SWR

Archivradio – Geschichte im Original

Historische Aufnahmen und Radioberichte von den ersten Tonaufzeichnungen bis (fast) heute. Das Archivradio der ARD macht Geschichte hör- und die Stimmung vergangener Jahrzehnte fühlbar. Präsentiert von: Gábor Paál, Lukas Meyer-Blankenburg, Maximilian Schönherr und Christoph König. Ein Podcast von SWR, BR, HR, MDR und WDR. https://archivradio.de | Übersicht über alle Beiträge: http://x.swr.de/s/archivradiokatalog

Author

SWR

Category

Uncategorized

Podcast website

www.swr.de

Latest episode

Jul 8, 2026

Where to listen?

Podcasts in the app Replaio Radio Coming soon

Podcasts are coming to the app soon. Install now and be the first to see a whole new take on podcasts

Get it on Google Play Install for free Android 5M+ downloads · 4.8 rating iOS soon

Episodes

Reichskanzler Brüning geht auf Adolf Hitler zu | 16.10.1931 13.04.2020

In seiner Rede über die Notverordnungen schlägt Heinrich Brüning milde Töne an. Er dankt allen Fraktionen für die "Vornehmheit", die sie ihm bei aller Kritik entgegengebracht hätte – auch dem "Führer", der dem Parlament gar nicht angehört.

DVP setzt sich für die Interessen der Beamten ein 13.04.2020

15.10.1931 | Laut Eduard Dingeldey (DVP) sind den Beamten die einschneidenden Gehaltskürzungen nicht vermittelbar. Ursache der Belastung seien die Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs.

NSDAP schwadroniert über "Lebensraum" | 14.10.1931 13.04.2020

Der NSDAP-Abgeordnete Wilhelm Frick fordert für das deutsche Volk "Lebensraum für seine bei einer artgemäßen Führung des Reiches sich von selbst ergebende wachsende Volkskraft". Mehrfach nutzt er das Wort der "Kriegsschuldlüge".

Reichsinnenminister Joseph Wirth bestreitet "Bürgerkrieg" und problematisiert die Rundfunkfreiheit | 5.3.1931 13.04.2020

Das Parlament tagt ohne NSDAP weiter. Reichsinnenminister Joseph Wirth weist das "Gerede vom Bürgerkrieg" zurück. Er spricht auch den Rundfunk an. Solle man ihn als politisches Instrument einsetzen? Wenn ja, würde er, Wirth, die Zensur am liebsten selbst in der Hand haben.

Reichsaußenminister Julius Curtius beklagt erdrückende Reparationsleistungen | 10.2.1931 13.04.2020

Curtius berichtet von der Tagung des Völkerbunds in Genf. Deutschland sei dort "national", also selbstbewusst aufgetreten, auch wenn die Reparationsleistungen erdrückend seien.

Die NSDAP droht und verlässt das Parlament | 9.2.1931 13.04.2020

Der Nationalsozialist Franz Stöhr erklärt den Vertretern des Zentrums: "Es kommt der Tag, und er kommt sehr bald, an dem Ihnen für Ihr schamloses Verhalten die Quittung ausgestellt werden wird, die Sie verdienen!" Die NSDAP-Abgeordneten stehen auf, rufen "Heil!" und verlassen, das Horst-Wessel-Lied singend, den Saal. Die kommunistische Fraktion fängt dann auch an zu skandieren, nämlich "Prolet erw...

Tumulte und Streit um "Katholikenhetze" | 6.2.1931 13.04.2020

Der Abgeordnete Josef Joos (Zentrum) greift den Domprediger Bruno Doehring (Deutschnationale Volkspartei) an, weil er gegen Katholiken hetze und der Zentrumspartei Linkslastigkeit vorwerfe. Nach Tumulten und dem Ausschluss mehrerer Abgeordneter durch Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD) fährt Joos fort. Er fordert eine politische Kultur, die keine "Zerstörungsinstinkte" beim Mob auf der Straße weck...

Haushalt des Deutschen Reichs wird verhandelt | 5.2.1931 13.04.2020

Reichskanzler Heinrich Brüning (Zentrum) spricht über die darniederliegende Landwirtschaft im Osten des Reichs. Er pocht darauf, die Reparaturleistungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs zu begleichen. Joseph Goebbels (NSDAP) wirft dem Brüning-Kabinett Versagen vor.

Gustav Heinemann ruft zur Mäßigung auf | 14.4.1968 06.03.2020

14.4.1968 | Drei Tage nach dem Anschlag auf Rudi Dutschke und den anschließenden Ausschreitungen hält Bundesjustizminister Gustav Heinemann eine Ansprache in der Tagesschau. Darin ruft er alle Seiten zur Mäßigung auf. Auch die Politik müsse sich fragen, ob sie nicht Fehler gemacht habe.

DDR-Nachrichten über Anschlag auf Rudi Dutschke | 12.4.1968 06.03.2020

12.4.1968 | Auch der DDR-Rundfunk berichtet über den Anschlag auf Rudi-Dutschke und die anschließenden Ausschreitungen. Hier die 18-Uhr-Ausgabe der DDR-Nachrichten am Tag nach dem Anschlag. Typisch für den DDR-Rundfunk – und für westliche Ohren ungewohnt – sind die oft wertenden Formulierungen in Nachrichtensendungen.

Umfrage nach Attentat auf Dutschke | 12.04.1968 06.03.2020

12.4.1968 | Am Tag nach dem Attentat auf Rudi Dutschke erfolgt eine Umfrage in der Berliner Bevölkerung.

Attentat auf Rudi Dutschke – Live-Reportage vom Tatort | 11.4.1968 06.03.2020

Vor dem Büro des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) am West-Berliner Kurfürstendamm schießt der junge rechtsextreme Hilfsarbeiter Josef Bachmann dreimal auf Rudi Dutschke. Ein Reporter schildert die Situation.

Reporter: Nelson Mandela ist frei! | 11.2.1990 11.02.2020

Einer der größten Wendepunkte in der Geschichte Südafrikas: Nelson Mandela (18.7.1918 - 5.12.2013) wird nach 27-jähriger Haft aus dem Victor-Verster-Gefängnis in Paarl bei Kapstadt entlassen. Unter den Journalisten, die vor den Toren auf seine Freilassung warten, ist auch ARD-Korrespondent Klaus Metzler.

Rudolf Breitscheid über den Völkerbund | 1928 02.02.2020

Am 10. Januar 1920 wird der Völkerbund gegründet. Eine Woche später nimmt er seine Arbeit auf. 1926 tritt auch das Deutsche Reich der Internationalen Organisation bei. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Außenpolitiker Rudolf Breitscheid – Mitglied der Deutschen Völkerbundskommission – sagt 1928, was er vom Völkerbund hält: Es sei richtig, dass Deutschland beigetreten ist, doch als Sozialdemokrat erw...

Premier Edward Heath schwärmt von Europa | 2.1.1973 31.01.2020

Großbritannien ist jetzt Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Der britische Premierminister Edward Heath beschwört die "frische Einheit" in Europa.

Erich Honecker tritt ab, Egon Krenz folgt 05.12.2019

18.10.1989 | 18 Jahre lang war Erich Honecker SED-Chef, 14 Jahre lang auch Vorsitzender des Staatsrats der DDR. Am 18. Oktober 1989 endet diese lange Ära. Honecker wird zum Rücktritt gezwungen, nachdem er auf die dramatischen Veränderungen in der DDR keine Antwort hatte. Michail Gorbatschow hatte ihn noch gewarnt mit seinem berühmten Satz: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Honecker wird a...

Dieter Baumann erhält doch Sperre wegen Dopings 17.11.2019

18.9.2000 | Im Juli 2000 spricht der Deutsche Leichtathletik-Verband Dieter Baumann vom Vorwurf des Dopings frei. Doch am 18. September 2000 – die Olympischen Spiele in Sydney haben gerade begonnen – kassiert der Internationale Leichtathletik-Verband diesen Freispruch wieder. Dieter Baumann wird für zwei Jahre gesperrt, sein Rekord über 5.000 Meter wird ihm aberkannt.

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Dieter Baumann ein | 30.5.2000 17.11.2019

30.5.2000 | Monate, nachdem die Doping-Vorwürfen gegen Dieter Baumann bekannt wurden, gibt die Staatsanwaltschaft Tübingen eine Pressekonferenz. Sie stellt die Ermittlungen ein. Eine echte Entlastung für den Sportler ist das nicht.

Dieter Baumann äußert sich zur „Zahnpasta-Affäre“ 17.11.2019

8.12.1999 | In der SWR1-Sendung „Stadion“ äußert sich Dieter Baumann zu den Doping-Vorwürfen gegen ihn und zur manipulierten Zahnpasta.

Dieter Baumann: Doping per Zahnpasta? 17.11.2019

3.12.1999 | Die Zahnpasta war’s! Über sie ist der Doping-Wirkstoff Nandrolon in den Körper des Langstreckenläufers Dieter Baumann geraten; das scheint am 3.12.1999 geklärt zu sein. Doch damit stellt sich die nächste Frage: Wer hat die Zahnpasta manipuliert? Dieter Baumann selbst? Oder wurde er Opfer einer Intrige?

Dieter Baumann unter Doping-Verdacht | 19.11.1999 17.11.2019

19.11.1999 | Dieter Baumann war Olympiasieger und einer der erfolgreichsten deutschen Langstreckenläufer. Er lief 5.000 Meter in 12 Minuten und 54 Sekunden – die bis heute ungeklärte Frage ist, ob er dabei gedopt war oder nicht. Denn Dieter Baumann, der Athlet aus dem schwäbischen Blaustein, der Doping immer verurteilte, gerät 1999 selbst unter den Verdacht. Am 13. November 1999 wird bekannt, dass...

Nach der Maueröffnung: DDR-Berichte von der Grenze | 9. und 10.11.1989 08.11.2019

9. und 10.11.1989 | Die Nachricht von der Öffnung der Grenzübergänge spricht sich schnell herum. Etliche Berlinerinnen und Berliner machen sich noch in derselben Nacht auf den Weg, um auf die jeweils andere Seite zu gucken. Der DDR-Rundfunk schickt in der Nacht einen Reporter an den Grenzübergang Oberbaumbrücke. Die Brücke führt über die Spree von Friedrichshain nach Kreuzberg.

Spionagechef Markus Wolf fordert Erneuerung der DDR | 4.11.1989 08.11.2019

Markus Wolf, Spionagechef der DDR, Leiter des Auslands-Nachrichtendienstes im Ministerium für Staatssicherheit, überrascht mit einer Rede auf einer Großdemonstrationen auf dem Berliner Alexanderplatz, fünf Tage vor der Öffnung der Mauer. Wolf kritisiert die DDR-Führung scharf und fordert eine Erneuerung der SED als Partei und der DDR als Staat. Er spricht von einem "erneuerten Sozialismus" – und w...

SPD diskutiert über Wiedervereinigung 08.11.2019

31.10.1989 | Wie hältst du’s mit der Wiedervereinigung? Diese Frage drängt sich Herbst 1989 immer stärker auf, als sich das Ende der DDR in ihrer bisherigen Form ankündigt. Für die Politikerinnen und Politiker der CDU/CSU, aber auch viele in der FDP, ist das damals gar keine Frage: Wiedervereinigung? Natürlich, wenn es möglich ist! – Die SPD tut sich damit schwerer. Viele in der Partei haben Vorbe...

DDR-Flüchtlinge im Aufnahmelager Schöppingen | 22.8.1989 08.11.2019

22.8.1989 | Über die ungarische Grenze gelingt tausenden DDR-Bürgern im August 1989 die Flucht über Österreich in die Bundesrepublik. Dort landen in Notaufnahmelagern wie im westfälischen Schöppingen.

Listen to the Archivradio – Geschichte im Original podcast in Replaio

Radio and podcasts in one app - free, with no sign-up. Install today and do not miss the launch

Get it on Google Play

Replaio is not a podcast publisher; show names, artwork and audio belong to their authors and are distributed through public RSS feeds.