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Aus Print mach mehr - iz3w on Air! So die Devise der iz3w-Zeitschriften-Redaktion. Mit dem südnordfunk startete das iz3w im Juni 2014 eine monatliche Magazinsendung auf Radio Dreyeckland. Mit ausgewählten Inhalten und Debatten der nord-südpolitischen Zeitschrift iz3w aus Freiburg. Jeden ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr auf 102,3 mhz. Und als Podcast. Siehe auch www.iz3w.org

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Avsnitt

Interview mit dem Journalisten Antoine Kaburahe über die Lage in Burundi 04.07.2018

Nicht nur in der Türkei versuchen autokratische Präsidenten mittels Verfassungsreferenden, sich ewig an die Macht zu halten und ihre Befugnisse zu erweitern. Dasselbe passierte - mit deutlich weniger internationaler Aufmerksamkeit - im Mai in Burundi. Anfang Juni jedoch erklärte Präsident Nkurunziza urplötzlich, seine Amtszeit ende 2020 und er werde danach den neuen Präsidenten unterstützen. Über...

Burundi: vergessene Krisenregion 14.06.2018

Seit dem Beginn der politischen Krise in dem ostafrikansichen Land mit einer nicht verfassungskonformen dritten Amtszeit des Präsidenten Nkurunzizas sind seit 2015 mehr als 400.000 Burundierinnen und Burundier geflüchtet. Wenngleich Burundi Partnerland von Baden-Württemberg ist, hört man von der dramatischen Situation der burundischen Flüchtlinge wenig. Teils haben die Nachbarländer, in denen sie...

Rückkehrmanagement - Entwicklungshilfe für die deutsche Innenpolitik? 14.06.2018

Ramona Lenz von Medico international im Interview Wer Angebote zur "Freiwilligen Rückkehr" für MigrantInnen und Geflüchtete sucht, wird schnell fündig. Sie werden nicht nur vom Bundesinnenministerium aufgelegt, sondern auch im Rahmen von Entwicklungsprogrammen der Europäischen Union und des BMZ. Doch wie erfahren die Geflüchteten davon? Was versprechen die Programme? Wann überwiegen bei einer Einw...

Remigration nach Gambia 14.06.2018

Nach dem Regimewechsel in Gambia Anfang 2017 hat der neue Präsident Adama Barrow angekündigt, GambierInnen, die migriert oder geflohen waren, gerne zurückzunehmen. Nun hat er 225 Millionen Euro Hilfsgelder von der Europäischen Union erhalten, vor allem um die Wirtschaft im Land zu stärken und damit die Ursachen der Migration zu bekämpfen. Zudem soll ein Programm der Internationalen Organisation fü...

Return to The Gambia? 25.05.2018

Es war kompliziert: Einige mögen sich daran erinnern, wie unter dem Hashtag # FreeGambia ein Land aus dem Stillstand gerüttelt wurde und die Bevölkerung im Dezember 2016 den langjährigen und autoritären Präsidenten Jammeh abwählte. Es folgte ein Machtkampf um die Präsidentschaft – bis schließlich eine Militärintervention der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) den neuen Präsidenten...

Turuq Salafismus - Praevention 02.05.2018

Eine Reportage über turuq_ , ein Bildungs- und Präventionsprojekt in Freiburg für Jugendliche im Vorfeld etwaiger islamistischer Ideologisierung oder Radikalisierung.

suednordfunk Mai 2018 02.05.2018

südnordfunk im Mai 2018: Studierendenproteste 68 in Venezuela /// Salafismusprävention in Freiburg /// Film gegen die Scham und das Schweigen über reproduktive Gesundheit

Laudatio auf dem Jubiläumsfest des iz3w vom 14.4.2018 17.04.2018

Als Kind der '68er aus der Taufe gehoben, feierte das informationszentrum 3. welt (iz3w) - sowie seinTrägerverein Aktion Dritte Welt (ADW) - im April 2018 in Freiburg mit einer Geburtstagsgala sein 50jähriges Bestehen. Zwei Ehemalige resumierten in einer Laudatio, welche politischen Debatten die Generationen und die rund 500 Aktiven, die bei der Aktion Dritte Welt in fünf Jahrzehnten tätig waren,...

Panafrikanisches Aufbegehren gegen den CFA 01.03.2018

Für viele SystemkritikerInnen in Ländern der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion ist der CFA (Franc de la Communauté Financière d'Afrique) Symbol der Kontrolle der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich über Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklung. Sie plädieren für Abschaffung. Andere wollen die Währung nicht aufgeben und erhoffen sich mit ihr mehr Stabilität und Sicherheit. Doch d...

Mexico Massaker - 1968 01.03.2018

1968 war das Jahr der Olympischen Spiele in Mexiko. Es war auch ein Jahr des gemeinsamen Aufbegehrens gegen ein autoritäres Regime und seine Gewalt. Edith Gonzalez nahm als Dreizehnjährige an den Mobilisierungen teil. Sie beschreibt den Interessenkonflikt zwischen Regierung und Bevölkerung und das blutige Ende der Proteste. Im Massaker von Tlatelolco am 2. Oktober 1968 erschoss das mexikanische Mi...

Israel - Burqin Mobile Klinik 01.03.2018

Israel: Mobile Klinik der Ärzte für Menschenrechte Israel In den von Israel besetzten Gebieten kämpfen jüdische und palästinensische Ärzt_innen gemeinsam für das Recht auf Gesundheit. Eine Reportage

Refugees Israel Abschiebeplaene 13.02.2018

Seitdem im November letzten Jahres das Israelische Parlament einen Ungewisse Zukunft für eritreische und sudanesische Migrant_innen Die israelische Zivilgesellschaft mobilisiert gegen Abschiebepläne Beschluss verabschiedete, ca. 40.000 Geflüchtete, vor allem aus Eritrea und dem Sudan, nach Rwanda abzuschieben, organisiert sich die Zivilgesellschaft im Land. Obwohl Ministerpräsident Benjamin Netanj...

Proteste gegen die Diktatur in Togo 06.02.2018

Im Oktober und September letzten Jahres gingen tausende Menschen in Togo für das Ende der Gnassingbé-Dynastie auf die Straße. Im Dezember wurden die Menschen auf der Straße mit Polizeigewalt auseinandergetrieben, viele niedergeschlagen. Ende Januar hat der Gewerkschaftsdachverband des Gesundheitspersonals zu Streiks aufgerufen, bereits sechs nationale Gewerkschaften fordern nun einen demokratische...

Bob Rugurika - Radioarbeit aus dem Exil 06.02.2018

Im Mai 2015 eskalierten die Proteste gegen eine verfassungswidrige dritte Amtszeit des burundischen Präsident Pierre Nkurunziza. Seither nehmen die Repressionen gegen RegierungsgegnerInnen zu. Auch die Medien waren Opfer der Repression. 2015 ließ die Regierung Radio Publique Africaine (RPA), das damals populärste Radio, schließen. Der Sender berichtete über Menschenrechtsverletzungen und Korruptio...

Folgen des geplanten Kohleabbaus in Kitui 03.01.2018

Für die Region Kitui sind bereits vor drei Jahren Konzessionsverträge mit einem chinesischen Unternehmen über den Abbau von Kohle auf den Weg gebracht worden. Darin vereinbarte Kompensationsleistungen an die Bewohnerinnen der kohlereichen Region kommen nur schleppend voran. Im Interview spricht Benson Kibiti, Advocacy Officer für Nachhaltige Entwicklung und Klimawandel von Caritas Kenia, über Ener...

DeCOALonize – Proteste gegen Kohleabbau in Kenia 03.01.2018

Gegen Kohleförderung und Kohlekraft ist in Kenia und in anderen afrikanischen Ländern die Bewegung "Decoalonize" entstanden. Aktuell kritisiert Decoalonize vor allem die Vergabe einer Konzession an eine chinesische Firma zur Kohleförderung in der Region Kitui und wendet sich gegen ein neues Kohlekraftwerk mit einer Leistung von 1 Gigawatt in der Nähe der kleinen historischen Hafenstadt Lamu. Neben...

Interview Weltklimakonferenz 2017 Bonn - Durchbruch oder Durchhalteparolen? 03.01.2018

Durchbruch oder Durchhalteparolen? Interview über die Klimaverhandlungen und die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Bonn im Novmeber 2017

Interview mit Makereta Waqavonovono aus Fidschi 03.01.2018

Das Stocken der internationalen Bemühungen, effizient gegen den Klimawandel vorzugehen, hat vor allem auf die Menschen des Globalen Südens negative Auswirkungen. Viele Betroffene ergreifen zunehmend rechtliche Maßnahmen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Ein Interview mit der Anwältin Makereta Waqavonovono aus Fidschi.

Interview zum Gender-Klimakationsplan mit Titilope Ngozi Akosa 03.01.2018

Der Genderklima-Aktionsplan wurde nach langen Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz in Bonn angenommen. Er soll für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik und im Klimaschutz sorgen – nicht nur im Rahmen der Klimadiplomatie, sondern vor allem auch in der Umsetzung an der Basis. Zur Relevanz des Genderaktionsplans für die lokalen Gemeinden in den vom Klimawandel betroffenen Sahellände...

Peruanischer Bauer Lliuya gegen Energiekonzern RWE 03.01.2018

Das Stocken der internationalen Bemühungen, effizient gegen den Klimawandel vorzugehen, hat vor allem auf die Menschen des Globalen Südens negative Auswirkungen. Viele Betroffene ergreifen zunehmend rechtliche Maßnahmen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Saúl Luciano Lliuya ist Bauer aus Peru. Er klagt gegen den rheinischen Energiekonzern RWE, Europas größten Emittenten des klimaschädlichen Kohle...

Mexiko - Gewaltsames Verschwindenlassen von Frauen - Desapariciones 06.12.2017

In keinem anderen Land verschwinden so viele Menschen wie in Mexiko. 33.000 Personen gelten als Verschwundene, in dem Bundesstaat Jalisko geht man von 5.000 Personen aus. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. Mindestens ein Viertel aller Verschwundenen sind Frauen. Desapariciones – das gewaltsame Verschwindenlassen – dieser Begriff verdeutlicht, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Die Straflosi...

Gefluechtete Expertinnen unterstützen geflüchtete Frauen 06.12.2017

Aktive Frauen des in Köln initiierten "Peer 2 Peer - Experts by Experience" Programms von medica mondiale berichten darüber, wie sie als Frauen mit entsprechender Erfahrung andere geflüchtete Frauen und Migrantinnen bei der Bewältigung von Gewalterfahrungen unterstützen. Britt Weyde hat mit Mary de Caro und Hélène Batemona-Abeke in Köln gesprochen.

Spotlight Klimapolitik - Die UN in Partnerschaft mit der Biofuelindustrie 09.11.2017

Die UN in Partnerschaft mit der Biofuelindustrie Kurznachricht von der Cop 23 Weltklimakonferenz in Bonn

Ein Geflüchteter aus dem Irak wurde in einer Unterkunft in Berlin von Polizeibeamten erschossen 09.11.2017

Hussam Fadl Hussein flieht 2014 mit seiner Familie aus dem Irak nach Deutschland. Er stirbt am 27. September 2016 in einer Behelfsunterkunft in Berlin Moabit – erschossen von Polizeibeamten die anrückten, um den Vergewaltiger seiner Tochter zu verhaften. Angeklagt werden die Polizeibeamten nicht. Sie haben aus Notwehr geschossen, so sieht es die Staatsanwaltschaft. Hussams Familie und ein Solidari...

„Es ist ein Alptraum, wenn ein Bergbauunternehmen ins Dorf kommt“ 05.10.2017

Tansania ist reich an Bodenschätzen, ihr Export einer der wichtigen Devisenbringer. Pläne zum Uranabbau wurden wegen des niedrigen Weltmarktpreises für Uran zwar verschoben – nicht jedoch die Vorbereitungen. Indes verschärft das tansanische Parlament mit Präsident John Magufuli die Auflagen für Verträge mit ausländischen Firmen. Eine Atempause für Aktivisten, die den Uranabbau zu verhindern versuc...

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