Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum

Seelenfutter

Arts DE ↓ 310 Folgen

Gespräche über das, was nährt. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Mit „Seelenfutter“ liefern Susanne Garsoffky,Publizistin aus Hamburg, und Friedemann Magaard, Pastor aus Husum, deshalbalternative Lebensmittel frei Haus. In ihrem Podcast bringen die beiden lyrische und biblische Texte zusammen und lassen sich dabei zuhören, was sie entdecken.

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Susanne Garsoffky, Friedemann Magaard & Kirche Husum

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Arts

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2. Okt 2026

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Seelenfutter 285: Von Überbleibseln und großem Heimweh. Gedichte von Annette Pehnt und Franz Werfel 17.10.2025

Das Greifbare und das Flüchtige, das Sichtbare und dasVerborgene, das Dingliche und der Rest. Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter sucht die poetischen Zwischenräume im Hier und Jetzt und im Vergangenen. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen das Gedicht „Generator aus Trotz“ von Annette Pehnt zu „Wo ist…“ von Franz Werfel. Tastende Texte, die das Vorfindliche halt...

Seelenfutter 284: Von einem fliegenden Funken und einer stachligen Blume. Gedichte von Peter Rühmkorf und Jens Mungard 03.10.2025

Es geht um die Identität. Wer bin ich? Den Dichter PeterRühmkorf treibt in dem Gedicht „Auf was nur einmal ist“ die Frage um, fast schmerzhaft, ein Suchen, ein Tasten, bis zum kreativen Moment: „Aber dann, aufeinmalso, … fliegen Funken zwischen Hut und Schuh“. Ein aufregenden Selbstbild entsteht, einmalig und nicht umzuändern: „Siehe, das bist du“. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Gars...

Seelenfutter 283: von krächzenden Raben und dunklen Wetterwolken. Gedichte von Gottfried Benn und Arno Holz 19.09.2025

Ein gesetzter Dichter, ein Jahr vor seinem Tod, zieht Bilanzund distanziert sich: Das Gedicht „Eure Etüden“ von Gottfried Benn setzt sich schon im Titel deutlich ab. „Eure Etüden, Arpeggios, Dankchoral sind zum Ermüden und bleiben rein lokal.“ Nichts von Bedeutung, nichts, was bleibt. Ein Schmähgedicht, bis sich am Ende eine unerwartete Sehnsucht zeigt, ein seufzendes Wunsch-Bild: Könnte da noch m...

Seelenfutter 282: Von einem schlecht gewählten Moment und einer Spielbank. Gedichte von Lessie Sachs und Doris Runge 05.09.2025

Es gibt so Momente, da passt alles. Und manchmal, da will eseinfach nicht passen. Davon dichtet Lessie Sachs in dem witzigen und zugleich nachdenklichen Gedicht „vielleicht…“, von einem Augenblick zwischen zwei Menschen auf der Straße, aber auch wenn er mutig guckte: Sie geht einfach weiter. Das Kopfkino hinterher, zu den verpassten Möglichkeiten, gibt dem Gedicht eine besondere Tiefe, bei allem W...

Seelenfutter 281: Von rauen Händen und einem weißen Schatten. Gedichte von Melis Ntente und Marie Luise Weissmann 22.08.2025

Babas raue Hände sind Gegenstand des berührenden Gedichts „arbeiterkind“ von Melis Ntente, eine Liebeserklärung an Baba (Papa), dessen Kindheitstage nicht das eingelöst haben, was wir heute Kindheit nennen: Mit Zeit zum Träumen, zum Spielen und der Möglichkeit, in der Schule lernen. Doch die Hände des Vaters bleiben trotzdem sanft. Zu diesem Gedicht stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard...

Seelenfutter 280: Vom Tanz der Wasserspinne und keck rauschenden Quellen. Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff und Eduard Mörike 08.08.2025

Was kann mehr berühren als sich in den Anblick Natur imMorgenlicht zu versenken? Annette von Droste-Hülshoff versteht es zumindest, diesen kostbaren Moment als Quelle des Friedens zu beschreiben, in ihrem wunderbaren Gedicht „Der Weiher“. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Eduard Mörikes „Um Mitternacht“, vom Frieden der nächtlichen Stille und dem mun...

Seelenfutter 279: Von frommen Hypothesen und bittren Fragen. Gedichte von Heinrich Heine und Theodor Fontane 25.07.2025

Es sind die ganz großen Fragen, die vom Leid in der Welt undwarum Gott das zulässt, oder was das für ein Gott sei – die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter treffen ins Schwarze der Glaubenslehre und der Glaubenskritik. Heinrich Heine dichtet in „Zum Lazarus“ dazu mit Eleganz und ironischem Witz, aber äußerst präzise „Woran liegt die Schuld? Ist etwa unser Herr nicht ganz allmächtig? Oder...

Seelenfutter Folge 277: Von Elfenmärchen und übenden Feen. Gedichte von Lisa Baumfeld und Harry Martinson 11.07.2025

Sommerstimmung mit Sommernachtsträumereien. Elfen treten auf die Lichtung und Feen die blühende Wiese. Im Gedicht „Sommertraum“ der fast völlig unbekannten Lisa Baumfeld lispelt und flüstert es im Wald, Blumenkinder gehören zum Bild des Elfenmärchens. Allein: Ein Rosendorn sticht ins Herz der vermeintlichen Idylle. Dazu lassen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard, Gastgeber des Lyrik-Podcast S...

Seelenfutter Folge 277: Von der Verschwiegenheit der Blüten und der Sprache der Blumen. Gedichte von Karoline von Günderode und Rainer Maria Rilke 04.07.2025

Blumen können sprechen, und Blumengebinde taugen zu stillen Botschafterinnen. Das eine Vergissmeinnicht im Wiesenstrauß, die eine gelbe oder rote Rose im Bukett: Adressaten wissen oft die Nachricht zu erkennen. Von solcher verschwiegenen Botschaft eines Blumenkranzes dichtet Karoline von Günderode in ihrem anrührenden Sonett „Zueignung“: Nur einer, weiß sie, kann es dechiffrieren. Dazu stellen Lyr...

Seelenfutter 276: Von desparaten Tagen und farblosen Körpern. Gedichte von Lessie Sachs und Heinrich Detering 27.06.2025

„Man sollte etwas früher schlagen gehen…“ dichtet die fastunbekannte Lessie Sachs und nimmt uns mit auf eine unruhige Reise in die letzten Minuten eines Tages: Wenn nichts mehr geht, aber ins Bett schafft man es auch noch nicht. Leben im Zwischenzustand. Eine menschenfreundlich-ironische Alltagsskizze, wunderbar. Dazu stellen Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „...

Seelenfutter 275: Von einem Buchstaben und vielen Fragen. Gedichte von Friedrich von Logau und Johann Wolfgang von Goethe 20.06.2025

Was zählt im Leben? Worauf kommt es wirklich an. Auf diesezentrale Sinnfrage antwortet der Barock-Dichter Friedrich von Logau mit einer lyrischen Spielerei rund um den Buchstaben „G“ – ein Sinngedicht mit Tiefe und Augenzwinkern. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Beherzigung“ von Goethe, eine Reihung kluger Fragezeichen, ganz im Sinne au...

Seelenfutter 274: Von Spatzenchor und Kiebitznest. Gedichte von Joachim Ringelnatz und Jens Mungard 13.06.2025

Frühlingsgedichte, vielleicht. Tatsächlich bespielen diebeiden Gedichte der aktuellen Folge des Lyrikpodcast Seelenfutter das Frühlingsthema, doch eigentlich geht es eher um die Menschen, die das Frühlingshafte, das Lebenswunder so oft nicht sehen und spüren können. Bei Joachim Ringelnatz steht sich der Mensch völlig im Weg – eine geniale ironische Skizze ist das Gedicht „Müder Juniabend“, bei der...

Seelenfutter 273 Von Knaben und Mädchen. Gedichte von Friedrich Hölderlin und Elisa Bürger 06.06.2025

Arg konventionell klingt der Titel der neuen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter: Von Knaben und Mädchen“. Der Schein täuscht: Es wird aufregend! Hölderlins „Da ich ein Knabe war“ besingt eine Ode aus Vertrauen in das Leben und tiefer innerer Geborgenheit, allen menschlichen Irritationen zum Trotz: „Im Arme der Götter wuchs ich groß“. Dazu stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die „Mäd...

Seelenfutter 272: Vom Gesang über Wassern und einem traurigen Fährmann. Gedichte von Marie Luise Weißmann und Marie von Ebner-Eschenbach. 30.05.2025

Ein maritimes Seelenfutter diesmal, wie es zu einem Lyrikpodcast von Nordseedeich doch passt. Natürlich singen die Lieder vom Meer auch vom Leben und den Stürmen, die den Menschen im übertragenen Sinne ereilen. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen zu Marie Luise Weißmanns „Die Fahrt“, einer Robinsoneske, das aphoristische Gedicht „Das Schiff“ von Marie von Ebner-Eschenbach. Dazu gibt e...

Seelenfutter 271 special mit Irene Dänzer-Vanotti: Von einem Sonnenauge, einem tiefen Licht und einem sprechenden Geheimnis. Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Rose Ausländer 23.05.2025

Dass sich Mysterien in Worte binden lassen, vermag wohl nurpoetische Sprache. Den drei Texten, die Lyrikpodcast Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard vorstellen, gelingt das auf besondere Weise. Die Journalistin Irene Dänzer-Vanotti, in der aktuellen Folge zu Gast, bringt dazu ein Goethe-Gedicht mit: „Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt‘ es nie erblicken.“ Dazu klingen „Du,...

Seelenfutter Folge 270: Von einem Anfangspunkt und geheimen Zellen. Gedichte von Melis Ntente und A. de Nora 16.05.2025

Von Heimat, Heimweh und dem Unterwegssein handeln die beiden sehr besonderen Gedichte, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter vorstellen. Das Gedicht „zuhause betrittst du nur mit socken“ von melis ntente spielt mit den Themen Heimat, Flucht und damit, nirgends ganz zuhause zu sein – großartig. Dazu erklingt der Text mit dem lapidaren Tit...

Seelenfutter Folge 269: Vom Lernen zu schweben und einem gerupften Flügel. Gedichte von Rainer Marie Rilke und Doris Runge 09.05.2025

Engelstexte voller Überraschungen hält die aktuelle Folgedes Lyrikpodcast Seelenfutter bereit. Rilkes „Ich ließ meinen Engel lange nicht los“ verkehrt die traditionellen Zuschreibungen von Dominanz und Verfügbarkeit: Der Engel muss erst freigelassen werden, ehe er das Schweben lernen und frei werden kann. Ein gegenseitiger Prozess von Mensch und Engel. Dazu stellen Susanne Garsoffky und Friedemann...

Seelenfutter Folge 268: Von festem Mut und einem Sinn für Humor. Gedichte von Achim von Arnim und Thomas Morus 02.05.2025

Jetzt wird es grundsätzlich: Zwei Gebete sind beim Seelenfutter. „Gebet“ von Achim von Arnim entfaltet, wofür es sich dankbar sein lässt und was zu erbitten ist. Von Liebe und Gesundheit heißt es da, doch am Ende, da wird es speziell: „Gib Flügel dann und einen Hügel Sand“. Wo und wie zu sterben sein, das macht viel aus zu Zeiten der Napoleonischen Kriege. Dazu lassen Susanne Garsoffky und Friedem...

Seelenfutter Folge 267: Von heimlich offenem Haar und einem abgelegten Kleid Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff und Sugita Hisajo 25.04.2025

Sehnsuchtstexte, die unterschiedlicher kaum sein können,präsentieren Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter. „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff ist ein Klassiker, natürlich. Wunderbar, wie die Dichterin die sehnsuchtsvoll Beobachtende ins Wort bringt, der das bewegte Leben versagt bleibt: „Wär ich ein Mann doch mindestens nur…“. Dazu...

Seelenfutter Folge 266: Vom verschlucken Brot und hellen Tönen. Gedichte von Kristin Jahn und Annemarie Schnitt 19.04.2025

Das Wunder des Lebens ist vollbracht. Ostern. Die Geschichte der Liebe, die ins Leben zurückkehrt. Mit dem, der zurückkommt. Der Verräter verschluckt sich dran, beinahe. Wie gut, dass auch ihm die Liebe gilt. Das Gedicht „Ostern“ von Kristin Jahn erzählt die biblischen Erzählungenweiter, verfremdet, deutlich verändert, aber darin um so tiefer und schöner. Ein heilsames Risiko. Dazu stellen Seelenf...

Seelenfutter 265: Von quellenden Knospen und wurzelnden Tränen. Gedichte von Erich Mühsam und Carola Moosbach 11.04.2025

Zwei sehr besondere Frühlingsgedichte. In die schäumende, quellende, zischende Naturskizze zeichnet sich Erich Mühsam in seinem Gedicht „Frühling“ selbst hinein: „Schlagt an die Dünen meiner Brust!“ Enthusiastisch, drängend, denn es die große Verwandlung wird sehnsüchtig erwartet: „Macht Leid zu Lust und meine Liebe zu Gesängen!“ Einrauschendes Fest. Deutlich zurückgenommener klingt Carola Moosbac...

Seelenfutter 264: Von grünen Wolken und zerlumpten Strolchen. Gedichte von Oskar Loerke und Klabund 04.04.2025

„Beständig ist das leicht Verletzliche“ – mit diesem Gedanken ist eigentlich schon genug gesagt, und mehr braucht es als „Seelenfutter“ diese Woche nicht, oder? Der weithin fast vergessene Oskar Loerke formt diesen tiefen, würdigen, aufregenden und verstörenden Gedanken in seinem Gedicht „Die Laubwolke“, in dem es nur vordergründig um Frühling, Herbst und Winter geht, in Wahrheit aber über Werden...

Seelenfutter 263: Von Muschelalleen und der stillen Erde. Gedichte von Rose Ausländer und Rainer Maria Rilke 28.03.2025

Dass ein Silberstreif am Horizont erscheint, dass es am Endealles gut wird, davon nährt sich manche Hoffnung. Rose Ausländers Gedicht „Am Ende der Zeit“ malt ein bezauberndes Bild von, wie es sein wird – „es wird schön sein“. Das macht Mut, gerade in dunklen Zeiten, mit denen sich Rose Ausländer wahrlich auskennt. Dazu stellen Lyrikpodcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Das At...

Seelenfutter 262: Von schrägen Latten und dem Geschmack von Blaubeereis. Gedichte von Dorothea Grünzweig und Cornelia Elke Schray 21.03.2025

Was einen Menschen trägt, dieser Gedanke ist der stille roteFaden in der neuen Folge Lyrik-Podcast Seelenfutter. Es geht um Resilienzkräfte. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard präsentieren „Unser Leben ist ein Räumen“ der deutsch-finnischen Lyrikerin Dorothea Grünzweig, ein Gedicht, das sowohl abschiedlich geprägt ist als auch kraftvoll, weil das Erinnerung aus der Distanz neue Mög...

Seelenfutter 261: Von einem blauen Krokus und einem zertretenen Veilchen. Gedichte von Paul Zech und Kathinka Zitz 14.03.2025

Es könnte so einfach sein: Das „Krokus“-Gedicht von PaulZech, dazu „Märzveilchen“ von Kathinka Zitz. Ein botanischer Frühlingsgruß vom Lyrikpodcast Seelenfutter, noch aus der Krokus-Hauptstadt Husum. Aber: Paul Zech dichtet nicht nur davon, wie die kleinen Farbwunder der Seele gut tut und „schon die Stirn geglättet hat“, sondern auch, in welch verstörendem inneren Seelenzustand die Naturschönheit...

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