Bayerischer Rundfunk

Ende der Welt - Die tägliche Glosse

Comedy DE ↓ 413 episodes

Große Politik und kleine Nöte, runde Jubiläen und Anlässe, die um die Ecke kommen: Die tägliche Glosse am Ende der Sendung "radioWelt" auf Bayern 2 ist die Plattform der schrägen Gedanken. Geistreich und witzig, hintersinnig und hinterfotzig, skurril und respektlos. Jeden Morgen als Podcast. Gute Unterhaltung!

Author

Bayerischer Rundfunk

Category

Comedy

Podcast website

www.br.de

Latest episode

Jul 10, 2026

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Episodes

Hundebadetag 18.09.2025

Normalerweise gilt in den bayerischen Freibädern für Hunde der alte Metzgereispruch: "Wir müssen draußen bleiben". Aber in diesen Tagen - bevor in vielen Freibädern der Stöpsel gezogen wird - heißt es oft nochmal: Hundebadetag. Doch wieder zeigt sich: Hund ist halt doch nicht gleich Hund! Eine Glosse von Johannes Marchl.

Wer sät, wird auch ernten? 17.09.2025

Weinberge werden abgeerntet, Kartoffeläcker geplündert und Salatköpfe verschwinden. In Erntezeiten nehmen es einige mit dem Eigentum nicht so genau. Eine Klarstellung ist dringend nötig. Eine Glosse von Wolfram Schrag.

Liebe und Parteipräferenz 16.09.2025

Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Parteipräferenz bei der Partnersuche die Attraktivität erhöht. Demnach wollen vor allem Linke gern unter sich bleiben, aber auch Konservative bevorzugen ihresgleichen. Stellen Sie sich vor, Sie haben beim ersten Kuss das Gefühl, dass es der heißeste Sommer im langjährigen Mittel ist und ihr Partner erweist sich als Klimawandelleugner und bes...

Kürbis-Terror 15.09.2025

Der Kürbis ist wieder da. Sobald der Herbst beginnt, sieht man ihn überall. Im Supermarkt und am Straßenrand. Aber das war nicht immer so. Eine Glosse von Sandra Limoncini.

Das Orakel von Nashville 12.09.2025

Sie haben genug? Ihnen reicht's? Also, was Dinge angeht, das Materielle? Und sind doch irgendwie unzufrieden? Dann hätt‘ ich hier was für Sie. Keine Angst, ich will Ihnen nichts verkaufen. Oder nur ein bisschen. Eine Glosse von Ralf Thume.

Kretschmanni donaldtrumpi 11.09.2025

Was haben ein Seeigel-Fossil, eine Blindwühle und eine Motte gemeinsam? Alle drei wurden zoologisch nach Donald Trump benannt. Jetzt wird auch der barten-württembergische Ministerpräsident Namensgeber: Ein winziges Bärtierchen wird den Zusatz kretschmanni bekommen. Und den wird es nie mehr los werden ... . Eine Glosse von Roland Söker.

Das Wortungetüm des Jahres 10.09.2025

Die deutsche Sprache ist bekannt und berüchtigt für ihre langen, zusammengesetzten Wörter. Deshalb gibt es jetzt auch eine besondere Auszeichnung für sie: das Wortungetüm des Jahres. Unser Autor Uli Höhmann erkennt darin allerdings die wahre Poesie des Deutschen.

Weihnachtsbäume werden knapp 09.09.2025

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hatte der Bevölkerung ja bereits einen größeren Posten Dosenravioli in Aussicht gestellt, um eventuell aufkeimende Ausgelassenheit in den Griff zu bekommen. Von sonnigen Herbsttagen und fröhlichen Wiesn-Besuchen hätte das Bundeskabinett notfalls immer noch mit Trockennahrung und Lebertran ablenken können, aber das ist jetzt alles nicht mehr nötig, denn di...

Ich oder Du oder Sie? 08.09.2025

Der eine duzt, der andere siezt. Wo bleibt denn da das Wir-Gefühl? Eine Glosse von Caro Matzko.

Junge Briten und die Angst vorm Tanken 05.09.2025

Agoraphobie ist der Fachbegriff für Platzangst, kennt man. Arachnophobie Angst vor Spinnen, ist sehr verbreitet, die aber auch manchmal gruselig, diese Viecher. Die Coulrophobie, die Angst vor Clowns ist eher ungewöhnlich, aber wie ich finde sehr verständlich. Es gibt jetzt aber eine neue Angst bei jungen Menschen. Die Tank Angst. Eine Glosse von Sandra Limoncini.

Bullshit mit Ansage 04.09.2025

Bärbel Bas entschuldigte sich auf der Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen Jusos in Gelsenkirchen spontan bei allen Anwesenden, so spontan, dass ihr gerade nicht mehr einfiel, wofür. Und weil in diese gedankliche Lücke gerade kein deutsches Wort passte, füllte sie den Leerraum einfach mit Stallgeruch, besser bekannt als "Bullshit", denn der stammt aus nachhaltiger Erzeugung und ist biologis...

Herber Herbst 03.09.2025

Bundeskanzler Merz ruft den "Herbst der Reformen" aus, während andere wie Juso Chef Türmer den "Herbst der sozialen Kälte" sehen. Der Herbst wird oft als Metapher in der politischen Kommunikation genutzt, doch bald wird der Winter für Ruhe sorgen. Eine Glosse von Severin Groebner.

Des Rentners Rüstigkeit 02.09.2025

Man wird den Menschen etwas abverlangen müssen", so Bundesfinanzminister Klingbeil. Da kommt natürlich etwas auf uns alle zu. Andererseits: Kaum eine Gesellschaftsgruppe kann sich entsinnen, wann je genug Geld in den öffentlichen Kassen gelandet wäre. Wobei Haushaltslücken auch wieder nicht so groß sind wie die Löcher, die andernorts entstehen... Eine Glosse von Gregor Hoppe.

Verbindungen einst und jetzt 01.09.2025

Obwohl die technischen Verbindungen zu den USA heute so gut wie nie zuvor sind, ist die allgemeine Verbindung so schlecht wie lange nicht. Die neuen digita-len Verbindungsmöglichkeiten werden derzeit hauptsächlich für Visa- und sonstige Reisehemmnisse genutzt - diese gegensätzliche Entwicklung sollte zu denken ge-ben. Eine Glosse von Georg Bayerle.

Die goldene Kelle 29.08.2025

Der Deutsche Saunabund hat das Motto "Innere Ruhe durch Saunabesuche" ausgerufen. Doch in der größten Therme der Welt im Münchner Umland scheint das Ruhe-Motto noch nicht angekommen zu sein. Eine Glosse von Caro Matzko.

Warten auf ... 28.08.2025

Die Urlaubsplanung gleicht dabei der Partnersuche, wie Neurowissenschaftler her-ausgefunden haben; in beiden Fällen wartet man quasi auf ein Wunder. So ist das Warten als Alltagserscheinung viel weiterverbreitet als es auf den ersten Blick er-scheint. Eine Glosse von Georg Bayerle.

Servus Habeck 27.08.2025

Was man beim Gehen sagt, sagt auch etwas über einen selbst aus. Schleicht man sprachlich elegant hinaus oder tritt man die Tür nochmal ein. Eins ist sicher: Niemand sagt beim Abschied "Servus". Eine Glosse beim Hinausgehen von Severin Groebner.

Geschützter Söder-Kebab 26.08.2025

Politiker haben´s schwer: In der freien Wirtschaft würden sie viel mehr verdienen, und es gäbe keine Wahlkämpfe. Und geben sie sich leutselig, ist es auch wieder nicht recht. Eine Glosse von Gregor Hoppe.

Reparieren gegen die Ehekrise 25.08.2025

Gemeinsame Unternehmungen halten Eheleute zusammen. Das muss nicht gemeinsames Heliskiing sein oder Tischtennisspielen, es reicht auch schon die Reparatur eines Rollladens. Eine Glosse von Martin Zöller.

Nicht ganz knusprig 22.08.2025

Wie gut hören Sie? So gut wie die Hexe aus "Hänsel und Gretel", der nichts um sie rum entgeht? Und bringt Sie das manchmal schier aus dem Häuschen? Weil Sie finden, dass die, die ihren Frieden stören, nicht ganz knusprig sind? Dann lesen Sie bitte in aller Ruhe, was jetzt kommt. Eine Glosse von Ralf Thume.

Erratisch 21.08.2025

Seit Januar 2025 hat sich das einst harmlose Wort "erratisch" zu einem festen Begleiter der Berichterstattung über den amerikanischen Präsidenten entwickelt. Mit humorvollem Scharfsinn wird beleuchtet, wie Trumps unvorhersehbare Entscheidungen die Schlagzeilen dominieren und ob dieses Adjektiv nicht doch den Fliegen überlassen werden sollte. Eine Glosse von Susanne Rohrer.

Verirrte Urlauber 20.08.2025

Verirrung und Verwirrung sind bei Touristen immer wieder zu finden. Es ist eine besondere Spezies, die im Moment manche in Atem hält. Eine Glosse von Wolfram Schrag.

Pferdchen, wir brauchen Pferdchen 19.08.2025

Erst das Seepferdchen für junge Schwimmer, jetzt das Heupferdchen für kleine Artenkenner - Abzeichen für alles! Anreize für alle! Unserem Autor Uli Höhmann fallen da noch ein paar Pferdchen ein, die unser Bildungssystem ganz dringend braucht.

Schlecht gereimt ist halb geronnen 18.08.2025

Heute ist der "Tag der schlechten Poesie" und deshalb feiern wir das Unperfekte. Warum nicht sich über verspätete Züge und eingetrockenete Essensreste freuen? Liegt halt alles in der Nase des Betrachters. Eine Glosse von Astrid Himberger.

Taxifarben in der Diskussion 14.08.2025

Beige beruhigt, sagen Farbpsychologen, doch Rentner und Taxifahrer scheinen sich trotzdem häufig aufzuregen. In sechs Bundesländern dürfen Taxis jetzt in anderen Farben lackiert sein. Ob das zum seelischen Gleichgewicht beiträgt, bleibt abzuwarten. Eine Glosse von Peter Jungblut.

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