Restrisiko

Sendezeit: Jeden 4. Montag des Monats um 20 Uhr (Wiederholung am Dienstag um 13 Uhr)Mit Infos über den anti-nuklearen Widerstand, neueste Entwicklungen in der Atompolitik und -wirtschaft und erneuerbare Energiequellen. Hier wird über die Risiken der Nutzung der Atomkraft sowie Alternativen dazu berichtet. Die Sendenden verstehen sich als Teil der Anti-Atom-Bewegung.

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24. Aug 2025

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Anti-Atom-Gruppe Freiburg stellte Forderungen 26.05.2024

Am 30. April ging die offizielle grenzüberschreitende Anhörung zum Abriß des AKW Fessenheim zu Ende. Die Anti-Atom-Gruppe Freiburg gab eine Stellungnahme ab. Darin enthalten sind sechs Forderungen: 1. Es dürfen keine radioaktiv belasteten Flüssigkeiten in den Rheinseitenkanal und/oder den Rhein eingeleitet werden 2. Es dürfen keine radioaktiven Gase in die Atmosphäre abgegeben werden 3. Das Fundam...

restrisiko (Ausgabe Mai 2024) 26.05.2024

Die Themen: Zu Beginn thematisieren wir hier eine Panik-Meldung vom 17. Mai. Laut dem ehemaligen Nachrichten-Magazin 'der spiegel' stand an diesem Tag bereits fest, daß das Atommüll-Lager Asse II - so wörtlich - absäuft. Nun warnen wir in unseren an den Tatsachen orientierten Beiträgen seit nahezu 20 Jahren vor einer solchen Katastrophe - und es ist jetzt nicht unsere Aufgabe, abzuwiegeln. Es gibt...

AKW Cattenom | Demo-Aufruf zum 27. April | Greenpeace-Gutachten zum katastrophalen Zustand des AKW Cattenom 21.04.2024

Die französische und die deutsche Anti-Atom-Bewegung rufen gemeinsam zum Samstag, 27. April, zu einer Demonstration am AKW Cattenom auf. Das Atomkraftwerk im Norden Lothringens ist nur rund 12 Kilometer von der Grenze zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz und rund neun Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt. Luxemburg kann bei einem Super-GAU eines einzigen Reaktors des AKW Cattenom kompl...

restrisiko (Ausgabe April 2024) 21.04.2024

Die Themen: Zunächst ein Aufruf zur Demo am AKW Cattenom und Informationen zum neuen Greenpeace-Gutachten über den katastrophalen Zustand dieses Atomkraftwerks. Weiter dann zu einer Bestandsaufnahme des deutschen Teil-Atomausstiegs und ein Blick auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland und in Europa.

Start der Anhörung zum Abriß des AKW Fessenheim am Mo., 25. März 24.03.2024

Das Regierungspräsidium Freiburg teilt der deutschen Öffentlichkeit mit, daß die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren zu Stilllegung und Abbau des französischen Atomkraftwerks Fessenheim vom 25. März bis 30. April 2024 im Rahmen der grenzüberschreitenden Öffentlichkeitsbeteiligung eingesehen und kommentiert werden dürfen.

restrisiko (Ausgabe März 2024) 24.03.2024

Die Themen: Werden in diesem Jahr wirklich CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus beschlossen? Das wäre dann die gigantischste CASTOR-Lawine in der gesamten Atom-Ära Deutschlands. Mehr hierzu in unserem ersten Beitrag.

Beinahe-Katastrophe | Absturz einer britischen Test-Atomrakete 24.03.2024

Bei einem Routinetest der britischen Seestreitkräfte stürzte eine Test-Atomrakete ab und verfehlte ein britisches Atom-U-Boot nur um wenige Meter. Drei Wochen lang wurde die Beinahe-Katastrophe vom britischen Kriegsminister Grant Shapps verschwiegen. Auch ohne nukleare Sprengköpfe hätte die 58 Tonnen schwere Rakete das Atom-U-Boot leicht versenken können.

Droht 2024 die größte CASTOR-Lawine aller Zeiten? 24.03.2024

Nach wie vor werden in Berlin die Pläne weiterverfolgt, 152 CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus durchzuführen (Siehe unseren Artikel v. 18.02.24). So droht das Jahr 2024 zum Jahr der größten CASTOR-Lawine aller Zeiten zu werden. Bürgerinitiativen fordern ein Eingreifen der NRW-Landesregierung.

Atommüll-Tourismus | "Probefahrten" mit leeren CASTOR-Behältern für 180.000 Euro 25.02.2024

Obwohl bis heute nicht geklärt ist, wo der hochradioaktive Atommüll aus dem Betrieb der AKW gelagert werden könnte, soll er mal von A nach B oder auch von B nach C gekarrt werden. Selbst die Verschiebung des Atommülls aus Jülich nach Ahaus ist angeblich noch nicht entschieden. Dennoch wurden mal eben Steuergelder in Höhe von 180.000 Euro für "Probefahrten" mit leeren CASTOR-Behältern von Jülich na...

Anstieg der Strompreise um 44 Prozent infolge des französischen Kernkraft-Trips 25.02.2024

In Frankreich funktioniert nach wie vor ein großer Teil der insgesamt 56 Atom-Reaktoren in 18 Atomkraftwerken nicht. Heute etwa, am 22. Januar, sind 12 Atom-Reaktoren mit einer Leistung von zusammen rund 12 Gigawatt ausgefallen und produzieren keinen Strom. Viele der französischen Atom-Reaktoren haben das Alter von 25 Jahren, für das sie ursprünglich ausgelegt wurden, längst deutlich überschritten...

restrisiko (Ausgabe Februar 2024) 25.02.2024

Die Themen: Beginnen wir diesmal mit einem weltweiten Überblick und betrachten die Top Ten der teuersten Gebäude. Zwei darunter befinden sich an der muslimische Wallfahrtsstätte Mekka. Bei den anderen 8 handelt es sich um... Die Auflösung des Rätsels erfolgt in wenigen Minuten. Zwei Nachrichten aus Frankreich: Der Strompreis steigt um 44 Prozent. Was sind die Ursachen? Es sind dieselben wie beim B...

Heuchelei beim "Endlager"-Fonds | Investitionen in Öl, Gas und Kohle 25.02.2024

Mit insgesamt 24 Milliarden Euro konnten sich im Jahr 2017 die vier deutschen AKW-Betreiben von der Verantwortung für den Atommüll freikaufen. Die Bundesregierung übergab das Geld der neugegründeten Atommüllstiftung KENFO und diese soll die 24 Milliarden Euro - angesichts der gigantischen Aufgabe viel zu wenig - sicher und rentabel anlegen. KENFO rühmt sich selbst einer "grünen Anlagestrategie". D...

Brand im Uralt-AKW Chinon 25.02.2024

Der französische staatliche Energie-Konzern und AKW-Betreiber EdF mußte zwei der vier in Betrieb befindlichen Atom-Reaktoren des AKW Chinon wegen einem Brand abschalten. Sie stammen aus den Jahren 1982 bis 1987. Drei noch ältere Atom-Reaktoren an diesem Standort, die in den 1960er-Jahren in Betrieb gegangen waren, wurden bereits vor 1990 stillgelegt.

Acht Atomkraftwerke in den Top Ten der teuersten Gebäude der Welt 25.02.2024

Acht der weltweit teuersten Bau-Projekte sind Atomkraftwerke. Nur zwei der Gebäude in dieser Top Ten sind keine Atomprojekte. Sie befinden sich an der muslimische Wallfahrtsstätte Mekka.

Japan: Nach schwerem Erdbeben an Neujahr - Schäden an AKW verheimlicht 21.01.2024

In Japan erschütterte ein schweres Erdbeben mit Tsunami am Neujahrstag die westjapanische Küstenprovinz Ishikawa. Die Tsunamiwellen erreichten beim Auftreffen auf die Küste eine Höhe von bis zu drei Meter. Beim schwersten Erdbeben seit der Katastrophe am 11. März 2011 wurden sechs Menschen in Wajima lebendig begraben und über 200 Menschen kamen ums Leben. Schäden am AKW Shika wurden zunächst verhe...

Britische Regierung weiter auf Kernkraft-Trip | Ziel: Vervierfachung bis 2050 21.01.2024

Weltweit ist die Zahl der Atom-Reaktoren rückläufig. In Großbritannien waren in den 1980er-Jahren einmal 40 Atom-Reaktoren in Betrieb. Seitdem sank deren Zahl kontinuierlich bis auf 9 mit einer Leistung von insgesamt rund 6 Gigawatt. Dennoch propagiert der britische Premierminister Rishi Sunak eine Vervierfachung auf 24 Gigawatt bis zum Jahr 2050.

restrisiko (Ausgabe Januar 2024) 21.01.2024

Die Themen: Diesmal Beiträge zur Atomenergie in Großbritannien und in Japan Die britische Regierung ist weiter auf dem "Kernkraft"-Trip - eine Frage schon mal vorweg: Hat dies etwas mit dem Klima zu tun oder mit der Atombombe?

Das Restrisiko (von Franz Hohler) 24.12.2023

Sie finden vielleicht, ich passe nicht hierher da müsste ich sagen, das bedaure ich sehr denn ich bin praktisch bei jedem Empfang vielleicht nicht zuvorderst, eher hinten im Gang da tauche ich auf, ohne Eile, ohne Hast und stehe dann da wie der dreizehnte Gast Meine Damen, meine Herren wie geht es? Hallo! Mir geht es gut, ich bin das Restrisiko. Ich habe an alle von euch gedacht und habe ein Köffe...

Pseudo-grüner Minister Christian Meyer gibt "grünes Licht" für Schacht Konrad 24.12.2023

Wie kaum anders zu erwarten hat der pseudo-grüne niedersächsische "Umwelt"-Minister Christian Meyer den Weiterbau am umstrittenen Lager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll im ehemaligen Eisenerz-Bergwerk Schacht Konrad erlaubt.

restrisiko (Ausgabe Dezember 2023) 24.12.2023

Die Themen: Zum Start diesmal ein ausführlicher Bericht über den neu veröffentlichten World Nuclear Industry Status Report. Beim COP28 in Dubai wurde ja gerade erst wieder propagiert, Atomkraft sei ein Klimaretter. Da hilft ein Blick auf die Fakten. Danach eine schlechte Nachricht: Der pseudo-grüne niedersächsische "Umwelt"-Minister Christian Meyer gab "grünes Licht" für den Weiterbau von Schacht...

Atomforschungszentrum KIT | Desaströse Zustände | Wird die Nuklearbrennstoffentwicklung in Karlsruhe fortgesetzt? 24.12.2023

Die Anti-Atom-Initiative Karlsruhe und der BUND berichten von desaströsen Zuständen im sogenannten JRC, dem "Joint Research Centrum Karlsruhe" auf dem Gelände des KIT Nord. Dabei handelt es sich um das frühere ITU, das "Institut für Transurane". Das JRC vereinigt am Standort Karlsruhe den größten Teil der atomaren Forschung im Europa der EU.

Keine "Renaissance der Kernenergie" | World Nuclear Industry Status Report gibt Entwarnung 24.12.2023

Auch in diesem Jahr gibt der von Fachleuten um Mycle Schneider veröffentlichte World Nuclear Industry Status Report einen Überblick über den weltweiten Stand der Atomindustrie. Die 549 Seiten umfassende Analyse ist das ausführlichste einschlägige Dokument, das jährlich publiziert wird. Die Fakten sprechen deutlich für einen weiteren Abstieg der Atomenergie und keineswegs für die in jüngster Zeit v...

EPR-Atom-Reaktor Olkiluoto III abgeschaltet | Von Anfang an Schrott 26.11.2023

Als einer von wenigen neuen Atom-Reaktoren ging Olkiluoto III im April 2023 in Betrieb. Wegen konstruktionsbedingter massiver Vibrationen im Reaktordruckbehälter waren seit der ersten Netz-Kopplung über 13 Monate verstrichen. Nun überraschte eine automatische Schnellabschaltung den Betreiber-Konzern TVO.

Schacht Konrad | Über 6 Milliarden Euro für Atommüll-Luftschloß? 26.11.2023

Das seit 1982 verfolgte Projekt eines Lagers für schwach- und mittelradioaktiven Müll im ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad wird immer grotesker. Obwohl Schacht Konrad nach wissenschaftlichen Kriterien ungeeignet ist und in dieses Projekt schon über 3,76 Milliarden Euro versenkt wurden, sollen laut Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) weitere 2,64 Milliarden Euro fließen, so daß dieses...

restrisiko (Ausgabe November 2023) 26.11.2023

Die Themen: Beginnen wir diesmal mit dem AKW Olkiluoto in Finnland. Neben zwei bestehenden Reaktoren wurde dort im Jahr 2005 mit dem Bau eines EPR-Atom-Reaktors begonnen, der im April dieses Jahres nach über 17 Jahren in Betrieb ging. Nun schalte er sich automatisch ab - was steckt dahinter? Im ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad wurden bislang über 3,76 Milliarden Euro versenkt. Das Projek...

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