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SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Jul 10, 2026

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Episodes

Volker Reinhardt – Esprit und Leidenschaft 05.05.2025

Von der Architektur über die Literatur bis hin zur feinen Küche: Die Kultur Frankreichs übt seit Ludwig dem XIV. eine faszinierende Strahlkraft aus, die auch im 21. Jahrhundert noch weiterwirkt. Der Historiker Volker Reinhardt legt nun einen Wegweiser in Buchform vor, der jenseits von touristischen Klischees durch die Kulturgeschichte des Nachbarlandes führt. Rezension von Roman Kaiser-Mühlecker

Reiner Burger – Marlene Dietrich an der Front 02.05.2025

Die Filmdiva Marlene Dietrich trat 1944 in einer neuen Rolle auf: als Truppenbetreuerin amerikanischer Soldaten, die in Europa kämpften. Ein Band mit vielen Fotos und ausführlichem Text lässt diese Monate lebendig werden – und offenbart Überraschendes. Rezension von Julia Schröder 

SWR Bestenliste Mai mit Büchern von Nadja Küchenmeister, Yasmina Reza, Antje Rávik Strubel und Martin Mosebach 02.05.2025

Einigkeit bei Reza, Dissens bei Mosebach – Cornelia Geißler, Beate Tröger und Denis Scheck diskutierten in der Heidelberger Stadtbibliothek vier auf der SWR Bestenliste im Mai verzeichneten Werke. Auf dem Programm standen: Nadja Küchenmeisters Langgedicht „Der Große Wagen“ (Schöffling), Antje Rávik Strubels Roman „Der Einfluss der Fasane“ (S. Fischer), Martin Mosebachs Roman „Die Richtige“ (dtv) u...

„Es fühlt sich oft nach einem Gefängnis an“: Slata Roschal über Aufenthaltsstipendien 27.04.2025

Residenzstipendien sind ein etabliertes Modell im Literaturbetrieb. Eine Textreihe beschäftigt sich mit den Problemen dieses Systems. Nina Wolf im Gespräch mit Slata Roschal

Wenn Rotkäppchen mit dem Wolf knutscht. Angela Carter erzählt Märchen in „Die Blutige Kammer“ neu 27.04.2025

Dass europäische Märchen ziemlich gewaltvoll sind, weiß jeder, der schon mal die Grimm’schen Märchen im Original gelesen hat. Dass in ihnen auch viel erotisches und feministisches Potential steckt, das zeigt Angela Carter in „Die blutige Kammer“. Darin erzählt sie klassische Märchen neu - bei ihr werden Frauen zur Bestie oder Vampirin und leben ungehemmt ihre Lust aus. Langezeit waren Carters Märc...

„Wut und Liebe“ – Martin Suters neuer Roman | Buchkritik 27.04.2025

Wendungsreicher Plot, reduzierter Stil – Martin Suter erzählt von einem mittellosen Künstler, der seine Freundin zurückerobern will. Rezension von Carsten Otte

In Ann Cottens Schuhen: Die Edition Paratexte, ein Magazin für Literaturdinge 27.04.2025

Zwischen Archiv und elaboriertem Altkleidercontainer: Die Edition Paratexte zeigt, wie Schuhe zu Gedichten und Geschichten werden – pfiffig und kunstvoll. Reportage von Silke Arning

So stehen die Sterne für die neuen Bücher von Katja Riemann, Martin Suter und Katja Kullmann 27.04.2025

Ein Horror-Märchen-Klassiker von Angela Carter, die „Edition Paratexte“, die ihre erste Ausgabe Ann Cottens Schuhwerk widmet und mehr neue Romane

„Aus Schmerz entsteht oft Verbindung“ – Katja Riemann über „Nebel und Feuer“ 27.04.2025

Was verbindet uns in Zeiten der Krise? Katja Riemann über ihren Debütroman, Verlust und neue Gemeinschaften. Nina Wolf im Gespräch mit Katja Riemann

Katja Kullmanns „Stars": Über die Suche nach Ordnung in chaotischen Zeiten 27.04.2025

Carla Mittmann, gescheiterte Philosophiestudentin, hat ihre Lebensträume eigentlich lange begraben. Doch ein mysteriöser Schuhkarton voller Geld ändert alles. Carla wagt den Schritt ins Astrobusiness, wird zur Starastrologin. Bald ist nicht mehr klar: Wer lenkt hier eigentlich, die Sterne, oder sie selbst? Ein unterhaltsamer Roman über die Suche nach Ordnung in chaotischen Zeiten. Rezension von Th...

Annie Ernaux – Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus 20.04.2025

Ihre Mutter verschwindet in die Demenz – erst langsam, dann unaufhaltsam. Schon vor fast 40 Jahren hat Annie Ernaux diesen Verlust in ihren Notizen dokumentiert, radikal und ungefiltert. Endlich auch auf Deutsch - und aktueller denn je. Rezension von Theresa Hübner

Weit entfernt von 007: Rachel Kushners neuer Roman „See der Schöpfung“ 20.04.2025

Eine undurchsichtige Geheimagentin, ein greiser Weltendeuter und eine Gruppe von Aktivisten, die gegen zerstörerische Pläne kämpft: Rachel Kushners neuer Roman „See der Schöpfung“ ist eine flirrende Geschichte mit gesellschaftlicher Brisanz. Rezension von Christoph Schröder

Zwischen Louis Vuitton und Latte Macchiato: „Daily Soap“ sprengt Klischees 20.04.2025

Soap trifft Satire: Nora Osagiobares Debütroman erzählt von Rassismus, Affären und absurden Realitäten – made in Zürich. Reportage von Nina Wolf

Comic über Edvard Munch – Die erhabene Kunst und der neurotische Sex 20.04.2025

Edvard Munch ist ein Künstler für den bildungsbürgerlichen Kunstgenuss und für das große Ausstellungsevent. Er gilt als begnadetes Genie, als ein Wegbereiter der Moderne, als melancholischer Malerfürst. In seinem Comic „Munch“, das nun auf Deutsch erscheint, bürstet der norwegische Comiczeichner Steffen Kverneland dieses Munch-Bild gegen den Strich, mit einem gezeichneten Ritt durch Munchs wildes...

„Es ist eine freundliche Dystopie“: Clemens Setz über den Zombie-Roman „Es währt für immer und dann ist es vorbei“ 20.04.2025

„Es ist eine freundliche Dystopie“ Clemens Setz über den Zombie-Roman „Es währt für immer und dann ist es vorbei“

Jiaming Tang – Cinema Love 20.04.2025

Queere Liebe in China im Schatten der Leinwand: In „Cinema Love“ erzählt Jiaming Tang von einem verlorenen Kino, das einst ein Zufluchtsort war – und von den gebrochenen Menschen, die dessen Verlust bis ins New York von heute prägt. Ein Roman über verbotene Liebe, Schuld und Erlösung. Rezension von Oliver Pfohlmann

Traurige Zombies und rastlose FBI-Agentinnen: Neue Bücher von Annie Ernaux, Rachel Kushner und Anne de Marcken 20.04.2025

Sechs neue Bücher für Ostern mit Zombie-Poesie, Geheimagentinnen, Soap-Drama, Munch im Comic und einem queeren Kino-Roman.

Joachim Kalka – Peanuts 14.04.2025

75. Geburtstag – und trotzdem forever young: Die „Peanuts“ feiern Jubiläum. Ein schöner Anlass, sich in den Kinder-Kosmos von „Peanuts“-Schöpfer Charles M. Schulz zu begeben, und das mit dem besten Wegweiser: mit Joachim Kalka, der sich in der Reclam-Reihe „100 Seiten“ dem berühmten Daily Strip widmet. Rezension von Ulrich Rüdenauer

Gespräch mit der Peter-Huchel-Preisträgerin 2025 Olga Martynova 11.04.2025

Die Schriftstellerin Olga Martynova war durch den Tod ihres Mannes mit einer existenziellen Situation konfrontiert. Ihr Gedichtband „Such nach dem Namen des Windes“, für den sie den Peter-Huchel-Preis 2025 erhält, reagiert auf diese Erfahrung.

Preisübergabe durch Staatssekretär Arne Braun 04.04.2025

Preisübergabe durch Staatssekretär Arne Braun

Svea Mausolf über ihr Romandebüt: „Kalendersprüche haben immer was Wahres“ 30.03.2025

Svea Mausolf ist die deutsche Meme-Queen auf Instagram. Dort folgen ihr mehr als 280.000 Menschen und schauen mit ihr in die Abgründe hinter der Reihenhausidylle. Ihren provokanten Witz breitet sie jetzt auch in ihrem ersten Roman „Image“ aus. Ein Gespräch auf der Leipziger Buchmesse.

Ingeborg Arvola – Der Aufbruch 30.03.2025

Ingeborg Arvola führt in ihrem preisgekrönten Roman “Der Aufbruch“ in die Finnmark des 19. Jahrhunderts. Die Schriftstellerin, die in Oslo lebt, stammt selbst aus dem äußersten Norden Norwegens und sehnte sich beim Schreiben zurück an die Orte und die Zeit ihrer Kindheit. Rezension von Holger Heimann

Leipziger Buchmesse 2025 – Frühlingshaft und quietschbunt, aber zu kommerziell? 30.03.2025

Die Leipziger Messe entwickle sich ähnlich wie die in Frankfurt zu einer „Wohlfühlblase“ ohne echte Auseinandersetzungen, sagt SWR Kultur-Literaturkritiker Carsten Otte. Gerade die „quietschbunten“ New-Adult-Romane stünden für Kommerz und Event, aber eben auf für eine gewisse Inhaltsleere. Die Präsentation des Gastlandes Norwegen hebe hingegen die „Messelaune“. Literatur aus dem Gastland Norwegen...

Preis der Leipziger Buchmesse „Zuversicht darf nicht zur Floskel verkommen“ - Kristine Bilkau über ihren Roman „Halbinsel“ 30.03.2025

Es ist ein großes Paradox: „Einerseits tut man alles, um sein Kind zu beschützen und drumherum passieren Dinge wie die Klimakrise, auf die wir alle einwirken. Und davor können wir unsere Kinder nicht schützen“, sagt die Autorin Kristine Bilkau. Ihr Roman „Halbinsel“ kreist genau um dieses Paradox und um die Frage, wie sich eine Mutter und ihre erwachsene Tochter auf Augenhöhe begegnen können. Für...

Gesichter der Unsterblichkeit: Susan Barkers „Old Soul“ 30.03.2025

Ein Horrorroman über Identität, Vergänglichkeit und das Grauen des ewig Wiederkehrenden – eine Mischung für literarische Feingeister und Genre-Fans. Rezension von Nina Wolf

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