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Aus Print mach mehr - iz3w on Air! So die Devise der iz3w-Zeitschriften-Redaktion. Mit dem südnordfunk startete das iz3w im Juni 2014 eine monatliche Magazinsendung auf Radio Dreyeckland. Mit ausgewählten Inhalten und Debatten der nord-südpolitischen Zeitschrift iz3w aus Freiburg. Jeden ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr auf 102,3 mhz. Und als Podcast. Siehe auch www.iz3w.org

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Jun 3, 2026

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Episodes

Besuch der Maka aus Kamerun: "Das, was man als Legenden hört, ist tatsächlich in Freiburg zu finden" 09.04.2025

Vor über 100 Jahren unterwarfen die Deutschen die kamerunische Volksgruppe der Maka in einer kolonialen Aggression. Ihre Anführer wurden hingerichtet. Im März 2025 besuchten die heutigen Nachfahren erstmals ihre Ahnen – und sind dafür nach Freiburg gekommen. Der Grund: Die Gebeine von fünf ihrer Vorfahren liegen in Kartons verpackt in der Universität Freiburg. Seine Majestät Bertrand Efoudou der D...

Unerschütterlicher Widerstand - Debatte um die 'Trostfrauenstatue' in Köln 05.03.2025

Am 8. März 2025 wird vor dem NS-Dokumentationszentrum in Köln eine Nachbildung der Friedensstatue enthüllt. Die Skulptur erinnert an rund 200.000 Frauen und Mädchen aus Asien und der Pazifikregion, die im Zweiten Weltkrieg von der japanischen Armee in Militärbordelle verschleppt wurden. Doch es gab Diskussionen im Vorfeld: Die Stadt Köln wollte die Aufstellung vor dem Museum verhindern. Eine Aktiv...

»When Women Speak« - Aseye Tamakloe im Gespräch über aktuelle feministsiche Debatten in Ghana 05.03.2025

Die Geschichte der modernen Frauenbewegung in Ghana ist wesentlich älter als die im Globalen Norden: Lange vor 1968 und auch vor der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1957 gab es große Versammlungen und es gründeten sich NGOs, die vor allem für politische Teilhabe und ökonomische Rechte von Frauen kämpften. Aseye Tamakloe ist eine Ghanaische Filmemacherin, die in ihrer Dokumentation »When...

»Ich wäre gerne eine glückliche Feministin« - Alexia Buendia aus Ciudad Juarez 05.03.2025

In Mexiko ist mit Claudia Sheinbaum zum ersten Mal eine Frau Präsidentin. Und mit ihr steht zum ersten Mal der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen auf der Regierungsagenda. Dabei blickt Mexiko auf eine traurige Geschichte von Femiziden zurück. In der Grenzmetropole Ciudad Juarez wurden schon Anfang der 1990er Jahre Fabrikarbeiterinnen systematisch ermordet - aus Hass, weil sie Frauen waren. Alexia Bue...

südnordfunk #129 Februar 2025 05.02.2025

Strike WEF! Globale Kritik am Weltwirtschaftsforum Gegen eine Wirtschaft, von der vor allem große Unternehmen und Staaten im Globalen Norden profitieren – haben sich in der Schweiz Mitte Januar viele Menschen zu einer Protestwanderung aufgemacht. Am Wochenende vor dem Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) in Davos sind sie mit Bannern, Rufen und Musik an zwei Tagen Richtung Davos gewand...

Klimaschutz isch over! Der Politikwissenschaftler Tadzio Müller plädiert für Kollapsakzeptanz und Solidarität in der Dauerkatastrophe 05.02.2025

Wir erleben eine eskalierende Klimakatastrophe, eine Verrohung der gesellschaftlichen Mitte und damit einhergehend den Aufstieg faschistischer Bewegungen. Was kann die Klimabewegung noch tun, wenn sich die Gesellschaft gegen den Klimaschutz entschlossen hat und eine Phase ökologischer und sozialer Kollaps-Dynamiken begonnen hat? Der Politikwissenschaftler und Klimaktivist Tadzio Müller plädiert da...

Landen verboten! Donald Trumps Abschiebepläne und die US-Kolumbianischen Beziehungen nach dessen Amtsantritt 05.02.2025

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will in den ersten Wochen der neuen Amtszeit beweisen, dass sie die vermeintlichen Probleme im Land angeht. Besonders in die USA eingewanderte Menschen stehen dabei im Fokus. Es kommt landesweit zu Razzien durch die Migrationsbehörde ICE, die sich besonders gegen Menschen aus Lateinamerika richten. Migrant*innen werden von Regierungsfliegern oder Militär...

Strike WEF! Globale Kritik am Weltwirtschaftsforum 05.02.2025

Strike WEF! Globale Kritik am Weltwirtschaftsforum by iz3w on Air

südnordfunk#128 - Beiträge aus Syrien, Guatemala und Indonesien 08.01.2025

In dieser Ausgabe schauen wir in drei Beiträgen auf drei verschiedene Regionen. Es geht um Community Journalismus in Guatemala und kritische Berichterstattung über die Folgen des Nickelabbaus vor Ort in einem Interview von Antje Vieth. Danach um extraterritoriale Gerichtsbarkeit, die konkret die Indonesische Regierung wegen Landraub, gewaltsamer Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umwelt...

»Wir sind nicht neutral« - Community Journalismus in Guatemala 08.01.2025

Carlos Ernesto Choc ist Journalist, ist Maya Qèqchi und stammt aus der Stadt El Estor am Ausgang des Izabal-Sees im Osten Guatemalas. Er war am Projekt „Green Blood Mining Secrets“ beteiligt. Eine Studie über die Umweltschäden durch die Nickel Minen in Guatemala. Seine Berichte wurden in verschiedenen europäischen Medien veröffentlicht. Er ist Teil des internationalen Journalisten Netzwerkes Forbi...

Interview mit Mai Shatta und Ilaaf Khalfalla zu ihrem Film »Forgotten Voices« aus dem Sudan 07.01.2025

Der Dokumentarfilm »Forgotten Voices« beginnt mit Bildern junger Menschen, die an den Straßenprotesten in der sudanesischen Hauptstadt Khartum im Jahr 2022 und der dortigen Dezemberrevolution teilnehmen. Doch hauptsächlich erzählen Vertriebene ihre Geschichten, das Filmmaterial wurde aus zehn Ländern gesammelt. Dabei ist der Film zu einem Zeugnis des blutigen Krieges geworden, der auf die Revoluti...

»Wir unterziehen diese Fälle einem Wahrheitstest« - Tribunal über Landnahmen in West Papua 30.12.2024

Das in Rom ansässige »Ständige Völkertribunal« PPT organisiert regelmäßig internationale Tribunale. Im Juni 2024 saß Indonesien auf der Anklagebank – wegen Landraub, gewaltsamer Unterdrückung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in West Papua. Der Anwalt Leonardo Ijie ist einer der zentralen Zeugen im Verfahren. Magdalena Kafiar hat Menschenrechtsfälle in West Papua dokumentiert. Gemei...

Vom Regen in die Traufe? - Kurdische Perspektiven auf den Sturz Assads 30.12.2024

Am 8. Dezember 2024 eroberten Rebellen fast kampflos die Hauptstadt Damaskus, stürzten die Regierung und beendeten damit die mehr als 50 Jahre andauernde Herrschaft der Familie Assad, die sich sogleich nach Moskau absetzte. Eine Diktatur mit all ihren Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Hinrichtungen, Staatsfolter in Foltergefängnissen, Unterdrückung von Minderheiten schienen von einem auf...

»Juárez ist keine Kaserne, Armee raus!« 03.12.2024

Das Medienkollektiv Juarlin aus Ciudad Juarez über Medienrepression und die Gefahren journalistischer Arbeit in Mexiko Im Oktober wurde Claudia Sheinbaum als erste Präsidentin Mexikos vereidigt. Sie folgte auf den für seine repressive Medienpolitik in Verruf geratenen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, der seit 2018 im Amt war. Obrador gilt als bekanntes Beispiel für den Konflikt zwischen ei...

»Es ist nicht Aufgabe der einzelnen Journalist*innen, für »ihre« Pressefreiheit zu kämpfen« 03.12.2024

Mit der langjährigen Krise in Burundi ging eine Krise der Pressefreiheit einher. Nur langsam erholt sich das Land von den Folgen der Repression gegen Medien, die vor knapp zehn Jahren einen traurigen Höhepunkt erreichte. Zahlreiche Journalist*innen mussten fliehen, Medienhäuser standen in Brand. Vor den für 2025 anvisierten Wahlen streben Medienexpert*innen an, ein Gesetz zum Recht auf Information...

Deutschlands widersprüchlicher Kampf gegen Terror in Afghanistan: Interview mit Emran Feroz 05.11.2024

Nach verschiedenen islamistisch motivierten Anschlägen hat Deutschland im August 2024, erstmals seit der Machtübernahme der Taliban, wieder nach Afghanistan abgeschoben – stark kritisiert von Menschenrechtsorganisationen und anderen Akteuren. Mit dieser Aktion setzt Deutschland vermeintlich den Kampf gegen Terrorismus fort, den es vor über 20 Jahren mit dem Einmarsch nach Afghanistan begonnen hat....

Vor der Weltklimakonferenz: Ugandische Perspektiven aufs Klima mit Nicholas Omonuk 05.11.2024

Die Klimakrise trifft Menschen im Globalen Süden, etwa in den Dörfern Ugandas, besonders hart. Aber nicht nur das: Der ugandische Klimaaktivist Nicholas Omonuk berichtet, wie die Agrarexportwirtschaft und die Fossilindustrie in Uganda ländliche Gemeinden unter Druck setzen und Menschenrechte verletzen. Er ist ein Teil der erstarkenden afrikanischen Klimabewegung, während diese Bewegung in Europa s...

Interview zu Venezuela mit Tobias Lambert: Der gescheiterte »Sozialismus des 21. Jahrhunderts« 05.11.2024

Vor mehr als 25 Jahren kam in Venezuela der linke Militär Hugo Chávez an die Macht. Er startete kurz darauf das Projekt eines »Sozialismus des 21. Jahrhunderts«. Unter seinem Nachfolger Nicolás Maduro ist heute allerdings nicht mehr viel von den einst emanzipatorischen Ansätzen übrig. Es ist in eine anti-demokratische, korrupte und teils autoritäre Herrschaft gekippt. Bei den Präsidentschaftswahle...

»Und Männer sollten nicht in unserem Namen sprechen« 02.10.2024

Seit April 2023 herrscht im Sudan erneut Krieg. Die blutigen Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces haben Tausenden das Leben gekostet, über acht Millionen Menschen sind auf der Flucht. Zahlreiche Sudanes*innen verlassen ihr Heimatland in Richtung Kairo. Dort schauten Anfang des Jahres Studierende und Friedensaktivist*innen im Rahmen einer Sum...

Kathrin Zeiske: Alltag in der gefährlichsten Stadt der Welt 01.10.2024

»Es gibt das Bild nach Außen, dass hier gewalttätige Zombies wohnen« Interview mit Katrin Zeiske über Probleme und Alltag in der gefährlichsten Stadt der Welt: Ciudad Juárez Das Bild der nordmexikanischen Metropole Ciudad Juárez wird in den Medien weltweit häufig durch Drogenkartelle, Armut und Femizide gezeichnet. Das ist zwar nicht falsch, doch bietet die Stadt an der US-Amerikanischen Grenze vi...

südnordfunk #124 - Revolution in Bangladesch - Fridays for Future Uganda - EACOP Widerstand 04.09.2024

Nach 15 Jahren an der Macht ist die Präsidentin Sheikh Hasina am 05. August 2024 nach Indien ins Exil geflohen. Die ursprünglich studentischen Proteste haben die autoritäre Despotin nach einem heftigen Sommer auf den Straßen Dhakas mit vielen Toten vorerst bezwungen und den Weg frei für eine demokratische Regierung gemacht. Wie es dazu kam, was das für das Land bedeutet und wie die Zukunft aussehe...

»Ich zeige meine Brust und du schießt!« 04.09.2024

Nach 15 Jahren an der Macht ist die Präsidentin Sheikh Hasina am 05. August 2024 nach Indien ins Exil geflohen. Die ursprünglich studentischen Proteste haben die autoritäre Despotin nach einem heftigen Sommer auf den Straßen Dhakas mit vielen Toten vorerst bezwungen und den Weg frei für eine demokratische Regierung gemacht. Wie es dazu kam, was das für das Land bedeutet und wie die Zukunft aussehe...

»Die Verhaftungen zeugen von unserem Mut« 04.09.2024

Verhaftungen, Drohbriefe, Gerichtsprozesse – all das erwartet diejenigen, die in Uganda und Tansania das fossile Großprojekt EACOP kritisieren. Immer häufiger berichten die lokalen und internationalen Medien von Massenverhaftungen nach Protestaktionen, manche Aktivist*innen verschwinden sogar. Doch die Kriminalisierung bringt die Aktivist*innen nicht immer zum Schweigen – manche, wie Bob Barigye a...

„Wir brauchen Frauen in Entscheidungsgremien“ Gendergerechtigkeit ist Klimagerechtigkeit 04.09.2024

Im Februar 2019 gehen in der ugandischen Hauptstadt Kampala zum ersten Mal Klimaaktivist*innen auf die Straße und demonstrieren für Klimaschutz. Das war der Startschuss für Fridays for Future Uganda. Inzwischen gibt es in Uganda eine starke Klimabewegung. Eine der Gründer*innen ist Hilda Nakabuye. Im Gespräch mit ihr erörtert der südnordfunk die Frage, welche Rolle Frauen in der Bewegung spielen u...

»Niemand hat uns gefragt« Vom Bau der EACOP betroffene Gemeinden in Süduganda 08.08.2024

Tausende von Menschen sind in Uganda von dem Projekt der Ostafrikanischen Rohölpipeline (EACOP) betroffen, das sich von Ölfördertürmen über eine Raffinerie und eine Pipeline bis hin zur Küste in Tansania erstreckt. Für die ugandische Regierung ein vielversprechendes Projekt für die Entwicklung des Landes. Diejenigen, die das Projekt kritisieren, bezeichnet die Regierung häufig als Agent*innen des...

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