Frank Dittmer

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Arts DE ↓ 394 Folgen

"Schnipsel" nannte Kurt Tucholsky (1890-1935) seine späten Aphorismen. Sein journalistisches, feuilletonistisches und lyrisches Gesamtwerk ist aber weit mehr als das: Ein hochintelligent-pointierter Kosmos seiner Zeit. Der Sprach- und Sprechkünstler Frank Dittmer trägt in diesem Podcast seit 2019 wöchentlich einen neuen Text von Tucholsky vor: über Politik und Liebe, Kunst und Literatur, die Tragik und die Komik des Lebens. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vor hundert Jahren veröffentlicht worden - also zu Beginn der "Goldenen Zwanziger", von Tucho skeptisch-wohlwollend beäugt und schon...

Autor

Frank Dittmer

Kategorie

Arts

Podcast-Website

www.frank-dittmer.de

Neueste Folge

8. Jul 2026

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Folgen

Kurt Tucholsky: Frauen von Freunden (1925) 23.07.2025

Weltbühne, 21.7.1925

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner nimmt ein Bad (1925) 16.07.2025

Der bramarbasierende Berliner Geschäftsmann am Ostseestrand - mit Börsenklatsch und zu viel Sand zwischen den Zehen... (Weltbühne, 30.6.1925).

Kurt Tucholsky: Besetzt ! Bitte, später rufen-! (1925) 09.07.2025

Für die Proletarier ist nur das Himmelreich reserviert - alles andere ist "leider schon besetzt" (Weltbühne, 23.6.1925).

Kurt Tucholsky: Plädoyer gegen die Unsterblichkeit (1925) 02.07.2025

Über die rührende Illusion, auf die eigene Wirkung in der Nachwelt zu spekulieren, statt in der Gegenwart zu leben - denn: Die Nachwelt hat etwas Besseres zu tun, als "die Sorgen der Gräberinsassen auf sich zu laden" (Vossische Zeitung, 17.6.1925).

Kurt Tucholsky: Die freien Deutschen (1925) 25.06.2025

Ein falscher Burgfrieden für Papst, Bankdirektoren und Militärs: "Die Revolution ist endgültig vorbei" - wären da nicht die "Schnurrbartfressen"... (Weltbühne, 16.6.1925).

Kurt Tucholsky: Prolet vor Gericht (1925) 18.06.2025

Ein Weckruf gegen das ungerechte Justizsystem der Weimarer Republik (Weltbühne 2.6.1925).

Kurt Tucholsky: In Weißensee (1925) 11.06.2025

Über den jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee und die Endlichkeit des Lebens (Weltbühne, 19.5.1925).

Kurt Tucholsky: Stimme aus den Kalkgruben (1925) 04.06.2025

Am 26. April 1925 wurde Weltkriegsgeneral Paul von Hindenburg zum deutschen Reichspräsidenten gewählt. Tucholsky lässt in seinem kurzen Gedicht die getöteten Soldaten dagegen ihre Stimme erheben (Weltbühne, 5.5.1925).

Kurt Tucholsky: Die Tafeln (1925) 28.05.2025

Reflexionen beim Anblick französischer Krieger-Gedenktafeln: "Wie lange noch lassen sich Mütter die Söhne, Frauen die Geliebten, Kinder den Vater abschießen... Wie lange noch wird Mord sanktioniert...?" (Weltbühne 21.4.1925).

Kurt Tucholsky: Die Laternenanzünder (1925) 21.05.2025

Parodie auf Bedeutsamkeitsdusel und Organisationsfimmel der deutschen Berufstände (Weltbühne, 21.4.1925).

Kurt Tucholsky: Der kaiserliche Statthalter (1925) 14.05.2025

Ignaz Wrobel kritisiert den Kandidaten zur Reichspräsidenten-Wahl 1925 und prophezeit hellsichtig: "Hindenburg ist: Die Republik auf Abruf. Hindenburg bedeutet: Krieg." ("Die Menschheit", 17.4.1925).

Kurt Tucholsky: Persönlich (1925) 07.05.2025

Über "Persönlichkeiten" und Wichtigmacherei im "Vorzimmer von Herrn Portier Knetschke" (Weltbühne 14.4.1925).

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner erzieht seine Kinder (1925) 30.04.2025

Familientyrann Wendriner schwadroniert im Kneipengespräch über Kindererziehung, während er mit Sohn Max herumpoltert (Weltbühne, 7.4.1925).

Kurt Tucholsky: Sieben Gespenster (1925) 23.04.2025

Muntere Satire über die Missgeschicke des Alltags, allesamt verursacht von Gespenstern, die durch Haus, Büro, Börse und Theater spuken ("Der Uhu", Monatsmagazin, April 1925).

Kurt Tucholsky: Die Zentrale (1925) 16.04.2025

"Einer hackt Holz, und dreiunddreißig stehen herum - die bilden die Zentrale." (Weltbühne, 31.3.1925)

Kurt Tucholsky: Der Primus (1925) 09.04.2025

Deutschland als Musterknabe der Nationen (Weltbühne, 31.3.1925).

Kurt Tucholsky: Der alte Herr (1925) 02.04.2025

Über die Alten, die nicht loslassen können: "Werden wir eigentlich auch mal so?" (Weltbühne, 17.3.1925).

Kurt Tucholsky: Frau Ebert (1925) 26.03.2025

Zu den schmählichen Diskussionen um die Rente der Frau des im Februar 1925 verstorbenen Reichspräsidenten Friedrich Ebert (Weltbühne, 17.3.1925).

Kurt Tucholsky: Jemand besucht etwas mit seinem Kind (1925) 19.03.2025

Bedrückende Erinnerungen beim Besuch auf dem Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges (Weltbühne 10.3.1925).

Kurt Tucholsky: Olle Germanen (1925) 12.03.2025

Kleine lyrische Parodie auf "pinselblonde" Wotansanbeter und "kaschubische Germanen" in der Weltbühne, 3.3.1925.

Kurt Tucholsky: Ledebour (1925) 05.03.2025

Lyrische Würdigung des aufrechten Sozialisten Georg Ledebour, Kriegsgegner und USPD-Gründer (Weltbühne, 24.2.1925).

Kurt Tucholsky: Arbeit tut not-! (1925) 26.02.2025

Stumpfsinnige Warenproduktion, die in den Krieg führt: "Noch mehr Aktien! Noch mehr Industrie! / Und alles made in Germany!" (Weltbühne, 10.2.1925).

Kurt Tucholsky: Ein Satz (1925) 19.02.2025

Definition eines Nationalisten in einem Satz (Weltbühne, 3.2.1925).

Kurt Tucholsky: Träume (1925) 12.02.2025

Von Mädchen mit Bubiköpfen, Politikern mit Umhängebärten und einem Götz-Zitat vor Gericht... (Weltbühne, 3.2.1925).

Kurt Tucholsky: Vierzehn Käfige und einer (1925) 05.02.2025

Besuch auf der berühmten Gefängnisinsel Château d’If in der Bucht vor Marseille: Erinnerungen an Dumas' Grafen von Monte Christo scheinen auf, aber auch Parallelen zum deutschen Kommunisten Max Hoelz, 1921-1928 als Republikfeind in Haft (Weltbühne, 27.1.1925).

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