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SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Jul 10, 2026

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Episodes

Ein Buch der Erinnerung: Marek Torčíks Debütroman „Was die Zeit nicht nimmt“ 22.05.2026

Der tschechische Autor Marek Torčík erzählt in seinem gefeierten Debütroman „Was die Zeit nicht nimmt“ klug und eindringlich von einem schwulen Jungen in der Provinz.

Im kulturellen New Yorker Olymp: Zoe Dubnos Debütroman „Nur das Allerbeste“ 22.05.2026

Eine Ich-Erzählerin, die auf einer Trauerfeier in ihrem Gedankenmonolog gefangen ist, ihr Leben hinterfragt und die Menschen im Raum auf analytische Art kritisiert.

Neue Bücher von Yade Yasemin Önder, Zoe Dubno, Marek Torčík und Karl Ove Knausgård 22.05.2026

Elspeth Barkers Klassiker „O Caledonia” wird neu entdeckt, Hans Pleschinski erzählt von Freiheit und Angst, und das Buchmessengastland Tschechien wirft seine Schatten voraus.

Ein Dorf hat Angst - Sophie Sumburanes „Keine besonderen Auffälligkeiten“ 20.05.2026

Was geschieht mit einem Dorf nach einem Gewaltverbrechen? Sophie Sumburane erzählt eindrucksvoll von Angst, Gewalt und den Folgen des letzten DDR-Serienmörders.

Ein anderer Blick auf den Populismus: Jörg Baberowskis „Am Volk vorbei“  19.05.2026

Wird Demokratie aus Angst vor Autoritären selbst autoritär? Jörg Baberowski analysiert in seinem Essay klug die Versuchungen und Vorzüge des Populismus.

Sprachnomadin und Kosmopolitin – Volha Hapeyevas Lebens- und Reisejournal 18.05.2026

Die aus Belarus stammende Autorin Volha Hapeyeva reist viel, beobachtet Menschen und Sprache. Daraus zieht sie persönliche Schlüsse, denen man nicht immer zustimmen muss.

Rechte Akteure im Kulturbetrieb: Christoph Bartmanns „Attacke von rechts“ 17.05.2026

Der Aufstieg der AfD setzt Kultur und Kulturbetrieb unter Druck. Christoph Bartmann zeigt, wie rechte Akteure Kulturkämpfe nutzen und warum die Lage dennoch nicht hoffnungslos ist.

Neue Bücher von Heike Geißler, Lukas Bärfuss und Hans-Ulrich Treichel 15.05.2026

Martin Piekar spricht über seine im Gulag geborene Mutter; Petra Morsbach erzählt ein nur oberflächlich betrachtet unspektakuläres Frauenleben.

Das Entgangene vergeht nicht: Hans-Ulrich Treichels „Das Karussell“ 15.05.2026

Was das Leben gewesen ist, entscheidet sich nicht zuletzt auch daran, was es nicht gewesen ist. Die verpassten Möglichkeiten, das Entgangene, all das, was nicht stattgefunden hat, macht Hans-Ulrich Treichel in seinem Roman „Das Karussell“ zum Thema.

Literatur als Lebensratgeber - Petra Morsbachs „Orion“ 15.05.2026

Ein nur scheinbar unspektakuläres Frauenleben, brillant erzählt: Die Hoffnung liegt bei Petra Morsbach immer auch in der Literatur.

Das Kriegsende hat kein Datum: Martin Piekar im Gespräch 15.05.2026

Eine Zweizimmerwohnung. Eine Mutter, ihr Sohn und die transgenerativen Traumata: Martin Piekars Debüt „Vom Fällen eines Stammbaums“.

Widerstand stinkt: Heike Geißlers Roman „Michaela Kohlhaas“ 15.05.2026

Heike Geißler holt Kleists rachsüchtigen Rosshändler Michael Kohlhaas aus dem 16. Jahrhundert in die Gegenwart und macht ihn zur aufbäumenden Friedhofsverwalterin Michalea.

„Mir hat die Empathie gefehlt“ - Lukas Bärfuss über seine Mutter 14.05.2026

Der Schweizer Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss erkundet in seinem autobiografischen Buch das Leben seiner Mutter und sein Verhältnis zu einer Frau, die keine Mutter sein wollte.

Zum 80. – Alles über Udo Lindenberg – Von Alkohol bis Zigarre 12.05.2026

Biografische Kurzgeschichten über einen Rockstar, der die Bundesrepublik, ihre Gesellschaft, ihre Denkweise, verändert hat – durch seine Musik, vor allem aber durch sein gnadenlos unprätentiöses Menschsein. Kundig, witzig und scharfsinnig erzählt sein enger Freund Benjamin von Stuckrad-Barre von Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung Udo Lindenbergs.

Eine Lektion über Gehorsam 11.05.2026

Der Elefant im Raum ist das, was nicht sein darf. Obwohl groß und dick, scheint er unsichtbar wie Luft. Bei dem belarussischen Exilschriftsteller Sasha Filipenko steht der Elefant für die Bedrohung der Freiheit. Je unbekümmerter die Bürger die Beschneidung ihrer Freiheit hinnehmen, desto dicker wird ihr Elefant im Raum.

Liebe Deinen Nächsten. Diarmaid MacCullochs brisante Sexualgeschichte des Christentums 10.05.2026

Der Kirchenrechtler Diarmaid MacCulloch ist ein streitbarer Theologe, der das Wirken der christlichen Kirchen genau unter die Lupe nimmt. Sein neuestes Werk „Niedriger als die Engel. Eine Sexualgeschichte des Christentums“ beschreibt die historische Entwicklung und hinterfragt den Wert der Moralgebote für heute.

Aliyeh Ataei – Im Land der Vergessenen 08.05.2026

„Im Land der Vergessenen“ heißt Aliyeh Ataeis Erzählband über das Leben in Afghanistan und Iran. Rezensentin Maryam Aras ist auch Autorin („Dinosaurierkind“) und empfiehlt den Band.

Leye Adenles letzter Teil der Lagos-Trilogie „Schatten der Schuld“ 08.05.2026

Anwältin Amaka Mbadiwe lebt in Lagos und legt sich mit einer einflussreichen Mega-Church an. Leye Adenles neuer Thriller „Schatten der Schuld“ ist knallhart und kompromisslos. Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer InterKontinental Verlag (400 Seiten, 24,50 Euro) ISBN 978-3-9113610-4-0 19. März 2026

Mit neuen Büchern von Farhad Showghi, Aliyeh Ataei, Sharon Dodua Otoo, Leye Adenle und Gary Victor 08.05.2026

Los geht’s in der näheren Umgebung. Dann bereisen wir das afghanisch-iranische Grenzgebiet. Wir ermitteln in Lagos/Nigeria und Haiti. Ein paar Morde sind dabei nicht zu vermeiden.

Ein Essay über das Stottern: David Hugendicks „Jetzt sag doch endlich was“ 06.05.2026

David Hugendick stottert. In seinem autobiografischen Essay „Jetzt sag doch endlich was: Über das Stottern“, setzt er sich mit diesem gesellschaftlichen Imperativ auseinander.

Eine Frau positioniert sich: Ulrich Woelks „Hellere Tage“ 05.05.2026

Ethikprofessorin Ruth Lember wurde von ihrem Mann verlassen. Eine Jugendsünde holt sie ein. Mit 56 sucht sie neu nach Sinn und Liebe. Davon erzählt Ulrich Woelks „Hellere Tage“.

Hilferufe aus der Wüstenei der Rechtlosigkeit 04.05.2026

Eine „Nation of Strangers“ schwebt der türkischen Exilschriftstellerin Ece Temelkuran vor, der Untertitel lautet: „Unsere Heimat sind wir“. Ein Appell für Solidarität und Menschlichkeit.

SWR Bestenliste Mai 03.05.2026

Literaturdiskussion im schönsten Ambiente: Im gut besuchten Künstlerhaus Edenkoben stehen vier Werke der SWR Bestenliste im Mai auf dem Prüfstand.

George Sand: Nanon 03.05.2026

George Sand, die Autorin in Männerkleidern. „Nanon“ ist ein später Roman, erschienen 1872 und nun in Elisabeth Edls frischer Neuübersetzung auf Hochglanz gebracht. Ein historischer Roman, ein Abenteuerbuch, die Geschichte einer revolutionären Frau.

Anna Felnhofer: Prosopon 03.05.2026

„Prosopagnosie“ ist der Fachausdruck für das Phänomen der Gesichtsblindheit. Die Psychologin und Schriftstellerin Felnhofer erzählt davon, wie jemand, der kein Verhältnis zu sich selbst aufbauen kann, auch im familiären Kontext scheitert.

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