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Kulturleben

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Spannende Debatten, lebendige Reportagen, hintergründige Gespräche: Der ganze Kosmos des Bayern 2-Kulturlebens.

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Jul 10, 2026

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Episodes

Passion oder Perversion - Die Rolle von Autor*innen im Literaturbetrieb 31.05.2021

Betrieb oder Passion - das ist die Alternative, vor die jeder gestellt zu sein scheint, der die Literatur zum Zentrum seines Lebens machen will. Aber stimmt das? Der Autor Thomas Palzer erzählt von seinem Weg in den Literaturbetrieb.

Das Phänomen Bob Dylan - Eine Diskussion mit Abschweifungen 20.05.2021

Wann immer die Rede auf Bob Dylan kommt, entsteht Zwietracht. Welche Phase? Welcher Song? Welche Wahrheit? Gewaltig sind die Projektionen, gewaltig auch die Enttäuschungen, die die Inszenierung Dylan hervorruft. Die Studiorunde nutzt Dylans Werk als Trampolin, um sich den von dem Dichter und Musiker ausgelösten Wellen zu widmen.

Normalität als Utopie - Warum wir den Alltag brauchen 17.05.2021

Das Gewöhnliche und Normal stand nicht immer in gutem Ruf. Gerade in der Philosophie. Spätestens seit Pandemie und Lockdown ist das anders. Normalität ist heiß ersehnte Utopie. Jochen Rack mit einem Lob des Alltags.

Gerecht sprechen - Was wir mit Gendersternchen, neuen Pronomen und Co gewinnen 10.05.2021

Gibt es ein möglichst vielen Menschen gerecht werdendes Sprechen ohne Verkrampfung und Stress? Aber ja, sagt unsere Autorin Sabine Rohlf. Es geht nicht um Zwänge, sondern um neue Ideen, neue Gewohnheiten und die Lust an der Sprache.

Die Corona-Entladung - Wie sehr braucht eine Gesellschaft den Exzess 26.04.2021

Über ein Jahr Pandemie schürt die Sehnsucht nach Freiheit, Rausch und Ekstase. Aber wie realistisch ist der Exzess in Zeiten von Ausgangssperre und Kontaktreduktion? Und war der Exzess auch vor Corona überhaupt das, was er von sich behauptet: Systemausstieg und wahre Grenzüberschreitung?

Bis hierher und nicht weiter - Warum wir Grenzen brauchen 19.04.2021

Grenzenlos leben? Klingt sehr verführerisch. Wie auch die Utopie einer Welt ohne Grenzen. Aber ohne Abgrenzung von den Anderen kann kein Mensch seine Persönlichkeit ausbilden. Und Staaten ohne Grenzen sind auch nicht praktikabel - bis jetzt zumindest.

Austern und Aura - Eine Philosophie des Fressens 05.04.2021

Warum schmeckt uns was? Und welche Verbindung zwischen Philosophie und Küche gibt es? Ein kurzweiliger Trip mit Andreas Ammer durch 40.000 Jahre Geschichte des Kochens.

Die Pandemie als Brennglas - Warum Corona soziale Ungleichheit verstärkt 29.03.2021

Corona erfasst die ganze Gesellschaft. Aber eine Pandemie trifft nicht alle gleich. Höchste Zeit, Corona nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich zu untersuchen. Thomas Kretschmer diskutiert mit Mona Motakef, Malte Thießen und Morten Wahrendorf.

Überwältigungsbewältigung - Das Corona-Jahr zwischen Hausarrest und Hygienedemo 15.03.2021

Was wird vom Corona-Virus bleiben, was eingehen ins kollektive Gedächtnis? Welche Transformationsprozess hat das Virus auf die Agenda gesetzt? Christian Schüle benennt vier Leitmotive des Corona-Jahrs: die Maske, das Home-Office, die Widerstandswut und den Wert der Wissenschaft.

Autorität und Askese - Macht die Pandemie Schafe aus uns allen? 08.03.2021

Corona zwingt uns Askese auf. Und die meisten folgen der Autorität staatlicher Maßnahmen, die es gut mit uns meint. Werden wir nach der Pandemie überhaupt noch anderes wollen? Michael Reiz fragt nach den Wirkungen von Corona.

Ist der Mann unbelehrbar? Nein, wir erklären ihm mal, wer er ist! 21.02.2021

Der Mythos "Mann" steckt in der Krise. Das ist gut so, finden auch Männer. Trotzdem brauchen sie Hilfe bei der Neuorientierung. Und die bietet die weibliche Burschenschaft Molestia. Wir haben mal nachgefragt.

Der Renegat. Ein Typus zwischen Fakt und Fiktion 15.02.2021

Nein-Sager aus Prinzip? Besserwisser oder selbstkritischer Intellektueller? Wendehals. Der Renegat, dieser Abtrünnige von einstigen Glaubenssätzen, ist eine Kippfigur. Die an Aktualität gerade wieder mehr gewinnt als verliert, meint Thomas Palzer in seiner Polemik.

Wie die Turbulenzen der Gegenwart die Sprache verändern. 01.02.2021

So sehr wir uns auch bemühen, unsere Sprache ist gerne und oft zweideutig. Dazu noch all die neuen Kommunikationsformen im Netz, die die Menge des Gesagten und Geschriebenen vervielfacht haben. Wie soll man sich da noch verstehen?

Der Bildungsbürger - dead or alive? 11.01.2021

Wer möchte heute noch "Bildungsbürger" genannt werden? Wer braucht ihn noch? Welche Funktion füllt er aus? Ist er also tot oder doch lebendig? Andreas Trojan schreibt den Bildungsbürger zur Fahndung aus.

Geschenkt! Über das Schenken und Beschenktwerden 21.12.2020

Weihnachten und Geschenke - keine einfache Geschichte. Aber gerade deshalb lohnt sich ein schonungsloser Blick auf das Schenken. Gibt es die selbstlose Gabe? Oder spielen wir einfach ein Spiel, hinter dem Kalkül steckt?

Ist Lokal das neue Global? Warum wir die Globalisierung nicht zurückdrehen können 14.12.2020

Globalisierung ist Gewinn, steht aber auch in berechtigter Kritik. Der bekennende Küchenphilosoph Jochen Rack sagt: Man kann und muss Globalisierung gestalten. Aber rückgängig machen kann man sie nicht. Ein Selbstversuch in der Küche. Rezept: Apfelstrudel.

Welche Erinnerungskultur braucht eine diverse Gesellschaft? 23.11.2020

Der 30. Jahrestag der deutsch-deutschen Wiedervereinigung war trotz Corona nicht zu überhören und zu übersehen. Aber wer war eigentlich gemeint, als an "unsere" Wiedervereinigung erinnert wurde? Bildet die Erinnerungskultur tatsächlich auch unsere Gesellschaft ab? Thomas Kretschmer diskutiert mit Mathias Berek, Massimo Perinelli und Mark Terkessidis.

Wissen oder Macht? Die fragwürdige Rolle der Expert*innen 19.10.2020

Nicht erst seit der Pandemie sind sie immer gefragter: die Expert*innen. Doch ihr zunehmender Einfluss in Politik und Unternehmen verändert die Gesellschaft nicht immer zu ihrem besten. Eine Diskussion mit Caspar Hirschi und Remigius Bunia.

Ja zur Welt? Wie sich unser Bild vom Reisen verändert hat 02.10.2020

Der Tourismus hat schon mit der Klimakrise seine Unschuld verloren - dank der Pandemie jetzt auch seine Selbstverständlichkeit. Wie weiter? Beate Meierfrankenfeld und Joana Ortmann untersuchen wie sich unser Bild vom Reisen verändert hat.

Diversität im Kulturbetrieb - Wie offen sind unsere Institutionen wirklich? 28.09.2020

Ist unsere Kulturlandschaft tatsächlich so inklusiv und divers, wie sie es sein sollte? Erreicht die Kultur die Menschen, die sie erreichen will - oder nur die, die ihre Werte sowieso schon teilen? Eine Diskussion mit Autor und Dramaturg Björn Bicker und der Agentin für Diversitätsentwicklung Ella Steinmann.

Songs gegen das Alleinsein - Einsamkeit gemeinsam erfahren 22.09.2020

Wie kein anderes Medium kann Pop Gemeinschaftsgefühle für einsame Menschen stiften - und feiert zugleich die Vereinzelung. Findet zumindest der Popkritiker Jens Balzer.

Voll behindert - Der Kampf gegen Diskriminierung 14.09.2020

In Clubs, beim Flirten und auch sonst im Leben haben Behinderte es schwer. Sie wollen ihr Leben aber nicht als Mangel verstehen. Ein Feature mit Aktivisit*innen der Behindertenbewegung.

Hass im Netz - Wieso das Internet das Schimpfen so sehr befördert 24.08.2020

In der analogen Welt beschimpft oder beleidigt der Mensch meist einen anwesenden anderen Menschen. Im Digitalen fehlt der Andere, und so schimpft es sich dort auch anders: grenzenlos und ohne Halt. Was könnte man dagegen tun?

Niedergang der akustischen Kunst - Eine Brandrede 17.08.2020

Warum will das Hörspiel immer etwas anderes sein, als es ist? Lasst das Fernsehen dem Fernsehen, das Theater dem Theater und die Romane im Regal! Löst euch aus dem gierigen Griff der Verleger! Glaubt an Originalhörspiele!

Von Jedermann zu Everywoman - 100 Jahre Salzburger Festspiele 14.08.2020

Am 22. August 1920, der Erste Weltkrieg wirkt nach, schallen erstmals die Jedermann-Rufe über den Salzburger Domplatz. 100 Jahre danach ist die Welt wieder in einer Krise, diesmal im Zeichen einer Pandemie. Das Jubiläum wird dennoch gefeiert. Sven Ricklefs taucht ein in die bewegte Geschichte der Salzburger Festspiele.

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