Hans Schwichow
Ruhrtal - Biografische Geschichten aus dem Pflegeheim
Hier könnt ihr Bewohner*innen von Pflegeheimen zuhören, die aus ihrem Leben erzählen.
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Autor
Hans Schwichow
Categoria
Site do podcast
Último episódio
3 de jul de 2026
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Episódios
#55 - muss alles erst kommen 18.04.2025 46:17
1910 wurde der Hof, auf dem der Gast dieser Folge bis vor kurzem Bauer war, von seinem Großvater erworben; wie ist es als Kind an einem solchen Ort groß zu werden, wie wird man Bauer und wie ist es einer zu sein. Wir sprechen über Veränderungen in der Landwirtschaft; über Möglichkeiten sich auf einem Hof Hilfe im Alter zu holen, wenn man keine Kinder hat und wie geht ein Bauer in Rente? Ein bissch...
#54 - Aida? immer! 04.04.2025 49:15
Diesmal eine Gesprächsrunde: wir sprechen über die Oper, Aida, eine Hilsdorf Inszenierung von 1989, das Aalto Theater in Essen; darüber, wie eine Wideraufnahme bewerkstelligt wird; eine Frau, die als Statistin bei der Premiere dabei war erzählt, ebenso über Aida in Essen, wie ein Sänger, der heute 36 Jahre später Mitglied des Chores ist; und ein vielgereister Opern Fan berichtet auch von anderen B...
#53 - viel durch die Welt 21.03.2025 46:34
Sie war 10, als ihre Mutter verstarb; der Vater, letztlich erfolglos in dem Bemühen das frische Busunternehmen ans Laufen zu bringen, fand eine neue Frau, seine Kinder hatten den Namen „Madame“ für sie, sie wurden für den Betrieb eingespannt und mussten sich strikt an viele Regeln halten. Sie müsse aus dem Hexenkessel raus, meinte ihr späterer Mann, als Reiseverkaufsfrau kam sie dann viel herum, w...
#52 - füreinander 07.03.2025 41:30
Sie wurden beide 1941 geboren, haben mit 18 geheiratet, sind vom Lebensmittelpunkt her nie, sonst aber schon sehr weit weg von hier gekommen: Myanmar, Namibia und die Galapagosinseln waren Reiseziele; aber auch ein Hof im Württembergischen, wohin sie im Krieg evakuiert war und zu dessen Bewohner*innen die Beziehungen über die Generationen hinweg nicht abgebrochen sind. Konzertbesucher waren sie au...
#51 - immer gerne zugehört (2) 21.02.2025 19:48
Die Gästin dieser Ausgabe war schon in Folge 49, in „immer gerne zugehört“ dabei. Über ihre Tätigkeit in der Jugendhilfe der Stadt Essen berichtet sie in diesem ergänzenden Gespräch.
#50 - Meeresluft 07.02.2025 26:33
1944 in Schlesien geboren, lebte er in Essen und Umgebung, in Velbert fand er mit 37 die beste Arbeitsstelle; im Judo brachte er es zum braunen Gürtel, sportliche Interessen führten auch immer wieder zu neuen Urlaubsorten; als leidenschaftlicher Schrauber schuf er ein einzigartiges Harley Davidson Fahrrad. Es ist aber auch von der zunehmenden Pflegebedürftigkeit in den letzten Jahren und von den G...
#49 - immer gerne zugehört 17.01.2025 26:57
Ihr Vater hat als Hausmeister im Krankenhaus gearbeitet; da hatte sie mit ihren zwei Brüdern immer eine Anlaufstelle; der christliche Glaube und gemeinschaftliches Tun sind ihr wichtig. Während viele Erinnerungen verblasst sind, kann sie ihre aktuelle Situation klar beschreiben.
#48 - noch woanders hin 03.01.2025 27:02
Zwei Schwestern im Gespräch; die dritte ist vor einigen Jahren verstorben; ihre Mutter hat sie durch die schweren Jahre gebracht, Krieg, von dem sie nichts mitbekommen haben, der Tod des Vaters und die Nachkriegszeit: es sei eine schöne Kindheit gewesen, sagt die erzählfreudigere der beiden; und ins Schwärmen gerät sie, wenn es um Musik und vor allem um das Tanzen geht.
#47 - reingestolpert 21.12.2024 32:10
Geboren wurde er 1986 kurz vor der sogenannten „Wende“ in Halle an der Saale. Der Gast dieser Folge erzählt, warum der 31.7. ein praktisches Datum war, um geboren zu werden, von seinen vielfältigen musikalischen Aktivitäten, unter anderem im ältesten säkularisierten Knabenchor der Welt, und er schildert, wie er nach 17 Jahren als Pflegehelfer doch noch die Ausbildung zum Pflegefachmann angefangen...
#46 - kein Gedöhne 06.12.2024 24:36
Immer wieder kommt sie auf die unerfreulichen Seiten des Älterwerdens zu sprechen, aber im Stile einer Bestandsaufnahme. - 1945 erlebte sie das Kriegsende als 18 Jährige. Selbst hoffnungsfroh konnte sie die Trauer der Eltern kaum verstehen, berichtet sie nach dem Ende der Aufnahme. Das habe man doch alles wiederaufbauen können. Ihr späterer Mann litt hingegen zeitlebens an den Folgen der Kriegsgef...
#45 - alles andere wäre unanständig 15.11.2024 48:20
Diesmal erzählt ein Ehemann, selbst jahrelang, unter anderem als Beigeordneter, in der Verwaltung und später als Anwalt tätig, vom gemeinsamen Leben mit seiner Frau, die Lehrerin an einer Montessori Grundschule war. Die beiden Kinder sind Thema; die gemeinsamen Reisen, viele führten nach Groß-Britannien, das Essen und Trinken in Dänemark, der Bretagne, in Schottland und in Werden; aber natürlich a...
#44 - rigoros und realistisch 01.11.2024 1:11:32
Immer wieder hat sie Wohnorte zurückgelassen, „wir haben da auch entrümpelt“ sagt sie einmal im Gespräch – immer wieder hat sie aber auch neu Fuß gefasst, so zuletzt im Pflegeheim. Sie erzählt von ihrem ersten Kind, das kurz nach der Geburt starb, davon wie es ist, wenn einen ein Sturz aus dem gewohnten Leben reißt; von ihren Kindern, und von einer lebenslangen Freundin, die seit sie 18 ist in den...
#43 - Sauerkraut mit Bohnen 18.10.2024 1:05:55
Sie sei ein Aprilscherz gewesen, so die am 2.4.1941 geborene Bewohnerin; die von schlimmen Erfahrungen auf der Flucht zum Ende des Krieges hin berichtet, von ihrer Zeit in der DDR, von wo sie nach Abschluss der Ausbildung zur Friseurin 1961, als es gerade noch mit der S-Bahn möglich war, türmte; West- Berlin, Essen und Bochum sind wichtige Orte ihres Lebens; das erste Rendezvous mit ihrem späteren...
#42 - ein bisschen Österreicherin 04.10.2024 1:27:53
Sie wundert sich darüber, an was man sich manchmal erinnert; etwa an Huchem – Stammeln. Prägend waren hingegen die uneheliche Geburt, ihre wunderschöne Kindheit in einer Patchwork-Familie. Sie arbeitete später als Angestellte einer Sparkasse, und nebenbei und, wie sie selbst sagt „ganz schön blöd“, erledigte sie die komplette Haus- und Familienarbeit. Die Söhne, Lanzarote, Lesen, Malen, die Patenk...
#41 - Familie 20.09.2024 1:29:14
Greifswald, Klein- und Groß-Zastrow, 1934 geboren erfuhr sie hier die Schrecken des Krieges und der Zeit danach; sie beschreibt, wie Flüchtlinge, auch aus der damaligen DDR, von uns nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen wurden.
#40 - manche Ecken 06.09.2024 1:01:21
Berufliche Werdegänge, sein Dienst in der jungen Bundeswehr; das Verschwinden der einstmals bekannten Goldschmidt AG in diversen größeren Unternehmensgruppen spielen eine Rolle; viel erzählt das Ehepaar, das diesmal zu Gast ist, aber vor allem über die gemeinsamen musikalischen Hobbies, das Tanzen, die Chöre, sie hat mit 60 noch Trompete gelernt, den familiären Zusammenhalt, über ihre Hunde und üb...
#39 - das Bild hab ich noch 16.08.2024 1:22:34
Geboren im Juni 1942 machte sie in jungen Jahren eine Evakuierung zusammen mit der Mutter und ihrer älteren Schwester mit; die forsch, sie selbst zeitlebens ängstlich. Die eher späte Geburt ihres Sohnes, sie war 32, wurde damals als Risiko angesehen. Sie berichtet von der Freude, die sie an Spiegeln, an ihrem eisernen Wok und am Tanzen hatte, und von der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal, bei der si...
#38 - damals stank die Emscher noch 02.08.2024 1:06:43
Ihre ersten Lebensjahre verbringt sie mit ihrer Oma im Schwarzwald, nach dem Krieg zurück in Essen kommt sie sich wie das fünfte Rad am Wagen vor, muss aber trotzdem einen Haufen Pflichten erfüllen. Wieder ist es die Oma die Licht in ihr Leben bringt – an ihrer Hand geht sie einmal zu Fuß über eine Autobahnbrücke - aber auch eine Schulfreundin, mit der sie bis heute, also seit fast 80 Jahren...
#37 - da muss das Blut an die Wand spritzen 19.07.2024 1:09:44
Er schwärmt vom Lateinunterricht, hat 10 Jahre Verpflichtung beim DRK einem Pilotendasein bei der Bundeswehr vorgezogen, studierte zielstrebig auf den höheren Dienst zu, den er vor allem in der Bundesagentur für Arbeit in Essen und später 11 Jahre lang in Ahlen ausfüllte.
#36 - nicht nur Tennis spielen 05.07.2024 1:21:03
Sie hat für ein Vorstandsmitglied von Krupp auf der Villa Hügel gearbeitet, und manchmal zum Dienstbeginn dort mit ihrem Chef Tennis gespielt. Erfahrungen auf einem katholischen Mädchengymnasium fließen in das Gespräch ein, ebenso wie Berichte von einer Weitstreckentour mit der Vespa, einer Segeltour im Mittelmeer, Reisen nach Ägypten, Yogyakarta und immer wieder erzählt sie von Aufenthalten auf d...
#35 - ein Indianer im Bett 21.06.2024 1:04:57
Beim Erzählen über ihr Leben steigt die 99-Jährige mitten im Krieg ein, berichtet von ihrer Zeit als Arbeitsmaid, beim Luftschutz-Warndienst, davon wie sie mit ihrem Vater im heimischen Keller verschüttet und auch dank diesem befreit wurde; wie es weiter ging. Eine Begegnung mit René Carol, das lange Werben ihres Mannes; beruflich hatte sie mit Hollerith Lochkarten und frühen Computern zu tun.
#34 - Schultern wie ein Stabsoffizier 07.06.2024 1:04:52
Ihr Vater betrieb eine Hühnerfarm, sie half mit, erlebte dort den Einschlag einer Phosphorbombe, durch ein Kellerfenster konnte sie Hilfe holen; ihr Vater baute in der Folge einen eigenen Bunker; sie heiratet einen Mann aus der Nachbarschaft, herzlich kann sie auch heute noch über verrückte Geldausgaben lachen; Kreuzfahrten führten sie bis nach Grönland.
#33 - fleißig waren wir schon immer 17.05.2024 1:33:21
Ihre Herkunft kann sie nicht verleugnen. Wie sie ins Ruhgebiet verpflanzt, aber mit ihrem Mann den Kontakt zur Familie in Bayern aufrecht erhalten, und diese ihn sogar dazu bringen konnte, dem Preußischen Irrglauben abzuschwören könnt ihr diesmal erfahren. Sie nennt sich „Reisetante“ – 42 Länder hat sie mit ihrem Mann besucht, der aus interessanter Randperspektive und doch von mittendrin einiges ü...
#32 - Salat mit Zucker 03.05.2024 1:06:59
Verwandtschaftliche Verbindungen nach England und Slowenien, eine berufliche Vergangenheit in der Eisengießerei; die Gästin dieser Folge berichtet zudem von gelungenen und missratenen Operationen, von familiärem Zusammenhalt und von unüberbrückbarem Konflikt und sie vermittelt einen einladenden Eindruck von gemütlichen Campingurlauben.
#31 - jetzt erzählen sie denen mal heute was 18.04.2024 57:50
Heute erzählt eine Frau, die als Kind die Luftangriffe mitten im Ruhrgebiet erleben musste; ihr Vater wollte kein Schneider werden, wurde Bergmann; ein solcher wollte ihr Ehemann auf keinen Fall bleiben, er ließ sich früh zum Postbeamten umschulen; er konnte alles, berichtet sie, sogar „Russisch babbeln“, und er habe alles mitgemacht; es ist aber auch die Rede von zwei Neffen, die jung versterben,...
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