkeit und Barmherzigkeit gehören dabei zusammen und öffnen einen Weg vom...

Jesus fragt nach dem Verborgenen, nicht nach deinem Ansehen | Matthäus 4–6 · Tag 278 05.10.2026

Das Reich Gottes beginnt dort, wo das Herz vor dem Vater wahr wird. Jesus widersteht der Versuchung, ruft Menschen in seine Nachfolge und richtet den Blick hinter sichtbare Frömmigkeit auf Zorn, Begehren, Sorge und Geltungsdrang. Die Bergpredigt verbindet Reinheit und Wahrheit mit der zärtlichen Nähe des Vaters. Wer sich von ihm gesehen und versorgt weiß, muss nicht für Anerkennung leben, sondern...

Jesus kommt als verheißener König in unsere Geschichte | Matthäus 1-3 · Tag 277 04.10.2026

Gott bleibt menschlicher Geschichte nicht fern. Jesu Herkunft führt durch Namen, Brüche und Verheißungen und zeigt eine Treue, die verborgene Wege in eine Linie der Gnade verwandelt. Geburt, Flucht und Taufe machen Gottes rettende Nähe sichtbar. Immanuel bedeutet: Auch eine von Dunkelheit und Einsamkeit geprägte Geschichte ist in Gottes Hand nicht verloren. Bibeltext: Matthäus 1–3 Heute weiterhöre...

Religiöse Pflicht bleibt leer, wenn das Herz Gott nicht ehrt | Maleachi 1-3 · Tag 276 03.10.2026

Geistliche Müdigkeit kann entstehen, obwohl Gebete, Opfer und religiöse Abläufe weitergehen. Maleachi deckt eine Gewöhnung auf, in der Ehrfurcht, Liebe und Treue verloren gehen, während nach außen vieles unverändert wirkt. Gottes Ruf zielt nicht auf Beschämung, sondern auf Erneuerung. Der kommende Herr reinigt sein Volk und erinnert an die, die ihn fürchten. So wird die eigene Routine zur stillen...

Der Durchbohrte wird zum König, und Gnade beginnt | Sacharja 12-14 · Tag 275 02.10.2026

Gnade beginnt mit einem ehrlichen Blick auf Schuld und Verwundung. Jerusalem wird als Ort von Bedrängnis und Rettung gezeigt, während der Geist der Gnade, eine Quelle der Reinigung und der geschlagene Hirte den Weg durch Trauer und Umkehr markieren. Am Ende steht die Hoffnung auf Gottes Herrschaft über die ganze Erde. Der Text lädt dazu ein, Rechtfertigung loszulassen und sich der Reinigung anzuve...

Der Friedenskönig wird abgelehnt, doch bleibt er treu | Sacharja 9-11 · Tag 274 01.10.2026

Sanftmut ist hier kein Zeichen von Schwäche. Der angekündigte König bringt Frieden und Rettung, während stolze Mächte gerichtet werden. Zugleich erscheint ein Hirte, der sich um die Herde müht und dennoch verachtet wird. Diese Bilder führen zu Jesus, zu seinem Einzug in Jerusalem und zu seiner Treue trotz Ablehnung. Für das eigene Leben öffnet sich die Frage, wie Stärke ohne Druck und Kontrolle au...

Rituale genügen nicht, wenn der Nächste übersehen wird | Sacharja 6-8 · Tag 273 30.09.2026

Gottes verheißene Zukunft zeigt sich in einer Gemeinschaft, in der Wahrheit, Recht und Erbarmen Raum gewinnen. Sacharja beschreibt Frieden nicht nur als inneres Gefühl, sondern als sichere Straßen, spielende Kinder und alte Menschen auf den Plätzen. Leeres Fasten kann diese Wirklichkeit nicht hervorbringen. Gott sucht barmherzige Treue und kündigt Zion Freude sowie eine Zukunft an, in der Menschen...

Wenn du dich unfertig fühlst, beginnt Gott mit Wiederherstellung | Sacharja 1-5 · Tag 272 29.09.2026

Wo Menschen nur Trümmer, Müdigkeit und eine unvollendete Geschichte sehen, schenkt Gott Bilder der Hoffnung. Sacharjas Visionen sprechen von Umkehr, Trost und einer Gegenwart, die zu ihrem Volk zurückkehrt. Reinigung stellt verlorene Würde wieder her, während verborgenes Unrecht gerichtet wird. Der Wiederaufbau geschieht nicht aus menschlicher Stärke, sondern durch Gottes Geist, der sein Werk oft...

Wenn Gott nur noch am Rand steht, fehlt dem Leben Mitte | Haggai 1-2 · Tag 271 28.09.2026

Geschäftigkeit kann vernünftig wirken und doch offenbaren, dass sich die Prioritäten verschoben haben. Das Volk sorgt für die eigenen Häuser, während Gottes Haus verwüstet bleibt. Haggai ruft zu einer geistlichen Neuausrichtung, nicht zu religiöser Leistung. Als der Wiederaufbau beginnt, verheißt Gott Herrlichkeit, Frieden und Segen. Auch ein kleiner Anfang gewinnt Bedeutung, wenn Gottes Gegenwart...

Wenn bequemer Glaube erstarrt, ruft Gott zur Umkehr | Zefanja 1-3 · Tag 270 27.09.2026

Gleichgültigkeit und falsche Sicherheit können ein Herz unbemerkt von Gott entfernen. Zefanjas Worte decken Stolz und bequemen Glauben auf, doch sie bleiben nicht beim Gericht stehen. Der Ruf zu Gerechtigkeit und Demut öffnet einen Weg zur Zuflucht. Nach Reinigung und Umkehr stehen Rettung, Sammlung und das überraschende Bild Gottes, der sich über sein erneuertes Volk freut. So führt die Erschütte...

Wenn Gott schweigt, wird Vertrauen zur Entscheidung | Habakuk 1-3 · Tag 269 26.09.2026

Ehrliche Klage muss dem Glauben nicht widersprechen. Habakuk bringt Gewalt, Unrecht und Gottes scheinbares Schweigen zur Sprache, wartet auf Antwort und erschrickt über Wege, die er noch nicht versteht. Aus dem Warum wächst ein Dennoch: Vertrauen hängt nicht länger an sichtbarer Rettung, Ernte oder Erfolg, sondern an Gott selbst. Die Bewegung von Klage über Warten und Zittern bis zur Freude zeigt...

Wenn Gewalt herrscht, bleibt Gottes Gerechtigkeit nicht fern | Nahum 1–3 · Tag 268 25.09.2026

Manchmal klingt Trost nicht sanft, sondern wie das Ende einer Macht, die Menschen lange unterdrückt hat. Nahum beschreibt Ninive als Zentrum von Gewalt, Grausamkeit und Angst und kündigt seinen Fall an. Dabei begegnen Gottes Geduld und seine Gerechtigkeit einander. Das Böse bleibt nicht verborgen, Leidende sind nicht vergessen, und bei Gott ist Zuflucht. Der Text führt zu einem Vertrauen, das Unre...

Du kannst viel geben und doch am Nächsten vorbeileben | Micha 6-7 · Tag 267 24.09.2026

Äußere Hingabe kann ein unverändertes Herz nicht ersetzen. Micha beschreibt einen Gott, der hinter fromme Gesten blickt und nach gerechtem Handeln, gelebter Barmherzigkeit und einem demütigen Weg mit ihm fragt. Die Anklage endet nicht in Hoffnungslosigkeit. Micha richtet den Blick auf Gottes Erbarmen und seine Bereitschaft, Schuld zu vergeben. Darin liegt die Freiheit, Fehler ehrlich anzusehen und...

Wenn Leiter Gerechtigkeit verkaufen, kommt der wahre Hirte | Micha 3-5 · Tag 266 23.09.2026

Religiöse Worte bieten keine Sicherheit, wenn Recht verdreht und Verantwortung zum eigenen Vorteil genutzt wird. Micha deckt korrupte Leitung, käufliche Gerechtigkeit und falsche Prophetie auf. Mitten in diese Anklage tritt die Hoffnung auf einen Herrscher aus Bethlehem. Er weidet sein Volk wie ein Hirte und bringt Frieden. So führt der Text aus erschütterter Selbstsicherheit hin zum Vertrauen auf...

Wenn Habgier Menschen ihr Zuhause nimmt, schweigt Gott nicht | Micha 1-2 · Tag 265 22.09.2026

Glaube verliert seine Wahrhaftigkeit, wenn er den Nächsten übersieht. Micha spricht über Götzendienst, Habgier und Machtmissbrauch und zeigt, wie ernst Gott Unrecht nimmt, das Menschen Lebensraum und Besitz raubt. Doch beim Gericht bleibt es nicht. Über den Zerstreuten steht die Zusage, dass Gott sie wieder sammeln will. Daraus wächst der ruhige Ruf, den eigenen Umgang mit Macht und Besitz an Gere...

Wenn Gott deinen Feinden vergibt, wird Gnade zur Zumutung | Jona 1-4 · Tag 264 21.09.2026

Gottes Barmherzigkeit reicht weiter, als ein eng gewordenes Herz es zulassen möchte. Jona flieht vor seinem Auftrag, wird in der Tiefe bewahrt und erlebt, wie eine Stadt auf Gottes Warnung mit Umkehr reagiert. Doch auch nach seiner Rettung ringt Jona mit der Gnade, die Ninive gilt. So richtet sich Gottes geduldige Zuwendung nicht nur an Flüchtende und Verlorene, sondern auch an ein verhärtetes Her...

Edom schaut beim Fall des Bruders zu und fällt selbst | Obadja 1 · Tag 263 20.09.2026

Schadenfreude und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer sind vor Gott nicht belanglos. Edoms Stolz zeigt sich darin, beim Zerbruch des Brudervolkes nicht zu helfen, sondern sich über dessen Fall zu erheben. Obadja kündigt Gericht über Hochmut und Verrat an. Zugleich bleibt die Verwundung Jakobs nicht das letzte Bild: Für Zion wird Hoffnung sichtbar, und alle menschliche Macht wird der Herrsc...

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