Ira Peter und Edwin Warkentin

Steppenkinder - der Aussiedler Podcast

Society DE ↓ 46 episódios

Der Podcast über Aussiedler für Menschen mit und ohne Migrationskoffer voller Geschichten. Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten Öffentlichkeit Wissen zu universellen Themen wie Identität, Erinnerungskultur, Migrations- oder Integrations...

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Autor

Ira Peter und Edwin Warkentin

Categoria

Society

Site do podcast

www.russlanddeutsche.de

Último episódio

29 de nov de 2024

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Episódios

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte: 25 Jahre Erinnerungs- und Integrationsarbeit 24.12.2021

Warum befindet sich das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte ausgerechnet in Detmold? Welche Ziele hatten die Gründer:innen vor 25 Jahren? Was unterscheidet das Museum heute von anderen und was erfahren hier Besucher:innen? Darüber und über die Geschichte besonderer Ausstellungsstücke sowie neuer Formate sprechen wir in dieser Folge mit Museumsleiter Kornelius Ens, seiner Vorgängerin Dr. K...

Sergej Lebedew: Memorial, ausländische Agenten und Russlands totalitäres Erbe (russisch/deutsch) 03.12.2021

Der russische Schriftsteller Sergej Lebedew beschäftigt sich in seinen Romanen mit der Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Anlässlich einer Lesung im Kölner Lew Kopelew Forum sprach er mit uns über das drohende Verbot der Menschenrechtsorganisation Memorial in Russland, die Geschichte seiner (zum Teil) russlanddeutschen Familie und seinen neuen Roman „Das perfekte Gift“.

Sergej Lebedew: Memorial, ausländische Agenten und Russlands totalitäres Erbe 03.12.2021

Der russische Schriftsteller Sergej Lebedew beschäftigt sich in seinen Romanen mit der Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Anlässlich einer Lesung im Kölner Lew Kopelew Forum sprach er mit uns über das drohende Verbot der Menschenrechtsorganisation Memorial in Russland, die Geschichte seiner (zum Teil) russlanddeutschen Familie und seinen neuen Roman „Das perfekte Gift“.

Ein Jahr Steppenkinder: Resümee und Ausblick 12.11.2021

Nach einem Jahr Steppenkinder Podcast sprechen wir über unsere Highlights und Flops in Zusammenhang mit Russlanddeutschen in den Medien 2021, besondere Gesprächsgäste und unsere Themenwünsche für das nächste Jahr. Auch beantworten die Fragen unserer Zuhörerschaft, was zum Beispiel das Schwierigste an der Familienforschung sei.

Dr. Alfred Eisfeld und Wladimir Leysle: Deutsches Kulturerbe in der Ukraine 09.10.2021

Rund 400.000 Deutsche lebten auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Viele von ihnen wurden während des Zweiten Weltkrieges als „Volksdeutsche“ ins „Deutsche Reich“ umgesiedelt, die meisten kamen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg als Deportierte nach Sibirien und Zentralasien. Heute leben etwa 30.000 Angehörige der deutschen Minderheit in der Ukraine. Mit Dr. Alfred Eisfeld vom Institut für...

Faszination Familienforschung – Tipps und Zaubermomente 10.09.2021

Eine Flasche Wein, kein Konzept – wir sprachen über eines unserer Lieblingsthemen und haben ganz spontan auf den Aufnahmeknopf gedrückt. In dieser Folge teilen wir Tipps zum Familienforschen und erzählen die Geschichten aus unseren Familien, die uns zum Staunen gebracht haben. Warum und wie haben wir angefangen, nach unseren Wurzeln zu suchen? Was fasziniert uns an diesem Thema und welche Empfehlu...

Melitta L. Roth und Dr. Hans-Christian Petersen: Schweigen und Sprechen über 80 Jahre Deportation der Russlanddeutschen 20.08.2021

80 Jahre nach der Deportation der Russlanddeutschen in der ehemaligen Sowjetunion verstummen die Stimmen der Zeitzeuginnen und -zeugen allmählich. Eine neue Generation meldet sich zu Wort. Sie möchten an ihre Großeltern und Eltern erinnern und sucht ihren eigenen Zugang zu diesem schmerzvollen Kapitel russlanddeutscher Geschichte. In dieser Spezialfolge in Kooperation mit www.dekoder.org sprechen...

Katharina Heinrich und Dr. Dmytro Myeshkov: Russlanddeutsche Geschichte im öffentlichen Bewusstsein 23.07.2021

Was muss in Deutschland bekannt sein, um die Geschichte der Russlanddeutschen zu verstehen? Wer ist berechtigt, die Geschichte dieser Gruppe weiterzutragen? Wo wird russlanddeutsche Kultur und Geschichte in Deutschland und den Herkunftsländern der Russlanddeutschen wie die Ukraine, Kasachstan oder Russland sichtbar? Im Podcast-Gespräch mit der russlanddeutschen Journalistin Katharina Heinrich und...

Wladimir Kaminer: Über die „Hermannisierung“ der Russlanddeutschen und das „Experiment Heimat“ 25.06.2021

Was Herkunft und Heimat für den Schriftsteller Wladimir Kaminer bedeuten und was es mit der Germanisierung der Russlanddeutschen rund um das Hermannsdenkmal in Detmold auf sich hat – darüber sprechen wir mit dem gebürtigen Moskauer und Wahlberliner in dieser Folge.  Kaminer hat 1990 die Sowjetunion verlassen und ist in Deutschland für seine zahlreichen Bücher, darunter "Russendisko" und "Mein deut...

Dilek Güngör und Viktor Funk: Die Heimat der anderen 11.06.2021

Wenn man in Deutschland Irina, Dilek, Viktor oder Edwin mit Vornamen heißt, dann hört man häufig die Frage: Woher kommst du eigentlich wirklich? Wie wichtig ist die Herkunft in einem Einwanderungsland wie Deutschland, wo jede*e Fünfte eine Migrationsgeschichte hat? Wer bestimmt, was Heimat ist und wer Deutschland eine solche nennen darf? In der neuen Folge haben wir mit Dilek Güngör und Viktor Fun...

Tamina Kutscher: Russlanddeutsche in den Medien 22.05.2021

In den 1990er war es der schlagende Trunkenbold, 2017 dann der rechtswählende Wutbürger – das Bild der Russlanddeutschen in den Medien war in der Vergangenheit oft von negativen Schlagzeilen geprägt. Doch zunehmend gelingt Journalist:innen – teils selbst mit russlanddeutschen Wurzeln – eine differenziertere Berichterstattung über diese in Wahrheit sehr heterogene Gruppe. In dieser Folge sprechen w...

Dr. Katharina Dück: Russlanddeutsche Dialekte, Zweisprachigkeit und Identität 30.04.2021

Ja ne budu sebe Gedanken delat‘ – Kennstdu auch solche halb deutschen, halb russischen Sätze? Das ist „Aussiedlerich“, sagt Dr. Katharina Dück. Sie ist Sprachwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für deutsche Sprache in Mannheim, Künstlerin und Wissenschaftsphilosophin. In der neuen Podcast-Folge erklärt sie uns, was wissenschaftlich gesehen Muttersprache ist und warum dieser Begriff so schwierig...

AussiedlerInnen aus Polen: Karoline Gil und Hartmut Koschyk 09.04.2021

Zuwandernde aus Polen, speziell aus der Grenzregion Oberschlesien, stellten bis Ende der 1980er Jahre die größte Gruppe der AussiedlerInnen in Deutschland dar. Ihre Geschichte unterscheidet sich von der der AussiedlerInnen aus der ehemaligen Sowjetunion, es gibt aber auch viele Gemeinsamkeiten: Die Erfahrung in einem sozialistischen Land als Minderheit gelebt zu haben, Auswanderung nach Deutschlan...

Bolat Atabajew - Kasachstans Erbe 19.03.2021

Bolat Atabajew gilt als deutschester Kasache in Kasachstan und wegen seines politischen Engagements als „enfant terrible“ der ehemaligen Sowjetrepublik. Der 1952 im Süden Kasachstans geborene Theaterregisseur studierte unter anderem in Leipzig Germanistik und war lange Zeit künstlerischer Leiter des Deutschen Theaters in Sowjet-Kasachstan. Vor neun Jahren hat er aus politischen Gründen Kasachstan...

Waldemar Zeiler: Demokratie, Wirtschaft und Herkunft neu denken 26.02.2021

Nur vier Prozent der Aussiedler aus Kasachstan gehen in Deutschland einer beruflichen Selbständigkeit nach. In dieser Folge sprechen wir mit einem von den wenigen: Waldemar Zeiler ist Mitgründer von „einhorn products“ in Berlin und „Entrepreneur’s Pledge“, einer Initiative für mehr soziale Verantwortung von Unternehmen. Er ist Autor des Buchs „Unfuck the economy“ und setzt sich für das Wachstum un...

Olga Martens: Wolgadeutsche und die Gebliebenen 05.02.2021

Über zwei Millionen Russlanddeutsche wanderten seit den 1970ern aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten nach Deutschland ein, die meisten Anfang der 1990er. Viele sind aber auch geblieben. Allein in Russland sind es heute rund 400.000. Warum sie blieben, wie es für sie war, als ganze Dörfer sich plötzlich leerten und welche Rolle die deutsche Abstammung heute für sie spielt – darüber sprech...

Dr. Marit Cremer: Identität als Strategie 15.01.2021

Wie formt sich Identität und wie beeinflusst Migration die Identitätsbildung? Gibt es eine russlanddeutsche Identität? Und warum es in einer Zuwanderungsgesellschaft wie Deutschland wichtig, verschiedene Identitäten zu verstehen? Wie gelingt das? Antworten darauf gibt uns Dr. Marit Cremer. Die Soziologin und Politikwissenschaftlerin engagiert sich für die Menschenrechtsorganisation Memorial Deutsc...

Ganz persönlich: 10 Überraschungsfragen an die Steppenkinder 25.12.2020

Eine sehr besondere und besonders persönliche Folge von den Steppenkindern zu Weihnachten: Ira sitzt in ihrem Büro in Mannheim, Edwin in seiner Werkstatt in Detmold. Sie haben sich gegenseitig Pakete geschickt mit jeweils fünf Fragen an den anderen und Geschenken. „Ist Russisch deine Muttersprache?“, steht auf der ersten Karte, die Ira von Edwin auspackt. „Wie sahen ‚deutsche‘ Dörfer in der Steppe...

Eleonora Hummel: Die Wiedervereinigung aus ostdeutscher und russlanddeutscher Perspektive 11.12.2020

Was haben der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung, damit zu tun, dass zeitgleich Aussiedler aus postsozialistischen Staaten nach Deutschland einwanderten? Es sind die gleichen historischen Voraussetzungen, die zu diesen Prozessen führten und in den 1980ern mit der Entspannungspolitik zwischen Ost und West begannen. Im Osten erlaubte Gorbatschows Liberalisierungspolitik Sowjetbürgern...

Erinnerungskultur: Wie Erinnern uns Würde verleiht 24.11.2020

Als Ira mit neun Jahren nach Deutschland kam, stellte sie fest, dass sie ganz andere Erinnerungen aus ihrer Kindheit hatte als ihre neuen Mitschüler: Sie kannten „Nu Pagadi“, die sowjetische Version von „Tom & Jerry“, sie wiederum das Sandmännchen nicht. Edwin holte solche fehlenden gemeinsamen Erinnerungen mit Gleichaltrigen schnell nach, als er 1994 aus Kasachstan nach Deutschland kam. Schnell l...

Die Steppenkinder stellen sich vor 19.11.2020

Aufgewachsen in einem sozialistischen System, Auswanderung und Neuanfang – solche und viele andere Erfahrungen einen Aussiedler aus postsozialistischen Staaten, die heute in Deutschland leben. Der neue Podcast „Steppenkinder“ will das Spezifische der Russlanddeutschen als eine Gruppe der Aussiedler sichtbar machen. Gleichzeitig geht es den Machern Ira Peter und Edwin Warkentin darum, einer breiten...

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