Westdeutscher Rundfunk

WDR 3 Meisterstücke

Music DE ↓ 350 episodes

Eine unterhaltsame Reise durch das faszinierende Universum der klassischen Musik - für Liebhaber:innen und Neueinsteiger:innen. Michael Lohse und sein Team erzählen die Geschichten hinter den Meisterwerken: Pointen, Fakten, Hintergründe.

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Westdeutscher Rundfunk

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Music

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Jul 9, 2026

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Episodes

Ludwig van Beethoven: Klavierstück a-Moll WoO 59 ("Für Elise") 12.12.2019

Wer war Elise? Darüber rätseln Beethoven-Forscher bis heute. Fest steht: Das Drei-Minuten-Werk ist eines der berühmtesten Klavierstücke überhaupt und seinem Charme können auch noch so krude Arrangements nichts anhaben. Von Dominik Mercks.

Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 14 op. 27 No. 2 in cis-Moll 05.12.2019

Sie war 16 und er 31... Beethoven hat sich verliebt in seine Klavierschülerin Giulietta Guiccardi und widmet ihr seine Mondscheinsonate, auch wenn das Stück damals noch nicht so heißt. Erst nach Beethovens Tod gab ein Musikkritiker dem kühnen Werk mit dem berühmten langsamem Anfangssatz, dass viele Komponisten der Romantik inspirierte, seinen Namen. (Autor: Quiring/Lohse) Von Philipp Quiring.

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem 28.11.2019

Verdis Requiem war eine schwierige Geburt: Erst wollte der Komponist mit zwölf Kollegen eine Totenmesse für Rossini schreiben. Doch die Aufführung kam nicht zustande. Jahre später greift er den Plan und schreibt ein Requiem für den Dichter Alessandro Manzoni. Darin zieht der 60jährige alle Register Dramatik und Emotion pur - fast wie in der Oper. (Autor: Vratz/Lohse) Von Christoph Vratz.

Charles Ives: 4. Sinfonie 21.11.2019

Gäbe es einen Wettbewerb für das irrwitzigste Werk der Musikgeschichte, Ives Vierte wäre ein Top-Favorit: ein Chor ohne Text, ein absichtlich verstimmtes Klavier und ein Streichensemble, das möglichst weit vom Orchester weg sitzen soll. In dem Schlüsselwerk zieht Ives ein Fazit seiner musikalischen Ideen. (Autor: Mercks/Lohse) Von Dominik Mercks.

Camille Saint-Saëns: 2. Klavierkonzert g-Moll, op. 22 14.11.2019

Zeitdruck hat auch sein Gutes: Gerade mal 17 Tage blieben dem französischen Komponisten bis zum Konzert seines Freundes Anton Rubinstein, für das er mal eben ein neues Klavierkonzert angekündigt hatte. Trotzdem gelang ihm ein großer Wurf voller Charme und technischer Gemeinheiten, an denen Pianisten weit länger als 17 Tage zu üben haben... (Autor: Quring / Lohse) Von Philipp Quiring.

Ludwig van Beethoven: 6. Sinfonie F-Dur op. 68 (Pastorale) 07.11.2019

Auf Spaziergängen am Rande des Wiener Walds ließ sich Beethoven zu seiner Sechsten inspirieren, die so ganz ist als seine anderen Sinfonien: Der Komponist ahmt Vogelstimmen nach und statt auf Dramatik setzt er auf Atmosphäre und Lichtwechsel. Das Werk ist ein Fest für die Sinne und markiert die Geburtsstunde der Programmmusik. (Autor: Michael Lohse) Von Michael Lohse.

Frédéric Chopin: Ballade No. 1 in g-Moll, Op. 23 31.10.2019

Mit Anfang 20 kommt Chopin als Flüchtling nach Paris. Aufgewühlt von den Nachrichten aus der polnischen Heimat, wo die russischen Besatzer einen Aufstand blutig niederschlagen, beginnt er mit der Arbeit an seiner Ballade. Ein pianistischer Meilenstein, der mit seiner kühnen Harmonik Richard Wagner vorwegnimmt. (Autor: Lohse) Von Michael Lohse.

Johannes Brahms: 4. Sinfonie e-Moll 24.10.2019

Michael Lohse forscht nach den Geheimnissen von Brahms raffiniertem Spätwerk: Heute können Konzertbesucher die Themen seiner Vierten mitsingen, doch die Zeitgenossen reagierten skeptisch: angeblich zu spröde und verkopft,sei das Werk. Zudem musste sich der Komponist vorwerfen lassen, ihm falle nichts ein. Von Michael Lohse.

Wolfgang Amadeus Mozart: Eine kleine Nachtmusik (KV 525) 17.10.2019

So bekannt - und doch auch wieder nicht. Wenig weiß man über die Umstände, unter denen Mozart 1787 eine der populärsten Klassik-Melodien überhaupt schuf. Eigentlich grübelt er 1787 gerade über seiner Oper "Don Giovanni". Nebenbei schreibt er eine Serenade, die mit rund 100jähriger Verspätung zum Welthit avanciert... (Autor: Mercks/Lohse) Von Dominik Mercks.

Anton Dvořák: Streichquartett F-Dur, op. 96 "Amerikanisches" 10.10.2019

Ist das nun amerikanische Musik? Oder doch eher böhmische? Auf jeden Fall lässt sich Anton Dvořák in seinem berühmtesten Streichquartett von der Natur Amerikas inspirieren. Er komponiert es 1893 in Spillville, einem Dorf in Iowa, wo er bei Landsleuten seinen Sommerurlaub verbringt - ein musikantisches Feuerwerk der Lebensfreude. (Autor: Vratz/Lohse) Von Christoph Vratz.

Modest Mussorgski: Bilder einer Ausstellung 03.10.2019

Wäre Mussorgski an jenem Tag im Frühjahr 1874 nicht auf die Ausstellung eines Freundes gegangen, seinen Weltruhm hätte er vermutlich abschreiben können. So aber ließ er sich von den Bildern zu seinem genialen Klavierzyklus inspirieren, der so oft bearbeitet wurde, wie kaum ein anderes Werk der klassischen Musik. (Autor: Quiring/Lohse) Von Philipp/Lohse, Michael Quiring.

Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte (BWV 1046-1051) 26.09.2019

Dominik Mercks über die Konzerte, mit denen Bach ein dünn besiedeltes ostdeutsches Bundesland berühmt machte. Nur dass Bach sie weder in Brandenburg komponiert noch jemals dort Aufgeführt hat und für den Titel auch gar nicht verantwortlich ist. Umso mehr überzeugen die Konzerte durch Charme, Leichtigkeit und Mut zum Experiment. Von Dominik Mercks.

György Ligeti: Lux Aeterna 19.09.2019

Martin Zingsheim über György Ligetis Meisterwerk für gemischten Chor. Die einstimmige Klangfläche entfaltet einen magischen Sog, der auch dem Regisseur Stanley Kubrick nicht entging: Er bediente sich für seinen Soundtrack zu "2001: Odyssee im Weltraum" bei Ligeti - allerdings, ohne ihn zu fragen. Von Martin Zingsheim.

Clara Schumann: Trio für Geige, Cello und Klavier g-Moll, op. 17 12.09.2019

Christoph Vratz über eines der schönsten Kammermusikwerke Clara Schumanns: das Klaviertrio in g-Moll, das sie ihrem Mann Robert 1846 zum Hochzeitstag schenkt. Das Publikum bei der Dresdner Uraufführung ist begeistert von dem Stück, in das die Komponistin die Summe ihrer Erfahrungen einfließen lässt. Von Christoph Vratz.

Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64 05.09.2019

Michael Lohse über ein Meisterstück orchestraler Klangfarben. Als Jugendlicher gerät Richard Strauss auf einer Wanderung in den Alpen in ein Gewitter und verirrt sich. Jahrzehnte später inspiriert das Erlebnis den Komponisten zu einem seiner schönsten sinfonischen Werke, Nach der Uraufführung 1915 jubelte er: "Endlich habe ich Instrumentieren gelernt." Von Michael Lohse.

Edward Elgar - Pomp and Circumstance Marches 29.08.2019

Dominik Mercks über Edward Elgars berühmtestes Werk. Der erste Marsch aus "Pomp and Circumstance" markiert alljährlich den Höhepunkt der "Last Night of the Proms" und ist fast schon so was wie die heimliche britische Nationalhymne. Kein Wunder: Elgar war ein Meister der prägnanten Melodien und der dramatischen Inszenierung. Von Dominik Mercks.

Benjamin Britten: A young person's guide to the orchestra 22.08.2019

Martin Zingsheim über Brittens Klassiker der Musikerziehung. In seinen Variationen über ein Rondo von Henry Purcell dekliniert der Komponist 1945 die Klangfarben des Orechesters durch. Für einen Dokumentarfilm geschrieben, ist die Musik ebenso sinnlich wie unterhaltsam - auch für Erwachsene. Von Martin Zingsheim.

Joseph Haydn: Sinfonie "mit dem Paukenschlag" 15.08.2019

Christoph Vratz über Haydns 94. Sinfonie, deren Berühmtheit auf einem einzigen großen Knall beruht. Im zweiten Satz holt Haydn die Hörer auf mit einem Paukenschlag aus dem Tiefschlaf. Der Mann hatte Humor: Doch das in London entstandene Werk hat weit mehr zu bieten als diesen Überraschungseffekt. Von Christoph Vratz.

Franz Liszt: Dante-Sinfonie 08.08.2019

Philipp Quiring über Liszts von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" inspirierte Sinfonie, die heute vom Konzertbetrieb meist links liegen gelassen wird. Dabei handelt es sich um eines der Schlüsselwerke des Komponisten: zukunftsweisend nicht nur wegen der Form, sondern auch durch die Instrumentierung und den Einsatz eines Chors. Von Philipp Quiring.

George Gershwin: "Rhapsody in Blue" 25.07.2019

Michael Lohse über Gershwins epochale "Rhapsody in Blue", die der junge Komponist 1924 unter größtem Zeitdruck schrieb. Kritiker rümpften damals die Nase über Gershwins Synthese aus Jazz und klassischer Sinfonik, heute sind die Melodien weltberühmt. Von Michael Lohse.

Ludwig van Beethoven: Sonate Nr.32 c-Moll, op. 111 18.07.2019

Christoph Vratz über Beethovens letzte Klaviersonate. Op. 111 ist ein Prüfstein für Pianisten und Hörer gleichermaßen. Noch einmal dringt der Komponist mit seiner Klangsprache in neue Regionen vor und experimentiert mit der von ihm geprägten Sonatenform. Von Christoph Vratz.

Camille Saint-Saëns: 3. Sinfonie c-Moll, op. 78 "Orgelsinfonie" 11.07.2019

Michael Lohse über Saint-Saëns' hochdramatische Dritte, in der die titelgebende Orgel lange auf sich warten lässt, dann eher begleitende Funktion hat und sich auch noch von einem Klavier die Show stehlen lässt. Nicht nur als Organist, sondern auch als Komponist zieht Saint-Saëns 1886 in der formal höchst raffinierten "Orgelsinfonie" alle Register seiner Kunst. Von Michael Lohse.

Gustav Mahler: Klavierquartett a-Moll 04.07.2019

Philipp Quiring über Mahlers Klavierquartett, von dem nur der erste Satz erhalten ist. 16 Jahre ist der Komponist, hat seinen Stil noch nicht gefunden, sondern steht noch ganz im Bann der Romantiker Schubert und Brahms. Und dennoch gewährt dieses Fragment einen faszinierenden und bewegenden Blick auf die Anfänge des genialen Symphonikers. Von Philipp Quiring.

Arnold Schönberg: Pierrot Lunaire 27.06.2019

Martin Zingsheim über Schönbergs faszinierendes Melodram aus dem Jahr 1912. Eine Diseuse gab den Anstoß zu den Gedichtvertonungen, mit denen der Komponist weit ins Neuland der freien Atonalität vordringt - noch ganz ohne Zwölftontechnik übrigens. Von Martin Zingsheim.

Jacques Offenbach: "Die Großherzogin von Gerolstein" 21.06.2019

Dominik Mercks über Jacques Offenbachs "Die Großherzogin von Gerolstein", eine Operette wie keine andere: Ob Liebeschaos oder Mordkomplott, ob Kriegsgetümmel oder Pointenhagel, ob Mord-Komplott oder Rhythmus-Feuerwerk - Offenbach verzichtet auf nichts und lässt den Zuhörer kaum zu Atem kommen. Von Dominik Mercks.

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