Samuel Glöggl

Bibel in einem Jahr

Religion DE ↓ 741 episodes

Jeden Tag ein Abschnitt aus der Bibel. Ein kurzer Impuls. Ein Gebet. Ruhig gelesen. Ohne Eile. Ohne Druck. Dem Wort Gottes wird Raum gegeben –. still, beharrlich, Wort um Wort. Tag für Tag. Durch ein Jahr. Zu diesem Weg gehört ein Begleitbuch. Nicht als Ersatz. Zur Vertiefung dessen, was gehört wird. Neu hier? Diese Reise beginnt am Anfang – bei Folge 1.

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Samuel Glöggl

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Religion

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Nov 3, 2026

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Episodes

Du brauchst Gott, doch suchst Sicherheit überall sonst | Hosea 7-9 · Tag 257 14.09.2026

Angst und der Wunsch nach Kontrolle treiben Israel zu politischen Bündnissen, Altären und religiösen Festen. Doch all diese Stützen können die verlorene Nähe zu Gott nicht ersetzen. Hosea zeigt, wie ein geteiltes Herz Sicherheit sucht, ohne wirklich zu vertrauen. Das angekündigte Gericht bleibt dabei mit Gottes verletzter Liebe verbunden. Der Text lenkt den Blick auf jene Hilfen und Sicherheiten,...

Du sprichst von Gott, doch dein Herz weicht ihm aus | Hosea 4-6 · Tag 256 13.09.2026

Religiöse Worte und vertraute Rituale können bestehen bleiben, während die Beziehung zu Gott innerlich leer wird. Hosea beschreibt zerbrochene Wahrheit, fehlende Liebe und mangelnde Gotteserkenntnis. Gottes Klage über Priester, Könige und Volk ist zugleich ein Ruf zur Heilung. Beständige Liebe wiegt mehr als leere Opfer. So führt der Text zu der ehrlichen Frage, wo äußere Frömmigkeit und innere Nä...

Hoseas Ehe zerbricht, doch Gottes Liebe gibt Israel nicht auf | Hosea 1-3 · Tag 255 12.09.2026

Zerbrochene Treue wird zum schmerzhaften Bild für Israels Verhältnis zu Gott. Hoseas Leben macht sichtbar, dass Gottes Liebe Untreue nicht verharmlost, sondern sie beim Namen nennt und ihrem Gericht aussetzt. Doch der Bruch bleibt nicht das letzte Wort. Gottes heilige Liebe sucht sein Volk, führt es aus falschen Sicherheiten heraus und eröffnet Hoffnung auf Rückkehr und Wiederherstellung. Bibeltex...

Daniel betet und wartet, während unsichtbar gekämpft wird | Daniel 10-12 · Tag 254 11.09.2026

Wenn eine Antwort ausbleibt, kann Gottes Wirklichkeit dennoch größer sein als das Sichtbare. Daniel begegnet einem verborgenen Ringen, das ihn erschüttert und zugleich erkennen lässt: Gott kennt den Weg der Reiche und die Kämpfe hinter der Geschichte. Der erschöpfte Beter wird getröstet und gestärkt. Seine Hoffnung richtet sich über Verzögerung und Bedrängnis hinaus auf Auferstehung, Läuterung und...

Daniel sieht die Mächte und antwortet mit einem Gebet | Daniel 7-9 · Tag 253 10.09.2026

Wenn Macht brutal wird und Geschichte unübersichtlich erscheint, bleibt Gottes Thron der feste Bezugspunkt. Die Visionen führen durch Gericht und Erschütterung hin zum Menschensohn, dessen Herrschaft nicht vergeht. Daniel reagiert darauf nicht mit Spekulation, sondern mit Demut, Bekenntnis und Fürbitte. Sein Gebet verbindet die Wahrheit menschlicher Schuld mit dem Vertrauen auf Gottes Treue und Ba...

Daniel betet weiter, obwohl ihn die Löwengrube erwartet | Daniel 4-6 · Tag 252 09.09.2026

Menschliche Macht erscheint groß, bleibt aber unter Gottes Herrschaft. Nebukadnezars Stolz wird gedemütigt, Belsazars Leichtsinn führt ins Gericht, und über den wechselnden Reichen steht ein König, dessen Macht nicht wankt. Daniel bleibt auch unter Bedrohung derselbe: klar, still und treu im Gebet. Die Löwengrube wird zum Ort der Bewahrung. So begegnen sich die Grenze menschlicher Größe und Gottes...

In Babylon bleibt Daniel Gott treu, als Anpassung leichter wäre | Daniel 1-3 · Tag 251 08.09.2026

Der Verlust von Heimat, Sicherheit und vertrauten Maßstäben stellt den Glauben Daniels und seiner Freunde auf die Probe. Ihre Treue beginnt still: mit klaren Entscheidungen, Weisheit ohne Hochmut und dem Vertrauen, dass Gott auch in Babylon herrscht. Als der Druck wächst, wird aus der verborgenen Haltung sichtbarer Mut. Gott offenbart den Traum des Königs und lässt die drei Freunde im Feuer nicht...

Gott will nicht nur retten, sondern bei dir wohnen | Hesekiel 46-48 · Tag 250 07.09.2026

Nach Gericht, Verlust und Exil steht am Ende nicht die Entfernung Gottes, sondern seine Nähe. Hesekiels Vision führt zu geordnetem Gottesdienst, neu verteiltem Land und einer Stadt, deren Mitte von Gottes Gegenwart bestimmt ist. Aus dem Heiligtum strömt Wasser, das heilt, belebt und Frucht hervorbringt. Darin liegt die Hoffnung auf eine erneuerte Mitte: Gottes Nähe erreicht, was trocken, müde und...

Wenn Gott wieder die Mitte wird, bleibt nichts beliebig | Hesekiel 43-45 · Tag 249 06.09.2026

Gottes Herrlichkeit füllt den Tempel und verändert mehr als einen einzelnen Ort. Altar, priesterlicher Dienst, Verantwortung, Land und Gerechtigkeit werden auf seine Gegenwart ausgerichtet. Diese Nähe schenkt Trost, lässt das Leben aber nicht ungeordnet. Sie verbindet Heiligkeit mit Verantwortung und zeigt, wie ein erneuertes Volk in Ehrfurcht, Gerechtigkeit und bewusster Gemeinschaft mit Gott leb...

In den Trümmern zeigt Gott: Ich will wieder bei euch wohnen | Hesekiel 40-42 · Tag 248 05.09.2026

Mitten nach Verlust und Exil erscheint ein heiliger Raum, der sorgfältig vermessen und geordnet wird. Die vielen Tore, Kammern, Mauern und Stufen zeigen, dass Gott sein Volk nicht aufgegeben hat. Die Vision verbindet Ordnung mit Hoffnung: Das Heilige wird vom Gewöhnlichen unterschieden, und Gottes verheißene Gegenwart erhält Raum. Wo zuvor Verwüstung war, öffnet sich ein Blick auf Zukunft und Wied...

Kann Gottes Atem beleben, was hoffnungslos geworden ist? | Hesekiel 37-39 · Tag 247 04.09.2026

Wo nur noch Trockenheit und Stillstand sichtbar sind, spricht Gott neues Leben. Hesekiels Vision verbindet den Atem des Geistes mit der Hoffnung, dass Zerstreutes gesammelt und Zerbrochenes verbunden wird. Auch angesichts bedrohlicher Mächte bleibt Gottes Handeln entscheidend. Seine Herrlichkeit wird sichtbar, und das scheinbar Endgültige erhält eine Zukunft, die nicht aus eigener Kraft entsteht....

Wenn falsche Hirten versagen, trägt Gott seine Herde heim | Hesekiel 34-36 · Tag 246 03.09.2026

Wo verantwortliche Menschen die Schwachen vergessen, bleibt Gott seiner Herde zugewandt. Er sieht Verlorene, Verwundete und Zerstreute, richtet die falschen Hirten und übernimmt selbst ihre Fürsorge. Seine Erneuerung reicht tiefer als bessere Umstände. Reinigung, ein neues Herz und ein neuer Geist zeigen einen Gott, der nicht nur Veränderung fordert, sondern neues Leben schafft. Bibeltext: Hesekie...

Berührt dich Gottes Wort nur, oder führt es dich zur Umkehr? | Hesekiel 31-33 · Tag 245 02.09.2026

Gottes Wort kann bewegen und dennoch ohne Folgen bleiben. Zustimmung, Aufmerksamkeit und innere Berührung werden nicht mit Umkehr verwechselt, denn wer hört, trägt Verantwortung für seine Antwort. Der Fall Ägyptens und Hesekiels Auftrag als Wächter machen den Ernst dieses Rufes sichtbar. Gottes Warnung führt aus Stolz, Gleichgültigkeit und falscher Sicherheit zurück zu einem veränderten Leben. Bib...

Wenn Erfolg zur Krone wird, verdrängt das Herz seinen Schöpfer | Hesekiel 28-30 · Tag 244 01.09.2026

Wo Macht, Glanz und eigene Stärke zum letzten Halt werden, verliert das Herz den Blick für Gott. Tyrus, Sidon und Ägypten stehen für eine Größe, die sich sicher und unangreifbar glaubt. Gottes Gericht entlarvt diese falsche Sicherheit. Zugleich führt der Text zur eigenen Haltung: Demut erkennt das Gute als Geschenk und lässt Gott den Platz, der allein ihm gehört. Bibeltext: Hesekiel 28–30 Heute we...

Als Hesekiel seine Frau verliert, wird sein Schmerz zur Warnung | Hesekiel 24-27 · Tag 243 31.08.2026

Wenn angekündigtes Gericht Wirklichkeit wird, bleibt die Botschaft nicht auf Abstand. Jerusalem wird belagert, und Hesekiels persönlicher Verlust wird zum Zeichen für das Volk. Schmerz, Schweigen und Warnung liegen dicht beieinander. Danach richtet sich der Blick auf die umliegenden Völker und auf Tyrus. Spott, Rache, Gewalt und Hochmut bleiben vor Gott nicht verborgen. Der Text stellt falsche Sic...

Gott nennt verborgene Götzen, weil Liebe nicht schweigt | Hesekiel 20-23 · Tag 242 30.08.2026

Gottes Rückblick auf Israels Geschichte lässt weder seine Geduld noch die wiederholte Untreue des Volkes aus. Befreiung und Berufung stehen neben Widerstand, Götzendienst und gebrochenen Eiden. Was verborgen blieb, wird im Licht seiner Heiligkeit sichtbar. Das Gericht erscheint dabei nicht als Gleichgültigkeit, sondern als Ausdruck einer Liebe, die Zerstörung nicht verschweigt. Der Text führt zur...

Gottes Gnade vergessen: Kann Umkehr wieder zum Leben führen? | Hesekiel 16-19 · Tag 241 29.08.2026

Schuld erscheint hier nicht nur als Regelbruch, sondern als Bruch einer getragenen Beziehung. Jerusalem wird als gerettete und geschmückte Braut beschrieben, die untreu wird. Gottes verletzte Liebe und sein ernstes Gericht stehen nebeneinander. Zugleich bleibt der Mensch nicht auf der Vergangenheit festgelegt. Jeder trägt Verantwortung vor Gott, und Umkehr öffnet einen Weg zum Leben. Unter Klage u...

Du hörst Gottes Wort, doch dein Herz hält an Götzen fest | Hesekiel 12–15 · Tag 240 28.08.2026

Fromme Worte können ein geteiltes Herz verbergen. Zeichenhandlungen, falsche Friedensversprechen und das Bild eines unbrauchbaren Weinstocks zeigen, wie tief Selbsttäuschung und falsche Sicherheit das Volk geprägt haben. Gott deckt die Götzen im Herzen auf und widerspricht einem Trost, der die Wahrheit umgeht. Diese Härte dient nicht der Täuschung, sondern ihrem Ende. Wo glatte Worte und religiöse...

Der Tempel steht noch, doch Gott zieht sich zurück | Hesekiel 8–11 · Tag 239 27.08.2026

Äußere Heiligkeit kann verdecken, was im Inneren längst einen anderen Platz eingenommen hat. Hesekiels Vision zeigt Götzendienst und geistlichen Verrat im Tempel, während Gottes Herrlichkeit sich erhebt und den Ort verlässt. Gott sieht tiefer als religiöse Ordnung und vertraute Formen. Sein Gericht deckt falsche Anbetung auf, doch seine Hoffnung reicht weiter: zu Reinigung, Rückkehr und einem erne...

Hesekiel trägt Gottes Warnung am eigenen Körper | Hesekiel 4–7 · Tag 238 26.08.2026

Wenn Warnungen überhört werden, werden selbst Zeichen zu einer ernsten Botschaft. Belagerung, geschorenes Haar und Zerstreuung machen sichtbar, welche Folgen es hat, dass Jerusalem den Bund verlassen und sich Götzen zugewandt hat. Das Gericht erscheint dabei nicht als Laune, sondern als Ausdruck von Gottes Heiligkeit und treuer Wahrheit. Zugleich bleibt ein leiser Faden der Gnade: Gott vergisst di...

Fern der Heimat beruft Gott Hesekiel zum Wächter | Hesekiel 1-3 · Tag 237 25.08.2026

Gottes Nähe ist nicht an den Tempel oder die verlorene Heimat gebunden. Am Fluss Kebar sieht Hesekiel die Herrlichkeit des Herrn und erfährt, dass Gott seinem Volk auch in der Fremde begegnet. Bevor Hesekiel sprechen soll, muss er hören und Gottes Wort in sich aufnehmen. Die süße Schriftrolle wird zugleich zu einer schweren Verantwortung: Er soll als Wächter treu weitergeben, was ihm anvertraut is...

Wer keine Ausreden mehr hat, findet Gottes Erbarmen | Baruch 1-5 · Tag 236 24.08.2026

Mitten in Zerstreuung und Scham findet das Volk Worte für die eigene Schuld. Es erklärt sein Leid nicht nur mit äußeren Umständen, sondern erkennt an, Gottes Stimme nicht gehört zu haben. Dieses Bekenntnis führt nicht in die Verzweiflung. Gottes Weisheit weist zurück zum Leben, während Jerusalem zwischen Klage und Hoffnung steht. So öffnen sich im Exil Trost, Erbarmen und die Aussicht auf Heimkehr...

Wenn alles zerbrochen ist, wird ehrliche Klage zum Gebet | Klagelieder 4-5 · Tag 235 23.08.2026

Jerusalems Glanz ist vergangen. Hunger, Schuld und das Versagen geistlicher Verantwortung werden ohne Beschönigung ausgesprochen. Gerade diese schonungslose Klage hält das Gespräch mit Gott offen. Aus den Trümmern wächst die Bitte um Umkehr und Erneuerung. Hoffnung zeigt sich nicht als eigene Stärke, sondern im Vertrauen darauf, dass Gottes Barmherzigkeit größer sein kann als Schuld und Verlust. B...

Wenn alles zerbricht, darf dein Glaube weiter weinen | Klagelieder 1-3 · Tag 234 22.08.2026

Schmerz muss vor Gott nicht beschönigt werden. Jerusalems Einsamkeit, Schuld und Verlust bekommen in der Klage eine Sprache, während das Gericht in seiner ganzen Schwere stehen bleibt. Gerade im tiefsten Leid wächst eine leise Hoffnung: Gottes Erbarmen ist nicht erschöpft. Klage erscheint damit nicht als Ende des Glaubens, sondern als ehrliches Festhalten an Gott, wenn schnelle Antworten und leich...

Mauern fallen, doch ein Gefangener wird nicht vergessen | Jeremia 48-52 · Tag 233 21.08.2026

Menschliche Macht bleibt vor Gott verantwortlich. Moab, Ammon, Edom und weitere Völker werden mit ihrem Stolz konfrontiert; selbst Babylon kann sich dem Gericht nicht entziehen. Nach dem Fall Jerusalems endet das Buch dennoch nicht ohne Hoffnung. Jojachin erhält im Exil einen Platz am Tisch und tägliche Versorgung. Dieses stille Zeichen erinnert daran, dass Gottes Treue auch zwischen Trümmern und...

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