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SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Jul 10, 2026

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Episodes

Ann Schlee – Die Rheinreise | Buchkritik 02.09.2025

Vier Engländer auf Rheinreise 1851: Ann Schlees Roman verwebt äußere Fahrt und psychische Wandlung zur fesselnden Studie viktorianischer Seelennöte. Charlotte kämpft mit familiären Erwartungen, unerfüllter Liebe und politischer Unterdrückung. Die deutsche Erstausgabe einer literarischen Wiederentdeckung. Rezension von Oliver Pfohlmann

So schön bedrohlich: Am Kipppunkt 01.09.2025

Kipppunkt: Der Begriff fasziniert die Medien und die Politiker. Er klingt so schön bedrohlich und scheint sich auch noch einfach erklären zu lassen. Doch dem ist nicht so, wie die beiden Autoren ausführlich und detailreich erklären. Rezension von Johannes Kaiser

Kaleb Erdmann – Die Ausweichschule 31.08.2025

Wie schreibt man über eine unbegreifliche Tat, den unfassbaren Schrecken? Das fragte sich der Schriftsteller Kaleb Erdmann, und begab sich auf die Suche in Gesprächen, Büchern und seiner Erinnerung. Aus seiner Recherche entstand ein Roman: „Die Ausweichschule". Rezension von Eberhard Falcke

„Da wird nichts von außen behauptet, sondern aus dem Erleben heraus erzählt“ 29.08.2025

Der serbisch-österreichische Autor Marko Dinić erzählt in acht Kapiteln vom serbischen Judentum, von Shoa, und Zerstörung einer reichen Kultur. Gespräch mit Jörg Magenau

lesenswert Magazin mit neuen Büchern von Caroline Wahl, Antonia Baum, Marko Dinić und Katerina Poladjan 29.08.2025

Neue Romane über Macht, Erinnerung und entzauberte Welten

Ein Kind - ja oder nein? Antonia Baum erzählt von der schwersten Entscheidung | Buchkritik 29.08.2025

Antonia Baums neuer Roman erzählt von Laura, die schwanger ist und allein vor der Entscheidung steht: noch ein Kind – ja oder nein? Zwischen Dissertation, Arbeit in einer gynäkologischen Praxis und den widersprüchlichen Gefühlen anderer Frauen verdichtet sich ein radikaler, ehrlicher Text über Mutterschaft, Selbstbestimmung und die Ambivalenz moderner Lebensentwürfe. Rezension von Anja Höfer

Menschlichkeit in Zeiten der Simulation: Marius Goldhorns neuer transhumanistischer Roman „Die Prozesse“ | Buchkritik 29.08.2025

Marius Goldhorns Roman „Die Prozesse“ wechselt zwischen realer und Spielwelt, erzählt von Ezra/Deborn, dem Aussterben-Propheten, und einem Ich-Erzähler in einem postkolonialen, klimatisch verunsicherten Europa. Komplex und irritierend – im besten Sinne. Rezension von Alexander Wasner

Literarische Radwege in Baden-Württemberg: Auf den Spuren von Grimmelshausen, Mörike & Co. 29.08.2025

Von Versen begleitet: Wer auf literarischen Radwegen fährt, entdeckt Baden-Württemberg im Dialog mit seinen Dichtern neu.

Robert Macfarlane – Sind Flüsse Lebewesen? | Buchkritik 28.08.2025

Ob Flüsse Lebewesen sind, diese Frage ist schwer zu beantworten. Auch der britische Autor Robert Macfarlane, der sich als ihr Fürsprecher sieht, hat damit Schwierigkeiten. Anhand dreier großer Flüsse auf drei Kontinenten versucht er ihre Einzigartigkeit und ihr Recht zu leben zu erkunden. Rezension von Johannes Kaiser

„Man denkt, dort passiert es am wenigsten“ - Caroline Wahl im Gespräch über ihr Buch „Die Assistentin“ 28.08.2025

Mit „22 Bahnen“ landete Caroline Wahl vor zwei Jahren einen Überraschungserfolg. Darin und in der Fortsetzung „Windstärke 17“ erzählt sie vom Erwachsenwerden der Schwestern Tilda und Ida. In ihrem dritten Roman „Die Assistentin“ schlägt sie jetzt einen neuen Ton an. Ihre Hauptfigur Charlotte erlebt Machtmissbrauch in einem renommierten Verlag. Erfahrungen, die auch Caroline Wahl nicht fremd sind.

Machtmissbrauch im Verlag - Caroline Wahls neuer Roman „Die Assistentin“ | Buchkritik 27.08.2025

Mit „22 Bahnen“ landete Caroline Wahl vor zwei Jahren einen Überraschungserfolg und Bestseller. Jetzt erscheint ihr dritter Roman, mit dem sie einen neuen Ton anschlägt. In „Die Assistentin“ zeichnet sie ein eindringliches Bild der Verlagsbranche und lässt dabei auch eigene Erfahrungen einfließen.

Eine europäische Odyssee 26.08.2025

Ein Filmregisseur, der seiner Therapeutin seine Familiengeschichte erzählt. Was darf man ihm glauben? Katerina Poladjans neuer Roman ist so raffiniert wie unterhaltsam. Rezension von Christoph Schröder

Erika Fatland – Seefahrer. Eine Reise durch Portugals vergangenes Weltreich | Buchkritik 26.08.2025

Was passiert, wenn eine norwegische Reiseschriftstellerin sich aufmacht, die Küsten der Welt zu umrunden – ganz allein? In “Seefahrer. Eine Reise durch Portugals vergangenes Weltreich” nimmt Erika Fatland uns mit auf eine 40.000 Kilometer lange Reise über 20 Meere, durch 25 Länder, von der Arktis bis zum Äquator. Ein Buch voller überraschender Begegnungen und verblüffender Erkenntnisse über die Ko...

Studieren ist die Hölle: Rebecca F. Kuangs neuer Fantasy-Roman „Katabasis“ 25.08.2025

Im neuen Roman der „Babel“- und „Yellowface“-Autorin Rebecca F. Kuang begibt sich Magie-Studentin Alice Law auf eine Reise in die Hölle. Wie bei Dante, nur als Fantasy-Abenteuer. Rezension von Nina Wolf

Mit neuen Büchern von Percival Everett, Anja Kampmann, Henning Ahrens, Sirka Elspaß und mit einem Streifzug durch die Literaturszene von Dublin. 22.08.2025

Nostalgisch aufgeladen, mit Freude am Spiel und mit einem ernsten Blick auf das, was einem vom Leben noch bleibt – wir stellen Bücher vor, die ungewöhnliche literarische Zugänge zu existentiellen Themen finden.

Auf den Straßen von Dublin - eine literarische Entdeckungsreise durch Irlands Hauptstadt 22.08.2025

Ein Spaziergang durch Dublin ist auch eine Reise durch die Literaturgeschichte. Zwischen alten Bibliotheken, lebhaften Buchläden und Statuen von Joyce und Wilde wird klar: Bücher gehören hier zum Alltag. Warum die Iren Geschichten so lieben – und Dublin ein Paradies für Leserinnen und Leser ist. Reportage von Theresa Hübner

„Alles kann wie ein Engel aussehen": Sirka Elspaß' zweiter Gedichtband 22.08.2025

Mit ihrem Lyrikdebut „ich föhne mir meine wimpern“ sorgte die 1995 in Oberhausen geborene, in Wien lebende Sirka Elspaß im Jahr 2022 für einiges Aufsehen und landete gleich auf der Shortlist des Debutpreises zum Österreichischen Buchpreis. Nun liegt ihr zweiter Gedichtband „hungern beten heulen schwimmen“ vor. Rezension von Beate Tröger

Elmar Theveßen – Deadline | Buchkritik 20.08.2025

In seinem neuen Buch zeichnet Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios Washington, ein alarmierendes Bild: Der „Systemsprenger“ Donald Trump legt Hand an die Grundfesten der amerikanischen Demokratie – und der regelbasierten Weltordnung. Dagegen ist Widerstand angesagt. Auch in Europa. Rezension von Günter Kaindlstorfer

Paul Maar – Lorna 19.08.2025

Kindheit, Jugend, erste große Liebe: Paul Maar erzählt in seiner Novelle „Lorna“ von verpassten Möglichkeiten, vor allem aber von einer psychischen Erkrankung, die alles verändert. Was ist Liebe, wenn der geliebte Mensch sich so verändert, dass er ein anderer wird? Rezension von Jörg Magenau

Von der Vergangenheit erzählen, als könne sie wieder stattfinden 19.08.2025

Von der Bühne ins Bett – Wie die Nazis das Proletariat in St. Pauli gefügig machten    Rezension von Carsten Otte

Karl-Heinz Ott – Die Heilung von Luzon 18.08.2025

Tropen, Tod und Hahnenkämpfe: Karl-Heinz Ott, der Spezialist für verpasste Lebenschancen, schickt zwei Berliner Paare zu einem Wunderheiler auf die Philippinen. Die Kranken hoffen auf ein paar Lebensjahre mehr, die Gesunden auf den Ausbruch aus verkrusteten Verhältnissen. Rezension von Julia Schröder

Alena Jabarine – Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina 17.08.2025

„Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina“ von Alena Jabarine ist eine persönliche und journalistische Reise durch ein Land zwischen Alltag, Geschichte und Identität. Ihr Blick geprägt von dem Wunsch, Komplexität sichtbar zu machen. Das Buch entstand vor dem Krieg zwischen Israel und der Hamas und öffnet deshalb ein Fenster zu einer Zeit, in der andere Stimmen und Bilder im Vordergrund stande...

Annie Ernaux – Die Besessenheit 16.08.2025

Die Französin Annie Ernaux hat mit ihrer autofiktionalen Literatur das Schreiben anderer Autorinnen und Autoren maßgeblich geprägt, auch in Deutschland. Seit Ernaux 2022 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlicht der Suhrkamp Verlag auch ihre früheren Texte auf Deutsch. Jetzt ist "Die Besessenheit" erschienen, ein schmaler Roman aus dem Jahr 2002. Rezension von Dina Netz

„Irgendwann habe ich gemerkt, wie Protein-besessen diese Welt eigentlich ist“ 15.08.2025

Verena Keßler legt ihren neuen Roman zwischen Hantelbank und Hüttenkäse an: „Gym“, eine gegenwärtige Erzählung über Körper und Leistungsdruck. Rezension von Nina Wolf

Voller großer, scharfer Traurigkeit: Thomas Melle – „Haus zur Sonne“ 15.08.2025

Der Theaterautor und Romancier Thomas Melle ist an „Bipolar I“ erkrankt. Über sein Leben mit dieser Krankheit hat er bereits das Buch „Die Welt im Rücken“ geschrieben. Nun legt Thomas Melle ein weiteres Werk mit stark autobiographischen Zügen vor: „Haus zur Sonne“. Rezension von Knut Cordsen

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