ERF Medien Schweiz
2 Minuten Bibel
Was hat die Bibel mit meinem Alltag zu tun? Lass dich von Montag bis Freitag von einem kurzen Gedankenanstoss inspirieren. Zwei Gäste unterhalten sich über einen kurzen Text aus der Bibel. Hol dir in zwei bis drei Minuten Impulse und Ermutigung für deinen Tag – informativ, lebensnah, und immer wieder mit überraschenden Einsichten. Hinweis: Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche...
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8 oct. 2026
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Épisodes
Werde ich belohnt, wenn ich mich an Gott festhalte? 14.04.2026 2:18
Wenn man Bewährungsproben erlebt, dann soll man auch noch glücklich sein? «Ja, das ist ein hoher Anspruch», sagt Mirjam Merz. «Es ist wohl nicht die Zeit, in der man glücklich ist. Oft sind es aber diese Zeiten, die den Charakter schleifen und verändern.» Thomas Zingg ergänzt und erwähnt, dass es auch Zeiten sind, in denen der eigene Glaube gestärkt wird. «Im Wissen, dass ein Glaube auch daran zer...
Gott tröstet, auch wenn es sich nicht danach anfühlt 13.04.2026 2:35
Mit diesen Zeilen schliesst der Apostel Petrus diesen Brief aus der Bibel ab. «Der Kontext ist das Leiden. Wichtig ist aber die Bemerkung, dass Gott mittendrin ist und man von ihm auch etwas erwarten darf», erwähnt Thomas Zingg. Gerade in Leidenszeiten taucht oft die Frage auf, ob Gott es denn wirklich gut meint mit uns Menschen. «Da setzt Petrus nochmal ein Punkt. Ihm ist wichtig zu sagen, dass s...
Was ich säe, das ernte ich auch 12.04.2026 2:14
«Das ist ein typischer Spruch aus dem Buch der Sprüche», kommentiert Thomas Zingg den heutigen Textabschnitt. Ein Spruch aus der Weisheitsliteratur der Bibel, wo es oft um Wahrscheinlichkeiten geht und eine Anleitung fürs Leben. «Es definiert auch, wie ein Leben aussieht, welches gefüllt ist mit Weisheit», ergänzt Mirjam Merz. Für sie sind zum Beispiel Begegnungen mit Menschen solche Momente, bei...
Gott steht zu seinem Wort 09.04.2026 2:40
«Ganz ehrlich: Ich habe da eine grosse Frage», sagt Katharina Bänziger. «Was meint Jesaja mit dieser Aussage, dass Gott alles ausführt, was er beschlossen hat?» Mitten im Gericht lobt Jesaja seinen Gott. «Gott hat beschlossen, dass er uns liebt und mit uns den Weg gehen will.» Für Thomas Bänziger zeigt sich das an dieser Textstelle. «In den Herausforderungen haben die Menschen erlebt, dass Gott da...
Gott führt uns in keine Sackgasse 08.04.2026 2:40
Wörtlich heisst es, dass das Herz des Menschen seinen Weg plant, aber der Herr lenkt seinen Weg. «Mich verunsichert das manchmal im Alltag», sagt Thomas Bänziger. «Ich weiss gerne was auf mich zukommt.» Doch dann kommt es oft anders. Katharina Bänziger erlebt das diametral anders. «Für mich hat das etwas Tröstliches. Gott lenkt meinen Weg auf einen sicheren Boden.» Gott durchkreuzt unsere Pläne. D...
Das ist zu gut, um wahr zu sein 07.04.2026 2:30
«Dieser Vers ist zu gut, um wahr zu sein», sagt Thomas Bänziger. Der Überfluss an Gnade wird schon durch die Wortwahl deutlich. «Paulus hat das ganz bewusst gewählt», ergänzt Katharina Bänziger. Der Kontext der Textstelle ist eine Spendensammlung. «Fröhlich geben können wir nur dann, wenn wir überzeugt sind, dass Gott für uns schaut.» Es geht um die Grundhaltung, wie wir mit Geld umgehen können.
Gott sieht alles!? 06.04.2026 2:53
Thomas Bänziger stellt zu Beginn die Frage nach dem Gottesbild. «Steckt da nicht ein Gottesbild von einem Polizisten dahinter? Einer, der alles sieht?» Wenn es einen Gott gibt, der alles sieht, kann das bedrohen, aber auch befreien. «Wie in einem Glashaus. Das kann auch authentisch wirken.» Katharina Bänziger ergänzt und sagt: «Wenn alles transparent ist, dann kann dies auch Gerechtigkeit erwirken...
Ostern: Aus der Trauer in die Begeisterung! (Bonusfolge) 04.04.2026 2:20
Voller Begeisterung rennen die Frauen vom leeren Grab zu den Jüngern und verkünden die Auferstehung von Jesus. «Die Frauen haben sich getraut zum Grab zu gehen und die Jünger sitzen irgendwo in ihrer Trauer», bemerkt Johannes Tschudi. Und auch die freudigen Ausrufe der Frauen ändern daran nichts. «Sie bleiben in dieser Starre. Nur Petrus springt auf und geht zum Grab», sagt Mimi Grauli. Vielleicht...
Ostern: Die Worte von Jesus wurden wahr! (Bonusfolge) 04.04.2026 2:23
«Die Stelle zeigt schön, wie unglaublich die Vorstellung war, dass jemand von den Toten aufersteht», sagt Johannes Tschudi. Denn obwohl Jesus seinen Tod und seine Auferstehung mehrmals angekündigt hat, rechnet niemand mehr damit. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt: «Die Jünger und Jüngerinnen haben erlebt, wie Jesus mit Lazarus bereits einen Toten wieder ins Leben geholt hat», sagt Mimi...
Ostern: Er ist auferstanden! (Bonusfolge) 04.04.2026 2:11
Zögernd betraten sie die Grabhöhle, sie war leer. Verwirrt überlegten sie, was sie jetzt tun sollten. Da traten zwei Männer in glänzend weissen Kleidern zu ihnen. Die Frauen erschraken und wagten nicht, die beiden anzusehen. «Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?», wurden sie von den Männern gefragt. «Er ist nicht hier. Er ist auferstanden!»
Ostern: Der Stein ist weg! (Bonusfolge) 04.04.2026 2:15
Bis zum Tod haben die Frauen, die mit Jesus unterwegs waren, zu ihm gehalten. Nach dem Sabbat früh am Morgen machen sie sich auf, um ihm mit ihren Salben die letzte Ehre zu geben, denn: «Die Frauen mussten ihren geliebten Rabbi beerdigen, ohne ihn ölen zu können. Das muss hart gewesen sein», sagt Mimi Grauli. Johannes Tschudi ergänzt: «Die Frauen haben Mut bewiesen, sich zu jemandem zu bekennen, d...
Karfreitag: Mit Jesus ist die Hoffnung gestorben 01.04.2026 2:26
Der römische Hauptmann erkennt, dass Jesus Christus Gottes Sohn gewesen ist. Für Evelyne Baumberger ist das eine bemerkenswerte Aussage: «Gottes Sohn war zu dieser Zeit eigentlich immer der Kaiser. Der Hauptmann sagt damit, dass Jesus diesen Status erhalten hat. Das ist nicht ungefährlich.» Tobias Rentsch sieht noch einen weiteren Punkt. «Der Hauptmann und die Frauen, das sind die, die erkennen, w...
Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz 31.03.2026 2:22
Der Text ist filmreif. «Die ganze Dramatik des Moments wird sichtbar in diesem Text», sagt Evelyne Baumberger. Und mittendrin stirbt Jesus Christuts. Es wird dunkler und schwärzer. «Und nun sagt Jesus, dass ihn auch noch Gott verlassen hat», ergänzt Tobias Rentsch. «Tiefer geht es eigentlich gar nicht.»
Karfreitag: Jesus wird verspottet 30.03.2026 2:36
«Es ist ein drastischer Moment», sagt Tobias Rentsch. «Die, welche ihn verspotten, machen sich lustig über den Fakt, dass er anderen Menschen geholfen hat». «Jesus geht untendurch», ergänzt Evelyne Baumberger. «Er, der eigentlich allen anderen geholfen hat, erhält nun die Todesstrafe.» Und neben ihm sterben zwei Verbrecher, die rechtmässig verurteilt wurden – und auch sie verspotten ihn.
Karfreitag: Jesus verändert die Weltgeschichte 29.03.2026 2:47
«Diese Geschichte hat die Welt so stark verändert wie keine andere», sagt Tobias Rentsch. Sie beginnt bei Weihnachten und endet vorerst am Karfreitag. «Hier wird die Geschichte richtig dicht!» Jesus wird als König der Juden betitelt. Evelyne Baumberger fügt hinzu: «Jesus sagt das nie von sich selbst, er verneint es aber auch nicht.» Vielleicht hat diese Geschichte gerade deswegen die Welt veränder...
Selbstbestimmt oder Gott geführt? 27.03.2026 2:11
«Es geht um ziemlich viel in dem Text: Himmel, Hölle und Ewigkeit», sagt Johannes Tschudi. Dieser Vers könnte die Grundlage für eine ausufernde theologische Diskussion über Himmel und Hölle werden. Doch dafür reicht die Zeit nicht. «Aber was heisst das für unseren Alltag?», fragt sich Mimi. «Wie können wir uns von Gottes Geist leiten lassen?»
Ewiges Lob 26.03.2026 2:10
Hohe Ansprüche, die hier der Betende an sich selbst stellt. Wohl das Zeugnis einer starken Euphorie, die er erlebt. In guten Zeiten fällt es uns leicht dankbar und freudig zu sein. Doch können wir Gott auch dann preisen, wenn wir in schwierigen Zeiten stecken? Das fragen sich Mimi Grauli und Johannes Tschudi im Gespräch.
Wenn Gott anders eingreift als erwartet 25.03.2026 2:13
Ein klarer Imperativ wird hier formuliert! Ein Ausdruck von Hilflosigkeit? Für Mimi Grauli eine Ermutigung: «Es ist schön zu wissen, dürfen wir Gott gegenüber so flehen.» Johannes Tschudi versteht den Vers so, dass der Beter fast schon Angst hat um Gott: «Das ist doch ein sehr menschlicher Zug, dass wir manchmal denken, wir müssten Gott verteidigen.»
Von Engel begleitet 24.03.2026 2:12
Mit diesen Worten schickt Abraham seinen Diener auf eine wichtige Mission. Und ist es nicht eine schöne Zusage zu wissen, dass wir auf unseren Wegen begleitet sind und Gott uns nicht allein lässt? Ein Segen, der uns auch heute noch ermutigen kann, finden Mimi Grauli und Johannes Tschudi.
Die Einheit von Vater und Sohn 23.03.2026 2:06
Ein hoher Anspruch, der Jesus hier ausspricht: Er setzt sich gleich mit Gott dem Vater. Für Johannes Tschudi klärt sich damit die Frage, zu wem man eigentlich beten soll: «Es sind sowieso beide da, es spielt gar keine Rolle.» Oder wie Mimi Grauli sagt: «Sie teilen Schmerz, Freude und Sehnsüchte.»
Der Glaube an Gott wirkt befreiend 20.03.2026 2:45
«Dieser Start ist ganz drastisch. Diese Wortwahl! In einer anderen Übersetzung ist hier sogar vom elenden Menschen die Rede», sagt Tobias Rentsch. «Ich fühle mich grundsätzlich glücklich im Leben. Das ist eine Spannung.» Und doch gibt es Momente im Leben, wo man lieber nicht drinstecken würde. «Mich beruhigt das auch ein wenig, dass sogar Paulus diese Spannung kennt», ergänzt Evelyne Baumberger. A...
Gott schenkt ein Leben im Überfluss?! 19.03.2026 2:31
«Man hört dieses Aber», sagt Evelyne Baumberger. «Im vorderen Teil des Verses geht es um den Dieb, der kommt, stiehlt und tötet. Da ist die Aussage von Jesus ein starker Kontrast dazu.» Für Tobias Rentsch ist klar, dass uns Jesus etwas geben und nicht etwas wegnehmen will. «Alles andere ist eine völlige Fehlinterpretation von Religion.» Der Dieb bezieht sich auf all das, was mir selbst nicht guttu...
Bekomme ich alles, wenn ich Gott nur darum bitte? 18.03.2026 2:16
Ein bekannter Vers, der auch oft missverstanden werden kann. «Ich habe mich immer gefragt: Stimmt das, was hier steht? Gott als eine Art Cola-Automat?», sagt Tobias Rentsch. Für Evelyne Baumberger könnte es auch eine Zukunftsvorstellung sein. «An einem Tag, irgendwann, wird das so werden. Es ist eine Art Vertröstung.» Gerade als Pfarrperson kann das auch spannungsvoll sein. «Seelsorger zu sein bed...
Der Tod ist auch ein Neuanfang 17.03.2026 2:12
«Ich finde bei diesem Text spannend, dass das ewige Leben so eng mit der Verherrlichung von Jesus zusammenhängt», sagt Tobias Rentsch. In der Verherrlichung erhalten Menschen das ewige Leben – oder umgekehrt. Für Evelyne Baumberger ist der Begriff etwas sperrig. «Beim ewigen Leben geht es auch um das volle Leben. Die Menschen fühlen sich darin angenommen. Damit wird Jesus verherrlicht.» Mit dem To...
Sich an das Gute im Leben erinnern 16.03.2026 2:10
Ein kurzer Ausschnitt aus einem typischen Psalm aus der Bibel. Es geht um Verfolgung und Angst. Evelyne Baumberger sieht darin ein Gebet: «Gott, ich spiele in deinem Team, hilf mir doch jetzt!» Tobias Rentsch sieht darin die Treue Gottes. «So wie die ganze Spanne des Lebens, die zeigt, wie Gott wirkt.» Es ist eine Erinnerung an das Gute, das Gott im Leben bewirken kann.
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