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Stolpersteine

Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine an Orten, an denen Opfer der NS-Zeit gelebt haben. SWR2 ging einzelnen Lebensgeschichten nach, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen.

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Episoder

Ernst Brasch, Koblenz 18.08.2014

Nach Berufsverbot, zwei Monaten KZ-Aufenthalt und der Flucht der Familie ins Ausland nahm er sich das Leben.

Flora Hene, Eichstetten 11.08.2014

Ihre Kinder gab sie in fremde Hände, um deren Leben zu retten. Sie bot sich statt ihrer Schwester an und starb.

Georg Reinhardt, Konstanz 06.08.2014

Seine Ehe mit einer deutschen Frau rettete dem Sinto und Rom das Leben. Er und seine Tochter wurden dennoch zwangssterilisiert.

Ludwig Seligmann, Heidelberg 06.08.2014

Er floh nach Südamerika und kehrte nach dem Krieg zurück, in der Hoffnung den Familienbetrieb wieder aufzunehmen.

Emil Homburger, Freiburg 06.08.2014

Der Rechtsanwalt verlor seine Zulassung, konnte jedoch – geschützt durch die Ehe mit seiner katholischen Frau – anderen bei der Flucht helfen.

Margarethe Drexler, Landau 04.08.2014

Nach dem frühen Tod ihres Mannes sorgte sie allein für die einzige Tochter, die sie nach dem Novemberpogrom in die Obhut einer Tante in der Schweiz gab. Unzählige Briefe, die sie aus dem Lager Gurs an ihr Kind schrieb, sind erhalten geblieben.

Helmut Großhans, Althengstett-Ottenbronn 30.07.2014

Als 13-Jähriger wurde er für die Aktion T4 selektiert und nach Grafeneck transportiert. Dort wurde er am 24. September 1940 vergast.

Wellenbrecher (4) 24.07.2014

Verzeihen, verstehen? Margot Wicki-Schwarzschild hegt keinen Groll mehr, Jessica Durlacher sagt: "Ich bleibe böse".

Wellenbrecher (3) 24.07.2014

"Anfangs ist die Atmosphäre beklemmend" – Margot Wicki-Schwarzschild, Jessica Durlacher (hier im Bild) und Georg Emme von der Initiative "One-by-One" mussten innere Hürden überwinden, um über den Holocaust und die Verstrickung der eigenen Familie zu sprechen.

Wellenbrecher (2) 24.07.2014

Tut Erinnerungsarbeit weh? Wird sie heutigen Jugendlichen zu viel? Darauf antworten die Gurs-Überlebende Margot Wicki-Schwarzschild (hier im Bild), Jessica Durlacher und die 17-jährige Schülerin Madlin Hörhammer.

Wellenbrecher (1) 24.07.2014

Die Zeitzeugin Margot Wicki-Schwarzschild berichtet, wie sie nach dem Krieg anfangs nicht zurückkehren wollte in ihre Heimatstadt Kaiserslautern. Die Schriftstellerin Jessica Durlacher, Tochter eines Auschwitz-Überlebenden (hier im Bild), schildert die bedrückende Atmosphäre zuhause.

Gertrud Luckner, Freiburg 24.07.2014

Die entschiedene Pazifistin verhalf vielen, die von der Deportation bedroht waren, zur Flucht.

Hans Bäuerle, Stuttgart-Weilimdorf 24.07.2014

Er war geistig und körperlich zurückgeblieben. Seine Eltern wurden mit falschen Versprechungen über eine mögliche Therapie des Vierjährigen getäuscht.

Sofie Levi, Freiburg 24.07.2014

Im Januar 1943 musste sie mit ansehen, wie ihr Ehemann in Theresienstadt verhungerte. Sie selbst überlebte.

Markus Ichel Gewürz, Karlsruhe 14.07.2014

Der Inhaber eines Kurzwarengeschäfts wurde 1938 nach Polen abgeschoben. Den Holocaust überlebte er nicht.

Dvora Gewürz, Karlsruhe 14.07.2014

Ihre Tochter schickte sie rechtzeitig ins rettende Ausland, sie selbst wurde 1939 nach Polen deportiert.

Flora Hene, Eichstetten 10.07.2014

Ihre Kinder gab sie in fremde Hände, um deren Leben zu retten. Sie bot sich statt ihrer Schwester an und starb.

Margot Wicki-Schwarzschild, Kaiserslautern 10.07.2014

Ein Foto rettet ihr Leben – mit Mutter und Schwester kann sie nach schwerer Zeit in französischen Lagern zurückkehren.

Else Kahn, Stuttgart 10.07.2014

Die Frau des Kantors trennte sich von ihrem einzigen Kind, um es zu retten.

Georg Müller, Kornwestheim 07.07.2014

Was bleibt an Erinnerung von einem depressiven Menschen, der von den Nazis ermordet wurde?

Sigmund Gideon, Horb-Rexingen 07.07.2014

Der Viehhändler muss miterleben wie seine Familie durch den Terror der Nazis auseinanderbricht.

Sofonias Theuß, Steinheim 07.07.2014

Erinnerungen an einen Soldaten, der sich selbst einen Pazifisten nannte.

Julius Wertheimer, Kaiserlautern 02.07.2014

Der Mediziner wird am 10. November 1938 schwer misshandelt und in den Selbstmord getrieben.

Joachim Brunner, Weingarten 30.06.2014

Er verkaufte Knöpfe und Hosengummis und kandidierte für die SPD im Gemeinderat. Kurz vor Kriegsende verlor er im KZ Mauthausen sein Leben.

Viktor Weiss, Landau 25.06.2014

Der Stadtrat holte 1911 den Zeppelin nach Landau und setzte sich für bedürftige Familien ein.

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