Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Jul 9, 2026

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Episodes

Zwischen Aufarbeitung und Nostalgie. Die DDR in der Erinnerungskultur 08.04.2014

Die DDR gibt es nicht mehr, aber in der Erinnerung der Deutschen lebt sie fort. Dabei erscheint der SED-Staat vielen Ostdeutschen heute in einem milderen Licht als im revolutionären Herbst 1989: Voll Nostalgie erinnern sie sich an vermeintlich positive Aspekte ihres Lebens. Für andere stehen dagegen die Mauertoten, die politischen Unrechtsurteile oder die umfassende Überwachung der Menschen durch...

Die Mühen der Ebenen. Brecht und die DDR 17.03.2014

Welche Konflikte um Pässe, Inszenierungen oder Druckgenehmigungen Bertolt Brecht und Helene Weigel nach der Rückkehr aus dem Exil ausfechten mussten, erzählt Werner Hecht in diesem Buch. Der Autor war 1959 bis 1974 Mitarbeiter des Berliner Ensembles, leitete 1976 bis 1991 das Brecht-Zentrum der DDR und gehört zu den maßgeblichen Herausgebern der Werke Brechts. Bei seinen jüngsten Archivrecherchen...

Frauenrechte sind Menschenrechte 06.03.2014

Menschenrechte und Frauenrechte standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die aus Anlass des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« am 6. März 2014 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stattfand. Es diskutierten: Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International; Markus Löning, ehemaliger Menschenrechtsbeauftragter der Bundesre...

"Ich habe immer gewusst, dass ich am Leben bleibe" 27.02.2014

Valentīna Freimane (*1922) entstammt einer mehrsprachigen jüdischen Familie aus Riga. Ihre Kindheit verbrachte sie zwischen Lettland und Berlin, wo ihr Vater als Rechtsberater für die UFA tätig war. Ab 1929 besuchte sie eine deutsche Schule in Riga und lebte bei ihren Großeltern, bis ihre Eltern 1935 aus Berlin zurückkehrten. Nach der deutschen Besetzung Lettlands im Juni 1941 wurden ihre Eltern i...

Die DDR in den deutsch-französischen Beziehungen 16.01.2014

Wer heute über die deutsch-französischen Beziehungen nach 1945 spricht, denkt in der Regel an den Élysée-Vertrag, das Deutsch-Französische Jugendwerk und die (bundes)deutsch-französische Aussöhnung. Vergessen wird dabei häufig, dass auch die DDR bis zu ihrem Ende 1990 Beziehungen verschiedenster Art zu Frankreich unterhielt. Ihre Spezifika stehen im Mittelpunkt eines neuen Sammelbandes, der den Or...

Deutsche gegen Devisen - Ein Geschäft im Kalten Krieg 08.01.2014

Unter strenger Geheimhaltung hat die Bundesrepublik bis 1989 rund 250.000 Deutschstämmige aus dem kommunistischen Rumänien freigekauft. Die Geheimsache «Kanal» begann 1968 und kostete die Bundesrepublik Millardenbeträge. Diesem weitgehend unbekannten Thema widmet sich der Dokumentarfilm "Deutsche gegen Devisen. Ein Geschäft im Kalten Krieg" des MDR, der in einer gemeinsamen Veranstaltung von MDR,...

1989/90 - Friedliche Revolution und Ende des Kalten Krieges 04.12.2013

1989 war alles anders: Nach einer Phase der Hochrüstung zu Beginn der 1980er Jahre hatte Michael Gorbatschow die Breschnew-Doktrin und damit das imperiale Hegemoniestreben der Sowjetunion aufgegeben. Auch für Honecker sollten keine russischen Panzer mehr rollen. Die Menschen in der DDR erkannten ihre Chancen. Erst langsam und tastend, dann aber schnell und nachdrücklich beseitigten sie die SED-Her...

Kommunistische Verbrechen erinnern 25.11.2013

Den neuesten Band der Buchreihe »Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen« hat die Bundesstiftung Aufarbeitung dem Gedenken an die Opfer von Katyń gewidmet. Katyń steht nicht nur für den Mord an etwa 22.000 polnischen Offizieren und Intellektuellen durch die Sowjetunion 1940, sondern verdeutlicht auch, wie die Erinnerung an kommunistische Verbrechen politisch missbraucht wurde. Die ausgew...

Pershing II und SS-20. Die Friedensbewegung in Ost und West und die Konfrontation der Blöcke im Kalten Krieg 22.10.2013

Eine massiv verschärfte Rüstungspolitik offenbarte zu Beginn der 1980er-Jahre das Heraufziehen eines »zweiten Kalten Krieges« zwischen den Supermächten. Die Stationierung neuer sowjetischer Mittelstreckenraketen (SS-20) und die von der Bundesregierung Schmidt initiierte Reaktion der NATO mit ihrem »Doppelbeschluss«, der dann von der Bundesregierung Kohl realisiert wurde, erhöhte die Spannungen zwi...

Vergessene Opfer: Kinder des Gulag 24.09.2013

Zehntausende Mädchen und Jungen kamen unter widrigsten Bedingungen im sowjetischen Gulag zur Welt. Im Rahmen einer groß angelegten Studie hat der Berliner Historiker Meinhard Stark mehr als 100 Gulag-Kinder sowie einige ihrer Mütter und Väter nach ihren biografischen Erfahrungen befragt. Bei der Veranstaltung "Vergessene Opfer: Kinder des Gulag" wurde die Studie am 24. September 2013 gemeinsam vom...

Kultur - Waffe im Klassenkampf oder Bindeglied im geteilten Deutschland? 17.09.2013

Der Weg zum deutsch-deutschen Kulturabkommen von 1986 war lang und mühsam. Seit 1973 war verhandelt worden. Vor allem die Biermann-Ausbürgerung und der Konflikt um die Rückführung von Kulturgütern verhinderten lange Zeit ein offizielles Abkommen zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Die jeweiligen politischen Ziele widersprachen sich grundlegend: Die DDR wollte ihr internationales Ansehen steig...

Im roten Eis: Ein Familienschicksal zwischen Berlin, Moskau und Tel Aviv 10.09.2013

Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag präsentierte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur die Lebenserinnerungen von Sonja Friedmann-Wolf. Als Kind jüdischer Emigranten kam Friedmann-Wolf 1934 in die Sowjetunion und wurde nur wenige Jahre später in die Verbannung nach Kasachstan geschickt. Nach mehr als fünf Jahrzehnten erscheint der Band "Im roten Eis - Schicksalswege meiner Familie 1933-...

10. Zeitgeschichtliche Sommernacht 04.09.2013

Am 4. September 2013 fand in Kooperation mit der asisi GmbH die mittlerweile 10. Zeitgeschichtliche Sommernacht der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Sie stand unter dem Motto "ÜBER DIE MAUER...LEBENSWEGE - LEBENSTHEMEN". Inmitten des eindrucksvollen Panoramabildes "Die Mauer" von Yadegar Asisi sprachen im Panometer am Checkpoint Charlie die Schriftstellerin Annett Gröschner...

Rassismus und Anti-Pluralismus im geteilten und vereinigten Deutschland 02.09.2013

Im offiziellen politischen Diskurs der beiden deutschen Staaten hatten Rassismus und biologistische Vorstellungen über die Ungleichwertigkeit von Menschen keinen Platz mehr. Im Alltagsleben und in den Institutionen verschwand die Ablehnung gesellschaftlicher Vielfalt hingegen nicht: Menschen wurden auch nach dem Ende der NS-Herrschaft aufgrund ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung, Behinderung od...

Was wusste der Westen? Umgang mit Umgang mit DDR-Unrecht in der Bundesrepublik vor 1989 12.08.2013

Drei Monate nachdem die SED-Führung die Schließung der innerstädtischen Grenze in Berlin befohlen hatte, und die Berliner Mauer die deutsche Teilung für die nächsten 28 Jahre zementierte, nahm im niedersächsischen Salzgitter die »Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen für DDR-Unrecht« ihre Arbeit auf. Bis 1992 registrierte sie über 42.000 Gewaltakte in der DDR, darunter Hinweise au...

Das DDR-Theater in der Friedlichen Revolution 1989 19.07.2013

In der Lutherstadt Wittenberg diskutierten am 19. Juli 2013 die Schauspieler Uta Koschel, Thomas Pötzsch und Andrej Kaminsky zum Thema "Das DDR-Theater in der Friedlichen Revolution 1989". Das Gespräch moderierte Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Veranstaltung war Teil der 9. Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte, die auf Einladung des Instituts für Hoch...

Age of Delirium: The Decline and Fall of the Soviet Union 10.07.2013

Am 10. Juli 2013 hatten die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas der Humboldt-Universität Berlin zu einem Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch eingeladen. Gezeigt wurde David Satters Dokumentation "Age of Delirium: The Decline and Fall of the Soviet Union", die auf dem gleichnamigen Buch basiert, das Satter bereits 2001 veröffen...

Verweigerte Anerkennung: Auswirkungen bei SED-Verfolgten 06.06.2013

SED-Verfolgte leiden oft stark an der zum Teil verweigerten politischen und gesellschaftlichen Anerkennung ihres erlittenen Unrechts. Dies kann erheblich zu gesundheitlichen Folgeschäden beitragen. Was genau ist unter "Anerkennung" zu verstehen? Der Philosoph Axel Honneth hat hierzu eine vielbeachtete Gesellschaftstheorie ausgearbeitet, bei der wechselseitige Anerkennung eine zentrale Rolle spielt...

Prof. Egon Bahr und der 17. Juni 1953 23.05.2013

Zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR vom 17. Juni 1953 organisierte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 24. Mai 2013 eine Journalistenfahrt zu zentralen historischen Schauplätzen in Berlin. Eine Station führte zum ehemaligen RIAS-Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz, heute Sitz des Funkhauses von Deutschlandradio in Berlin. Professor Egon Bahr, im Juni 1953 Chefredakteu...

"Vom Klassenfeind infiziert?" Deutsch-deutsche Jugendbegegnungen und die X. Weltfestspiele 1973 in Ost-Berlin 20.05.2013

Die Sorge der DDR-Regierung, dass »ihre« Jugend vom bundesdeutschen »Klassenfeind« ideologisch infiziert werden könnte, war übergroß. Gleichzeitig wollten die Jugendlichen in der DDR zumindest durch Musik und Kleidung ihren eigenen Weg zum Erwachsenwerden betonen. Mit den Weltjugendfestspielen 1973 in Ost-Berlin versuchte die SED diese Bedürfnisse für ihre Zwecke zu nutzen. Die Festspiele boten al...

Der Bereich Kommerzielle Koordinierung 15.05.2013

Den Bereich Kommerzielle Koordinierung und seinen Chef, Alexander Schalck-Golodkowski, umgibt der Mythos des »Sensationellen« und »Skandalösen«: Die KoKo angeschlossenen Firmen handelten mit Waffen und Kunstgütern, beschafften für das MfS Spionagetechnik und versorgten die DDR-Volkswirtschaft mit solchen Erzeugnissen, für die westliche Länder Embargos gegenüber den Staaten des Ostblocks verhängt h...

»Was für ein Teufelspack«: Die Deutsche Operation des NKWD in Moskau und im Moskauer Gebiet 1936 bis 1941 18.03.2013

Auf der Grundlage von über 700 im Staatsarchiv der Russischen Föderation aufbewahrten Strafakten stellt der Historiker Alexander Vatlin Verlauf und Auswirkung der »Deutschen Operation« des NKWD in Moskau und dem Moskauer Gebiet dar. Mit ihr begann 1937 der »Große Terror«, der nach dem Überfall der Wehrmacht auf die UdSSR eine Neuauflage erlebte. Alexander Vatlin hat die Geheimdienstaktion zur Bekä...

Erinnern an die Vergangenheit und Mahnen für die Zukunft 10.03.2013

Über zwanzig Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur im Osten Deutschlands und kurz vor dem 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 wurde über die Idee eines zentralen Mahnmals in Berlin gesprochen, das an die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR erinnern soll. Ein Mahnmal, das in Erinnerung ruft, dass Verfolgung und die Angst vor Repressionen zum Alltag vieler Mens...

"Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Selbstbestimmtes Leben von Frauen in der DDR der 1970er/1980er Jahre" 05.03.2013

Als sich Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre in der DDR verschiedene oppositionelle Gruppen bildeten und sich u. a. mit Umwelt- und Friedensfragen oder Fragen der Militarisierung der Gesellschaft beschäftigten, engagierten sich in diesen Gruppierungen auch viele Frauen. Daneben konstituierten sich jedoch auch spezifische Frauengruppen, wie etwa »Frauen für den Frieden«, in denen sich Frauen a...

Das 20. Jahrhundert zwischen Diktatur und Demokratie 11.02.2013

Die Anfechtungen der Demokratie durch die unterschiedlichen totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts finden 2014 einen besonderen Widerhall. In diesem Jahr wird nicht nur an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 und den Beginn des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges 1939 erinnert werden. Die Friedliche Revolution jährt sich zum 25. Mal und die Osterweiterung der Europäischen Uni...

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